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Aktualisiert: vor 2 Stunden 23 Minuten

Ernährung: Sind Omega-3-Fettsäuren doch nicht gut fürs Herz?

19. July 2018 - 20:52

Omega-3-Fettsäuren werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Sie sollen vor Herzinfarkten und Gefäßerkrankungen schützen. Eine Meta-Studie der Cochrane-Foundation weckt jedoch Zweifel daran, dass an diese Eigenschaften zutreffen. Langzeitstudien mit mehr als 110.000 Teilnehmenr konnten keine signifikante Schutzwirkung der ungesättigten Fettsäuren vor Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems feststellen. Einzig bei Herzrhythmusstörungen scheint die Einnahme von Alpha-Linolensäure Sinn zu ergeben.

Studie untersucht Omega-3-Präparate

Omega-3-Fettsäuren finden sich vor allem in fetten Fischen, aber auch in Walnüssen und Raps. Die ungesättigten Fettsäuren sind essenziell und damit lebensnotwendig. Omega-3-Fettsäuren gelten als Gesundmacher. Sie sollen die Makuladegeneration bremsen, das Gehirn vor dem Schrumpfen schützen und Blutfette und den Blutdruck senken.

Forscher der Cochrane-Foundation haben in einer Metastudie die herzschützende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren untersucht. Sie analysierten dafür 27 Langzeitstudien mit etwa 112.000 Teilnehmern aus, in denen die Wirkung dreier Omega-3-Fettsäuren untersucht wurden. Spezifisch ging es dabei um die in fettem Fisch enthaltenen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sowie Alpha-Linolensäure (ALA), die vor allem in Nüssen und Samen vorkommt.

Keine Vorteile für die Herzgesundheit

In jeder Studie nahm eine Teilnehmergruppe mindestens ein Jahr lang Omega-3-Präparate ein. Eine Kontrollgruppe bekam jeweils ein Placebo-Präparat. Das Ergebnis der Meta-Studie war, dass die Omega-3-Fettsäuren aus Fischen so gut wie keinen Einfluss auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatte. Die Einnahme der Präparate verringerten weder die Zahl der Herzinfarkte, noch anderer Herzerkrankungen oder Schlaganfällen.

Ähnlich sahen die Ergebnisse bei der pflanzlichen Alpha-Linolensäure gelang es nicht, einen positiven Effekt auf die Herzgesundheit festzustellen. Einzig gegen Herzrhythmusstörungen scheinen die Omega-3-Fettsäuren in geringem Maße zu schützen. Mit den pflanzlichen Präparaten sank das Risiko von 3,3 Prozent auf 2,6 Prozent.

Omega-3-Fettsäuren überbewertet?

Unsere Review liefert gute Belege dafür, dass die Einnahme von langkettigen Omega-3-Fettsäuren wie Fischöl, EPA oder DHA die Herzgesundheit nicht fördert. Die vertrauenswürdigsten Studien zeigten konsistent keinen oder fast keinen Effekt dieser Fettsäuren auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Unsere systematische Auswertung umfasste Daten von vielen tausend Menschen über lange Zeitperioden hinweg. Aber trotz all dieser Informationen sehen wir keine schützenden Effekte der Omega-3-Fettsäuren„, so Studienleiter Lee Hooper von der University of East Anglia.

Die Ergebnisse der Forscher legen nahe, dass Omega-3-Fettsäuren zwar lebensnotwendig sind, es aber keinen Grund gibt, sich die Fettsäuren über das Notwendige hinaus zuzuführen, da dies zu keinem oder nur einem geringen Gesundheitsvorteil führt – zumindest bezogen auf die Herzgesundheit.

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Umwelt: Diese App unterstützt Menschen beim Kompostieren von Bioabfällen

19. July 2018 - 17:49

Im Jahr 2016 beschloss ein australisches Ehepaar, von der Westküste des Landes in die Großstadt Sydney zzu ziehen. Dort fanden Eliska und Tomas Braborova jedoch ein kommerzielles Bioabfall-Entsorgungssystem vor, das überhaupt nicht ihren Vorstellungen entsprach. Aus dieser Unzufriedenheit heraus entstand die App ShareWaste. Diese bringt Nutzer, die Bioabfälle loswerden wollen, mit solchen zusammen, die diese Abfälle für ihren Garten benötigen.

Nicht jeder hat einen eigenen Komposthaufen

Inzwischen ist ShareWaste nicht nur in Sydney, sondern auch in ganz Australien, den Vereinigten Staaten und in Großbritannien etabliert. 8600 registrierte Nutzer gibt es inzwischen, und die Zahl steigt schnell. Die Hauptfunktion der App ist eine Landkarte, auf der Geber und Nehmer von organischen Abfällen angezeigt werden und miteinander kommunizieren können.

Allein in der Europäischen Union entstehen jährlich zwischen 118 und 138 Millionen Tonnen Bioabfall. Diese setzen beim Verrotten Methan frei, das 25 Mal klimaschädlicher ist als Kohlendioxid. Und die öffentliche Abfallentsorgung hat schon heute massive Probleme, mit der Kompostierung nachzukommen. Kreative Lösungen sind also gefragt. In Singapur gibt es zum Beispiel eine Firma namens Enerprof, die eine Maschine entwickelt hat, mit der Essensabfälle verflüssigt und über die Kanalisation entsorgt werden.

ShareWaste verfolgt da einen viel natürlicheren Ansatz. Denn durch Kompostierung wird ebenso verhindert, dass biologische Abfälle Methan freisetzen „ „Wir können alles selbst recyceln, indem wir es kompostieren. Es kostet nichts. Und die Leute sehen den Nutzen sofort in ihrem eigenen Garten„, so Eliska Bramborova. Kompost liefert Nährstoffe für ein gesundes Bodenleben, lockert den Boden und speichert Wasser. Außerdem bindet er Kohlendioxid und trägt so zum Klimaschutz bei. Bramborova ist überzeugt davon, dass kommerzielle Kompostierung nicht notwendig ist.

Eigenkompostierung hat ihre Tücken

In Deutschland wird mit dem Thema etwas entspannter umgegangen: „Eigenkompostierung und Biotonne unterstützen einander„, so Michael Schneider, Geschäftsführer des Verbands der Humus- und Erdenwirtschaft. Eine Konkurrenz zwischen kommerzieller Kompostierunbg und Eigenkompostierung gebe es nicht. In Deutschland gäbe es pro Jahr 9 Millionen Tonnen Grün- und Bioabfall, aus denen die Industrie 4,5 Millionen Tonnen Kompost für Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau und Hobbygärtner gewinnt. Nach Schätzungen des Naturschutzbundes gehen allerdings etwa sechs Millionen Tonnen Bioabfall verloren, die als Restmüll in der Müllverbrennung landen. Diese sechs Millionen Tonnen enthalten genug Heizenergie, um eine Stadt mit einer halben Million Einwohner ein Jahr lang zu versorgen.

Aber auch Eigenkompostierung hat ihre Tücken. So haben Fette und Öle, Speisereste tierischen Ursprungs wie Fleisch, Käse, Knochen und Fischgräten sowie Backwaren auf dem heimischen Komposthaufen nichts zu suchen. Wer sich nicht an diese Regel hält, hat schnell mit Ratten und Geruchsbelästigung zu kämpfen. Es ist wichtig, dass die Heimkompostierer sich mit dem Thema ausreichend auseinandersetzen. Außerdem wird ein ausreichend großer Garten benötigt, da es sonst schnell zu einer Überfrachtung mit Nährstoffen kommt.

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Auch wenn Apps wie ShareWaste das Abfallproblem nicht eigenhändig lösen werden, handelt es sich doch um kreative Lösungen, die ganz nebenbei auch Menschen zusammenbringen. „ Als Spender geben wir unseren Bioabfall in fremde Tonnen. Doch wir bekommen manchmal auch etwas zurück. Obst, Gemüse, oder etwas aus dem Garten, das dank unseres Abfalls gewachsen ist„, so Eliska Bromborova über ihr Konzept.

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Schweden erreicht die für 2030 gesetzten Klimaschutzziele schon dieses Jahr

19. July 2018 - 17:08

Sowohl Norwegen als auch Schweden haben sich im Jahr 2012 dazu verpflichtet, bis 2020 28,4 Terawattstunden Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Bis 2030 sollen weitere 18 TWh dazukommen. Dank großer Fortschritte im Sektor für erneuerbare Energien gehen Analysten davon aus, dass Schweden seine Ziele für 2030 bereits Ende 2018 erreichen wird.

Klimaziele werden 12 Jahre zu früh erreicht

Die schwedische Energieagentur hat sich die bereits vorhandenen Kapazitäten sowie sie geplanten Investitionen angeschaut und kam zu dem Schluss, dass bereits Ende 2018 eine Terawattstunde mehr produziert werden wird als für 2030 geplant.

