Simon Bertsch - trendsderzukunft.de

Subscribe to Newsfeed Simon Bertsch - trendsderzukunft.de
Neue Trends der Zukunft online - Top News aus Internet, Sport, Gesundheit, Produkte, Lifestyle, Spiele, Geld, uvm.
Aktualisiert: vor 41 Minuten 23 Sekunden

Mountainbiker aufgepasst! Helmsensor registriert Stürze und setzt Notruf per Handy ab

vor 2 Stunden 6 Minuten

Für einen echten Mountainbiker geht nichts über eine schöne, lange Tour durchs Gelände. Wer ist dabei nicht schon einmal an einen Ort gelangt, wo sich Fuchs und Hase nicht nur rein sprichwörtliche gute Nacht sagen? Hier zu stürzen, könnte wirklich fatal ausgehen, schließlich kommt in den nächsten Stunden mit großer Sicherheit niemand vorbei.

Immer dicht „am Mann“: der Tocsen / Foto: Malte Buttjer von Tocsen Einer der Gründer hatte selbst einen Mountainbike-Unfall

Drei findige Freiburger haben sich nun eine Lösung für dieses Problem ausgedacht und gründeten sogleich ein verheißungsvolles Start-up. Sie stellten einen Sturzsensor für Fahrradhelme her, der bald schon in Massenproduktion gehen soll. Einer der besagten jungen Männer hat selbst vor kurzem einen Mountainbike-Unfall überstanden und erhielt zum Glück Hilfe von einigen Wanderern, die zufällig des Weges kamen. Er wurde von da an die Frage nicht mehr los, was mit ihm ohne diese glückliche Fügung geschehen wäre und besprach dies zuerst mit einem seiner Freunde. Aus diesem Gespräch entstand die erste Idee für den Toscen, der vielleicht eines Tages zu einem wahren Lebensretter avanciert.

Die Mountainbiker-Community zeigt sich begeistert

Der Toscen lässt sich einfach an jeden Fahrradhelm klipsen, er benötigt im Notfall keine bewusste Bedienung. Allerdings kann sein Nutzer ihn über die zugehörige App passend programmieren und erhält so einen ständigen Zugriff auf den Sensor. Der Sensor selbst analysiert im Ernstfall die Aufprallstärke und gibt bei Überschreitung eines gewissen Grenzwerts eine Push-Nachricht ans Smartphone ab. Wenn der Anwender darauf nicht reagiert, werden automatisch die eingestellten Notfallkontakte benachrichtigt, per Whatsapp, SMS oder Anruf. Die Ortung erfolgt wiederum über das Handy, was allerdings im Wald und Gelände oft nicht ganz so schnell funktioniert. In der Mountainbiker-Community herrschte beim ersten Vorstellungstermin Begeisterung, das ermutigte Alexander Schumacher Andreas Botsch, Malte Buttjer das Projekt voranzutreiben.

So funktioniert der Sensor / Foto: Malte Buttjer von Tocsen Das Fundingziel auf Startnext ist jetzt schon überschritten

Die Gründer haben nun ihre erste Crowdfunding-Aktion auf Startnext ins Leben gerufen, um die Finanzierung abzusichern. Das Fundingziel von 13.500 Euro ist längst überschritten, obwohl noch mehr als zwei Wochen Zeit übrigbleiben. Unterstützer erhalten einen Tocsen, sobald dieser hergestellt ist. Wo genau die Produktion stattfinden soll, muss noch geklärt werden. Wir sind uns sicher, dass hinter den Kulissen schon eifrige Verhandlungen laufen, denn die kleine Firma hat sich große Ziele gesetzt: »Toscen soll irgendwann zur Standardausrüstung werden«, sagt Alexander Schumacher. Und vielleicht ist das gar nicht so weit hergeholt.

Quelle: fudder.de, tocsen.com

Kaffeegenuss: Die Gene entscheiden

16. November 2018 - 19:35

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke weltweit, und in Maße^n konsumiert auch gesund. Allerdings ist der Muntermacher nicht bei jedermann beliebt. Andere dagegen sind echte Kaffee-Fans. Ob wir das schwarze Getränk lieben oder hassen ist unter anderem auch von unseren Genen abhängig, wie Forscher der University of Queensland im australischen Brisbane herausfanden.

Genetische Komponente beim Kaffeegenuss

Die Studie von Jue-Sheng Ong und seinen Kollegen basierte auf der Annahme, dass manche Menschen den bitteren Geschmack von Kaffee deutlicher wahrnehmen als andere. Die Forscher nahmen sich die Gendaten von 1757 Zwillingen und fahndeten nach Genvarianten, die die Sensibilität von Rezeptoren für den bitteren Gchmack von Koffein, Chinin und einen synthetischen Bitterstoff beeinflussen. Anschließend untersuchten sie die Daten von etwa 430.000 Briten auf die betreffenden Genvarianten und ob es einen Zusammenhang mit dem Konsum von Kaffee und Tee gibt.

Und tatsächlich fanden die Forscher einen solchen Zusammenhang. Das genaue Ergebnis jedoch überraschte das Team: „ Man würde erwarten, dass die Menschen, die für den bitteren Geschmack des Koffeins besonders sensibel sind, eher weniger Kaffee trinken„, so Marilyin Cornelis, die Koautorin der Studie. Normalerweise wirkt ein bitterer Geschmack als Warnsignal, da viele Giftstoffe eher bitter schmecken. Bei den Kaffeetrinkern jedoch tranken diejenigen, die besonders empfindlich gegenüber dem bitteren Koffeingeschmack waren, sogar deutlich mehr Kaffee als die weniger sensiblen – allerdings im Schnitt nur eine Fünftel Tasse mehr. Der Effekt sei nicht groß, die Korrelation aber deutlich zu erkennen, so die Forscher.

Lavazza Crema e Gusto Tradizione Italiana Bohne, 1er Pack (1 x 1 kg) Preis: 14,99€ Zuletzt aktualisiert am 17.11.2018 Bei Amazon ansehen Lerneffekt sorgt für erhöhten Kaffeekonsum

Auf der Suche nach Zusammenhängen kamen die Forscher auf das Thema Konditionierung. „ Diese Ergebnisse unserer Studie sprechen dafür, dass bei Kaffeetrinkern die positive Verstärkung eine große Rolle spielt„, so Cornelis. Es gibt also eine Art Lerneffekt, der den bitteren Geschmack von Kaffee mit einer positiven Wirkung verbindet. Interessanterweise scheint diese Verstärkung bei Tee nicht zu funktionieren. Im Gegenteil: Die Menschen, die besonders empfindlich auf den bitteren Koffeingeschmack reagiere, wiesen einen eher geringen Teekonsum auf. Die Studie bestätigt jedoch, dass Geschmacksvorlieben eine genetische Komponente haben.

via Northwestern University

Impfen statt Kastration ermöglicht bessere Behandlung von Ferkeln

16. November 2018 - 17:08

Männliche Ferkel lassen sich auch ohne teure Betäubung schmerzfrei kastrieren. Forscher an der Universität Hohenheim in Stuttgart setzen sich für die neue Methode ein. Die Ferkel werden durch zwei Impfungen in einem bestimmten zeitlichen Abstand von den Hormonen befreit, die das Fleisch später ungenießbar machen. „Zwei Pikse statt zweier schmerzhafter Schnitte“ heißt es aus der Hochschule.

Bild: Universität Hohenheim / Sacha Dauphin Letzte Zweifel werden ausgeräumt

Heute werden Ferkel ganz ohne Betäubung per Skalpell kastriert. Eigentlich sollte diese grausame Methode zum Jahresende verboten werden, doch als vermeintlich einzige Alternative gilt die Kastration unter Betäubung, eine teure Möglichkeit. Die beiden Spritzen kosten dagegen ganze fünf Euro. Seit 15 Jahren ist diese Methode zugelassen. In Belgien wird sie bereits praktiziert. Die deutschen Schweinezüchter sperren sich jedoch gegen die so genannte Immunoimpfung. Um letzte Zweifel an diesem Verfahren auszuräumen, untersuchen Professor Volker Stefanski, Schweine-Experte an der Hochschule, einige seiner Stuttgarter Kollegen und Forscher aus sieben Partner-Institutionen aus ganz Europa, ob das Verfahren wirklich bedenkenlos anzuwenden ist.

