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Aktualisiert: vor 2 Stunden 46 Minuten

Wie eine britische Kleinstadt den ersten offiziell plastikfreien Küstenstreifen einrichtete

vor 4 Stunden 47 Minuten

Plastikmüll wird zu einem immer größeren Problem auf unserer Erde. Dies gilt insbesondere für Küstengebiete. Denn ein nicht unerheblicher Teil des Plastiks landet irgendwann in den Weltmeeren und wird dann an den Stränden angespült. Als Inselstaat ist Großbritannien davon natürlich besonders stark betroffen. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: Denn immer mehr Menschen werden auf die Problematik aufmerksam und suchen nach Lösungen. Dies beginnt im großen Rahmen bei den Vereinten Nationen und geht bis hin zu lokalen Kampagnen. Ein Beispiel für letzteres ist eine Aktion der Nichtregierungsorganisation „Surfers Against Sewage (SAS)“. Diese vergibt an Städte und Gemeinden, die sich besonders stark bemühen das Plastikmüllproblem in den Griff zu kriegen, den Status der zertifizierten „Plastic Free Coastline“.

Ohne Plastik jetzt noch schöner: Die britische Küstenstadt Penzance. Foto: Marktee1 [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons Die Einzelhändler der Stadt reduzieren die Zahl der Einwegprodukte aus Plastik

Erstmals verliehen wurde die Auszeichnung nun an die britische Stadt Penzance. Die rund 21.000 Einwohner dort mussten zuvor einige Bedingungen erfüllen. So haben sich zahlreiche Einzelhändler verpflichtet, so weit wie möglich auf Einmal-Plastik zu verzichten. So setzen mehrere Restaurants nun auf Besteck aus Holz und nutzen bei ausgelieferten Bestellungen Verpackungen aus Maisstärke. Zukünftig sollen zudem die lokalen Manager der Supermarktketten sowie die Nutzer der zahlreichen Ferienwohnungen für das Problem sensibilisiert werden. Der meiste Plastikmüll an den Stränden wird aber nicht vor Ort verursacht, sondern durch das Meer angespült. Regelmäßig finden daher Säuberungsaktionen statt, bei denen die Küstenlinie von sämtlichem Plastik befreit wird.
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Damit ist aber natürlich auch klar: Komplett plastikfrei ist die Küste auch in Penzance immer nur vorübergehend. Die Auszeichnung durch SAS ist aber als Anerkennung für die Bemühungen der Stadt gedacht. Zumal sich zuletzt auch die Politik zu dem Projekt bekannte und der örtliche Stadtrat einen entsprechenden Antrag verabschiedete. So plant die Stadt unter anderem Workshops zu organisieren, um auf die Problematik hinzuweisen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Innerhalb der städtischen Verwaltung soll zukünftig zudem ebenfalls auf Einwegprodukte aus Plastik verzichtet werden – und die Stadt somit auch in diesem Punkt zum Vorbild für andere werden. Den Angaben von SAS zufolge bemühen sich aktuell bereits rund einhundert weitere Städte um das Zertifikat „Plastic Free Coastline“.

Via: The Guardian

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Uniti One: Die 5 wichtigsten Fakten zum neuen Elektroauto für unter 15.000 Euro!

vor 6 Stunden 29 Minuten

Mit Saab und Volvo besitzt Schweden eine durchaus reiche Tradition als Standort für Autobauer. Inzwischen ist die Marke Saab allerdings komplett vom Markt verschwunden, während Volvo einem chinesischen Konzern gehört und zukünftig die komplette Modellpalette elektrifizieren möchte. Mit dem Uniti One kommt nun eines der innovativsten Fahrzeuge der Welt aus dem skandinavischen Land. Die 5 wichtigsten Fakten zum preiswerten Elektroflitzer:

1. Die wichtigste Frage: Wie weit reicht der Akku?

Das Fahrzeug wurde explizit als Stadtauto entwickelt. Der Akku reicht mit einer Kapazität von 22 Kilowattstunden immerhin für rund 300 Kilometer. Dafür verläuft auch der Ladevorgang recht schnell: Nach drei Stunden an der heimischen Steckdose ist die Batterie wieder komplett aufgeladen. Im Schnelllademodus reicht sogar eine halbe Stunde, um anschließend 200 Kilometer fahren zu können. Möglich wird diese – im Vergleich zur Akkuleistung – recht hohe Reichweite durch die Leichtbauweise des Autos: Der Uniti One besteht größtenteils aus Kunststoff, der mit Kohlestoffasern verstärkt wurde sowie Bioverbundwerkstoffen. Das Gesamtgewicht beträgt lediglich 400 Kilogramm.

Rein optisch erinnert das schwedische Elektroautos etwas an den Audi A2. Foto: Uniti

2. Was kostet der kleine Flitzer für die Stadt?

In der preiswertesten Variante kostet der Uniti One lediglich 14.900 Euro. Es soll aber auch eine Premiumversion geben, für die 19.900 Euro bezahlt werden müssen. Welche zusätzliche Ausstattung dort dann verbaut wird, ist bisher noch nicht im Detail bekannt. Auf jeden Fall soll es den Uniti One aber mit zwei, vier und fünf Sitzen geben. Wer sich schon jetzt für das Fahrzeug begeistert, kann zudem eine Vorbestellung aufgeben und muss lediglich eine Anzahlung in Höhe von 150 Euro leisten. Mehr als eintausend Kunden haben dies bereits gemacht. Später soll das Auto dann auch in Elektromärkten zu kaufen sein.
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Wie bereits erwähnt, wurde das Auto für den Einsatz in der Stadt konzipiert. Die Spitzengeschwindigkeit liegt daher lediglich bei 130 Stundenkilometern. Rein technisch könnte das Fahrzeug wohl auch noch etwas schneller – darunter würde dann aber massiv die Reichweite leiden. Die Beschleunigung kann sich dafür durchaus sehen lassen: Von 0 auf 80 Stundenkilometer geht es innerhalb von 3,5 Sekunden.

4. Wer steckt hinter dem Bau des schwedischen Elektroautos?

Ursprünglich handelte es sich um eine Universitätsausgründung. Per Crowdfunding wurden dann insgesamt 1,2 Millionen Euro eingesammelt. Die Besonderheit: Investoren aus dem Automobilbereich wurden nicht angenommen. Dennoch stehen heute einige klanghafte Namen hinter dem Projekt – etwa Siemens, Nvidia, E.ON und Kuka Robotics. Insgesamt besteht das Besitzerkonsortium aus 24 Firmen aus aller Welt.

Optional kann auch die Beschleunigung über das Lenkrad gesteuert werden. Foto: Uniti

5. Welche Innovationen bringt der Uniti One noch mit sich?

Vor allem zwei Dinge: Die Steuerung und die Produktion. So haben Kunden die Option, sich ein Steer-by-wire-System einbauen zu lassen. Dabei beschleunigt und bremst man auch mithilfe des Lenkrads. In jedem Fall ist innerhalb des Lenkrads ein Bildschirm angebracht, auf dem der Fahrer alle relevanten Informationen erhält. Unter der Federführung von Siemens wird in Landskrona zudem gerade ein voll digitalisiertes und weitgehend automatisiertes Werk gebaut. Dies soll dazu beitragen, die Produktionskosten möglichst niedrig zu halten.