Nach der Entscheidung über die Ziel-Erhöhung sind viele Investitionsentscheidungen getroffen worden. Und es werden noch sehr viele Windkraftanlagen in den kommenden Jahren fertiggestellt werden„, so der Energieexperte Markus Selin. Bis Jahresende sollen in Schweden 3681 neue Windturbinen in Kraft genommen werden. Bis 2040 will das skandinavische Land seine Stromproduktion komplett auf erneuerbare Energien umgestellt haben. Allerdings muss beachtet werden, dass Schweden aufgrund der natürlichen Bedingungen prädestiniert für die Produktion von Wind- und Wasserenergie ist.

Europa sollte auf Schweden schauen

Im europäischen Vergleich wissen die Strom-Ambitionen Schwedens durchaus zu beeindrucken. SO hat die schwedische Regierung für 2030 ein Energieeffizienzziel von 50 Prozent festgelegt – die entsprechende EU-weite Einigung liegt bei 32,5 Prozent.

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In der vergangenen Woche hat die Europäische Kommission Konsultationen über den langfristigen Klimaplan eingeleitet, der die EU-Wirtschaft auf den richtigen Weg bringe soll, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Vor allem will die Kommission Optionen für eine Netto-Null-Emissionsstrategie bis 2050 ausarbeiten. Diesen Punkt will Schweden ebenfalls fünf Jahre früher erreichen.

EU-Staaten tun nicht genug für den Klimaschutz

Vergangenen Juni hat das Climate Action Network Europe (CAN) ein Ranking der EU-Staaten nach ihren Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel herausgegeben. In dieser Liste nimmt Schweden den zweiten Platz ein – der erste Platz blieb leer, da aus Sicht der Organisation kein einziges EU-Land diesen Platz verdient habe. Kein Mitgliedsstaat der EU tue genug, um den Klimawandel effektiv zu bekämpfen, die CO2-Emissionen zu senken und auch nur die Ziele des Pariser abkommens zu erreichen. Schweden, Portugal, Frankreich und die Niederlande seien in Europa zwar Vorreiter, könnten aber auch mehr tun. Gegen Estland, Irland und Polen dagegen richtete die Organisation heftige Kritik. Deutschland liegt in dem CAN-Ranking auf dem 8. Platz.

Die deutsche Regierung gab bereits zu, ihre bis 2020 gesteckten Klimaschutzziele nicht erreichen zu können und nennt ein unerwartet deutliches Bevölkerungswachstum in Kombination mit starkem Wirtschaftswachstum als Grund an.

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Cleverer Trick: So genial macht ein Bäcker Plastik-Strohhalme überflüssig!

19. July 2018 - 13:03

Plastik-Strohhalme sind in den letzten Monaten verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Zunächst verkündete die EU-Kommission Pläne für ein vollständiges Verbot. Anschließend zogen verschiedene Unternehmen nach – etwa die Kaffeehauskette Starbucks. Aber auch kleine Firmen versuchen immer öfter, auf die in der Regel nur einmal genutzten Strohhalme zu verzichten. So etwa die Bäckerei „Backsüchtig“ in Bielefeld. Dort hat Bäckermeister Hans-Martin Rolf die Trinkhilfen aus Plastik komplett aus seinem Laden verbannt. Die Kunden erhalten allerdings auf Wunsch eine interessante Alternative: Röhrennudeln – auch bekannt als Makkaroni. Die Idee dazu stammt von einer Mitarbeiterin der Bäckerei. Dort wurden anschließend auch Tests durchgeführt, um auszuprobieren, ob sich die Makkaroni tatsächlich als umweltfreundlicher Ersatz eignet.

Die Makkaroni werden in der Bäckerei selbst hergestellt

Das Ergebnis: Bei Heißgetränken behalten die Nudeln für immerhin rund zwanzig Minuten ihre Konsistenz. Anschließend wurde der Strohhalm dann gewissermaßen weichgekocht und kann nicht mehr genutzt werden. Bei Kaltgetränken hingegen kann die Makkaroni beinahe unbegrenzt verwendet werden. Zu Beginn kaufte der Bäcker die Röhrennudeln ganz normal im Supermarkt. Inzwischen allerdings hat er sich auch hier auf sein Handwerk besonnen und stellt die Makkaroni in seiner Bäckerei selbst her. Noch ist er sich aber unsicher, ob dieser Aufwand von den Kunden auch tatsächlich honoriert wird. In jedem Fall müssen die Kunden nicht fürchten, dass das Getränk durch den besonderen Strohhalm auf einmal anders schmeckt. Wie die meisten anderen Nudeln auch sind Makkaronis in diesem Punkt neutral.

Es gibt die Getränke auch ganz ohne Trinkhilfe

Doch für seine kreative Idee erhielt der Bäcker nicht nur positive Rückmeldungen. Einige Kunden kritisierten, dass auch die Makkaroni-Strohhalme nur einmal genutzt und anschließend entsorgt werden. Somit landen also eigentlich noch brauchbare Lebensmittel auf dem Müll. Bäcker Rolf sieht diesen Punkt ebenfalls kritisch und verweist seine Kunden daher auch noch auf eine dritte Alternative: Das Getränk einfach ganz ohne Strohhalm trinken. Nur wer das explizit nicht möchte, bekommt die Makkaroni als Alternative angeboten. Diese ist in jedem Fall biologisch abbaubar und damit weitaus unschädlicher als jeder Plastik-Strohhalm. Ob die Idee der Bäckerei bereits Nachahmer gefunden hat, ist bisher noch nicht bekannt.

Via: Utopia

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Tor ins Reich der Mitte: Wie Hyperloop Transportation Technologies in China Fuß fassen will!

19. July 2018 - 11:06

Die Technologie des Hyperloops steckt noch in den Kinderschuhen. Dies sieht man schon daran, dass bisher noch keine Transportkapsel tatsächlich die versprochenen Geschwindigkeiten erreicht hat. Die Firma Hyperloop Transportation Technologies (HTT) hat sich für einen etwas ungewöhnlichen Weg entschieden, um die Entwicklungsarbeit weiter voranzutreiben: Das sogenannte Crowdsourcing. Vereinfacht ausgedrückt bringen also Experten und Firmen aus aller Welt ihr Wissen ein – und erhalten im Gegenzug Anteile an dem Unternehmen. Nun könnte dem Unternehmen ein wichtiger Schritt hin zu einem kommerziellen Erfolg gelungen sein: In der chinesischen Stadt Tongren soll eine rund zehn Kilometer lange Teststrecke errichtet werden. Diese wiederum könnte die Basis bilden, um später ein Netz an Vakuumröhren im Reich der Mitte zu etablieren.

Bild: Hyperloop Transportation Technologies Es handelt sich um ein Joint Venture mit dem Staat

Wie fast immer bei Investitionen in China wird das Projekt allerdings nicht alleine von HTT betrieben, sondern es musste ein chinesisches Joint Venture gegründet werden. Aktuell halten die Provinzregierung und die Firma daran jeweils fünfzig Prozent. HTT hat aber auch noch die Option, einen Teil der Anteile an Investoren weiter zu reichen. Dies könnte zur Finanzierung des Projekts notwendig werden. Denn die Kosten sollen zwischen den beiden aktuellen Anteilseignern hälftig aufgeteilt werden. Auch sonst wird es eine gewisse Arbeitsteilung geben: HTT ist vor allem dafür zuständig, ein Konzept zu entwerfen und die notwendige technische Expertise bereit zu stellen. Gebaut werden sollen die Teststrecke und die Transportkapseln dann aber vor Ort in China von lokalen Kräften.

Gebaut wird in einer staatlichen Sonderwirtschaftszone

Die Stadt Tongren liegt in der chinesischen Provinz Guizhou und wurde unter anderem aufgrund ihrer ungewöhnlichen Topographie ausgewählt: Die neue Technologie kann hier auf vergleichsweise kurzen Strecken auf vielen verschiedenen Terrains getestet werden. Ebenfalls eine Rolle gespielt haben dürfte aber auch der Fakt, dass die Provinz bereits seit knapp 20 Jahren eine staatlich geförderte Sonderwirtschaftszone ist. Tongren wiederum liegt rund 400 Kilometer entfernt von der Provinz-Hauptstadt Guiyang. Sollte sich der Betrieb auf der Teststrecke als erfolgreich erweisen, könnte es nahe liegen, anschließend eine Verbindung zwischen Tongren und Guiyang zu bauen. Angst vor neuen Transporttechnologien hat man in China eher nicht: Immerhin ist es das einzige Land weltweit, in dem der deutsche Transrapid fährt.