Nicht kastrierte Tiere sind aggressiv

Ohne Kastration geht es nicht, da sind sich die Fachleute einige. Dass sich das Fleisch von Ebern kaum verkaufen lässt ist nur die eine Seite. „Ohne Kastration zeigen die Tiere ein wesentlich aggressiveres Verhalten“, sagt Professor Ulrike Weiler von der Universität Hohenheim. „Vor allem das Penisbeißen ist weit verbreitet: Etwa jedes zehnte Tier trägt hochgradige Verletzungen davon, oft schmerzhafter als eine chirurgische Kastration.“

Auch die Betäubung helfe nicht wirklich. Jedes fünfte Tier spüre die Schnitte dennoch, weil die Narkose nicht zuverlässig funktioniere, so Weiler. „Die Methode ist nicht nur unzuverlässig, sie kann den Tieren sogar mehr Stress verursachen als die bisherige Praxis“, so ihr vernichtendes Urteil. Die Impfungen seien dagegen unbedenklich und schmerzfrei.

Tiere leiden nicht mehr unter Stress

Bei der Immunokastration erhalten die männlichen Ferkel Impfungen, die das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Hormone anregen. Nach der zweiten Impfung wird die Hormonproduktion eingestellt. Schon lange vor dem Abschluss des Projekts steht für Stefanski bereits fest, „dass die Immunokastration in vielerlei Hinsicht besser abschneidet als die anderen Methoden. Bezüglich Magengeschwüre sind die Tiere unauffällig, was auf wenig Stress schließen lässt.“

Kurioser Fakt: Warum Japans Minister für IT-Sicherheit noch nie einen Computer benutzt hat!

16. November 2018 - 11:54

Auch als Spitzenpolitiker kann man sich seinen Job nicht immer aussuchen. Japans Regierungschef Shinzo Abe scheint nun aber eine besonders ungewöhnliche Entscheidung getroffen zu haben: Im Rahmen einer größeren Kabinettsumbildung machte er Yoshitaka Sakurada zum neuen Minister für IT-Sicherheit. Der 68-Jährige nahm den Posten auch an, musste nun bei einer Fragestunde im Parlament allerdings einräumen, noch nie selbst einen Computer genutzt zu haben. Seine kuriose Erklärung: Er habe schon mit 25 Jahren sein erstes eigenes Unternehmen gegründet und wenn etwas am Computer zu erledigen sei, mache dies ein Mitarbeiter oder eine Sekretärin. Dies alleine wäre schon ungewöhnlich genug. Schlimmer ist aber die Tatsache, dass Sakurada auch bei vergleichsweise simplen Fragen erstaunliche Wissenslücken aufwies.

Im japanischen Parlament war das Staunen groß. Bild: っ CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/),. Was ist eigentlich ein USB-Anschluss?

So wurde er von einem Parlamentarier gefragt, ob die japanischen Atomkraftwerke mit USB-Anschlüssen ausgestattet seien. Der Hintergrund: USB-Anschlüsse gelten als hohes Sicherheitsrisiko und sollten daher bei sensiblen Anlagen eigentlich nicht genutzt werden können. Der Minister allerdings konnte die Frage nicht beantworten und lies sogar den Eindruck erkennen, gar nicht genau zu wissen, worum es sich bei einem USB-Anschluss handelt. Immerhin räumte er freimütig ein: „Ich kenne mich mit den Details nicht so genau aus. Wie wäre es also, wenn ein Experte ihre Fragen beantwortet, wenn dies nötig ist?“ Ein Vorschlag der bei den Parlamentsabgeordneten nicht besonders gut ankam. Insbesondere die Oppositionsparteien kritisierten den Minister anschließend scharf und befürchteten sogar, dass Japans Image als Computernation Schaden nehmen könnte.

Bei Olympia drohen massive Kostensteigerungen

„Ich kann nicht glauben, dass eine Person, die noch nie einen Computer genutzt hat, Aufgaben im Bereich der Cybersecurity übernimmt“, erklärte beispielsweise der Abgeordnete Masato Imai. Auch in einem anderen Bereich sieht sich Sakurada aktuell schweren Vorwürfen ausgesetzt. Er ist auch für die Organisation der Olympischen Spiele 2020 in Tokio verantwortlich. In dieser Funktion fiel er bisher vor allem auf, indem er so gut wie alle Fragen der Journalisten an seine Mitarbeiter weitergab. Nun wurde allerdings ein viel größeres Problem bekannt: Der japanische Rechnungshof kritisierte, dass die Kosten für die Spiele von umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro auf über zwanzig Milliarden Euro steigen könnten. Auch in diesem Punkt dürften die Abgeordneten daher bald einige Fragen an den Minister haben.

Via: New York Times

Hyperloop statt LKW: Der Hamburger Hafen will Container mit Schallgeschwindigkeit transportieren!

16. November 2018 - 9:39

Die Hamburger Hafen und Logistik AG verhandelt über den Bau eines Hyperloops für den Warentransport. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, existiert inzwischen sogar schon eine Absichtserklärung zwischen dem Hafenbetreiber und dem Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT). Demnach soll zunächst im Hafen eine Verladestation gebaut werden, in der automatisierte Kräne die ankommenden Schiffscontainer in die Hyperloop-Kapseln verladen. Anschließend sollen dann Transportröhren in das Hamburger Hinterland führen. Für den Hafen hätte dies den Vorteil, dass die Güter nicht mehr direkt vor Ort auf Lastwagen verladen werden müssen. Dies reduziert zum einen die Zahl der LKW-Fahrten und verhindert Staus. Zum anderen wird dadurch aber auch der Platzmangel innerhalb des Hafens ein wenig gelindert. Aus ähnlichen Beweggründen denkt daher auch der Hafen in Dubai über den Bau eines Hyperloops nach.

Foto: Hyperloop Transportation Technologies Der Transport von Waren löst einige grundsätzliche Probleme

Ursprünglich wurde das Transportsystem mit den Vakuum-Röhren allerdings für den Personentransport ersonnen. Aufgrund des geringen Luftwiderstands sollen Geschwindigkeiten von bis zu 1.200 Stundenkilometern erreicht werden – was die Reisezeiten extrem verkürzen könnte. Von Hamburg nach Frankfurt bräuchten Passagiere lediglich noch rund 30 Minuten. Bisher existiert aber noch keine Strecke im kommerziellen Betrieb. Neben einigen noch zu lösenden technischen Fragen liegt dies vor allem auch an der ungeklärten Sicherheitslage. So ist bisher nicht geklärt, wie eine Evakuierung aus den Transportkapseln gelingen könnte. Werden allerdings lediglich Güter transportiert, spielen Sicherheitsfragen eine wesentlich kleinere Rolle. Insofern könnte das Projekt im Hamburger Hafen ein wichtiger Baustein sein, um die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Technologie unter Beweis zu stellen.

Die Bauarbeiten sollen in wenigen Jahren beginnen

Zuvor müssen die Ingenieure von Hyperloop Transportation Technologies die bisherigen Entwürfe aber noch einmal überarbeiten. Denn die bisher vorgesehen Transportkapseln waren für den Personentransport gedacht. Nun müssen entsprechende Pods für Schiffscontainer konstruiert werden. An mangelnder Expertise dürfte es allerdings nicht scheitern: HTT kooperiert mit Experten aus vielen unterschiedlichen Bereichen. Diese werden oftmals nicht direkt bezahlt, sondern erhalten im Gegenzug Anteile an dem Unternehmen. Dieser Ansatz unterscheidet das Unternehmen grundlegend vom größten Wettbewerber Virgin Hyperloop One. Geführt wird HTT von dem deutschen Mitgründer Dirk Ahlborn. Seinen Aussagen zufolge könnte aus technologischer Sicht bereits morgen mit dem Bau eines Hyperloop begonnen werden. Ganz so schnell geht es in Hamburg aber nicht: Hier sollen die Bauarbeiten in zwei bis drei Jahren starten.

Skeleton-Technologies: So sichert moderne Technologie das Stromnetz auf einer schottischen Selbstversorger-Insel

15. November 2018 - 17:14

Die schottische Isle of Eigg ist nicht an das öffentliche Netz angeschlossen. Trotzdem bekommt jeder der gut 100 Bewohner genügend Strom, um Computer, Kühlgeräte, Lampen und andere Verbraucher zu betreiben. Was noch erstaunlicher ist: Die Energie entstammt zu mindestens 95 Prozent erneuerbaren Quellen: Wasser, Sonne und Wind. Nur wenn diese gemeinsam ganz oder weitgehend ausfallen springen zwei Dieselgeneratoren an.

Bild: Skeleton Technologies Ultracaps stabilisieren das Stromnetz

Jetzt hat Eigg Electric, der örtliche Stromversorger, das Netz noch ein bisschen stabiler gemacht. Zusätzlich zum Flywheel genannten kinetischen Speicher, den das kalifornische Unternehmen Kinetic Traction bereits vor einigen Jahren installiert hat, gingen jetzt noch Ultracaps des estnisch-deutschen Unternehmens Skeleton Technologies in Betrieb, die in Dresden produziert wurden. Das sind Kondensatoren mit der weltweit größten Kapazität und Leistung aufs Volumen gerechnet.