Via: Inhabitat

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Wie OLED die VR-Brille verändert

11. December 2017 - 20:14

VR-Brillen (VR steht für virtuelle Realität) sind Ladenhüter, weil sie schwer und klobig sind. Dabei müssten sie eigentlich Renner sein. Denn sie ermöglichen es, beispielsweise Filme zu sehen, ohne dass man einen Platz für einen Monitor finden muss. Oder in virtuelle Welten eintauchen. Oder sie bei der Wartung vom komplexen Systemen nutzen. Die Bilder erscheinen auf einem Display, das in die Brille integriert ist.

Bild: Claudia Jacquemin

Genau hier ist der Haken. Die Displays, die heute eingebaut werden, sind relativ schwer. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) haben jetzt Abhilfe geschaffen. Sie setzen Displays auf organischen Leuchtdioden (Oled) ein. Diese find leicht und glänzen mit allerhöchster Auflösung und tollen Farben.

Oleds brauchen sehr wenig Strom

Bisher werden meiste Displays eingebaut, die auch in Smartphones stecken, denn sie sind preiswert zu haben. Die Pixeldichte ist allerdings unzureichend. Auch Flüssigkristallsysteme werden eingebaut. Diese haben eine hohe Auflösung, benötigen aber eine Strom fressende Hintergrundbeleuchtung. Oleds dagegen sind äußerst genügsam, was den Strombedarf angeht.

„Unser Ziel ist es, eine neue Generation von Oled-Mikrodisplays zu entwickeln, die ein kompaktes Design der VR-Brillen erlauben und sich durch eine exzellente Bildqualität auszeichnen“, sagt Philipp Wartenberg, Abteilungsleiter am FEP, das im EU-Projekt LOMID für den Entwurf der integrierten Schaltung im Silizium-Chip, das Oled-Prototyping sowie die Gesamt-Projektkoordination zuständig ist. LOMIDs Ziel ist es, eine elegante, leichte VR-Brille zu entwickeln, die höchste Auflösung und Farbtreue bietet und dazu noch kostengünstig herzustellen ist.

Kleines Display mit „full HD“

Das Display hat zwei Ebenen. Die untere ist ein Halbleiter-Bauelement aus Silizium, das die einzelnen Bildpunkte (Pixel) ansteuert. Darauf befinden sich mehrere Lagen von elektronisch aktivem Kunststoff, dessen Pixel leuchten, wenn sie mit Strom versorgt werden. Die Auflösung dieser Displays beträgt stolze 1920 Mal 1200 Pixel. Das entspricht bei Fernsehern „full HD“. Die Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hertz. Das bedeutet, dass Bewegungen äußerst flüssig ablaufen und damit völlig natürlich wirken. Zum Vergleich: Kinofilme kommen auf allenfalls 48 Hertz.

 

via Fraunhofer

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So sieht die erste marktreife Anwendung des Wundermaterials Graphen aus

11. December 2017 - 17:17

Immer wieder berichten wir euch von dem Wundermaterial Graphen und diversen Anwendungsmöglichkeiten, die die Wissenschaft erforscht. Von einer tatsächlichen praktischen Anwendung gibt es bisher jedoch nicht viel zu berichten. Das soll sich nun ändern: Die britische Sportmarke inov-8 möchte nächstes Jahr Laufschuhe mit Graphensohle auf den Markt bringen.

Graphen macht die Schuhe flexibler und haltbarer

Um dieses Ziel zu verwirklichen, hat sich inov-8 mit der University of Manchester zusammengetan, die bereits seit längerem eine Führungsrolle in der Graphen-Forschung einnimmt. Das Graphen soll in der Sohle zum Einsatz kommen und diese flexibler und haltbarer machen. Das ist kein Wunder der Wissenschaft, aber es wäre die erste praktische Anwendung von Graphen, die auf dem freien Markt erhältlich ist.

„When added to the rubber used in inov-8’s G-Series shoes, graphene imparts all its properties, including its strength. Our unique formulation makes these outsoles 50-percent stronger, 50-percent more stretchy and 50-percent more resistant to wear than the corresponding industry standard rubber without graphene“, so Dr. Aravind Vijayaraghavan von der University of Manchester.

Für inov-8 dürfte das auch nicht der schlechteste Schritt sein, da besonders der Markt für Laufschuhe extrem innovationsgetrieben ist und sich Konkurrenten wie Adidas und Nike in letzter Zeit durchaus hervorgetan haben – man denke nur an die Schuhe aus dem 3D-Drucker von Adidas.

Die Forscher der University of Manchester beschäftigen sich schon länger mit dem Potential von Graphen in Wearables. Das extrem dünne Material ist 200 Mal so hart wie Stahl, transparent und leitfähiger als Kupfer. Somit ist es bestens geeignet, um in neuen Generationen von Wearables zum Einsatz zu kommen.

Die Graphen-Schuhe sollen bei der Markteinführung etwa 150 britische Pfund kosten, was etwa 175 Euro entspricht. Das ist ein recht hoher Preis, aber auf dem Markt für Laufschuhe auch heute bereits nicht ungewöhnlich.

via TechCrunch

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Wie Solarenergie bei der Ölförderung hilft

11. December 2017 - 15:26

Die weltweit größte Anlage zur Erzeugung von Dampf wird am Belridge-Ölfeld westlich von Bakersfield in Kalifornien errichtet. Sie hat eine thermische Leistung von 850 Megawatt. Den Dampf braucht der dortige Ölförderer Aera Energy, um die Lagerstätten effektiver auszubeuten. Er wird, vermischt mit einem Fett lösenden Spülmittel, in den Untergrund gepresst. Das zähe Öl wird dadurch dünnflüssig, sodass es problemlos an die Oberfläche gepumpt werden kann. Alternativ wird der Dampf mit Erdgasbrennern erzeugt, die pro Jahr 376.000 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre entlassen würden. Das entspricht den Emissionen von 80.000 Autos.

Parabolspiegel konzentrieren die solare Wärme

Die Anlage baut das kalifornische Unternehmen GlassPoint Solar. Es handelt sich um eine gigantische Parabolrinnenanlage. Gebogene Spiegel konzentrieren das Sonnenlicht auf ein Rohr in der Brennlinie. Darin fließt ein Thermoöl, das sich auf einige 100 Grad Celsius erhitzt. In einem Wärmetauscher gibt es seine Energie an Wasser ab, das verdampft.

Unsere Partnerschaft mit Aera zeigt, das sich fossile und erneuerbare Energien ergänzen, um den großen Herausforderungen unserer Zeit angemessen begegnen zu können“, sagt GlassPoint-Manager Sanjeev Kumar. Die Bauarbeiten sollen in der ersten Hälfte 2018 beginnen. 2020 soll die Anlage in Betrieb gehen.

Photovoltaikkraftwerk als Ergänzung

Der Dampferzeuger wird ergänzt durch eine mit 26,5 Megawatt respektabel große Photovoltaikanlage ergänzt, die einen Teil des Stroms erzeugt, den die Maschinen auf dem riesigen Ölfeld benötigen, auch das ein Versuch, den Kohlendioxid-Fußabdruck des Unternehmens zu verbessern. Kritiker sagen allerding, das sei nur ein Tropfen auf einem heißen Stein, weil bei der Verbrennung von Ölprodukten sehr große Mengen Klimagas frei werden.

