Ist eine Welt ohne Geld denkbar?

 

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Wir leben heute in einer Welt in der alle Werte mit Geld gemessen werden. Was keinen Profit abwirft ist sozusagen nichts wert.

Es geht dabei nur um materiellen Wohlstand, denn der kann gemessen werden.

Der innere Wohlstand also daß sich wohlfühlen, innere Zufriedenheit und ein gutes Lebensgefühl haben zählt nicht, weil es (noch) nicht direkt mit Geld gemessen werden kann.

Unsere Wohlstand wird in Geld gemessen, also am Bruttoinlandsprodukt (BIP) und nicht daran, ob wir uns tatsächlich wohlfühlen.

Wir messen Geld eine extrem hohe Bedeutung zu. Durch diese Denkweise sind wir in eine Sackgasse geraten.

Dieses Video von Richard David Precht über Geld und Zeit bringt das nochmal schön auf den Punkt!

 

Wie entsteht Geld?

Unser Geld entsteht durch Schulden. Wenn wir alle Schulden zurückzahlen würden, wäre kein Geld mehr im Umlauf.

Darum werden fortlaufend Schulden gemacht, so entsteht Geld und durch die Zinsen auf die Kredite, ensteht noch einmal Geld.

Wir müssen die Zinslasten erwirtschaften, weil wir Produkte und Dienste kaufen, in deren Preise, die Zinsen mit drin stecken.

Wir bezahlen unsere Lebensmittel, die Stromrechnung, die Wasserechnung und andere lebenswichtigen Rechnungen mit Geld.

Deshalb gehen wir heute ganz selbstverständlich davon aus, daß Geld für unser Überleben notwendig ist.

Daß wir den Wert unserer geistigen oder körperlichen Arbeit nur in Geld messsen können!

Viele glauben, daß wir nur mit Geld unsere Leistungen gerecht tauschen können.

 

Was wäre aber, wenn jeder einfach das tut, was er liebt und die Gesellschaft auf seine ganz eigene Weise mitgestaltet?

Stell dir vor:
Keiner arbeitet mehr für Geld bzw. für ein Einkommen, sondern weil er einfach aus sich heraus etwas tun möchte. Weil er gut leben kann und dafür auch etwas geben möchte.

Weil sich jeder, in seiner ganz eigenen Weise in das Ganze einbringt, werden all die vielfältigen Aufgaben, bestmöglich gelöst.
Das Ganze gedeiht wunderbar, weil der Einzelne sich bestmöglich entfalten und so wachsen und gedeihen kann.

Wir tauschen dann kein Geld mehr, sondern jeder gibt was er kann und nimmt nur das, was er wirklich braucht.

Praktisches Beispiel:

Der Bäckermeister stellt seine Backwaren kostenlos in die Regale.
Kein Problem, weil auch seine Bäckergesellen und Bäckereiverkäuferinnen kostenlos arbeiten und er auch die Rohstoffe kostenlos geliefert kriegt.
Die KFZ-Werkstatt repariert den Lieferwagen des Bäckers kostenlos.
Die Kinder des Bäckermeisters gehen kostenlos zur Schule.
Ist jemand in der Familie des Bäckers krank, so kann er die Dienste des Arztes kostenlos in Anspruch nehmen.

Das alles wäre möglich, wenn wir nur unsere Haltung bzw. unsere Werte und Gewohnheiten ändern würden. Wenn wir uns eine ganz andere Welt vorstellen können.

 

Der Knackpunkt dabei ist, eine völlige Neubewertung unserer Arbeit!

Was wäre, wenn wir unsere Arbeit nach dem Sinn, der Freude und den Wohlgefühlen bewerten, die sie uns gibt.

Also welches Lebensgefühl habe ich, wenn ich meine Arbeit erfülle. Fühle ich mich gut dabei. Kann ich meine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten?
Kann ich meine Gefühle und meine Kreativität ausleben?
Kann ich meine Talente zur Blüte bringen?
Stehe ich morgens gerne auf und freue ich mich schon auf meine Arbeit - dann mache ich das Richtige.