Im Bruchteil einer Sekunde einsatzbereit

Wenn im Inselnetz plötzlich mehr Strom benötigt wird als die Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke liefern und auch die Bleiakkus nicht mehr reichen, springt im Bruchteil einer Sekunde die SkelGrid genannte Ultracaps-Anlage ein. Wenn auch das noch nicht reicht schaltet sich das Flywheel zu. Das ist ein schweres Schwungrad, das von einem Elektromotor angetrieben wird, wenn Strom im Überfluss vorhanden ist. Bei Strommangel wird der Motor zum Generator, der zusätzliche Energie ins Netz einspeist.

„Die zusätzliche Implementierung der Ultrakondensatoren ist eine weitere Verbesserung, die die Lebensdauer unserer Batterien verlängert und die Reaktionsgeschwindigkeit des Stromnetzes bei Störungen erhöht“, so Robert Wallace von Eigg Electric. Die Basisversorgung besteht aus drei Wasserkraftwerken mit einer Leistung von 110 Kilowatt, einer Solaranlage, die 50 Kilowatt beisteuert, und vier Sechs-Kilowatt-Windenergieanlagen. Meist liefern sie genügend Strom für alle Einwohner. Jeder Haushalt hat ein Anrecht auf eine Leistung von fünf Kilowatt, jedem Gewerbebetrieb stehen zehn Kilowatt zu.

Australische Forscher halfen bei der Graphen-Elektrode

Die Ultracaps haben eine Elektrode aus einem speziell behandelten Graphen. Das ist ein Film, der aus einer einzigen Lage Kohlenstoffatome besteht. Diese sind bienenwabenförmig abgeordnet. Skeleton hat sie gemeinsam mit Wissenschaftlern der Monash University und des Graphen-Spezialisten Ionic Industries, beide in Melbourne beheimatet. Die zweite Elektrode besteht aus einer dünnen Metallfolie. Getrennt werden die beiden Elektroden von einem Elektrolyten. Das hauchdünne Sandwich wird aufgerollt und schon ist der Stromspeicher fertig.

Skeleton präsentiert seine Stromspeicherlösungen bis zum 16. November auf der Electronica 2018 in München.

via

Gesetzliche Vorgaben: Auch Lastwagen müssen zukünftig zum Klimaschutz beitragen!

15. November 2018 - 14:42

Bisher gab es auf den deutschen Straßen eine gewisse Ungerechtigkeit zu beobachten. Während die EU-Kommission für Autos immer stärkere Reduzierungen des CO2-Ausstoßes durchsetzte, blieben die zumeist auf der rechten Spur fahrenden Lastwagen davon vollkommen unberührt. Inhaltlich zu begründen ist diese Unterscheidung nicht. Denn der Warentransport trägt signifikant zum CO2-Ausstoß des Verkehrssektors bei. Das Europäische Parlament hat daher nun erstmals entsprechende Einsparziele beschlossen – und ist dabei noch über die Forderung der Kommission hinausgegangen. Bis zum Jahr 2030 soll demnach der CO2-Ausstoß von Lastwagen im Schnitt um 35 Prozent sinken. Als Grund für die Maßnahme werden die Verpflichtungen aus dem Pariser Weltklimavertrag genannt. Hier hatte sich die EU zu einem deutlich stärkeren Klimaschutz verpflichtet, konnte bisher aber noch nicht alle Zusagen erfüllen.

Auch Lastwagen müssen bald klimafreundlicher werden. Die Hersteller sehen Arbeitsplätze in Gefahr

Die Reaktionen auf das Votum des Parlaments fielen gemischt aus. Umweltschützer begrüßten die Entscheidung und verwiesen auch auf aktuelle Entwicklungen. So habe der extrem heiße Sommer in diesem Jahr gezeigt, dass sich das Klima bereits zu ändern beginne. Es seien daher entschiedene Gegenmaßnahmen notwendig. Naturgemäß anders sahen dies die Hersteller der Lastwagen. Sie argumentierten, dass durch die neuen Vorgaben die Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Gefahr sei und dadurch auch zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden. Ähnliche Warnungen gab es in der Vergangenheit allerdings auch aus der Autoindustrie, haben sich dort in der Regel aber nicht bewahrheitet. Dennoch ist aktuell noch unklar, wie hoch die zwangsweise Reduktion tatsächlich ausfallen wird. Denn noch müssen auch die Mitgliedsstaaten zustimmen.

Die Umweltminister müssen sich noch einigen

Bisher konnten sich die zuständigen Ministerien aber noch nicht auf eine gemeinsame Position einigen. Viele Länder stehen einer neuen Regelung allerdings grundsätzlich positiv gegenüber. Widerspruch wird ausgerechnet von den drei großen Ländern Deutschland, Italien und Frankreich erwartet. Denn dort sitzen die meisten LKW-Hersteller in der Europäischen Union. Entschieden werden soll die Frage am 20. Dezember bei einem Treffen der EU-Umweltminister. Schon jetzt ist aber klar: Ganz ohne neue Vorgaben wird die LKW-Branche in Zukunft nicht mehr operieren können. Auch Lastwagen müssen zukünftig also zum Klimaschutz beitragen. Alternativen zum Verbrennungsmotor gibt es auch in der Logistik längst: Etwa den Fuso eCanter von Daimler, den Tesla Semi Truck oder Lastwagen mit Oberleitung.

Via: Wiwo

Odysseus: Eine solarbetriebene Kreuzung aus Drohne und Satellit sammelt Daten in der Atmosphäre!

15. November 2018 - 12:05

Satelliten sind teuer. Schon seit einiger Zeit wird daher damit experimentiert, Drohen zu nutzen, um einen Teil der Aufgaben zu übernehmen. Das Problem: Die kleinen Flugobjekte müssen regelmäßig auf die Erde zurückkehren, um ihre Batterien aufzuladen. Dadurch wird das konstante Sammeln von Daten erschwert. Die Firma Aurora Flight Sciences, die Teil des Boeing-Konzerns ist, hat daher eine Lösung entwickelt: Eine riesige Solar-Drohne, die den Namen Odysseus trägt und für mehrere Monate in der Luft bleiben kann. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, soll die Konstruktion im nächsten Jahr das erste Mal in die Luft steigen. Später einmal soll die Solardrohne dann genutzt werden, um beispielsweise Daten zum Klima und der Erdatmosphäre zu sammeln.

Bild: Aurora Flight Sciences So kann die riesige Solardrohne genutzt werden

Odysseus wird oberhalb der Wetterzone fliegen und auch höher unterwegs sein als Flugzeuge. Einmal in der Luft, kann die Drohne dann ein großes Gebiet abdecken, bleibt aber immer in Kontakt mit der Bodenstation. Auf diese Weise werden zum einen die gesammelten Daten direkt auf die Erde übermittelt. Zum anderen kann aber auch der Auftrag der Drohne während des Flugs geändert werden. Theoretisch kann Odysseus nämlich noch für zahlreiche weitere Aufgaben genutzt werden – etwa um Kommunikationsverbindungen zu ermöglichen oder zu Spionagezwecken. Aufgrund des integrierten Solarantriebs ist die Nutzung der Drohne zumindest in Sachen Klimaschutz unproblematisch: Es werden keine CO2-Emissionen verursacht. Dies ist von besonderer Bedeutung, weil Emissionen in solch großen Höhen besonders gefährlich in Sachen Klimawandel sind.

Die Firma kann bereits auf einige Referenzen verweisen

Über weitere Details schweigen sich die Ingenieure von Aurora Flight Sciences noch aus. Dies muss aber kein schlechtes Zeichen sein. Immerhin konnte die Firma in der Vergangenheit bereits einige Ankündigungen erfolgreich umsetzen. So wurde ein Marineschiff mithilfe eines speziell entwickelten autonomen Helikopters mit Waren versorgt. Außerdem präsentierten die Entwickler eine Frachtdrohne, die Ladungen von bis zu 500 Pfund durch die Luft bewegen kann. Es ist also davon auszugehen, dass auch Odysseus tatsächlich im nächsten Jahr die Lüfte erobern wird. Bisher ist aber noch unklar, ob es bereits Partner für eine kommerzielle Nutzung gibt und wann die ersten Missionen in diesem Bereich starten könnten. Der grundsätzliche Ansatz dürfte aber für viele Unternehmen interessant sein.

Via: Engadget

Mit diesem Windrad können Stadtbewohner auf ihrem Balkon Strom produzieren!