GlasPoint hat bereits kleinere Anlagen für Förderer von zähem Schweröl gebaut. Es zeigte sich, dass die Nutzung von Solarwärme kostengünstiger ist als die Verbrennung von Erdgas. Das überzeugte die Ölfirmen. In Oman beispielsweise baut GlassPoint eine mit rund 1000 Megawatt noch größere Solaranlage zur Dampferzeugung.

Bisher wird die Parabolrinnentechnik vor allem zur Stromerzeugung genutzt. Der Dampf treibt Turbogeneratoren an. Die meisten Anlagen, die diese Technik nutzen, stehen in Spanien und den USA.

via BusinessWire

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Warum Bitcoins so viel Energie verbrauchen wie ganz Dänemark

11. December 2017 - 13:22

Bitcoins sind aktuell mal wieder ein heiß diskutiertes Thema. Diesmal liegt es allerdings nicht an plötzlich verschwundenen Bitcoins oder stark fallenden Kursen. Ganz im Gegenteil: Die Kryptowährung jagt von Rekord zu Rekord und ist inzwischen mehr als 13.000 Euro wert. Viele Experten raten Kleinanlegern aber von einem Investment ab. Denn auch wenn der Kurs aktuell steigt, hat er grundsätzlich mit enormen Schwankungen zu kämpfen. Es handelt sich also um eine extrem riskante Geldanlage. Inzwischen kommt aber noch von einer ganz anderen Seite massive Kritik an den Bitcoins auf: Umweltschützer kritisieren den hohen Stromverbrauch. So wird der jährliche Stromverbrauch für die Erschaffung der Kryptowährung auf 32,4 Terawattstunden geschätzt. Zum Vergleich: Der Jahresverbrauch in Dänemark liegt bei 33 Terawattstunden.

Bild: Bitcoin, Zach Copley, Flickr, CC BY-SA 2.0 In China wird überschüssiger Kohlestrom zur Erschaffung von Bitcoins genutzt

Hintergrund ist der Entstehungsprozess von Bitcoins. Diese werden erschaffen, indem Computer immer komplexer werdende Rechenaufgaben lösen müssen. Zu Beginn war dies noch vergleichsweise einfach und es konnte auch mit dem heimischen Computer noch erfolgreich geschürft werden. Inzwischen wird dafür aber so viel Rechenleistung benötigt, dass spezielle und besonders schnelle Prozessoren genutzt werden müssen. Diese wiederum werden oftmals in eigenen Serverfarmen aufgestellt und müssen dort mit Strom versorgt und gekühlt werden. Beides trägt zur negativen Klimabilanz der Kryptowährung bei. Teilweise hat dies absurde Folgen. So werden viele Bitcoins in der Inneren Mongolei geschürft, weil dort die Kohlekraftwerke starke Überkapazitäten haben und den Strom daher stark subventioniert abgeben.
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Anderswo wird allerdings auch Wasserkraft genutzt, was das Klima deutlich weniger belastet. Der Stromverbrauch der Kryptowährung dürfte zudem weiter zulegen. Experten gehen davon aus, dass schon im nächsten Jahr der Energieverbrauch der Vereinigten Staaten erreicht sein könnte. Anhänger der Bitcoins verweisen allerdings auf einen Effekt, der den Stromverbrauch auch wieder senken könnte: Das Mooresche Gesetz. Dieses besagt im Wesentlichen, dass sich die Rechenleistung von Prozessoren regelmäßig verdoppelt. Oder anders ausgedrückt: Für die selbe Rechenleichtung wird dann weniger Energie benötigt. Tatsächlich ist dies bereits zu beobachten. Bitcoin-Schürfmaschinen benötigen heute für die selbe Rechenleistung nur halb so viel Energie wie vor zwei Jahren. Ein Grund zur Entwarnung ist dies aber nicht zwingend: Auch die benötigten Rechenoperationen zur Erschaffung von Bitcoins werden immer komplexer.

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La Caverne: Unter den Straßen von Paris wächst Gemüse!

11. December 2017 - 11:16

Inzwischen sind es die Menschen gewohnt, dass es im Supermarkt das ganze Jahr über dieselben Gemüsearten und Obstsorten zu kaufen gibt. Möglich ist dies aber nur, weil die Lebensmittel aus der ganzen Welt importiert werden. In vielen Städten hat sich inzwischen aber auch eine kleine Gegenbewegung etabliert, die versucht Pilze, Gewürze und Gemüse lokal anzubauen und frisch zu verkaufen. Diesem Ziel hat sich auch das französische Startup Cycloponics verschrieben. Als Standort für ihre städtische Farm haben sie sich dabei einen ganz besonderen Ort ausgesucht: Sie bauen die Pflanzen in einer nicht mehr genutzten Tiefgarage an. Diese befindet sich im Pariser Stadtteil La Chapelle und bietet immerhin 3.500 Quadratmeter Platz.

So sah die Tiefgarage aus, bevor sie in eine städtische Farm verwandelt wurde. Foto: Cycloponics Nach Möglichkeit soll ein Kreislauf der Ressourcen entstehen

Die Wahl fiel auch deshalb auf die Tiefgarage, weil sich die sinnvolle Nutzung eines sonst nicht mehr benötigten Gebäudes inhaltlich gut einbinden lässt. Denn das Startup hat es sich generell zum Ziel gesetzt, möglichst viele Ressourcen erneut zu verwenden. So wird das von den Pilzen produzierte CO2 beispielsweise von den anderen Pflanzen genutzt, um zu wachsen. Bioabfälle werden zudem kompostiert und dann erneut verwendet. Im Idealfall ergibt sich so größtenteils ein Kreislauf – und es landet so wenig wie möglich in der Mülltonne. Vor diesem Hintergrund soll nun auch eine Flotte an Elektrofahrrädern und E-Autos aufgebaut werden, um eine nachhaltige Auslieferung der Waren garantieren zu können.

Inzwischen sind die einstmals leeren Gänge mit verschiedenen Pflanzen befüllt. Foto: Cycloponics Das Bewusstsein für die Landwirtschaft soll gesteigert werden

Langfristig will das innovative Startup unter den Straßen von Paris jährlich 54 Tonnen an lokalen Lebensmitteln produzieren. Für den Betrieb der unterirdischen Farm und den Verkauf werden aktuell zehn Mitarbeiter benötigt. Zukünftig ist es denkbar, weitere Standorte in Betrieb zu nehmen. Dann würde auch die Zahl der Mitarbeiter weiter zulegen. Cycloponics verfolgt zudem noch ein weiteres großes Ziel: Der Anbau von Gemüse soll wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Heutzutage wissen viele Menschen gar nicht mehr, wie Landwirtschaft funktioniert und woher ihre Lebensmittel stammen. Projekte wie La Caverne sollen dazu führen, dass sich wieder mehr Menschen mit der Thematik auseinandersetzen.
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Tesla entwickelt einen eigenen KI-Chip: Die 5 wichtigsten Fakten!