Wenn wir also unsere Arbeit nach den genannten Kriterien bewerten, könnten wir auf Geld verzichten.
Die Freude, der Sinn und die Wohlgefühle wären dann die Währung, nicht Geld.

Viele fragen sich jetzt vielleicht: Wer macht dann noch die harten Jobs?
Wer versorgt die Kranken, wer putzt die öffentlichen Toiletten, wer entschuppt die Fische und wer schaufelt die Gräben für die Wasserleitungen?

Es gibt genügend Menschen, die das einfach machen, wenn sie davon leben können.

Die möchten von ihrem Grundwesen her gar nicht so tiefgründig nachdenken und sind eher praktisch orientiert. Sie lieben handwerkliche Arbeiten und scheuen sich nicht vor körperlich schweren Tätigkeiten.

Würde man diese Menschen fragen, ob sie lieber tiefgründig forschen möchten oder über bestimmte Fragen nachdenken möchten, würden sie dankend ablehnen und einen einfachen, handwerklichen Beruf liebend gerne vorziehen.

 

Unsere Welt ohne Geld

Langfristig, wenn viele Menschen umgedacht haben und ihre ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben erfüllen, ist Geld nicht mehr wirklich notwendig.

Das Grundeinkommen wäre also eher eine Zwischenlösung, für den Übergang von unserem zinsbasierten Schuldgeldsystem auf eine Welt ohne Geld.

Es geht dann nicht mehr darum, ob jemand in seinem Beruf viel Verantwortung tägt und deshalb unbedingt mehr Geld bekommen muss, wie jemand der nicht viel lernen, dafür aber harte körperliche Arbeit leisten muss.

Warum?
Es geht nur noch darum, wie derjenige, der viel Verantwortung trägt, seine Arbeit bewertet.
Gibt sie ihm viel Sinn, Freude und Wohlgefühle?
Kann er durch seine Arbeit so wachsen und gedeihen, wie er sich das vorstellt?
Kann er von seiner Arbeit leben?
Ist er auch ohne Villa, ohne SUV oder anderen Luxus zufrieden?

Es geht nicht mehr darum, daß jemand sich ständig weiterbilden muss, damit er in seinem Beruf up to date bleibt und deshalb unbedingt mehr Geld bekommen muß, wie die Putzfrau, die
sich gar nicht zwingend weiterbilden muss.

Warum?
Es geht nur noch darum, wie derjenige, der viel lernt, seine Arbeit bewertet.
Gibt sie ihm viel Sinn, Freude und Wohlgefühle?
Kann er durch seine Arbeit so wachsen und gedeihen, wie er sich das vorstellt?
Ist er auch ohne Villa, ohne SUV oder anderen Luxus zufrieden?

Es geht auch nicht mehr darum, wieviele Stunden jemand arbeitet, sondern wie jemand die Zeit, die er arbeitet, empfindet.
Nicht die Stunden also bringen das Geld und damit den Wert, sondern wie wir diese Stunden erlebt haben.

Konnten wir Sinn in unserer Arbeit erkennen, hatten wir Freude bei der Arbeit?
Hatten wir ein gutes Gefühl während und nach der Arbeit?

Je freud- und sinnvoller, die Zeit genutzt wird, desto wertvoller wird sie. Ganz unabhängig von der Anzahl der Stunden.
Ja je mehr Stunden, freud- und sinnvoll genutzt werden, desto besser.

Es geht also nicht darum, ob jetzt jemand durch seine Arbeit, viel Werte für uns geschaffen hat, etwa Karl Otto mit dem Otto-Motor oder Konrad-Zuse mit dem Computer, sondern, darum, wie diese Visionäre und Erfinder ihre Arbeit empfunden haben.

Das gilt übrigens auch für die Putzfrau. Fühlt sie sich wohl bei der Arbeit, dann ist alles gut.  
... und, keine der Putzfrauen wird glücklicher, wenn irgendjemand ihr klar macht, daß sie deswegen so wenig Geld für ihre Arbeit bekommt, weil ihre Arbeit so wenig wert ist.