15. November 2018 - 8:07

Bisher wird innerhalb von Städten so gut wie kein Windstrom erzeugt. Dies hat zwei Gründe: Zum einen sind die klassischen Windräder schlicht zu groß. Zum anderen sorgen die Gebäude dafür, dass es zu starken Luftwirbeln kommt. Weil der Wind dadurch immer aus einer anderen Richtung kommen kann, ist er für eine einfache Turbine nur schlecht nutzbar. Zwei clevere Studenten an der University of Lancaster haben nun aber eine Lösung für diese Problematik entwickelt. Sie präsentierten eine kugelförmige Windkraftanlage, die beispielsweise bei Hochhäusern auf den Balkonen aufgehängt werden kann. Der Clou: Egal aus welcher Richtung der Wind kommt, die Turbine im Inneren dreht sich stets im Uhrzeigersinn und erzeugt Strom.

Bild: O-Wind Turbine Das Bernoulli-Prinzip sorgt für die gewünschte Drehung

Möglich wird dies durch die Nutzung des Bernoulli-Prinzips. Dazu versahen Nicolas Orellana und Yaseen Noorani ihre Konstruktion mit verschiedenen Öffnungen, die sich nach Innen hin verkleinern. Trifft der Wind nun auf eine dieser Eintrittsstellen ergibt sich ein Druckunterschied: Ein Teil des Windes gelangt direkt durch die Konstruktion, während der andere Teil den längeren Weg über die Außenseite nehmen muss. Dies wiederum führt dazu, dass sich die Anlage zu drehen beginnt – und zwar immer in die gewünschte Richtung. Auf diese Weise können auch die chaotischen Winde rund um Hochhäuser für die Energiegewinnung nutzbar gemacht werden. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht: Die NASA experimentiert bereits mit ähnlichen Ansätzen, um auf dem Mars Windstrom gewinnen zu können.

Der James-Dyson-Award bringt den Erfindern 30.000 Pfund

Die beiden Studenten haben nun aber erstmals einen Prototypen präsentiert, der es Mietern in Hochhäusern ermöglicht, selber Strom zu produzieren. Die Erfindung wurde bisher zwar nur im Labor getestet und es liegen noch keine gesicherten Zahlen über die tatsächlich mögliche Stromproduktion vor. Dennoch ist das sogenannte O-Windrad nicht ohne Beachtung geblieben: Die beiden Studenten erhielten für ihre Entwicklung den mit 30.000 britischen Pfund dotierten James-Dyson-Award. Auch in Berlin wird inzwischen versucht, innerhalb der Stadt Windenergie zu gewinnen. Hier werden aber insbesondere die aufsteigenden Winde entlang von Häuserwänden genutzt. Die Windräder werden daher oben auf der Häuserkante platziert. Das O-Windrad hingegen soll überall installiert werden können.

Via: New Atlas

Solarzellen: Schmetterling inspiriert Zellen mit höherer Effizienz

14. November 2018 - 19:43

Schmetterlinge lieben Wärme, allem die „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae). Die Natur hat sie mit etwas ganz Besonderem ausgestattet: Einer Flügelbeschichtung, die sämtliche Strahlen der Sonne aufsaugt wie ein Schwamm. Sie erscheint pechrabenschwarz, aber das ist es nicht allein, was zu einer einmaligen Absorptionsrate führt, haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) herausgefunden. Die Flügel sind übersät mit Löchern mit einem Durchmesser im Nanobereich, das sind Millionstel Millimeter. Diese entdeckten Hendrik Hölscher vom KIT-Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) und Radwanul H. Siddique, der mittlerweile zum California Institute of Technology gewechselt ist, mit Hilfe der Mikrospektroskopie.

Radwanul H. Siddique, KIT/CalTech

Geeignet für alle Dünnschichtzellen

Sie stellten fest, dass die winzigen Löcher unterschiedliche Durchmesser haben. Per Computersimulation testeten sie zahlreiche Durchmesser-Kombinationen durch und ermittelten jeweils die Absorptionsrate, also den Anteil an Sonnenstrahlen, die nicht reflektiert wurden. Sie stellten fest, dass ein Mix aus Löchern mit Durchmessern zwischen 133 bis 343 Nanometern die besten Ergebnisse brachte. Diesen brachten sie auf der Oberfläche einer Dünnschicht-Solarzelle aus amorphem Silizium an. Das Verfahren ist für Dünnschichtzellen aller Art geeignet.

Tests zeigten, dass Licht, das senkrecht auf diese nanostrukturierte Oberfläche fällt, um 97 Prozent stärker absorbiert wird als bei einer glatten Oberfläche. Wenn sich der Winkel verkleinert wird die Wirkung noch größer. Bei 50 Grad registrierten die Forscher ein Plus von 207 Prozent.

Wärmestrahlen lassen sich ausbremsen

Das bedeutete jedoch nicht, dass Solarmodule zwei- oder gar dreimal effektiver werden. „Auch andere Komponenten spielen eine Rolle. Die 200 Prozent sind daher eher als theoretische Obergrenze für die Effizienzsteigerung zu sehen“, sagt Guillaume Gomard vom IMT.

Wärme mögen Solarzellen nicht so gern, wenn auch Dünnschichtzellen weniger betroffen sind als kristalline. Die Lochdurchmesser können, um übermäßige Erwärmung zu vermeiden, so gewählt werden, dass alle Frequenzen, die der Stromerzeugung dienen, durchgelassen, die wärmenden Infrarotstrahlen jedoch ausgebremst werden.

Bionic Award für die beiden Forscher

Ehe die Oberflächenbehandlung industriell genutzt werden kann vergeht noch einige Zeit. Hölscher und seine Mitarbeiter entwickeln derzeit eine kostengünstige Produktionstechnik. Da mag auch der Bionic Award helfen, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Die beiden Forscher erhielten die Auszeichnung jetzt, die vom Verein Deutscher Ingenieure gemeinsam mit der Schauenburg-Stiftung in Mülheim an der Ruhr alle zwei Jahre für herausragende Forschungsarbeiten in der bionischen Produktentwicklung verliehen wird.

via KIT

Elektronische Busspur soll Staus vermeiden

14. November 2018 - 17:17

In Luzern, Zug und einigen andren Regionen in der Schweiz gibt es die elektronische Busspur bereits. Im Kanton Aargau geht sie in Kürze in Betrieb. Sie sorgt auf zweispurigen, stark belasteten Straßen dafür, dass Busse Staus vermeiden, und das ohne eine „physische Busspur“, wie Experten sagen, also ohne die Anlage eines gesonderten Fahrstreifens, der nur von Bussen benutzt werden darf. Diese lassen sich aus Platzgründen längst nicht überall installieren.

Symbolbild

Busse fahren auf der linken Straßenseite

Die elektronische Busspur funktioniert so: An einigen Stellen der Straße werden in einem Abstand von 200 Metern Ampeln aufgestellt. Busfahrer, die einen Stau umgehen wollen, stellen diese Ampeln gleichzeitig auf „Rot“. Alle Fahrzeuge müssen anhalten, sodass der Bus auf der Gegenfahrbahn, die wegen der roten Ampel verwaist ist, die Autoschlange überholen kann. Wenn er wieder einschert stellt der Fahrer die Ampeln wieder auf „Grün“. Das dauert für die betroffenen Autofahrer eine Verzögerung um 30 bis 60 Sekunden, weit weniger als an den meisten beschrankten Bahnübergängen.

Verkehrsträger sind miteinander verknüpft

Im Kanton Aargau profitieren gleich drei Buslinien, die ins Zentrum der Stadt Baden unterwegs sind, von der Neuerung. Die Verkehrsplaner versprechen sich von der Einführung die Einhaltung der Fahrpläne, wichtig vor allem in der Schweiz. Hier sind die einzelnen Verkehrsträger weitgehen miteinander verknüpft. Wer mit dem Zug verreisen will nimmt den Bus oder die Bahn, um zum Bahnhof zu kommen. Nach kurzer Wartezeit kann der Reisende weiterfahren. In Deutschland sind derartige Verknüpfungen, die die Reisezeit massiv verkürzen, noch eher die Ausnahme.

2,5 Millionen Fahrgäste profitieren

„Wir brauchen keine neuen Busspuren, sondern die Vorfahrt“, sagt Beat Nater, Leiter Betrieb und Markt bei den Verkehrsbetrieben Luzern, der mittlerweile positive Erfahrungen mit der elektronischen Busspur gesammelt hat. Sie wird ausschließlich in den Zeiten aktiviert, in denen die entsprechende Straße staugefährdet ist. Jährlich sollen davon 2,5 Millionen Fahrgäste profitieren, deren Ziel das Kantonshospital ist. Verspätungen von zehn Minuten und mehr waren in der Hauptverkehrszeit die Regel. Die neue Pünktlichkeit, so glauben die Verkehrsplaner, wird viele Menschen, die normalerweise mit dem Auto fahren, in den Bus locken.