Via: Engadget

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Streit um Kaufprämie: Darum verklagt Tesla die deutsche Bundesregierung!

19. July 2018 - 9:06

Ursprünglich hatte die Bundesregierung eine konkrete Zielmarke benannt: Bis zum Jahr 2020 sollten eine Millionen Elektroautos auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Doch schon lange ist klar, dass diese Vorgabe nicht einmal annähernd erreicht werden wird. In einem Versuch die Verkaufszahlen anzukurbeln, hat das Bundeswirtschaftsministerium daher vor einiger Zeit eine Kaufprämie für Elektroautos eingeführt. Käufer können seitdem einen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro erhalten. Diese Subvention wird aber nicht nur deutlich seltener genutzt als gehofft, sondern bringt der Bundesrepublik nun auch juristischen Ärger ein. Denn weil einige Käufer des Tesla Model S die Prämie nicht erhalten werden beziehungsweise sogar zurückzahlen sollen, hat das Unternehmen nun Klage vor dem Verwaltungsgericht in Frankfurt eingereicht.

Tesla Model S P85D Konnten Kunden die Basisversion tatsächlich bestellen?

Im Kern dreht es sich um die damals eingeführte Obergrenze beim Kaufpreis. Demnach sollte die Prämie nur ausgezahlt werden, wenn die günstigste Version eines Fahrzeugs weniger als 60.000 Euro kostet. Die Bundesregierung argumentierte, dass die staatliche Subvention vor allem zur Etablierung eines Massenmarkts gedacht war und nicht den Kauf von Luxusautos befördern sollte. Tesla wiederum behauptet, die Obergrenze sei überhaupt nur eingeführt worden, um die Autos des amerikanischen Konzerns auszuschließen. Streit gibt es nun um das Model S, das theoretisch für weniger als 60.000 Euro erworben werden konnte und daher eigentlich förderfähig war. Doch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sah dies anders: Weil die Basisversion in Deutschland gar nicht lieferbar sei, wurde der Tesla Model S zwischenzeitlich von der Liste der zu fördernden Fahrzeuge gestrichen – und steht erst seit März wieder darauf.

Es geht um immerhin 2.000 Euro pro Käufer

Für Käufer, die ihr Auto vor dem 06. März gekauft haben, wird dies zum Problem. Rund 800 Tesla-Kunden müssen nun damit rechnen, dass ihr Antrag auf Auszahlung der Kaufprämie abgelehnt wird. Etwa 250 weitere Personen müssen sogar davon ausgehen, das bereits erhaltene Geld zurückzahlen zu müssen. Zumindest die letztere Gruppe kann aber wohl aufatmen: Tesla hat angekündigt, in diesen Fällen die Prämie vollständig zu übernehmen. Dabei geht es um jeweils 2.000 Euro, denn die Kaufprämie wird jeweils zur Hälfte durch den deutschen Staat und die Hersteller finanziert. Parallel dazu hat Tesla nun aber auch den juristischen Weg beschritten, um die Entscheidung der deutschen Verwaltung anzufechten. Wie der Prozess ausgehen wird, ist aktuell aber noch schwer auszumachen. Zunächst einmal muss der US-Konzern nun eine detaillierte Begründung der Klage einreichen.

Via: Reuters

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Rundfunkbeitrag: So entschied das Bundesverfassungsgericht zur ungeliebten Beitragspflicht

18. July 2018 - 17:48

Der Rundfunkbeitrag ist schon seit langem ein Streitthema. Daran änderte sich auch nichts, als aus der damaligen GEZ 2013 der Beitragsservice und aus der Rundfunkgebühr der Rundfunkbeitrag wurde wurde und die Pflicht zur Zahlung nicht mehr an empfangsbereiten Geräten, sondern am Haushalt festgemacht wurde. Aktuell zahlt jeder Haushalt pro Monat 17,50 für den Rundfunkbeitrag. Mit der Art und Weise, wie dieser Betrag zu zahlen ist, sind viele Bürger seit langem unzufrieden. So unzufrieden gar, dass mehrere Bürger und auch Unternehmen gegen den Rundfunkbeitrag vor Gericht gezogen sind. Heute hat das Bundesverfassungsgericht ein lang erwartetes Urteil gefällt, nach dem der Rundfunkbetrag in den meisten Punkten verfassungsgemäß ist. Einzig in Bezug auf Zweitwohnungen verlangten die Richter Nachbesserung.

Das ist die Kritik am Rundfunkbeitrag

Von den vielen Verfassungsbeschwerden, die gegen den seit 2013 zu zahlenden Rundfunkbeitrag erhoben wurden, waren vier ausgewählt worden: Drei kamen von Privatleuten, eine kam von dem Autovermieter Sixt. Die Verfassungsbeschwerden machten unter anderem geltend, dass der Rundfunkbeitrag unfair sei, weil er auch von Bürgern erhoben werde, die das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht nutzen und außerdem, weil der Beitrag pro Wohnung zu zahlen sei, unabhängig davon, wie viele Menschen in dieser Wohnung leben. Das resultiere darin, dass eine Fünfer-WG genauso viel aufbringen müsse wie ein Single. Außerdem kritisierten die Beschwerdeführer, dass es sich beim Rundfunkbeitrag um eine getarnte Steuer handele, für die der Bund in seiner Gesetzgeberkompetenz zuständig sei und eben nicht die Länder, die den Beitrag in einem Staatsvertrag geregelt haben. Sixt wandte sich außerdem gegen die Tatsache, dass für jeden einzelnen Mietwagen ein Beitrag fällig wird.

Beitragspflicht für Zweitwohnungen ist verfassungswidrig

Die Richterinnen und Richter wischten diese Einwände in ihrem Urteil zum großen Teil vom Tisch. Der Gesetzgeber habe bei den Rundfunkbeiträgen den ihm zustehenden Gestaltungsspielraum nicht überschritten, so das Gericht. Einzig in Sachen Zweitwohnungen gaben die Verfassungshüter einem der Kläger Recht. Dieser hatte bemängelt, dass er auch für seine Zweitwohnung den vollen Rundfunkbeitrag zahlen müsse und so eine nicht gerechtfertigte Doppelbelastung entstünde, da er den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Normalfall nicht in beiden Wohnungen gleichzeitig nutzen könne. Das Gericht erklärte in seinem Urteil die gesetzlichen Bestimmungen zur Beitragspflicht von Zweitwohnungen für verfassungswidrig. Bis Sommer 2020 müssen die Länder den entsprechenden Staatsvertrag ändern. Wer von der Zweitwohnungsproblematik betroffen ist, kann allerdings bereits jetzt einen Antrag auf Befreiung stellen.

Höhe des Rundfunkbeitrags ist gerechtfertigt

Auch die aktuelle Höhe des Beitrags erklärte der Senat angesichts des Angebots von fast 90 bundesweiten Rundfunkprogrammen, die meist rund um die Uhr ausgestrahlt werden, für angemessen. Allerdings befand das Gericht nur darüber, ob der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß erhoben wird. Über die Verwendung der mehreren Milliarden Euro, die so Jahr für Jahr in die Kassen der Rundfunkanstalten fließen, entschied das Gericht nicht. Laut dem Senatsvorsitzendem Ferdinand Kirchhof, dessen Bruder Paul übrigens interessanterweise das Gutachten schrieb, auf die die 2013 erfolgte Reform des Rundfunkbeitrags zurückgeht, betonte aber, es sei Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen, „die Wirklichkeit unverzerrt darzustellen, das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu stellen und professionell die Vielfalt der Meinungen abzubilden“. Und zwar ohne den Druck des Marktes.

Die Qualität des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks zu bewerten ist im Grunde auch nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts. Denn dabei geht es in erster Linie um politische und journalistische Fragen, nicht um rechtliche.

Die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks begrüßten die Entscheidung. „ Es ist gut, dass über die Zulässigkeit des Beitrags jetzt höchstrichterliche Rechtsklarheit besteht„, so Dr. Thomas Bellut, der Intendant des ZDF.

Der Rundfunkbeitrag könnte doch noch kippen

Theoretisch ist es trotz des Urteils noch möglich, dass der Rundfunkbeitrag kippt. Das Landgericht Tübingen hat die Frage, ob der Beitrag mit EU-Recht vereinbar ist, dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt – die entsprechende Verhandlung fand vor kurzem statt. Dabei ließ das Gericht durchblicken, dass sie im wesentlichen der Meinung der Verfassungsrichter aus Deutschland zustimmen. Das Urteil aus Luxemburg wird für ende des Jahres erwartet. Große Überraschungen sind nicht zu erwarten, und wenn der EuGH den Rundfunkbeitrag absegnet, wäre es auch nicht mehr möglich, weiter rechtlich gegen diesen vorzugehen, außer man findet einen völlig neuen Kritikpunkt.