Es gibt vielfältige Aufgaben zu lösen, damit es uns allen gut geht. Das Wichtige ist nur, daß diese Aufgaben auch gelöst werden und daß diejenigen, die sie lösen, dabei Sinn und Freude empfinden, sich bei der Arbeit wohlfühlen und natürlich auch davon leben können.   

Übrigens gerade unsere Visionäre und Erfinder haben häufig für Gotteslohn gearbeitet, waren also nicht reich an Geld.
Was hat sie wohl trotzdem so begeistert, daß sie so Großartiges leisten konnten?

und

Warum können wir unseren Managern und Politikern gar nicht genug Geld geben, damit sie Großartiges leisten und was leisten viele unserer Manager und Politiker tatsächlich für unser Gemeinwohl?

In diesem Sinne

entfaltet euch, wachst und gedeiht und trefft gute Entscheidungen

 

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Kommentare

hört sich alles wunderbar an, aber nicht mit diesen Leuten! Sieht man doch jetzt schon, die einen sind überzeugt und begeistert, die anderen sagen nicht mal dankschön, wenn sie's nehmen und tun selber nix. Nur so viel wie möglich nehmen, aber nix geben. Wenn ich noch so begeistert bin von dem was ich tu, so gönn ich es einem anderen nicht, davon zu profitieren, ohne auch sein Teil dazu zu tun. Das hat auch mit Gerechtigkeitsempfinden zu tun. und mit Nachahmeffekt - warum soll ich mich bemühen, wenn es so auch geht. und mit Wertschätzung von dem, was man tut. Dies alles sehe ich weit und breit nicht. Drum denk ich dass es ohne Geld als neutralem Wertmesser nicht gehen kann  - außer die Menschheit wird über Nacht anders - was nicht anzunehmen ist.

Gruß H.

Bild von Lebensunternehmer

ja, das kann ich zum großen Teil nur bestätigen
Aber dieses Verhalten hat sehr viel mit unserer derzeitigen Lebensumgebung zu tun.

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb:

Bisher ging es vor allem darum, daß wir unsere Pflichten gut erfüllen, für die Dinge außerhalb unseres Pflichtbereichs waren andere zuständig.

Sichere Arbeitsplätze gab es bei den Industriekonzernen, beim Staat und bei den Banken oder auch bei den NGO’s und den vielen kleinen und mittelständischen Industriebetrieben.
Um die Geldangelegenheiten kümmerte sich die Bank und um die Staatsschulden der Finanzminister.
Neue Arbeitsplätze schaffen die Politiker und unsere Interessen als Arbeitnehmer werden durch die Gewerkschaften durchgesetzt.
Um unsere körperliche Gesundheit kümmert sich der Hausarzt, um unsere seelischen Leiden der Psychiater und der Pfarrer.
Für unsere politischen Interessen setzen sich die von uns gewählten Parteien ein oder wir nehmen an einer von wem auch immer organisierten Demo teil, um unsere Macht zu demonstrieren.

Diese alte Welt und die damit verbundenen Grundwerte und Grundgewohnheiten, werden wegen unseres technischen Fortschritts bald Geschichte sein.

Es steht ausser Frage, daß uns der technische Fortschritt und die damit verbundene wirtschaftliche Notwendigkeit zum Umdenken zwingt.

Die Automaten und die Rationalisierungsmöglichkeiten, die das Internet bietet, werden uns die Zeit zum Umdenken schenken.

Was wäre also, wenn dieses Umdenken darin besteht, daß der Großteil der Menschen dann wesentlich verantwortungsbewußter und achtsamer lebt und vor allem seinem ureigenen Sinn folgt!

Was wäre, wenn wir die freigewordene Zeit dazu nutzen, um über die wirklich lebenswichtigen Dinge nachzudenken!

Beispiel für wichtige Lebensfragen:

Wie kann ich eine gute Beziehung zu mir selbst und zur Natur herstellen ?

Wie kann ich mich bestmöglich um meine geistige, körperliche und seelische Gesundheit kümmern?

Was sind meine ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben?

Hier mein konkreter Vorschlag für entsprechende Werte und Gewohnheiten!