Verspätungen gehen drastisch zurück

Philipp Klingenbeck, Leiter Verkehrstechnik und Baupolizei beim Tiefbauamt im Kanton Zug, hat bereits mehr Erfahrung mit der elektronischen Busspur. „Rund 95 Prozent der Busse haben nur noch eine Verspätung von maximal fünf Minuten, so sind die Anschlüsse am Bahnhof gewährleistet“, so Klingenbeck. Früher waren es meist 20 Minuten und mehr.

via Luzerner Zeitung

Water-Go-Round: Der Bau der ersten US-Wasserstoff-Fähre hat begonnen!

14. November 2018 - 12:58

Schon vor einigen Jahren kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Wasserstoff-Fähren in der San Francisco Bay Area sinnvoll sei. Die Boote bringen gleich drei große Vorteile mit sich: Sie verursachen keinen Lärm, produzieren keine CO2-Emissionen und tragen nicht zur Luftverschmutzung bei. Dennoch dauerte es seine Zeit bis aus der ersten Idee ein konkretes Projekt wurde. Beschleunigt wurde dieser Prozess durch die Regierungsbehörde „California Air Resources Board“, die in Deutschland vor allem bekannt ist, weil sie zur Aufdeckung des VW-Dieselskandals beitrug. Die Beamten dort setzen auf den Wasserstoffantrieb, um die Luftqualität in den an das Wasser angrenzenden Städten zu steigern. Zu Testzwecken wurde daher nun mit dem Bau einer ersten Fähre begonnen.

Bild: Watergoround Zwei Motoren sorgen für stolze 400 PS

Diese soll den Namen Water-Go-Round tragen und wird aktuell in der Werft Bay Ship & Yacht zusammengebaut. Die Arbeiter dort leisten echte Pionierarbeit: Es handelt sich um das erste Schiff mit dieser Antriebstechnik in den Vereinigten Staaten überhaupt. Nach der Fertigstellung im September nächsten Jahres ist dann ein dreimonatiger Testeinsatz geplant. In dieser Zeit wird die 21 Meter lange Fähre von zwei Motoren mit einer Leistung von insgesamt 400 PS angetrieben werden. Diese werden aber nicht mit Diesel betrieben, sondern durch den in großen Tanks mitgeführten Wasserstoff. Die Vorräte reichen theoretisch für rund zwei Tage Fahrt. Zusätzlich befindet sich aber auch noch eine 100-kWh-Batterie an Bord.

Lange Ladezeiten werden nicht benötigt

Transportiert werden können pro Fahrt jeweils 84 Personen. Fahren wird die Water-Go-Round im Auftrag der Reederei Red and White Fleet. Erweist sich das Schiff als praxistauglich, will das Unternehmen bis zum Jahr 2025 eine ganze Flotte an Fähren mit Wasserstoffantrieb aufbauen. Gegenüber den schon heute oftmals genutzten Fähren mit klassischem Elektromotor hat der Ansatz vor allem einen Vorteil: Es werden keine langen Ladepausen benötigt, sondern der Strom wird direkt an Bord des Schiffes gewonnen. Der Wasserstoffantrieb wird daher auch von einigen Autoherstellern präferiert. So forscht etwa Toyota massiv in diesem Bereich und hat auch schon erste Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Die benötigte Infrastruktur ist in Deutschland aber nur rudimentär ausgebaut.

Via: Watergoround

Paris macht ernst: Alte Dieselautos werden aus der Stadt verbannt!

14. November 2018 - 9:55

Die Luftverschmutzung in der französischen Metropole Paris überschreitet regelmäßig die zulässigen Grenzwerte. Mit diesem Problem ist die Stadt keineswegs alleine. Sie setzt nun aber auf einen besonders radikalen Schritt: Alte Dieselfahrzeuge dürfen ab Mitte nächsten Jahres gar nicht mehr in die Stadt. Konkret geht es um das Gebiet, das von dem äußeren Autobahnring Autoroute 86 umschlossen wird. Darin befinden sich die gesamte Hauptstadt sowie eine Reihe von Vororten. Wer einen Diesel fährt, der erstmals vor dem Jahr 2001 zugelassen wurde, darf diese Grenze zukünftig nicht überfahren. Andernfalls drohen empfindliche Geldstrafen. Umgesetzt werden soll das Verbot ab Juni 2019. Es kommt allerdings nicht aus heiterem Himmel: Schon jetzt hat Paris einige Beschränkungen für alte Autos erlassen.

Foto: Eiffelturm Paris; CC BY-SA 3.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS) Die Pariser Bürgermeisterin will mehr Platz für Fußgänger

So gibt es bereits heute ein System, bei dem ältere Fahrzeuge in den Hauptverkehrszeiten bestimmte Straßen nicht mehr befahren dürfen. Kritiker hatten allerdings moniert, dass dies lediglich zu einer Verlagerung der Verkehrsströme führt. Der nun gewählte radikale Schritt soll diese Problematik lösen. Die Pariser Stadtverwaltung unter der Bürgermeisterin Anne Hidalgo sieht Autos aber nicht nur aufgrund der Luftverschmutzung kritisch. Vielmehr hat es sich die Politikerin auf die Fahne geschrieben, den öffentlichen Raum für Fußgänger und Radfahrer zurückzugewinnen – und hat daher auch schon ganze Straßenzüge für Autos sperren lassen. Eine Initiative zur Begrünung der Häuser und Freiflächen wiederum soll die Atmosphäre in der Stadt verbessern und zur Luftreinigung beitragen.

In Deutschland wird das Thema erbittert diskutiert

Die Problematik mit alten Dieselfahrzeugen betrifft allerdings gleich eine ganze Reihe an europäischen Millionenstädten. So werden in Oslo, Barcelona und Madrid Fahrverbote verhängt, sobald die Luftqualität zu schlecht ist. Vor einem Totalverbot schrecken die Verwaltungen dort aber noch zurück. London wiederum versucht die Problematik über eine Staffelung in der City-Maut in den Griff zu kriegen. Auch in Deutschland wird das Thema hitzig diskutiert. Bisher gibt es allerdings lediglich in einer Straße in Hamburg ein tatsächliches Fahrverbot. In zahlreichen anderen Städten wurden aber bereits Gerichtsurteile erlassen, die drastische Maßnahmen einfordern. Zwischenzeitlich wurde Politikern in Bayern sogar schon mit Beugehaft gedroht, sollten sie sich den angeordneten Fahrverboten widersetzen.

Via: Business Insider

Premiere: Der erste Solar-Radweg Deutschlands wurde eröffnet

13. November 2018 - 20:27

Jahrelang wurde getüftelt, aber nun ist es soweit. Gestern wurde in Erftstadt bei Köln Deutschlands erster Solar-Radweg eingeweiht. Auf einer Länge von 90 Metern fungiert der Radweg neben seiner eigentlichen Funktion als Solaranlage.

Foto: Cold Sun, Mark Vegas, Flickr, CC BY-SA 2.0 Premiere in Deutschland

Entworfen wurde der Radweg von Donald Müller-Judeex, einem 56-jährigen Ingenieur. Müller-Judex war lange Zeit als Journalist tätig und gründete in seiner Karriere drei Firmen. Die letzten vier Jahre war er damit beschäftigt, sich einen Traum zu verwirklichen: Den ersten Solarweg Deutschlands zu konstruieren. Unsere Nachbarn in den Niederlanden haben so einen Weg bereits seit 2014.

Pro Jahr wird der Solar-Radweg etwa 16.000 Kilowattstunden Strom ins örtliche Stromnetz einspeisen – also etwa so viel, wie eine vierköpfige Familie in einem Jahr verbraucht. Auf 90 Meter Länge kommt der Weg auf eine Fläche von etwa 200 Quadratmeter. Er absorbiert außerdem Lärm, und da die Solarzellen bei externer Stromzufuhr Widerstandswärme erzeugen und so Schnee schmelzen können wird kein Winterdienst benötigt.

Theoretisch wäre es auch möglich, Sensoren in den Solarteppich einzubauen und so etwa auf größeren Straßen Verkehrsströme zu messen. Der Teppich kann einfach auf vorhandene Flächen aufgeklebt werden, es müssen also keine Beläge aufgefräst werden.