11. December 2017 - 9:35

Die Presse- und Medienarbeit gehört zu den großen Stärken von Elon Musk. Der Manager weiß genau, wie und wo er Neuigkeiten erwähnen muss, damit diese möglichst schnell und gezielt die Runde machen. So schmiss Tesla am Rande der Konferenz „Neural Information Processing Systems“ eine große Party. Dort ließ Musk die Gäste dann wissen: Ja, es stimmt – Tesla arbeitet an einem eigenen KI-Chip. Gerüchte dazu hatte es bereits seit einigen Monaten gegeben. Nun wurden sie erstmals von offizieller Seite bestätigt. Genutzt werden sollen die Eigenentwicklungen dann, um das autonome Fahren weiter voranzutreiben. Viele Details sind noch unbekannt, doch fünf wichtige Fakten sollte jeder kennen:

Elon Musk gehört zu den Vordenkern in Sachen Elektroautos und will nun auch das Thema autonomes Fahren weiter vorantreiben.

1. Besitzt Tesla überhaupt die notwendige Expertise?

Ja. Denn der Konzern hat bereits im vergangenen Jahr den in der Branche mit einem legendären Ruf belegten Chip-Designer Jim Keller angeworben. Dieser holte anschließend weitere Leute aus seinem Team zu Tesla. Keller hat in der Vergangenheit unter anderem für Apple und AMD gearbeitet und war dort an der Entwicklung einer ganzen Reihe an bahnbrechenden Produkten beteiligt. Nun soll ihm bei Tesla ähnliches gelingen.

2. Wie leistungsstark sollen die KI-Chips von Tesla werden?

Gewohnt unbescheiden spricht Musk davon, dass Tesla die besten KI-Prozessoren der Welt bauen werde. So ist angepeilt, dass die Computerleistung gegenüber den bisher genutzten Chips um etwa das Zehnfache steigen soll, während gleichzeitig der Stromverbrauch sogar sinkt. Das Thema scheint für Tesla in jedem Fall eine enorme Bedeutung zu haben: „Ich will klarstellen, dass Tesla es ernst meint in Sachen künstlicher Intelligenz“, so Musk.

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3. Mit welchen Firmen arbeitet Tesla bei der Entwicklung zusammen?

In der Vergangenheit gab es Gerüchte, der Bau der Chips solle in Zusammenarbeit mit AMD stattfinden. Diese Meldungen wurden aber fast umgehend dementiert. Aktuell ist daher noch nicht klar, ob Tesla komplett auf eigene Faust agiert oder sich noch einen Partner ins Boot holt. Sicher ist aber: Der Konzern hat damit begonnen, bei der Hardware des Autopiloten nicht mehr auf Produkte von Mobileye zu setzen, sondern die von Nvidia zu nutzen.

4. Ab wann können die Autos von Tesla dann autonom fahren?

Dazu hat sich Musk bisher nicht konkret geäußert. Ganz allgemein geht er aber davon aus, dass bereits in zehn Jahren etwa die Hälfte der neu gebauten Autos autonom fahren können wird. Es ist davon auszugehen, dass Musk und Tesla dann – ähnlich wie in Sachen Elektroautos – zu den Pionieren der neuen Technologie gehören wollen.

5. Hat Musk keine Angst vor künstlicher Intelligenz?

Doch. Dies räumte er auch auf der Party ein: „Ich habe immer und immer wieder die Alarmglocke geläutet wegen der Gefahr von künstlicher Intelligenz.“ Er räumte allerdings auch ein: „Aber ich denke, es gibt eine Vielzahl an Situationen, in denen KI nützlich sein kann – ohne gleich gottähnliche Fähigkeiten zu besitzen.“

Via: The Register

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Traue deinen Augen nicht! Diese KI erstellt täuschend echte Fake-Videos

10. December 2017 - 17:05

Forscher der Firma Nvidia entwickelten eine bildübersetzende künstliche Intelligenz, die in erstaunlich kurzer Zeit Filme mit Fake-Inhalten produziert. Aus einer sommerlichen Straße wird so eine täuschend echte Winterlandschaft, mit denselben Autos, Schildern und Bäumen – ohne dass die KI jemals diese Umgebung während der kalten Jahreszeit »gesehen« hätte. Bald dürfen wir in der Online-Welt wirklich nicht mehr unseren Augen trauen!

Was ist real: die Sommer- oder Winterlandschaft? / Foto: Screenshot aus Youtube-Video von Nvidia Zwei selbstlernende Systeme im Netzwerk zusammengefasst

Im Oktober erst präsentierte dasselbe Unternehmen absolut realistische Fotos von Menschen, die es überhaupt nicht gibt. Nun haben sich die Wissenschaftler daran gemacht, ein System zu entwickeln, das ganz reale Videoaufnahmen verändert. Aus Tag wird Nacht, aus Sommer Winter, aus einer Hauskatze ein Affe – und das mit minimalem Trainingsaufwand für die KI. Möglich macht dies ein Algorithmus namens »generative adversarial network«, kurz GAN. Im GAN-System werden zwei selbstlernende Netzwerke zusammengefasst; das eine erledigt die eigentliche Arbeit, während das andere kritisiert und verbessert – beinahe wie in einer perfekten Ehe! Diesem digitalen Team gelingt es tatsächlich, sich die besagte sommerliche Straße als Winterlandschaft bildhaft vorzustellen, ohne diese jemals mit Schnee und Eis gesehen zu haben.

Im Video: Image Translation Nummer 06

Fake-Videos werden in Zukunft kaum noch zu entlarven sein

Über die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten lässt sich jetzt schon trefflich spekulieren: Autonome Autos könnten damit lernen, sich in Gebieten, wo es sehr selten regnet, bei Regenwetter zurechtzufinden. Wenn dann tatsächlich mal ein Wolkenbruch kommt, erkennt das System trotzdem die Umgebung perfekt wieder. Menschen, die im Sommer Ausschau nach einem Eigenheim halten, können sich alle Immobilien virtuell zu jeder Jahreszeit ansehen – und zukünftige Hochzeitspaare werden die Chance erhalten, den Ort ihrer Feier zur passenden Jahreszeit zu besichtigen, obwohl diese erst in ein paar Monaten beginnt. Doch natürlich sind mit der bildübersetzenden Software auch jede Menge Schummeleien möglich: Videomaterial wird deshalb irgendwann vor Gericht keinerlei Beweiskraft mehr haben und das, was wir auf Youtube sehen, lässt sich noch viel schwieriger als Fake entlarven als heute.

Zugabe gefällig?

Quelle: futurism.com

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Steuererklärung dauert Minuten: So lebt Estland heute schon die digitale Zukunft

10. December 2017 - 10:03

Laut Pisa-Studie liegen Estlands Schüler in Sachen Naturwissenschaften ganz weit vorn: Die Schulen sind digital vernetzt wie in keinem zweiten Land der Erde, und »Programmieren« gehört zu den Pflichtfächern. Damit folgt der Nachwuchs einem Trend, der längst auch die Erwachsenenwelt ihres Landes dominiert.

Estland als Vorreiter der Digitalisierung Wer braucht schon einen Antrag auf Kindergeld?