Der gesellschaftliche Wandel, den wir gerade erleben, könnte also der Anfang für so eine Welt ohne Geld sein.

Wenn viele Menschen diese Werte und Gewohnheiten leben, dann wäre eine Welt ohne Geld durchaus denkbar.

Denn wer verantwortungsbewußt und achtsam lebt, kann die Details erkennen und entsprechend handeln - so ein Mensch braucht keine Geldstrafe, als Denkzettel

und wer seinem ureigenen Sinn folgt, ist langfristig aus sich selbst heraus motiviert - braucht also kein Geld zur Motiviation etwas zu tun.

Ich denke nicht, daß ich diese Welt ohne Geld noch erleben werde, aber zumindest glaube ich daß ich die Zwischenlösung - nämlich das Grundeinkommen - noch erlebe.

In diesem Sinne, setzen wir uns weiterhin aktiv für eine gerechte Gesellschaft ein :-)

Was du jetzt tun kannst ...

oder

Werde Lebensunternehmer oder helfe anderen dabei, es zu werden!

 Herz fuehrt Verstand, dann kann nichts schiefgehen

Sie möchten weitestgehend frei über Ihre Lebenszeit verfügen und Ihre Fähigkeiten, Ihre Neigungen, Ihre Kreativität (Phantasie) und Ihre Gefühle bestmöglich ausleben?

Sie möchten Ihre eigenen Ideen realisieren, vielleicht sogar von zuhause aus arbeiten und sich ein Einkommen erwirtschaften, das Ihren Lebensunterhalt sichert. 

Sie möchten langfristig gut und deshalb im Einklang mit der Natur leben?

Neben einer vereinfachten Lebensweise spielt dabei auch die moderne Technik eine wichtige Rolle.
Wir finden heraus, wie Sie einfacher leben und die aktuellen technischen Möglichkeiten optimal nutzen können.

Beispielsweise bietet sich zur Fortbewegung in den Städten das Car2go- oder Car-Sharing-Konzept an oder wie wäre es in Zukunft mit einer AllinOne-Solaranlage zur weitestgehend autarken Stromversorgung oder verbrennen Sie Biomasse (z. B. Kuhmist) und erzeugen Sie so Ihren eigenen Strom.

Sie möchten sich mit Ihrer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen, die Sie interessieren, beteiligen ?

Möglicherweise wünschen Sie sich insgeheim schon lange, so zu leben und entsprechende Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.

Ja, wie wäre es, wenn Sie Ihre Begeisterung für diese ganzheitliche Lebensweise sogar zu Ihrem Beruf machen und sie auf diesem Wege, Ihr Wissen mit anderen teilen und anderen Menschen helfen können, erfüllter zu leben.

Verwirklichen Sie doch Ihren Traum! Werden Sie ein ganzheitlich denkender Lebensunternehmer oder falls Sie das schon sind, geben Sie Ihr Wissen weiter und geben Sie so Ihrer Zukunft ganz neue Perspektiven! 

Verdienen Sie mit Ihrer selbst gewählten Aufgabe Ihren Lebensunterhalt.

Sie können als Lebensunternehmer-Coach Ihr Wissen weitergeben oder aber auch als Coachee, die ganzheitliche Denkweise der Lebensunternehmer kennen lernen.

Natürlich können Sie auch nur einzelne Schwerpunkte aus dem Lebensunternehmer-Konzept trainieren bzw. coachen, etwa den Workshop wo es darum geht für Berufsanfänger und Berufswechsler den optimalen Beruf bzw. die Lebensaufgabe zu finden.

Für die Teilnahme sind keine besonderen Schulabschlüsse oder Zertifikate erforderlich! 

Wichtig ist, daß Sie von Ihrem Thema begeistert sind und gerne lernen bzw. später als Lebensunternehmer-Coach Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse leidenschaftlich gerne an andere weitergeben.

Ja ich möchte:

 

Erfahre mehr über das Lebenskonzept der Lebensunternehmer und die optimale Lebensumgebung dafür!

Im eBook-Shop gibt es dazu:

eBooks zu dem Lebenskonzept der Lebensunternehmer 

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