250 Euro pro Quadratmeter

Müller-Judex gründete 2014 seine Firma Solmove, in die er damals nahezu sein gesamtes Vermögen investierte. Über Jahre hinweg und in Zusammenarbeit mit zwei Fraunhofer-Instituten, der RWTH Aachen, der Universität Bayreuth und dem Forschungszentrum Jülich entstand dann der erste „multifunktionale Solarteppich“, wie Müller-Judex seine Erfindung nennt. „ Wir haben entwickelt, gemessen, probiert und heute ein Ergebnis, mit dem wir fürs Erste sehr zufrieden sind„, so Müller-Judex. Die Oberfläche des Solarmoduls weist eine Noppenstruktur auf, die den Verlust durch verdreckte Module so gering wie möglich halten soll.

Am Montag konnte Deutschlands erster Solar-Radweg im Beisein von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eröffnet. Von dem Radweg in Erftstadt ist es mit dem Auto lediglich eine halbe Stunde bis zum Hambacher Forst. Müller-Judex sieht seinen Solarweg sozusagen als Gegenentwurf zur Energiegewinnung durch Braunkohle, für die der Hambacher Forst steht.

Die Projektkosten für den Radweg waren relativ hoch, wie Müller-Judex zugibt. Genaue Zahlen nennt er nicht – allerdings nennt er 250 Euro pro Quadratmeter als Ziel. Derzeit läge man deutlich über diesem Wert.

Als nächstes Projekt will Müller-Judex einen Parkplatz aus dem Solarteppich in Recklinghausen realisieren. Aber seine eigentlichen Ziele sind höher gesteckt: „ Ich will noch viel weitergehen, am liebsten um die ganze Welt.

Studie: Zu viele soziale Medien machen einsam und depressiv

13. November 2018 - 17:10

Soziale Medien spielen im Leben vieler Menschen eine nicht unwesentliche Rolle. Wir konsumieren Nachrichten über sie, bleiben mit Freunden und Bekannten in Kontakt oder nutzen sie einfach zum Zeitvertreib. Eine Studie von der University of Pennsylvania konnte nun erstmals eine Verbindung zwischen der Nutzung sozialer Medien und Depressionen und Einsamkeit aufzeigen. Die Forscher behaupten, dass die verminderte Nutzung das persönliche Wohlempfinden verbessern kann.

143 Teilnehmer liefern Daten zur Nutzung sozialer Medien

In dem Experiment wurden 143 Teilnehmer über einen Zeitraum von vier Wochen verfolgt. Zu Beginn der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus, mit dessen Hilfe ihr Wohlbefinden beurteilt wurde.

Die Probanden wurden angewiesen, in der ersten Woche wie gewohnt soziale Medien zu nutzen. Anschließend wurden sie für drei Wochen in eine Kontrollgruppe mit normalem Konsum sowie eine zweite Gruppe aufgeteilt, die die Nutzung von Facebook, Instagram und Snapchat auf 10 Minuten pro Tag und Plattform zu begrenzen. Die Einhaltung dieser Vorgaben wurde über tägliche Screenshots der Batterienutzung der Smartphones der Teilnehmer überprüft. Am Ende jeder Woche wurde ein weiterer Fragebogen ausgefüllt.

Soziale Medien wirken sich negativ aus

Das Ergebnis des Experiments: Die Forscher konnten aufzeigen, dass eine verminderte Nutzung sozialer MEdien auch zu deutlich weniger Gefühlen von Depression und Einsamkeit führt. Allerdings sind die Ergebnisse der Studie auch limitiert: So untersuchten die Nutzung von drei Plattformen. Alle Teilnehmer durften Plattformen wie Twitter, WhatsApp oder Dating-Seiten ohne Limitierung nutzen. Außerdem verließen die Forscher sich auf die Angaben der Teilnehmer. Es wäre beispielsweise problemlos möglich gewesen, über andere Geräte auf die Plattformen zuzugreifen.

It is a little ironic that reducing your use of social media actually makes you feel less lonely. Some of the existing literature on social media suggests there’s an enormous amount of social comparison that happens. When you look at other people’s lives, particularly on Instagram, it’s easy to conclude that everyone else’s life is cooler or better than yours„, kommentiert Melissa Hunt, eine der Forscherinnen, die an der Studie beteiligt war, die Ergebnisse.

Gibt es eine optimale Nutzungszeit?

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass es sinnvoll sein könnte, die Nutzung sozialer Medien auf maximal 30 Minuten pro Tag zu limitieren. In der ersten, nicht limitierten Woche verbrachten die Teilnehmer im Schnitt zwischen 60 und 75 Minuten pro Tag auf diversen Plattformen.

Die Forscher hielten fest, dass weitere Studien nötig sind, um die Effekte sozialer Medien weiter zu erforschen und optimale Nutzungszeiten zu erforschen. Denn es ist durchaus möglich, dass der vollständige Verzicht auf soziale Medien ebenfalls negative Auswirkungen hat.

via University of Pennsylvania

Zu wenig Regen: Berlin kämpft mit dem Wassermangel!

13. November 2018 - 13:55

Es klingt wie eine Nachricht aus einer anderen Welt: Alle zwei Wochen treffen sich Spitzenbeamte aus drei Bundesländern, um den Wassermangel möglichst effektiv zu verwalten. Tatsächlich ist dies aber nicht irgendwo in Afrika der Fall, sondern in Berlin. Denn die deutsche Hauptstadt importiert Frischwasser aus Sachsen und Brandenburg. Doch weil es bisher viel zu wenig geregnet hat, sind auch die Reserven dort weitgehend erschöpft. Eine Zahl verdeutlicht, wie schwierig die Situation in diesem Jahr ist: Rund sechs Wochen vor Silvester sind in Berlin erst rund 300 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gefallen – in normalen Jahren liegt der Wert bei 600 Litern. Die aufgrund der Sommerhitze starke Verdunstung hat die Problematik zudem weiter verschärft.

Der Braunkohletagebau wird zum Problem

Aktuell wird die Situation als „angespannt“ bezeichnet. Verkompliziert wird die Situation durch den Bergbau in der Region. Denn in den Braunkohlegruben fällt mit Sulfat belastetes Wasser an, das aktuell in großen Rückhaltebecken gesammelt wird. Es kann aber nicht über die Flüsse abgelassen werden, weil nicht genug Frischwasser zum verdünnen da ist. Sind die Becken allerdings voll, muss das Wasser dennoch in die Spree geleitet werden. Dadurch wiederum dürfte der Sulfatgehalt im Müggelsee ansteigen, wo ein Teil des Berliner Trinkwassers gewonnen wird. Das Problem: Hier gelten feste Grenzwerte für den Sulfatgehalt. Unter Umständen muss also dann an dieser Stelle frisches und sauberes Wasser hinzugefügt werden, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

Die Grundwasserreserven sollen nur im Notfall angegriffen werden

Dieses Wasser steht theoretisch auch zur Verfügung: Die Berliner Stadtverwaltung kann tieferliegende Grundwasserschichten anzapfen. Unproblematisch ist dies aber nicht. Denn die dort lagernden Wasservorräte können nicht so einfach wieder aufgefüllt werden. Es handelt sich also um eine Notlösung, auf die nicht allzu oft zurückgegriffen werden sollte. Was sonst passieren kann, ließ sich vor einiger Zeit in Kalifornien beobachten. Dort wurden im Laufe einer lang anhaltenden Dürre immer tiefere Brunnen gegraben – bis irgendwann an vielen Stellen gar kein Wasser mehr zu finden war. Noch ist die Situation in Berlin bei weitem nicht so angespannt. Die Stadtverwaltung dürfte sich dennoch einen regenreichen Winter und ein Frühjahr mit ausreichend Niederschlägen wünschen.

Via: Die Zeit

Konkurrenz für den Flixbus? BlaBlaCar will jetzt auch Busse fahren lassen!

13. November 2018 - 11:14

BlaBlaCar ist bisher eine reine Mitfahrzentrale. Den Angaben der Firma zufolge nutzen rund 65 Millionen Menschen in 22 Ländern den Service. Auch in Deutschland ist das französische Unternehmen der unumstrittene Marktführer. Von Investoren wird BlaBlaCar inzwischen mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Es handelt sich also um ein sogenanntes Einhorn. Nun hat die Firma in einem überraschenden Schritt angekündigt, den Busbetreiber Ouibus übernehmen zu wollen. Dieser wird bisher vom staatlichen Bahnunternehmen SNCF betrieben, fuhr in der Vergangenheit aber nur Verluste ein. Dies soll sich durch die bessere Vermittlung und Vernetzung über die BlaBlaCar-Plattform zukünftig ändern. Dennoch ist der Schritt für die Mitfahrzentrale nicht ohne Risiko. Denn es fallen durchaus beträchtliche Kosten an.