Formulare ausfüllen, vor Amtsstuben warten, zum Wahltag ein Kreuzchen auf Papier machen: Alle diese Dinge gehören in Estland längst der Vergangenheit an. Mit der digitalen Bürgerkarte, einer individuellen Bürgernummer und dem passenden Identifikationscode erhält jeder Este Zugang zu einem landesweiten Datennetz, das beinahe sämtliche offiziellen Vorgänge verwaltet. Die Steuererklärung lässt sich so mit dem einheitlichen Steuersatz von 20 % ganz nebenbei erledigen, Ämterbesuche sind gar nicht mehr nötig, digitale Formulare weitgehend vorausgefüllt. Bald schon soll Kindergeld ab der Geburt eines Babys von selbst fließen, denn wer braucht schon einen Antrag, wenn ohnehin alle Daten beisammen sind? Nebenbei dient die sogenannte e-ID-Karte noch als Versicherungskarte, Führerschein, Büchereiausweis und Treuekarte für den örtlichen Supermarkt.

Dezentrale Speicherung soll vor Hackerangriffen schützen

Die Speicherung der Datenflut erfolgt dezentral, eventuelle Hacker treffen also immer nur auf Teilinformationen. Doch ein Gesamt-Back-up des gesamten Landes soll ab Januar nächsten Jahres in Luxemburg liegen, die sogenannte »Data Embassy«: nur zur Sicherheit. Jeder Dateninhaber kann genau sehen, wer auf seine Informationen zugreift; im letzten Jahr erhielten sieben Ärzte eine Strafe, weil sie sich Einsicht verschafften in Daten von Nicht-Patienten. Transparenz ist in diesem System also sehr wichtig, denn sie verschafft die nötige Sicherheit. Die virtuelle Vernetzung spart dem estländischen Staat zudem angeblich über 800 Jahre Arbeitszeit pro Jahr in der Verwaltung, und damit auch eine ganze Menge Geld. Ganz zu schweigen von der Zeitersparnis für die Bürger! Nur Eigentumsübertragungen für Immobilien, Hochzeiten und Scheidungen lassen sich in Estland nicht online erledigen, aber das wohl aus gutem Grund.

Der Wunsch nach mehr digitaler Zusammenarbeit wird laut

Und während der Rest der Welt allmählich hinterherhinkt, verkehren in Tallinn bereits selbstfahrende Minibusse als Vorläufer der kurz bevorstehenden autonomen mobilen Revolution. Auch der Wunsch nach mehr Zusammenarbeit mit der EU wird laut, damit jeder Patient in ganz Europa mit seinem digitalen Rezept an Medikamente gelangt, oder Millionen von anonymisierten Gesundheitsdaten in die Forschung fließen können. Doch das ist Zukunftsmusik, das kleine Estland muss erst noch warten, bis die anderen überhaupt seinen Level erreichen. Wahrscheinlich läuft die digitale Entwicklung hier auch deshalb so reibungslos und schnell ab, weil es sich um ein Völkchen von nur 1,3 Millionen Menschen handelt. Die insgesamt 511 Millionen Einwohner der Gesamt-EU lassen sich wahrscheinlich nicht ganz so leicht unter einen Hut bringen.

Quelle: sueddeutsche.de 

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Vorfreude? Diese 10 Punkte werden unser Leben in 20 Jahren erheblich verändern!

9. December 2017 - 17:03

Ungefähr wie zu Zeiten der 1. industriellen Revolution verändert sich unser Leben abermals rasant! Diesmal ist die digitale Revolution am Zuge, auch 4. industrielle Revolution genannt – ganz nebenbei hat sich das Umweltbewusstsein der Menschen deutlich geschärft. Die nächsten 20 Jahre werden richtig spannend: Welche umwälzenden Veränderungen wird es diesmal geben?

Alte Systeme brechen auf und verändern sich – oder werden ersetzt

Ende des Jahres 2005 stellte Kodak seine Produktion von schwarz-weißem Fotopapier ein, was als eine echte Marktsensation gesehen wurde. Der digitale Fortschritt hatte das Traditionsunternehmen ins Wanken gebracht, bis zu 15.000 Arbeitsplätze gingen verloren. Heute konzentriert sich die Firma vorwiegend auf professionelle Druckmaschinen und hat sich somit durch Marktanpassung durch stürmische Zeiten gerettet. Nun brechen Zeiten an, in denen die künstliche Intelligenz an Bedeutung gewinnt, selbstfahrende Autos auf die Straßen gelangen, der 3-D-Druck in sämtlichen Varianten auf den Markt drängt und der Arbeitsmarkt massiv umgebaut wird. Wieder brechen alte Systeme auf und wandeln sich in neue Konstrukte – oder werden durch frische Ideen ersetzt.

10 Punkte zum Freuen, Diskutieren und Träumen
  1. Software wird zunehmend marktdominierenden Funktionen einnehmen: Uber und Airbnb besitzen weder Autos noch Hotels, sondern nichts als Daten; die zugehörigen Taxis und Unterkünfte stellen andere bereit.
  2. Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch hochdotierte Jobs, zumindest teilweise, ersetzen. IBM Watson stellt in den USA beispielsweise inzwischen eine Basis-Rechtsberatung durch einen Computer bereit, die angeblich besser funktioniert als eine menschliche. Auch Krebsanalyse sind bereits partiell durch Computer machbar.
  3. Wenn die Entwicklung auf dem Gebiet selbstfahrender Autos so rasant weitergeht, werden die meisten Menschen in 20 Jahren keinen eigenen Wagen mehr besitzen. Eine kurze Interaktion mit dem Smartphone genügt und das autonome Miet-Kfz fährt vor. Niemand muss mehr den Führerschein machen oder langwierig einen Parkplatz suchen.
  4. Aus Punkt 3 resultiert eine erhebliche Veränderung des Stadtbildes, die großen Parkflächen verschwinden, daraus werden Parks, Freizeit- und Wohnanlagen. Außerdem, wenn alles gut läuft, wird sich die Zahl der Verkehrstoten extrem verringern – und Autoversicherungen werden extrem günstig.
  5. Autofahrtzeiten werden zu Arbeits- und Vergnügungszeiten: Die Passagiere schauen sich alle gemeinsam einen Film an oder erledigen ihre Aufgabe an Notebook, Tablet und Smartphone.
  6. Durch die Elektrifizierung der Fahrzeuge werden Städte sehr viel sauberer und leiser, beinahe wie in alten Zeiten vor dem intensiven Verkehr. Die Weiterentwicklung der grünen Energiequellen bewirkt dann hoffentlich auch, dass Strom wieder günstiger und natürlich immer ökologischer wird.
  7. Mit günstiger, ökologischer Energie lassen sich Entsalzungsanlagen sehr viel effektiver betreiben, sodass trockene Gebiete über das Meer mit Trinkwasser versorgt werden können.
  8. Analysegeräte wie der Tricorder (genannt nach dem bekannten Gerät aus Star Trek), der sich aktuell noch in der Entwicklung befindet, werden mittels Atemtests, Netzhautscans und Blutproben schnell und effizient den Gesundheitszustand von Menschen analysieren. Vielleicht wird bald jede Familie so ein kleines Wunderwerk zu Hause haben und schon bei beginnender Krankheit ganz schnell entgegenwirken können.
  9. Auch der 3-D-Druck wird die Welt revolutionieren: Baukosten werden mit Hilfe dieser Technik immens sinken, medizinische Produkte lassen sich sehr viel schneller ganz individuell anpassen. Schuhe aus dem 3-D-Druck passen perfekt und stützen jeden Fuß ganz genau so, wie er es braucht! Viele Produkte lassen sich dann auch ganz bequem daheim ausdrucken.
  10. In der Petrischale synthetisiertes Fleisch würde im Massenverkauf nicht nur viel preisgünstiger sein als Fleisch von echten Tieren, es könnte auch ganz viel Leid verhindern. Die landwirtschaftliche Fläche, die aktuell für die Versorgung von Schweinen und Kühne genutzt wird, stände für die Renaturierung oder den Anbau pflanzlicher Menschennahrung bereit. Eine richtig schöne Aussicht!