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Neuer Rekordwert: Wie ein Tesla Model 3 mehr als 1.000 Kilometer mit einer Akkuladung fuhr!

18. July 2018 - 13:09

Offiziell ist Teslas neuer Mittelklassewagen in Deutschland noch gar nicht zu kaufen. Vertretern des Elektroauto-Vermieters NextMove ist es dennoch gelungen, gleich zwei Fahrzeuge auf die Rennstrecke am Lausitzring zu bringen. Dort wurden die Autos einem Hypermiling-Test unterzogen. Es wurde also geschaut, wie weit sie unter optimalen Bedingungen mit einer Akkuladung fahren können. Gleichzeitig war es aber auch ein Duell zwischen Mensch und Maschine. Denn ein Fahrzeug war komplett ohne Fahrer unterwegs und wurde nur durch den integrierten Autopiloten gesteuert. Am Ende der Aktion standen zwei Rekordmarken: Das Auto mit Fahrer kam 978 Kilometer weit – und damit weiter als jemals ein Tesla Model 3 zuvor. Der Autopilot war allerdings noch besser: Er fuhr 1001 Kilometer ohne den Akku neu aufzuladen.

So sieht der neue Tesla aus. Foto: Elon Musk Die geringe Reichweite schreckt noch immer viele Käufer ab

Mit einer Fahrt im Straßenverkehr ist das sogenannte Hypermiling allerdings nur bedingt zu vergleichen. Denn auf der Rennstrecke können die Autos eine konstante Geschwindigkeit halten und müssen weder scharf bremsen noch stark beschleunigen. Die Rekordfahrten profitierten zudem von idealen Wetterbedingungen, die so nur vergleichsweise selten auftreten. Dennoch war es nicht alleine der sportliche Ehrgeiz, der die Manager von NextMove zu der Aktion veranlasste. Zum einen konnte auf diese Weise relativ elegant Werbung für das eigene Unternehmen gemacht werden. Wichtiger aber noch: Das Potential von Elektroautos wurde auf eindrucksvolle Art und Weise demonstriert. Dies ist wichtig, weil noch immer viele potentielle Kunden die geringe Reichweite der Elektroautos bemängeln.

Der Autopilot konnte nur mit einem Trick genutzt werden

Gleichzeitig handelte es sich auch um einen interessanten Test für den Autopiloten. Dieser fand zwar ideale Bedinungen vor, dennoch waren sich die Initiatoren nicht sicher, ob das Fahrassistenzsystem auch in der Nach einwandfrei funktionieren würde. In dieser Hinsicht traten aber keinerlei Probleme auf. Allerdings musste zu einem Trick gegriffen werden, um den Autopilot überhaupt autonom fahren lassen zu können. Denn eigentlich muss während der Fahrt in regelmäßigen Abständen das Lenkrad berührt werden. NextMove-Chef Stefan Moeller stieg daher zunächst in das Auto und startete den Motor. Anschließend platzierte er verschiedene Module, die die Lenkradberührung simulieren sollten und verließ das Fahrzeug letztlich durch ein Seitenfenster. Danach konnte die Rekordfahrt beginnen.

Via: Electrek

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Studie: 3 Gründe, weshalb die nächste Dekade mehr Verlierer als Gewinner hervorbringen wird!

18. July 2018 - 11:08

Bain & Company gehört zu den weltweit führenden Unternehmensberatungen und hat sich insbesondere auf die Strategieberatung spezialisiert. Die Experten dort versuchen daher auch immer wieder, zukünftige Trends frühzeitig zu erkennen, um die Folgen abschätzen zu können. Nun haben die Berater eine besonders beunruhigende Analyse vorgelegt. Demnach steht unserem Wirtschafts- und Arbeitssystem in den 2020er eine fundamentale Umwälzung bevor. Die Autoren sprechen daher auch von einer „Dekade der Extreme“. Teilweise lassen sich sogar Parallelen zu den 1920er Jahren ziehen, in denen eine große Wirtschaftskrise schließlich auch soziale und politische Folgen nach sich zog. Veranwortlich für die eher pessimistische Prognose der Unternehmensberater sind vor allem drei große Trends, die fast alle Industrienationen betreffen.

SIMATIC Controller im Einsatz bei hochkomplexen industriellen Prozessen (Bild: Siemens) Diese drei Trends brauen sich über den Industriestaaten zusammen

1. Die zunehmende Automatisierung. Zwar kann die Produktion von Waren dadurch im besten Fall deutlich effizienter gestaltet werden. Auf der anderen Seite drohen aber auch enorme Umwälzungen. Relativ offensichtlich ist dies auf dem Arbeitsmarkt, wo bestimmte Tätigkeiten zukünftig komplett wegfallen könnten. Aber auch die wirtschaftlichen Spielregeln insgesamt könnten durcheinander gewirbelt werden.

2. Die Alterung der Bevölkerung. Diese sorgt dafür, dass die Sozialsysteme in den einzelnen Ländern immer teurer werden. Verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn viele Menschen aufgrund der Automatisierung ihren Job verlieren. Zukünftig könnte etwa bei der Rente das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern noch ungünstiger ausfallen als heute.

3. Steigende Ungleichheit. Nicht zuletzt aufgrund der ersten beiden Punkte dürfte die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander gehen. Für die Vereinigten Staaten prognostizieren die Forscher sogar den kompletten Wegfall der Mittelschicht. Stattdessen wird sich die Bevölkerung aufteilen, in Arbeitskräfte, die für die Autmatisierung und Modernisierung gerüstet sind – und sehr viele Einwohner, die dies nicht sind. In den USA prophezeien die Wirtschaftsexperten eine Verteilung von 20 Prozent Oberschicht und 80 Prozent Unterschicht.

Die Situation in Deutschland ist vergleichsweise gut

Deutschland kommt in der Studie aber noch vergleichsweise gut weg. Denn viele für die Automatisierung benötigten Produkte stammen von deutschen Firmen. Auch hier gilt aber: Nicht alle Arbeitskräfte werden davon profitieren können. Vielmehr geht die Schätzung davon aus, dass lediglich jeder fünfte Mitarbeiter einen Nutzen aus der zunehmenden Automatisierung ziehen könnte. Ganz hoffnungslos ist die Lage aber natürlich noch nicht. Denn auch Unternehmensberater können natürlich nicht in die Zukunft schauen. Ob die teilweise etwas kühnen Prognosen also tatsächlich auch eintreffen werden, bleibt abzuwarten.

Via: Bain Report (PDF)

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Dieser Rolls Royce ist ein Senkrechtstarter und fliegt mit Elektromotoren!

18. July 2018 - 9:07

Die Automobilproduktion von Rolls Royce ist bereits seit langer Zeit Teil des BMW-Konzerns. Parallel dazu existiert aber auch noch ein gleichnamiges und eigenständiges Unternehmen, das aktuell vor allem Triebwerke für Flugzeuge herstellt. Die Ingenieure der Firma beschäftigen sich aber auch mit interessanten Projekten für die Zukunft. Jüngstes Beispiel: Ein Lufttaxi mit dem bis zu fünf Passagiere gleichzeitig transportiert werden können. Die Reisegeschwindigkeit soll bei bis zu 400 Stundenkilometern liegen. Aktuell arbeiten allerdings eine ganze Reihe von Firmen an elektrisch angetriebenen Lufttaxis – unter anderem das Münchener Startup Lilium Aviation. Die Besonderheit der Konstruktion von Rolls Royce liegt in der Art der Energieerzeugung. Denn das Lufttaxi hat eine Gasturbine an Bord, mit deren Hilfe die Akkus aufgeladen werden.

Bild: Rolls Royce Der Flieger nutzt Gas statt Erneuerbarer Energien

Dies hat den Vorteil, dass der Flieger zwischen den einzelnen Touren nur vergleichsweise kurz am Boden bleiben muss, weil lediglich Erdgas nachgetankt werden muss. Dies geht deutlich schneller als die Akkus am Stromnetz aufzuladen. Allerdings fällt die Klima- und Umweltbilanz dadurch auch etwas schlechter aus als wenn die Batterien mithilfe von Erneuerbaren Energien geladen werden. Zum Auftanken können die Rolls Royce Flieger immerhin die bereits vorhandene Infrastruktur an Flughäfen und Hubschrauberlandeplätzen nutzen. Grundsätzlich verfügt das neuartige Flugobjekt aber auch über die Fähigkeit, senkrecht starten und landen zu können – benötigt also keine spezielle Landebahn. Noch wurden keine Details bekannt gegeben, wie die Neuentwicklung später einmal kommerziell genutzt werden soll.