Bild: BlaBlaCar Die französische Bahn investiert in BlaBlaCar

Ouibus betreibt nämlich eine eigene Busflotte, deren Kosten durch das laufende Geschäft refinanziert werden muss. Zukünftig soll das Unternehmen allerdings verstärkt mit anderen Busunternehmen kooperieren. Damit würde sich das Geschäftsmodell dem des deutschen Konkurrenten Flixbus annähern. Das Münchener Startup besitzt in der Regel nämlich keine eigenen Busse, sondern vermittelt lediglich die Fahrten an mittelständische Busunternehmen. Zeitgleich mit der Ankündigung, Ouibus kaufen zu wollen, gab BlaBlaCar zudem auch eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 101 Millionen Euro bekannt. Interessanter Aspekt in diesem Zusammenhang: Zu den Investoren gehört wiederum SNCF. Das Geld dürfte vor allem in das neu erworbene Busgeschäft fließen. Unter anderem sind Kooperationen mit Anbietern in Deutschland geplant. Konkrete Fakten wurden dazu aber noch nicht bekannt gegeben.

Das Kerngeschäft ist profitabel

Dennoch handelt es sich um eine Transaktion, die man bei Flixbus sehr genau beobachten dürfte. Denn zum einen gehört Frankreich zu den wichtigsten Auslandsmärkten des Unternehmens. Zum anderen besäße eine Kooperation von BlaBlaCar und SNCF auch genügend Finanzkraft, um den europäischen Marktführer auch in anderen Ländern anzugreifen. Zumal das Kerngeschäft der Mitfahrzentrale inzwischen kein Geld mehr verbrennt und der Sprung in die Gewinnzone gelungen ist. Für die Kunden in Deutschland könnte dies eine gute Nachricht sein. Denn aktuell beherrscht Flixbus den Fernbusmarkt – nach den Übernahmen von Meinfernbus und Postbus – hierzulande weitgehend alleine. Eine solche Monopolstellung wirkt sich oftmals negativ auf Preise und Service aus – was wiederum Chancen für neue Wettbewerber eröffnet.

Via: Techcrunch

Kampf gegen die Luftverschmutzung: Eltern sammeln Geld, um die Schule ihrer Kinder zu begrünen!

13. November 2018 - 8:32

Die Kinder an der St Mary’s Catholic School in London müssen aktuell mit einigen ungewollten Einschränkungen leben. Denn ihre Rektorin hat alarmierende Zahlen über die Luftverschmutzung in der Umgebung und die dadurch entstehende Gefahr für die Gesundheit der Schüler vorgelegt bekommen. Die Folge: Die Zeit, in der die Kinder draußen spielen dürfen, wurde auf ein Minimum beschränkt. Dies kann aber natürlich nur eine vorübergehende Notmaßnahme sein. Denn eigentlich sollen gerade kleine Kinder ja so viel wie möglich unter freiem Himmel spielen und sich austoben. Ein Elternteil hat daher nun die Initiative ergriffen und eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen. Das Ziel: Mit dem Geld sollen die Wände der Schule begrünt werden, um so die Luft in der Umgebung zu reinigen.

© Chiswick Oasis on Spacehive Zweidrittel des benötigten Geldes wurde bereits gespendet

Außerdem sollen spezielle Filter für die Luft in den Klassenräumen angeschafft werden. Der Bürgermeister von London unterstützt das Projekt ebenfalls und hat immerhin 32.000 britische Pfund in Aussicht gestellt, sofern es den Eltern gelingt, den Rest des benötigten Geldes aufzutreiben. Aktuell sieht es in diesem Punkt nicht schlecht aus: Von den insgesamt benötigten 75.000 Pfund konnten bereits mehr als Zweidrittel eingesammelt werden. Ganz neu ist der Ansatz mit den begrünten Wänden aber nicht. Schon in der Vergangenheit hatten einige Schulen in diese Form der Luftreinigung investiert. Bisher liegen allerdings noch keine gesicherten Daten vor, inwieweit diese Maßnahmen tatsächlich zur Reduzierung des gesundheitlichen Risikos für die Kinder beitragen. In jedem Fall gilt aber natürlich: Für die Kinder sind Wände, die von Pflanzen bedeckt werden, deutlich schöner als nackter Beton.

Auch andere Städte setzen auf grüne Wände

Kritiker verweisen allerdings darauf, dass hier nur die Symptome des Problems bekämpft werden. Viel wichtiger ist es demnach, generelle Maßnahmen gegen die hohe Luftverschmutzung zu unternehmen – etwa durch Fahrverbote in der Umgebung von Schulen. Dies kann aber natürlich keine Schulgemeinschaft im Alleingang leisten. Hier sind der Bürgermeister und die britische Regierung gefragt. Generell hat sich in den letzten Jahren aber ein Trend hin zu mehr Pflanzen an Gebäuden etabliert. So fördert die Stadtverwaltung von Paris entsprechende Projekte, der Architekt Stefano Boeri plant ganze Hochhäuser in diesem Stil und in China soll sogar eine ganze „Forest City“ entstehen. Gerade im Reich der Mitte zeigt sich aber auch: Viel effektiver als die Begrünung der Städte ist es, schlicht keine Kohle mehr zur Stromerzeugung zu verbrennen.

Via: Sky News

Klimawandel: Wie viel CO2 haben wir noch frei?

12. November 2018 - 18:52

Um die im Klimavertrag von Paris festgesetzten Klimaziele noch zu erreichen, muss die Menschheit ihre CO2-Emissionen massiv zurückschrauben. Bereits heute sind die Chancen, die Ziele von maximal 2 beziehungsweise 1,5 Grad Erwärmung im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung noch zu erreichen, bereits verschwindend gering. Eine animierte Uhr im Internet zeigt an, wie viel CO2 wir maximal noch ausstoßen dürfen, um die Klimaziele zu erreichen.

420 Gigatonnen Restbudget

Die Bemühungen in Sachen Klima liefen bisher eher schleppend, vor allem in den letzten 10 Jahren. „ Klimapolitisch haben wir gerade ein verlorenes Jahrzehnt hinter uns, in dem die globalen Emissionen trotz aller im Paris-Abkommen gemachten Zusagen sogar wieder gestiegen sind. Bei dem weiterhin äußerst begrenzten CO₂-Budget werden der Welt gerade einmal einige wenige Jahre mehr für effektiven globalen Klimaschutz eingeräumt„, so Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).

Im kürzlich veröffentlichten Sonderbericht des Weltklimarats IPCC wurden aktualisierte Zahlen dazu veröffentlicht, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen darf, wenn die gesetzten Klimaziele erreicht werden sollen. Legt man das 1,5-Grad-Ziel zugrunde, so stehen uns noch 420 Gigatonnen CO2 zur Verfügung, die wir in die Atmosphäre entlassen dürfen. Bezogen auf das Zwei-Grad-Ziel sind es 1.070 Milliarden Tonnen. Das IPCC setzt dabei voraus, dass es einen linearen Zusammenhang zwischen den Emissionen und dem globalen Temperaturanstieg gibt. Regionale Unterschiede und die Trägheit des Klimasystems bleiben dabei außen vor.

Wir haben noch etwa 9 Jahre

Aktuell stößt die Menschheit weltweit etwa 42 Gigatonnen CO2 pro Jahr aus – oder 1.332 Tonnen pro Sekunde. Eine CO2-Uhr der Forscher vom MCC zeigt, wie viel CO2-Budget und Zeit uns noch verbleiben. Das Budget für das 1,5-Grad-Ziel reicht noch etwas weniger als neun Jahre – beim Zwei-Grad-Ziel sind es noch etwa 26 Jahre.

Es liegt in der Natur der Sache, dass auch unsere CO₂-Uhr weiterhin mit Unsicherheiten behaftet ist. Doch den nötigen politischen Handlungsdruck, zeigt sie glasklar: Bis 2050 muss die Weltwirtschaft komplett CO2-frei sein. Durch den Weltklimarat wissen wir jetzt noch genauer, wie groß die Notwendigkeit ist, den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren„, so Brigitte Knopf, die Generalsekretärin des MCC.

Von einer wirkungsvollen Reduzierung der CO2-Emissionen sind wir jedoch noch weit entfernt. Selbst das IPCC räumt ein, dass Geoengineering-Maßnahmen nötig sein könnten, falls wir die Klimaziele noch erreichen wollen.

Kulturgut Computerspiele: Die Bundesregierung steckt 50 Millionen Euro in die Gaming-Branche!