Zu diesem Thema gäbe es noch sehr viel mehr zu sagen – und zu träumen. Doch belassen wir es bei diesen 10 Punkten und beobachten mit Spannung die weiteren Entwicklungen!

Quelle: markusdan.com

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Ein haltbares Haus aus Pappe für 30.000 Euro? Diese Firma hat es mit Erfolg versucht!

9. December 2017 - 10:02

Pappe aus nachhaltiger Forstwirtschaft könnte wirklich ein richtig tolles Baumaterial abgeben: Sie ist leicht und – entsprechend gefaltet – trotzdem hoch stabil. Sie kostet nicht viel und ist biologisch abbaubar. Doch wahrscheinlich scheitert das Bauprojekt an der Haltbarkeit, denn Pappe kann absolut kein Wasser vertragen. Oder?

Wikkelhouse – ein Ökohaus im Grünen / Foto: Fiction Factory Das Papphaus soll etwa 100 Jahre halten

Die niederländische Firma Fiction Factory hat es tatsächlich versucht, und das Projekt scheint wirklich gelungen: Ihr modulares Haus besitzt Außenwände aus 24 Lagen Pappe und soll trotzdem etwa 100 Jahre halten! Möglich wird das durch die atmungsaktive Schutzfolie, die von außen auf die Pappwände geklebt wurde und Feuchtigkeit dauerhaft fernhält. Darüber kommt noch eine ansprechende Holzverkleidung – und fertig ist das charmante Häuschen mit mindestens 25 qm Wohnfläche und allen Annehmlichkeiten des modernen Lebens. »Wikkelhouse« nennt sich dieses kleine Wunderbauwerk, weil die Pappe im Herstellungsprozess um ein hausförmiges Objekt gewickelt wird. Wer mag, kann noch mehr als die drei Basis-Segmente bestellen und sein Häuschen der Länge nach erweitern. So lässt sich durchaus sogar eine Großfamilie unterbringen!

Alle Materialien sind biologisch abbaubar

Umweltfreundlich erscheint diese interessante Wohnalternative auf jeden Fall, alle Materialien sind laut Herstellerangaben biologisch abbaubar. Außerdem birgt sie die Möglichkeit, sich in Zukunft nach Bedarf weiter zu vergrößern, um im Fall der WG- oder Familiengründung gut gerüstet zu sein. Ein Fundament ist nicht nötig, auch das kommt dem Umweltschutz und dem Geldbeutel zugute. Die Räume lassen sich nach Belieben gestalten und einrichten, der Hausform entsprechend jedoch immer der Reihe nach. Die Basisvariante besteht aus besagten drei Segmenten mit den Maßen 4,60 m (Breite) x 1,20 m (Tiefe) x 3,50 m (Höhe). 20 Häuser sollen pro Jahr die Produktionsstätte des kleinen florierenden Unternehmens verlassen, die Warteliste ist jetzt schon lang.

Ein ökologischer Traum mit 100 % Recyclingquote / Foto: Fiction Factory

Mindestens eine Renovierungsarbeit wird alle 15 Jahre fällig: Die Schutzfolie sollte nach dieser Zeitspanne ausgetauscht werden, um ganz sicherzugehen, dass die Pappe weiterhin gut gegen Feuchtigkeit geschützt bleibt. Ansonsten gilt es natürlich, immer gut aufzupassen, dass keine Löcher entstehen! Dann könnte es echt dauerhaft gemütlich werden im neuen Heim aus Pappe …

Quelle: wikkelhouse.com

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CRISPR Genschere: Es muss nicht immer Gen-Editing sein

8. December 2017 - 20:41

Die CRISPR-Cas9 Genschere ist eines der vielversprechendsten Werkzeuge im Bereich Genediting und könnte in Zukunft diverse Krankheiten behandeln oder sogar heilen – von HIV bis hin zu Krebs. Dennoch gibt CRISPR auch Anlass zu Diskussionen – bisher ist kaum bekannt, welche Folgen langfristig entstehen, wenn man die DNA von Lebewesen verändert. Forscher des Salk Instituts haben CRISPR so modifiziert, dass Ergebnisse auch erzielt werden können, ohne in die DNA zu schneiden.

CRISPR ist umstritten

CRISPR ist einer der wichtigsten wissenschaftlichen Durchbrüche der letzten Jahre. Die Genschere kann in Zukunft eingesetzt werden, um die Effekte von Krankheiten zu bekämpfen oder bestimmte Krankheiten einfach aus dem Genom eines Embryos „herauszuschneiden“. In einer kürzlich veröffentlichten und viel diskutierten Studie wurde jedoch die Möglichkeit aufgeworfen, dass CRISPR auch zu ungewollten DNA-Mutationen führt. Die Sicherheit von CRISPR bleibt in der Frühphase der Arbeit mit der Genschere auch weiterhin ein Thema.

„Although many studies have demonstrated that CRISPR-Cas9 can be applied as a powerful tool for gene therapy, there are growing concerns regarding unwanted mutations generated by the double-strand breaks through this technology. We were able to get around that concern“, so Juan Carlos Izpisua Belmonte, Hauptautor der Studie des Salk Instituts.

Entschärfte Version von CRISPR

Die Forscher des Teams haben CRISPR so modifiziert, dass die Genschere die Genaktivierung beeinflussen kann, ohne dass die DNA selber verändert werden muss. Das Cas9 Enzym ist es, das normalerweise die Gene aus der DNA schneidet. Das Team verwendeten eine inaktive Form von Cas9 namens dCas9. Diese Version kann ebenfalls Gene ins Visier nehmen, beschädigt diese aber nicht. Dafür setzten die Wissenschaftler sogenannte Transkriptionsaktivierungsdomänen ein, die wie molekulare Schalter agieren und bestimmte Gene ein- oder ausschalten können. Diese Domänen sind zusammen mit der üblichen Führungs-RNA direkt an dCas9 gebunden.

Aber auch diese Methode hat ihre Probleme. Normalerweise wird CRISPR in einem harmlosen Virus in den Körper eingebracht. Der Komplex aus dCas 9, den molekularen Schaltern und der Führungs-RNA ist allerdings zu groß für diesen Virus. Um dieses Problem zu beheben, haben die Forscher den Proteinkomplex geteilt. Am Zielort werden die beiden Teile von der Führungs-RNA wieder zusammengeführt.