Die Gasturbine ist bereits vielfach erprobt

Bei Start und Landungen werden die Elektromotoren und Propeller jeweils um 90 Grad gekippt, so dass sie nach oben zeigen. Während des restlichen Flugs sorgen hingegen lediglich die beiden hinteren Propeller für den Antrieb, während die anderen vier eingefahren werden, um möglichst wenig Luftwiderstand zu verursachen. Die für die Energieerzeugung benötigte Gasturbine ist zudem kein neues Produkt. Vielmehr handelt es sich um ein Fabrikat, dessen erste Version bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert auf den Markt kam. Rolls Royce schätzt, dass sich aktuell rund 16.000 Exemplare bei verschiedenen Kunden im Einsatz befinden. Gewissermaßen handelt es sich bei dem Projekt Rolls-Royce EVTOL also um eine Kombination aus altbewährtem Produkt und komplett neuer Anwendung.

Via: Rolls Royce

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Medizin: Dieser Bluttest zur Früherkennung von Hautkrebs kann Leben retten

17. July 2018 - 19:30

Das maligne Melanom ist die mit Abstand häufigste Form von Hautkrebs und wird auch als „schwarzer Hautkrebs“ bezeichnet. Normalerweise erfolgt die Früherkennung durch die Entdeckung von irregulären Veränderungen von Leberflecken mit einer anschließenden Hautbiopsie. Ein Team der Edith Cowan University in Australien hat eine neue Diagnosemethode entwickelt. Die Forscher diagnostizieren Melanome in frühen Stadien mit einem Bluttest. Sollte sich das durchsetzen, würde das nicht nur viele unnötige Biopsien vermeiden, sondern auch die Kosten für die Diagnose deutlich senken.

Foto: Malignant Melanoma, Liver FNA, Direct Smear, Pap Stain, Ed Uthman, Flickr, CC BY-SA 2.0 Bluttest soll Zahl der Biopsien senken

In Ländern mit viel Sonneneinstrahlung wie etwa Australien ist Hautkrebs ein echtes Problem. In den USA oder in Mitteleuropa ist Hautkrebs vergleichsweise selten, aber in Australien ist das maligne Melanom die dritthäufigste Krebsart. Bei einer frühzeitigen Diagnose ist die Überlebenswahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch. Aber eine frühe Erkennung erfordert eine genaue Beobachtung von Hautveränderungen und dann im Zweifelsfall eine teure und für den Patienten unangenehme Biopsie. Dabei kommen 75 Prozent aller Biopsien mit einem negativen Ergebnis zurück. Es gibt also akuten Bedarf an einer genaueren Diagnosemethode.

In den letzten Jahren wurden mehrere innovative Diagnosetools für Melanome entwickelt, unter anderem ein Gerät, dass Melanome mit einer Heatmap identifiziert. Aber auch diese Methode erfordert letztlich eine Biopsie und ist nicht sonderlich genau. Das Team der Edith Cowan University hat seine Arbeit mit einer Analyse von 1627 Antikörpern begonnen, die in Verdacht standen, mit Melanomen im Zusammenhang zu stehen. Aus dieser Masse ergab sich eine Kombination von 10 Antikörpern, die auf ein Melanom hinweisen.

Drei Jahre bis zum Einsatz in der Klinik

In klinischen Tests gelang es den Forschern, mit ihrer Antikörper-Kombination bei einem Bluttest mit Melanom-Patienten die Existenz einer Erkrankung in 79 Prozent der Fälle zu identifizieren. Das sind zwar beeindruckende Ergebnisse, aber es reicht nicht aus, um sich in Zukunft allein auf solch einen Bluttest verlassen zu können. Hautärzte, die nicht an der Studie beteiligt waren, merken an, dass der Bluttest sich aber sehr gut dazu eignet, als Diagnose-Tool in eine breitere Diagnostik einzufließen.

Momentan bereitet das Team rund um Mel Ziman von der Melanoma Research Group der Edith Cowan University eine klinische Studie vor, mit der die Genauigkeit des Tests weiter untersucht werden soll. Die Forscher schätzen, dass der Test in etwa drei Jahren bereit für den Einsatz ist. „ „The ultimate goal is for this blood test to be used to provide greater diagnostic certainty prior to biopsy and for routine screening of people who are at a higher risk of melanoma, such as those with a large number of moles or those with pale skin or a family history of the disease„, so Zinman.

via SciMex

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Bedroht der Klimawandel auch das Internet?

17. July 2018 - 17:58

Das Internet gehört für viele Menschen zum Alltag und wird als eine Art Selbstverständlichkeit gesehen. Doch um uns etwa den Einkauf bei Amazon oder das Lesen von Nachrichten im Netz zu ermöglichen, wird eine umfassende Infrastruktur benötigt. Ohne die weltweit verteilten Datenleitungen und Knotenpunkte kämen wir nicht ins Netz. Und ausgerechnet diese Infrastruktur wird nun von einer Gefahr bedroht, die man in diesem Zusammenhang eigentlich nicht unbedingt auf dem Plan hatte: Der durch den Klimawandel ansteigende Meeresspiegel könnte bereits in 15 Jahren nicht unbeträchtliche Teile der Internet-Infrastruktur zerstören.

Bild: frankieleon, Flickr, CC BY-SA 2.0 Leitungen an Land nicht wasserdicht

Zu diesem Schluss kam zumindest eine Studie von einem Team rund um Carol Barford von der University of Wisconsin-Madison. Insbesondere in Ballungsräumen ist viel Netz-Infrastruktur konzentriert. Solche Ballungsräume liegen oft in Küstennähe und sind oft auch der Ort, an dem transozeanische Unterseekabel mit der Infrastruktur auf dem Festland verbunden sind. Die an Land vergrabenen Knotenpunkte und Glasfaserkabel sind zwar wasserfest, aber nicht komplett wasserdicht. Einer kompletten Überflutung hätten sie daher oft nicht viel entgegenzusetzen.

Die Forscher haben für die USA die Lage von küstennahen Glasfaserleitungen und Anschlussstellen mit den Prognosen zum Meeresspiegelanstieg verglichen und so mögliche Risiken für die Internet-Infrastruktur durch den Klimawandel analysiert.

Dabei entdeckten sie, dass einige der Hauptknotenpunkte und Leitungen stark gefährdet sind. Bereits 2033 könnten allein in den USA beinahe 6.500 Kilometer Glasfaserleiitungen und 1.110 Internet-Knotenpunkte vom steigenden Meerwasser zerstört werden. „ Alle Landepunkte der transozeanischen Seekabel werden ebenfalls schon in kurzer Zeit unter Wasser liegen. Das hat selbst uns überrascht. Denn die Erwartung war, dass wir noch mindestens 50 Jahre Zeit haben, um uns auf diesen Ernstfall vorzubereiten. Aber diese 50 Jahre haben wir nicht„, so Barford.

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Besonders stark betroffen seien die großen US-Metropolen New York City, Seattle und Miami. Ihre küstennähe mache diese Ballungsräume zu stark gefährdeten Gebieten, und bereits heute liegen viele Teile der Infrastruktur in diesen Ballungsräumen nur knapp über dem Meeresspiegel. „Als diese Leitungen vor 20 bis 25 Jahren verlegt wurden, hat man sich über den Klimawandel und den Meeresspiegelanstieg noch keine Gedanken gemacht“, so Barford.

Die Gateways der großen US-Ballungsräume sind wichtige Zentren für die komplette globale Netz-Infrastruktur. Außerdem konzentrieren sich die Daten in den genannten Gebieten in wenigen Hauptleitungen. Wenn diese ausfallen, droht das weltweite Netz zusammenztubrechen.

Die Forscher rufen daher dazu auf, unbedingt zeitnah zu handeln: „ Das ist ein Weckruf: Wir müssen dringend darüber nachdenken, wie wir dieses Problem angehen können„, warnt Barford. In einigen Fällen könnten bessere Deiche und andere Hochwasserschutzmaßnahmen bereits dazu beitragen, die Leitungen mittelfristig zu schützen.

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Skypower 100: Riesige Winddrachen sollen für sauberen Ökostrom sorgen!

17. July 2018 - 12:08

Grundsätzlich gilt, dass der Wind in höheren Schichten deutlich stärker und gleichmäßiger weht als in der Nähe des Bodens. Klassische Windräder sind daher im Laufe der Zeit immer größer geworden. Doch diese Entwicklung wird natürlich irgendwann an ihre Grenzen stoßen – zumal sich schon heute die Beschwerden der Anwohner häufen. Stephan Wrage hat mit seiner Firma Skysails daher eine ungewöhnliche Methode entwickelt, um auch den Wind in höheren Schichten für die Stromgewinnung nutzen zu können: Ein riesiger Drache an einem Seil wird vom Wind in die Höhe transportiert und dann mithilfe eines Seils wieder heruntergezogen. Die Seiltrommel ist während des Vorgangs mit einem Generator gekoppelt und erzeugt während des Aufstiegs mehr Energie als beim Einholen des Drachens verbraucht wird.