12. November 2018 - 14:26

Auf dem Markt für Computerspiele haben sich zwei gegensätzliche Trends etabliert, die für den Standort Deutschland zur Gefahr werden könnten. Zum einen wächst die Zahl der Spieler seit Jahren kontinuierlich. Dies liegt zum einen an den neuen Möglichkeiten in Sachen Mobile Gaming. Zum anderen spielen inzwischen aber auch immer mehr Frauen und ältere Menschen regelmäßig. Gleichzeitig ist der Marktanteil der deutschen Hersteller seit Jahren rückläufig, weil es ihnen nur bedingt gelungen ist, auf die neuen Entwicklungen zu reagieren. Schon seit einiger Zeit fordert der Computerspieleverband Game daher mehr staatliche Unterstützung. Bisher gab es diese lediglich in symbolischer Form – so besuchte etwa Kanzlerin Merkel die Gamescom in Köln. Zukünftig soll aber auch finanzielle Unterstützung fließen.

Die Förderrichtlinien müssen noch erarbeitet werden

So sind im Bundeshaushalt für das nächste Jahr immerhin 50 Millionen Euro zur Förderung der einheimischen Computerspielbranche vorgesehen. Noch ist allerdings unklar, wie das Geld letztlich verteilt werden soll. Hier könnte ein alter Streitpunkt noch einmal für Konflikte sorgen: Soll das Geld nur für kulturell als wertvoll angesehene Spiele verwendet werden oder dient es vor allem dazu, internationale Blockbuster zu entwickeln? Einen ersten Hinweis, in welche Richtung es gehen soll, könnten die Förderrichtlinien geben, die das „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ nun erarbeiten muss. Komplettes Neuland wird damit allerdings nicht betreten. Ähnliche Fördertöpfe gibt es bereits seit vielen Jahren in Frankreich, Großbritannien oder Kanada. Dennoch muss abschließend auch noch die EU-Kommission der staatlichen Hilfe zustimmen.

E-Sports ist noch keine offizielle Sportart

In anderen Bereichen versucht die Bundesregierung ebenfalls, der Branche zu helfen. So erhalten die Teilnehmer von E-Sports-Veranstaltungen hierzulande inzwischen deutlich einfacher ein Visum als in der Vergangenheit. Einer anderen Idee wiederum erteilte der „Deutsche Olympische Sportbund (DOSB)“ erst kürzlich eine Absage: E-Sports wird von dem Verband nicht offiziell als Sportart anerkannt. Dies wiederum erschwert es den vielen neu gegründeten Vereinen, sich von der Steuer befreien zu lassen und Fördermittel zu beantragen. Auf internationaler Ebene könnte das Thema allerdings noch einmal an Fahrt gewinnen. Denn die Organisatoren der Olympischen Spiele 2024 in Paris denken darüber nach, E-Sports-Turniere in die Veranstaltung zu integrieren.

Via: FAZ

Seiten

Was du jetzt tun kannst ...

 

 

oder

Werde Lebensunternehmer oder helfe anderen dabei, es zu werden!

 Herz fuehrt Verstand, dann kann nichts schiefgehen

Sie möchten weitestgehend frei über Ihre Lebenszeit verfügen und Ihre Fähigkeiten, Ihre Neigungen, Ihre Kreativität (Phantasie) und Ihre Gefühle bestmöglich ausleben?

Sie möchten Ihre eigenen Ideen realisieren, vielleicht sogar von zuhause aus arbeiten und sich ein Einkommen erwirtschaften, das Ihren Lebensunterhalt sichert. 

Sie möchten langfristig gut und deshalb im Einklang mit der Natur leben?

Neben einer vereinfachten Lebensweise spielt dabei auch die moderne Technik eine wichtige Rolle.
Wir finden heraus, wie Sie einfacher leben und die aktuellen technischen Möglichkeiten optimal nutzen können.

Beispielsweise bietet sich zur Fortbewegung in den Städten das Car2go- oder Car-Sharing-Konzept an oder wie wäre es in Zukunft mit einer AllinOne-Solaranlage zur weitestgehend autarken Stromversorgung oder verbrennen Sie Biomasse (z. B. Kuhmist) und erzeugen Sie so Ihren eigenen Strom.

Sie möchten sich mit Ihrer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen, die Sie interessieren, beteiligen ?

Möglicherweise wünschen Sie sich insgeheim schon lange, so zu leben und entsprechende Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.

Ja, wie wäre es, wenn Sie Ihre Begeisterung für diese ganzheitliche Lebensweise sogar zu Ihrem Beruf machen und sie auf diesem Wege, Ihr Wissen mit anderen teilen und anderen Menschen helfen können, erfüllter zu leben.

Verwirklichen Sie doch Ihren Traum! Werden Sie ein ganzheitlich denkender Lebensunternehmer oder falls Sie das schon sind, geben Sie Ihr Wissen weiter und geben Sie so Ihrer Zukunft ganz neue Perspektiven! 

Verdienen Sie mit Ihrer selbst gewählten Aufgabe Ihren Lebensunterhalt.

Sie können als Lebensunternehmer-Coach Ihr Wissen weitergeben oder aber auch als Coachee, die ganzheitliche Denkweise der Lebensunternehmer kennen lernen.

Natürlich können Sie auch nur einzelne Schwerpunkte aus dem Lebensunternehmer-Konzept trainieren bzw. coachen, etwa den Workshop wo es darum geht für Berufsanfänger und Berufswechsler den optimalen Beruf bzw. die Lebensaufgabe zu finden.

Für die Teilnahme sind keine besonderen Schulabschlüsse oder Zertifikate erforderlich! 

Wichtig ist, daß Sie von Ihrem Thema begeistert sind und gerne lernen bzw. später als Lebensunternehmer-Coach Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse leidenschaftlich gerne an andere weitergeben.

Ja ich möchte:

 

Erfahre mehr über das Lebenskonzept der Lebensunternehmer und die optimale Lebensumgebung dafür!

Im eBook-Shop gibt es dazu:

eBooks zu dem Lebenskonzept der Lebensunternehmer 

eBooks über eine sich selbst organisierende Gesellschaft, die auf der Eigenverantwortung jedes Einzelnen aufbaut (die optimale Lebensumgebung für Lebensunternehmer)

eBooks über Insel-Solaranlagen und Windräder und Solarkollektoren, die man umweltfreundlich und Ressourcensparend aus Schrott, Altmetall und Abfällen bauen kann

im eBook-Shop stöbern … 

Lebensunternehmer-ebook-Shop

 

bestimmte Inhalte gezielt finden

 

Mit der Suchmaschine können alle Inhalte zum Lebensunternehmer-Training und zur artgerechten Umgebung für Lebensunternehmer gezielt nach bestimmten Stichwörtern durchsucht und so die jeweils  relevanten Inhalte gefunden werden.

Besonders wichtige Stichwörter:
naturverbundenheit, traumberuf finden, selbstentfaltung, autodidaktisch lernen, urteilsvermögen, entscheiden, beteiligen, Verantwortung, demokratie, netzwerke, grundeinkommen

Geben Sie doch testweise die Stichwörter, die Sie besonders interessieren, in die Suchmaschine ein und schauen Sie sich die gefundenen Trefferanzeigen an!

Hier geht es zur Suchmaschine ...

 

Logo

>> die Ideenwerkstatt der Akademie für Lebensunternehmer

hier geht es um Lösungen, Konzepte und Projektideen für eine sich selbst organisierende Gesellschaft, die auf unserer tagtäglich gelebten Eigenverantwortung basiert

Dazu gibt es: Workshops, Coachings, Videokurse und eBooks | wichtige Werte und Gewohnheiten für alle die ihr Leben unternehmen | die ganzheitliche Lösung für eine sich selbst organisierende Gesellschaft, die auf der Eigenverantwortung jedes Einzelnen aufbaut | eBooks für Lebensunternehmer | die Lebensunternehmer-Idee | eine FAQ zur Klärung vieler Detailfragen zum Thema "das Leben unternehmen" | der Lebensunternehmer-Blog | den Bauplan für eine neue Gesellschaft | die Projektidee zu einer Internet-Entscheidungsplattform | News zum Thema “gesellschaftlicher Wandel” | das Grundkonzept für ein neues Bildungssystem und vieles mehr

>> aktiv mitmachen

diese Site soll dich dazu anregen aktiv bei der Akademie für Lebensunternehmer mitzumachen

weitere Websites von mir:

>> die Akademie für Lebensunternehmer
das Leben unternehmen - wie geht das?

>> mach was du liebst
hier geht es um die Kernfrage: Wofür lohnt es sich für dich zu leben?

>> wachse und gedeihe
hier geht es um die Kernfrage: Wie kannst du dich optimal weiterentwickeln, also effektiv lernen?

>> nutze das Internet sinnvoll und hilfreich
hier geht es um die Kernfrage: Wie können dir die vielfältigen Software-Tools bzw. Internetdienste dabei helfen, daß du deine Tagesaufgaben einfacher und schneller lösen kannst?

>> nutze freie Energie
selbst Strom erzeugen und Energie sparen