Veränderte Genschere ist erfolgreich

Um ihre neue Methode zu testen, haben die Forscher mit Mäusen mit verschiedenen Krankheiten experimentiert, darunter Nierenschäden, Diabetes Typ 1 und Muskeldystrophie. Die Mäuse wurden mit dem speziellen CRISPR-System behandelt, das die Expression bestimmter Gene verstärken sollte, um die Effekte der Erkrankungen zu mindern oder umzukehren.

Bei den Mäusen mit Nierenschäden nahmen die Forscher sich zwei Gene vor, die eine Rolle bei der Nierenfunktion spielen. Auf diese Art und Weise gelang es, die Nierenfunktion der behandelten Mäuse deutlich zu verbessert. Ähnlich vielversprechend waren auch die Ergebnisse bei den Mäusen mit Diabetes und Muskeldystrophie.

Nach diesem vielversprechenden Start arbeiten die Forscher daran, das neue CRISPR-System zu perfektionieren. Das Team will die veränderte Genschere noch an anderen Krankheiten erproben und außerdem mehr Sicherheitsstudien durchführen, bevor klinische Studien geplant werden.

via Cell

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CO2-Emissionen: Dieser 18-jährige will die Welt verändern

8. December 2017 - 18:59

Trotz der großen Fortschritte im Bereich erneuerbare Energien wird weltweit etwa 80 Prozent des Energiebedarfs noch mit fossilen Brennstoffen gedeckt. Eine Veränderung ist überfällig, benötigt jedoch Zeit. Der 18-jährige Ethan Novek arbeitet an einer Technologie, die uns helfen könnte, die Zeit bis zur weiteren Verbreitung erneuerbarer Energien zu überbrücken: Eine CO2-Capture-Technologie, die etwa ein Fünftel mal so teuer ist wie aktuell verwendete Technologien.

Entdeckung aus dem Schullabor

Die Grundlage für seine Technologie legte Novek im Chemielabor seiner High School. CO2-Capture-Technologien basieren normalerweise auf Stoffen wie Amine, die mit dem Klimagas reagieren und dabei andere Gase freisetzen. Diese Substanz wird dann erhitzt, um das CO2 wieder freizugeben und ggf. weiterverarbeiten zu können. Amine sind jedoch nicht gerade günstig, und für das Aufbrechen der chemischen Bindungen mit dem CO2 wird viel Energie benötigt. Die Entdeckung von Novek könnte diese Probleme lösen.

Novek experimentierte im Chemielabor seiner High School mit Harnstoff, einem billigen Stickstoffdünger. Während dieser Experimente stellte er fest, dass sich der von ihm verwendete Prozess nutzen lassen könnte, um bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe CO2 einzufangen.

Mit einem eigenen Unternehmen in die Zukunft

Für die Umsetzung könnten die Abgase von Kraftwerken wie etwa Kohlekraftwerken durch eine Mischung aus Wasser und Ammoniak geleitet werden. Träge Gase wie Sauerstoff würden dabei entweichen, während das Ammoniak mit dem CO2 reagiert und ein Salz ausbildet. Mit Hilfe eines Lösungsmittel könnte das Salz wieder zu CO2 und Ammoniak aufgebrochen werden. Mit Hilfe von Destillation ließe sich diese Mischung anschließend wieder trennen, sodass sowohl das CO2 als auch das Ammoniak weiterverwendet werden könnten. Diese Art der CO2-Filterung benötigt 75 Prozent weniger Energie als herkömmliche Verfahren.

Novek konnte mit seiner Idee die Aufmerksamkeit von Professor Menachem Elimelech von der Yale University auf sich ziehen, der zusammen mit anderen Forschern und dem Schüler eine Studie verfasste, die die Technologie untersuchte. Inzwischen hat Novek die High School abgeschlossen und mit Innovator Energy eine eigene Firma gegründet. Momentan arbeitet er an einem Pilot-Kraftwerk, dass die Abgase einer Chemiefabrik filtern und von bis zu 1.000 Kilogramm CO2 pro Tag befreien soll.

via Quartz

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Wie die Landwirtschaft die Bienen retten will

8. December 2017 - 16:00

Ausgerechnet zur Blütezeit, wenn sich die Bienen in Scharen über die Pflanzen hermachen, sprühen die Landwirte Fungizide und Pestizide auf ihre Rapsfelder. Es ist die beste Zeit für derartige Schutzmaßnahmen. Auch wenn die Mittel unschädlich sein sollen für Bienen: Eine Gefahr für die ohnehin gefährdeten Bestäuber besteht immer. Zudem nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass sich Spuren der Gifte im Honig befinden, den die Bienen einsammeln.

Der Sprühkopf sitzt jetzt unten

Mit dem Dropleg-Verfahren, das die Pflanzen ebenso gut schützt wie die bisherige Methode, geraten die Bienen nicht mehr in Gefahr. Entwickelt hat die neue Technik ein Team um Klaus Wallner von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim in Stuttgart. Der Trick: Die Pflanzen werden nicht mehr wie üblich von oben besprüht, sondern von unten. Die Blüten trifft es dann gar nicht oder in weitaus geringerem Maße als bisher.

Das Die Metzinger Unternehmen Lechler GmbH konstruierte nach den Ideen der Hohenheimer Forscher eine „Unterblütenspritzeinrichtung“. Die Fungizide und Pestizide werden durch Rohre gepresst, die unterhalb der Blüten in Bodennähe einen Schwenk nach oben machen, sodass lediglich die unteren Bereiche der Pflanzen getroffen werden, also genau die Stellen, die von Schadinsekten und Pilzen befallen werden können.

Weniger Schadstoffe in der Luft

Das Julius-Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Quedlinburg und Berlin hat das Verfahren anerkannt, sodass es bedenkenlos eingesetzt werden kann. Die Mitarbeiter des Instituts bescheinigen Dropleg zudem als „abdriftmindernd“ ein. Das bedeutet, es gelangen weniger Schadstoffe in die Luft. Weil sie an der Austrittsstelle vom Wind kaum erfasst werden.

Nur Vorteile für die Landwirte

Tests auf den Versuchsflächen der Universität Hohenheim auf dem Heidfeldhof und dem Ihinger Hof sowie auf Anbauflächen der Südwestdeutschen Saatzucht, einem Saatguthersteller in Rastatt bei Karlsruhe, zeigten, dass es weniger Kontakt zwischen Bienen und Pflanzenschutzmitteln und weniger Rückstände in Honig und Pollen gibt. Und das ohne Nachteile für die Landwirte: Die befürchteten Schäden an den Pflanzen durch das „Durchkämmen“ der Reihen mit den hängenden Dropleg-Rohren, der Unterblütenspritzeinrichtung, traten nicht ein. Auch vermehrte Ablagerungen der Pflanzenschutzmittel im Boden ließen sich bislang nicht feststellen, da die Blätter unterhalb der Blüten die Mittel auffangen.

 

via Uni Hohenheim

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Medizinischer Durchbruch? Eine einzige Spritze könnte die Bluterkrankheit heilen!