Foto: Skysails Die Leistungsfähigkeit soll recht schnell gesteigert werden

Möglich wird dies, weil der Drache sich während der Phase der Energieerzeugung möglichst breit macht, während er anschließend eine deutlich aerodynamischere Form annimmt. Eine eigens entwickelte Software sorgt zudem dafür, dass der Drache regelmäßig auf- und absteigt und dabei die größtmögliche Menge an Energie erzeugt. Bisher existiert allerdings nur eine Demonstrationsanlage für diese neue Form der Energiegewinnung. Dort ist der Drachen rund 30 Quadratmeter groß und der Generator kommt auf eine vergleichsweise geringe Leistung von 500 Kilowatt. Die an dem Projekt beteiligten Ingenieure sind sich aber sicher, die Produktion zukünftig noch weiter steigern zu können. Bereits in Planung befindet sich beispielsweise eine Anlage mit einer Kapazität von immerhin einem Megawatt.

Das sind die Vorteile des Winddrachens bei der Energiegewinnung

Grundsätzlich bringt die Energiegewinnung mithilfe eines Winddrachens mehrere Vorteile mit sich. So kommen die Anlagen auf deutlich mehr Volllaststunden als klassische Windräder. Theoretisch könnte so ein konstanterer Stromfluss garantiert werden, sodass weniger Reservekraftwerke vorgehalten werden müssen. Außerdem stellen Stürme bei dem neuen Ansatz kein großes Problem mehr dar – weil der Drache schlicht eingeholt werden kann. Stephan Wrage hofft zudem, dass auch die Akzeptanz in der Bevölkerung höher sein wird. So gibt es keine riesigen Masten, die den Ausblick stören können. Weil die Drachen in einer sehr großen Höhe fliegen, fällt auch kaum ein Schatten auf die Erde. Auch die Lärmentwicklung soll deutlich niedriger sein.

Via: Skysails

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Video: Schwedens Elektroflitzer Uniti One erobert erstmals die Straße!

17. July 2018 - 10:02

Neben den klassischen Automobilherstellern haben sich auch zahlreiche Startups der Elektromobilität verschrieben und arbeiten teilweise an der Entwicklung von eigenen Fahrzeugen. In Deutschland ist dies etwa die Firma e.GO Mobile, die in Aachen ein preiswertes Stadtauto mit Elektroantrieb bauen möchte. Gewissermaßen das schwedische Pendant dazu ist das Startup Uniti. Mit dem Uniti One befindet sich hier ein Elektroauto in der Entwicklungsphase, das später einmal für lediglich 15.000 Euro verkauft werden soll. Im Mai dieses Jahres wurden bereits erste Bilder des fahrbereiten Prototypen präsentiert. Nun legt die Firma noch einmal nach: In einem Video ist der schwedische Elektroflitzer erstmals in Aktion zu sehen und fährt über öffentliche Straßen im Süden Schwedens.

Vorbestellungen für mehr als 50 Millionen Euro liegen bereits vor

Läuft die Entwicklung auch weiterhin nach Plan, sollen Ende nächsten Jahres dann die ersten Autos aus der Serienproduktion an die Kunden übergeben werden können. Eine ausreichende Nachfrage scheint in jedem Fall zu existieren. Eigenen Angaben zufolge liegen schon jetzt Vorbestellungen im Wert von mehr als 50 Millionen Euro vor. Legt man den geplanten Verkaufspreis plus die eine oder andere bestellte Zusatzoption zugrunde, entspräche dies rund 3.000 Vorbestellern. Damit liegt das schwedische Unternehmen nur knapp hinter dem deutschen Startup Sono Motors, wo es bereits 5.000 Vorbestellungen für das Solarauto Sion gibt. Bei Uniti dürfte aber alleine durch die Anzahlungen eine knappe halbe Millionen Euro in die Kasse gespült worden sein.

Die Software für die Produktion stammt von Siemens

Zuvor hat sich das schwedische Startup fast ausschließlich per Crowdfunding finanziert. Um unabhängig zu bleiben, wurden zudem die klassischen Autohersteller von vorneherein von einer Beteiligung ausgeschlossen. Dennoch ist es dem Management gelungen, interessante Partner für das Projekt zu gewinnen. So soll die Produktion so weit wie möglich digitalisiert werden – die dafür benötigte Software stammt von Siemens. Andere Partner sind beispielsweise E.on, Kuka Robotics und Nvidia. Weitere Kooperationen wird das Unternehmen zudem in den einzelnen Verkaufsmärkten eingehen müssen. Denn Serviceleistungen und Reparaturen will Uniti nicht selbst übernehmen, sondern an eine Fremdfirma auslagern. Wer dies in Europa sein wird, soll im Laufe der nächsten Monate bekannt gegeben werden.

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Blue Origin: So viel wird die Reise ins All mit Jeff Bezos Firma kosten!

17. July 2018 - 8:06

Jeff Bezos hat nicht nur den Versandhändler Amazon gegründet und aufgebaut, sondern bereits im Jahr 2000 mit Blue Origin auch ein privates Raumfahrtunternehmen ins Leben gerufen. Das langfristige Ziel klingt aktuell noch etwas futuristisch: Ein Teil der Schwerindustrie soll ins Weltall verlagert werden. Bis es allerdings soweit ist, soll das Unternehmen auf andere Art und Weise Geld verdienen – mit dem Transport von Touristen ins Weltall. Die ersten bemannten Testflüge sollen bereits in den nächsten Monaten stattfinden. Nun hat die Nachrichtenagentur Reuters – unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Unternehmens – berichtet, was so ein Trip ins All kosten wird. Demnach werden pro Flug zwischen 200.000 und 300.000 Dollar fällig. Verkauft werden sollen die ersten Tickets bereits im nächsten Jahr.

Credit: Blue Origin Die Transportkapsel ist durchaus luxuriös eingerichtet

Unklar ist allerdings auch weiterhin, wann die ersten Touristen tatsächlich auf eine Höhe von 100 Kilometern fliegen werden, um dort einige Minuten der Schwerelosigkeit zu erleben. Dies dürfte nicht zuletzt davon abhängen, wie erfolgreich die bemannten Testflüge verlaufen. Zum Einsatz kommen wird in jedem Fall die von Blue Origin selbst entwickelte Rakete New Shepard. Im Anschluss an die Zeit im All kehrt die Transportkapsel dann per Fallschirm auf die Erde zurück. Bereits vor einiger Zeit hatte das Unternehmen zudem erste Bilder veröffentlicht, auf denen zu sehen war, dass die Raumkapsel durchaus komfortabel ist und luxuriös eingerichtet werden soll. Durch die vergleichsweise großen Fenster können die Touristen dann den besonderen Blick auf die Erde genießen.

Richard Branson verkauft bereits Tickets für 250.000 Euro

Jeff Bezos ist allerdings nicht der einzige Mensch, der Touristen ins Weltall bringen möchte. Elon Musk beispielsweise verfolgt mit Space X ähnliche Pläne. Selbiges gilt für Richard Branson und seine Firma Virgin Galactic. Letztere verkauft seit einiger Zeit sogar schon Tickets für den Flug ins All. Diese kosten 250.000 Euro pro Stück. Ein Datum für den Flug ist allerdings nicht aufgedruckt – weil auch hier noch keine Details bekannt sind. Dennoch sollen Gerüchten zufolge bereits rund 650 Weltraumtickets verkauft worden sein. Es ist also davon auszugehen, dass auch Blue Origin durchaus eine beträchtliche Zahl an Kunden für die teure Reise ins Weltall finden wird.

Via: Reuters

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Nächster Schritt zum Quantencomputer: Phosphoratome bringen Forscher dichter an den Supercomputer

16. July 2018 - 18:23

Quantencomputer gelten als die nächste große Revolution in der Computertechnik. In ihnen übernehmen kleinste Teilchen wie Atomie, Ionen oder Moleküle die Aufgaben von Transistoren und Gates. Quantenphänomen wie die Überlagerung und die Verschränkung sorgen dann dafür, dass die sogenannten Quibits selbst viele komplexe Aufgaben parallel bearbeiten können. Die Rechenleistung von Quantencomputern stellt jeden herkömmlichen Computer in den Schatten. Auf dem Weg zum wirklich gut nutzbaren Quantencomputer sind aber einige Hürden zu überwinden. Mit der Entdeckung, dass Phosphoratome dabei helfen können, einzelne Qubits trotz räumlicher Nähe zueinander getrennt anzusteuern, sind Forscher der University of New South Wales in Australien einen weiteren Schritt in Richtung eines nutzbaren Quantencomputers gekommen.

Quantencomputer von Google Fortschritt dank Phosphor

Erste kommerzielle Quantencomputer existieren bereits, aber es gibt doch noch einige Schwierigkeiten zu überwinden. So muss etwa gewährleistet werden können, dass die Qubits die verschiedenen Quantenzustände auch lange und stabil einhalten können. Ein weiteres Problem ist es, die Qubits auch dann einzeln anzusteuern und zu kontrollieren, wenn sie sich in räumlicher Nähe zueinander befinden – und zwar so, dass ihre Funktion nicht gestört wird. Um letztere Herausforderung haben sich die Forscher rund um Samuel Hile gekümmert.

Bereits vor einigen Jahren haben Hile und sein Team den kleinsten Transistor der Welt entwickelt. Das Bauteil besteht nur aus einem einzigen Phosphoratom, das in eine Siliziumoberfläche eingelassen ist. Auf diese winzigen Phosphor-Qubits bauten die Forscher nun auf.

Phosphor-Fremdatome in Silizium sind vielversprechende Kandidaten für künftige Feststoff-Quantencomputer, denn sie besitzen eine außergewöhnliche Langlebigkeit und hohe Zuverlässigkeit„, so das Team. Wer aus diesen Phosphor-Qubits Quantengitter zu konstruieren, dürfen sie nicht weiter als 15 Nanometer voneinander getrennt sein. „ Die Herausforderung ist es daher, diese im Prinzip identischen Qubits einzeln anzusprechen, obwohl sie so dicht beieinanderliegen„, erläutert Hile.

Eigene Adresse für Qubits

In ihren Experimenten haben die Forscher nun wahrscheinlich eine Lösung für das Problem gefunden. Sie nutzen eine Sliliziumoberfläche, in der mehrere Steuer-Elektroden platziert werden. Dann werden mit einer Phosphin-Bedampfung in Kombination mit einer speziellen Maske zwei Phosphor-Qubits auf die Fläche aufgebracht. Dabei besteht das eine Qubit aus einem Phosphor-Atom mit einem Elektron, das andere aus zwei Atomen mit zwei Elektronen. „ Die Möglichkeit, die Zahl der Atome in diesen Qubits zu bestimmen, eröffnet uns einen Weg, um sie selektiv anzusteuern„, so Michelle Simmons, die an dem Projekt beteiligt war.

Der neuen Quantenbit-Chip hat eine Mikrowellenantenne, die ein elektromagnetisches Feld um die Qubits aufbaut und dann mit Hilfe von Steuer-Elektroden den Spin der Qubits manipuliert. Je nach Frequenz der Steuersignale können die Qubits so getrennt voneinander angesprochen werden. „ Wir können so die beiden Qubits jeweils gezielt ansteuern – das ist ähnlich wie das Tunen eines Radios auf verschiedene Sender. Unsere Studie belegt, dass man benachbarte Qubits in Resonanz bringen kann, ohne dass sie sich gegenseitig stören oder beeinflussen„, so Hile.

Mit den neuen Qubits ließe sich ein Quantencopmputer konstruieren, in dem die Qubits zwar dicht beieinander liegen, aber dennoch störungsfrei kontrolliert werden können. Prinzipiell hätte dann jedes Qubit eine eigene Hardware-Adresse – ein Umstand, der bei der Entwicklung von Quantencomputern sehr hilfreich sein könnte.

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Indonesien: Honda testet bei Elektro-Motorrädern eine tragbare und austauschbare Batterie!

16. July 2018 - 13:05

Nach China und Indien ist Indonesien das Land mit den drittmeisten Motorrädern weltweit. Grundsätzlich ist dies keine schlechte Sache. Zumindest benötigen die Zweiräder weniger Platz auf der Straße als Autos. Aber natürlich verursachen auch Motorräder mit Verbrennungsmotor CO2-Emissionen und stellen eine Belastung für die Luftqualität dar. Schon seit einiger Zeit setzt die Regierung daher auf die Förderung von Elektro-Motorrädern. Potentielle Nutzer verweisen aber in der Regel auf zwei Gründe, weshalb sie weiterhin auf den klassischen Antrieb setzen: Die mangelnde Reichweite und die langen Ladezeiten der elektrischen Motorräder. Anders als bei einem Verbrennungsmotor kann nämlich nicht einfach eine Tankstelle angesteuert und nachgetankt werden. Zumindest bisher nicht. Denn Honda und Panasonic wollen in dem Land ein innovatives Pilotprojekt starten.

Auch in der indonesischen Hauptstadt Jakarta soll die Zahl der Elektro-Motorräder gesteigert werden. Der benötigte Strom soll aus nachhaltigen Quellen stammen

Gemeinsam haben die beiden Partner eine Batterie entwickelt, die einfach transportiert und ausgewechselt werden kann. Um diese sinnvoll zum Einsatz zu bringen, soll nun ein Netz an Ladestationen aufgebaut werden. Die Fahrer der Elektro-Motorräder können dort ihre leere Batterie an das Stromnetz anschließen und im Gegenzug einen vollen Akku mitnehmen. Auf diese Weise kann die Reichweite ohne großen Zeitaufwand beinahe unbegrenzt verlängert werden. Um die Klimabilanz des Verkehrssektors weiter zu verbessern, soll der an den Ladestationen verbrauchte Strom zudem aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Aufgrund der vergleichsweise konstanten Sonnenstrahlung in Indonesien würde sich dafür die Solarenergie anbieten. Erweist sich das Konzept in Indonesien als erfolgreich, könnte der Ansatz dann auch in anderen Ländern umgesetzt werden.

Tesla hat sich eine Maschine zum Akkutausch patentieren lassen

Starten soll das Pilotprojekt im Dezember dieses Jahres. Grundsätzlich könnte die Idee natürlich nicht nur bei Motorrädern zum Einsatz kommen, sondern auch bei Elektroautos. Tatsächlich hat sich Tesla bereits vor einiger Zeit eine Maschine patentieren lassen, mit der die Akkus von E-Autos unterwegs problemlos und ohne körperliche Anstrengung ausgetauscht werden können. Bisher wurde das dahinter stehende Konzept aber noch nicht unter realen Bedingungen getestet. Auch Tesla selbst scheint die Idee nicht zu forcieren und hat stattdessen das eigene Netzwerk an Superchargern weiter ausgebaut. Honda und Panasonic hingegen scheinen zumindest im Bereich der Elektro-Motorräder dem Akkutausch eine gewisse Praktikabilität einzuräumen.

Via: Engadget

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Kobold VG100: Der elektrische Fensterreiniger von Vorwerk im Test

16. July 2018 - 11:43

Fenster putzen mag niemand. Das ändert aber nichts daran, dass es gemacht werden muss. Was früher nur mit dem Einsatz von Glasreiniger und Zeitungspapier machbar war, geht heutzutage auch mit technischer Unterstützung. Der Markt bietet inzwischen einige elektronische Fensterreiniger. Zu den höherpreisigen Modellen gehört der Vorwerk Kobold VG100. Wir haben den Fensterreiniger des deutschen Herstellers für euch unter die Lupe genommen.

Kobold VG100: Die technischen Daten im Überblick
  • Gewicht: 995 Gramm ohne Netzteil und Reinigungsflüssigkeit
  • Maße: 290 x 140 x 110 mm
  • Verbrauch pro Anwendung: 80 ml Wasser und 5 ml Reinigungskonzentrat
  • Laufzeit: Mind. 30 Minuten
  • Motor: Wartungsfreier DC-Motor (30 W) mit einem Antrieb von 18.000 U/min
Der Lieferumfang im Überblick

Neben dem Gerät selber erhaltet ihr beim Kauf des Vorwerk VG100 ein umfangreiches Zubehörset, das unter anderem auch 200 ml des Reinigungskonzentrats enthält. Mit diesem Fläschchen könnt ihr insgesamt 40 Anwendungen durchführen. Ihr seid zudem nicht zwingend an das Konzentrat von. Vorwerk gebunden, sondern könnt auf günstigere Alternativen zurückgreifen.

  • Kobold VG100 Fensterreiniger
  • Zwei Mikrofasertücher
  • Abstellschale
  • Ladegerät
  • 200 ml Glasreinigungskonzentrat
  • Handbuch
Der Kobold vereint drei Arbeitsschritte in einem

Der Kobold VG100 wurde voll darauf ausgelegt, euch das Fensterputzen zu erleichtern. Vorwerk ist es gelungen, drei Arbeitsschritte in einem Gerät und einer Bewegung zu vereinen. Der Kobold Fensterreiniger befeuchtet die Scheibe, entfernt den Schmutz und saugt das Wasser gleich wieder ab.

Die Inbetriebnahme ist dabei denkbar einfach: Der Tank des Kobold wird mit Wasser und einem Reinigungskonzentrat gefüllt. Anschließend wird der Tank einfach in den Fensterreiniger geschoben, und schon könnt ihr loslegen. Der Kobold Fensterreiniger arbeitet mit einem Mikrofasertuch, das die Fensterscheiben streifenfrei reinigen soll. Nach getaner Arbeit kann das Tuch einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Natürlich könnt ihr mit dem Kobold VG100 auch Spiegel und Glastische reinigen.

Streifenfreie Reinigung im Praxistest

In der Praxis konnte uns der Kobold Fensterreiniger durchaus überzeugen. Er ist leicht genug, um mit einer Hand bedient werden zu können, und die Anwendung ist denkbar einfach: Der eingeschaltete Kobold wird einfach langsam und mit leichtem Druck in geraden Bahnen vom oberen zum unteren Fensterrand geführt. Das mit Reinigungsmittel befeuchtete Mikrofasertuch löst dabei den Schmutz, während das Schmutzwasser direkt wieder abgesaugt und in einem extra Schmutzwasser-Tank aufgefangen wird.

Insbesondere bei normal verschmutzten Fenstern hat uns die Reinigung mit dem Kobold begeistert. Die Fenster wurden in einem Arbeitsschritt streifenfrei sauber, und wir konnten die von Vorwerk angegebene Reinigungsleistung von 20 m² in der Regel erreichen. Bei stärkerer Verschmutzung sieht es ein bisschen anders aus. Der Kobold ist dann deutlich langsamer und verbraucht mehr Reinigungsmittel und Wasser. Da die Reinigung mit dem Fensterreiniger von Vorwerk allerdings so einfach von der Hand geht und bei normaler Verschmutzung auch mit einer deutlichen Zeitersparnis einhergeht, sehen wir das nicht so als Problem an. Wer einen Kobold VG100 besitzt, der kann problemlos so oft Fenster putzen, dass grobe Verschmutzungen gar nicht erst auftreten.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es noch dafür, dass der Kobold Fensterreiniger keine Teleskopvorrichtung hat, mit der etwa auch sehr hohe Fenster geputzt werden können.

Fazit

Wer viele Fenster hat und von dem Putzen per Hand genervt ist, der wird den Kobold Fensterreiniger zu schätzen wissen. In unserem Test konnte das Gerät durch streifenfreie Reinigung überzeugen. Bei richtig dreckigen Fenstern habt ihr aber auch mit dem Kobold viel zu tun. Aber um fair zu bleiben: Wir reden hier von Verschmutzungen, die auch per Hand nicht ganz leicht zu reinigen sind. Außerdem weist Vorwerk im Handbuch auf diesen Umstand hin. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt der Hersteller eine Vorbehandlung des Fensters. Und mit dem Kobold erspart ihr euch den Einsatz von Handschuhen, da eure Hände nicht mit dem Reinigungsmittel in Kontakt kommen. Wir können das Gerät in jedem Fall empfehlen.

Preis und Verfügbarkeit

Der Kobold VG100 kann direkt bei Vorwerk im Onlineshop gekauft werden und kostet 249 Euro.

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BigRep: Dieser Fahrradreifen kommt aus dem 3D-Drucker und benötigt keine Luft!

16. July 2018 - 11:03

Aktuell sind die besten Radfahrer der Welt im Rahmen der Tour de France mal wieder in Frankreich unterwegs. Begleitet werden sie von einem großen Tross an Technikern und Mechanikern. Und zwar aus gutem Grund. Insbesondere für die Teamkapitäne kann ein Defekt zum falschen Zeitpunkt das Ende aller Träume bedeuten. Es ist daher kein Wunder, dass sich einige Hersteller von professionellen Rennrädern bereits mit dem Berliner Startup BigRep in Verbindung gesetzt haben. Denn die Mitarbeiter dort haben einen Reifen entwickelt, der nicht aufgepumpt werden muss. Damit könnte der klassische Plattfuß zukünftig der Vergangenheit angehören. BigRep selbst stammt aber gar nicht aus der Fahrradbranche, sondern verkauft eigentlich 3D-Drucker.

Foto: BigRep. Lizenz: Creative Commons 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) Eine wabenartige Struktur sorgt für eine ruhige Fahrt

Der neuartige Fahrradreifen ist daher zunächst auch nur ein Prototyp, der potentiellen Käufern zeigen soll, welches Potential in einem 3D-Drucker steckt. Folgerichtig ist bisher auch noch keine Massenproduktion des luftlosen Reifens geplant. Dies würde sich aktuell auch noch recht schwierig gestalten. Denn pro Druckvorgang werden aktuell noch rund acht Stunden benötigt. Dennoch ist das dahinter stehende Konzept sehr interessant. Die auf das Rad einwirkenden Kräfte werden nicht mehr durch ein Luftpolster aufgefangen, sondern durch eine wabenartige Struktur aus Pro Flex-Filament. Dadurch können die Reifen während einer normalen Fahrradtour quasi nicht mehr kaputt gehen. Ein ähnlicher Ansatz kommt daher auch schon bei einigen Baufahrzeugen zum Einsatz.

Die neuen Reifen müssen noch weiter entwickelt werden

Der Hersteller betont zudem, dass auch die Umwelt von der Neuentwicklung profitieren könnte. Denn weil der Reifen nur noch aus einem Material besteht, kann er vergleichsweise einfach recycelt werden. Ganz neu ist die Idee mit den luftlosen Reifen aus dem 3D-Drucker aber nicht mehr: Bereits vor gut einem Jahr hatte Michelin ein ähnliches Konzept präsentiert. Bisher ist daraus aber noch kein marktreifes Produkt entstanden. In eine etwas andere Richtung hat hingegen der Konkurrent Goodyear gedacht. Dort sollen Autoreifen zukünftig nicht nur ohne Luft auskommen, sondern gleichzeitig auch noch Schadstoffe aus der Umgebung filtern. Auch dieser Ansatz steckt aber noch in den Kinderschuhen. Das Berliner Startup BigRep spricht aktuell mit mehreren Radherstellern, um Möglichkeiten auszuloten, das neue Produkt gemeinsam weiter zu entwickeln.

Via: BigRep

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Osttiroler Firma führt 4-Tage-Woche ein – und die Umsätze steigen

15. July 2018 - 17:04

Michael Unterweger beobachtete schon länger, dass die Arbeit in seiner Firma freitags nicht besonders gut lief. Statt darüber zu motzen, ließ sich der Chef des Naturkosmetikunternehmens Unterweger in Thal Assling etwas Besonderes einfallen: Er kürzte die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Und diesen Schritt hat er keinesfalls bereut.

3 Tage frei pro Woche bei vollem Lohnausgleich – eine prima Idee! Die Arbeitszeit reduzierte sich von 38 auf 36 Stunden

Manchmal lohnt es sich wirklich, ungewöhnliche Wege zu gehen! Unterweger strich den Freitag aus dem Wochenplan, setzte die Arbeitszeit von 38 auf 36 Stunden herab und erklärte sich bereit, trotzdem noch denselben Lohn an seine Mitarbeiter auszuzahlen. Doch dabei bleibt es nicht auf Dauer, denn im nächsten Jahr wird es höchstwahrscheinlich eine Gehaltserhöhung für alle geben! Schuld daran ist das dicke Plus, das die Latschen-Öl-Brennerei seit der Umstrukturierung zu verzeichnen hat. Die 50 Angestellten kurbeln die Produktion tüchtig an, und da auch die passenden Absatzmöglichkeiten vorhanden sind, strömt das Geld in die Kasse.

Firma Unterweger als Vorbild für andere Unternehmen?

Natürlich war dieser Schritt nicht ganz so einfach zu managen, schließlich mussten die Produktionsabläufe dafür auch umgestrickt werden. Drei Tage Wochenende sind eben nicht ganz umsonst zu haben, doch scheint die ausgiebige Erholungszeit genügend Power zu bringen, um an den restlichen vier Tagen voll durchzuziehen. Zufriedene Menschen sind einfach leistungsfähiger und motivierter, vor allem dann, wenn die Freizeit in ihrem Leben nicht zu kurz kommt. Vielleicht darf die Firma Unterweger nun als Vorbild für weitere Unternehmen dienen, die einen ähnlichen Deal mit ihren Arbeitnehmern eingehen möchten.

Quelle: tirol.orf.at 

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