8. December 2017 - 13:22

Bei Hämophilie B wird ein Gerinnungsfaktor im Blut in zu geringer Menge gebildet. Dadurch verzögert sich die Wundheilung enorm und es kann jederzeit zu lebensgefährlichen inneren Blutungen kommen. Patienten müssen daher bisher mindestens einmal wöchentlich Medikamente einnehmen, um die Krankheit unter Kontrolle zu halten. Bereits in den 1970er Jahren hatten Forscher aber auch eine andere Idee: Sie wollten Hämophilie B durch eine Genveränderung heilen. Entstanden ist dieser Ansatz aufgrund der Tatsache, dass die Krankheit vollständig auf einen einzelnen Gendefekt auf dem X-Chromoson zurückzuführen ist. Es liegt daher nahe, zu versuchen, diesen zu beheben und so die Krankheit dauerhaft zu besiegen. Eine aktuelle Studie mit zehn Patienten macht nun Hoffnung, dass aus der Idee tatsächlich Realität werden könnte.

Foto: „Bleeding finger“ Crystal (Crystl) aus Bloomington, USA – Flickr CC BY-SA 2.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS) Lange Zeit waren die Erfolge nur von kurzer Dauer

Denn so simpel und einleuchtend der Ansatz zunächst klingt, erwies sich die Umsetzung doch als relativ schwierig. So müssen die korrigierten Genzellen mithilfe von Viren eingeschleust werden. Bei Tierversuchen war man damit relativ schnell erfolgreich. Bei menschlichen Probanden zeigte sich aber, dass die neuen Zellen entweder nur kurze Zeit aktiv waren oder sogar vom eigenen Immunsystem wieder ausgeschaltet wurden. Ärzten in Philadelphia scheint nun nach jahrelanger Arbeit aber ein Durchbruch gelungen zu sein: Die zehn Probanden der Studie müssen jedenfalls seit mehr als einem halben Jahr keine Medikamente mehr einnehmen. Damit ist erstmals ein dauerhafter Erfolg gelungen, der den betroffenen Menschen ein normales Leben ermöglicht.
Töte möglichst wenig Patienten: 57 goldene Regeln, um der beste Arzt der Welt zu werden Preis: 9,99€ Zuletzt aktualisiert am 08.12.2017 Bei Amazon ansehen Weitere Studien sollen die langfristige Wirkung unter Beweis stellen

Möglich wurde dies durch die Tatsache, dass die Forscher eine besondere Form des Faktor-IX-Gens namens Padua nutzen. Dieses sorgt deutlich effektiver dafür, dass die Blutgerinnung in Gang gesetzt wird als das klassische Faktor-IX-Gen. Somit war es möglich, sicherzustellen, dass auch langfristig ausreichend Gerinnungsfaktoren in den Zellen verblieben. Tatsächlich liegt die Konzentration des entscheidenden Faktor IX auch nach der Behandlung nur bei etwa einem Drittel des Werts von gesunden Patienten. Dies ist aber ausreichend, um eine weitgehend normale Wundheilung zu gewährleisten. Weitere Studien müssen nun allerdings noch zeigen, dass der Effekt auch mehrere Jahre anhält und keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten. Experten gehen davon aus, dass es noch vier bis fünf Jahre dauern wird, bis die Methode für alle Patienten zur Verfügung steht.

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In Offenbach: Wie Honda mit Elektroautos das Stromnetz stabilisieren will

8. December 2017 - 11:08

Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs wird vor allem vorangetrieben, um die Klimaemissionen massiv zu reduzieren. Eine große Anzahl an Elektroautos bringt aber auch Probleme mit sich. So warnte die deutsche Industrie erst vor kurzem davor, dass zahlreiche wichtige Rohstoffe zukünftig knapp – und damit teuer – werden könnten. Auch für das öffentliche Stromnetz stellt die Umstellung eine Herausforderung dar. Wenn beispielsweise viele Fahrer ihr Auto gleichzeitig aufladen, kann dies zu einer deutlich erhöhten Spitzennachfrage führen – was im schlimmsten Fall die Netzstabilität beeinträchtigt. Verschlimmert wird diese Problematik noch, wenn Schnellladestationen – wie etwa Teslas Supercharger – genutzt werden. Doch Elektroautos können durchaus auch zur Stabilisierung des Stromnetzes genutzt werden. Wie dies funktioniert, zeigt Honda mit einer neuen Ladestation am Firmenstandort in Offenbach.

Die Ladestation kann Strom in beide Richtungen verteilen. Bild: Honda Angebot und Nachfrage können theoretisch besser ausgeglichen werden

Diese ist mit einer sogenannten bidirektionalen Ladetechnologie ausgestattet. Konkret bedeutet dies: Der Strom kann in beide Richtungen fließen. Einmal ganz klassisch vom Stromnetz in die Batterie des Autos, dann aber im Bedarfsfall auch vom Akku des Wagens in das öffentliche Netz. Konzipiert wurde die Ladestation von Honda in Zusammenarbeit mit The Mobility House und der Firma Evtec. Theoretisch ist es damit möglich, Elektroautos als eine Art Stromspeicher zu nutzen und so Angebot und Nachfrage besser auszugleichen. In Offenbach wird das Konzept allerdings zunächst noch im kleinen Rahmen getestet: Dort können bis zu vier Autos gleichzeitig mit dem Stromnetz verbunden werden – und entweder Energie aufnehmen oder abgeben.
Dein Weg zur Nachhaltigkeit: 350 praktische Tipps für den Alltag Preis: 12,99€ Zuletzt aktualisiert am 08.12.2017 Bei Amazon ansehen Auch E.on und Nissan arbeiten an einem ähnlichen Projekt

Für die Fahrer von Elektroautos kann dies durchaus ein attraktives Modell sein. Denn theoretisch ist es so möglich, Strom aufzunehmen, wenn die Preise gerade niedrig sind – also etwa mitten in der Nacht – und diesen in Zeiten starker Nachfrage für mehr Geld wieder einzuspeisen. Nissan hat bei einem ähnlichen Projekt mit zehn Elektrolieferwagen auf diese Weise immerhin 1.800 Euro in einem Jahr eingenommen. Voraussetzung dafür ist es aber natürlich, dass die Stromanbieter auf eine smarte Abrechnung umstellen und die Preise für den Endkunden jeweils an die aktuelle Situation von Angebot und Nachfrage anpassen. In Hyllie, dem smarten Stadtteil von Malmö, wollen E.on und Nissan die sogenannte „Vehicle-to-Grid“-Technologie weiter erforschen.

Via: Honda

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PocketLab Air: Mit dem Mini-Labor selbst die Luftverschmutzung messen

8. December 2017 - 9:27

In vielen Städten ist die Luftverschmutzung teilweise sehr deutlich zu sehen. So ist der Smog in Peking und Neu Delhi inzwischen ein bekanntes Phänomen. Doch auch wenn die Luft auf den ersten Blick sauber zu sein scheint, kann sie durchaus erheblich belastet sein kann. Ein Beispiel dafür ist Stuttgart. Die Stadt liegt malerisch in einem Talkessel, überschreitet regelmäßig aber bereits nach wenigen Wochen im Jahr die zulässigen Grenzwerte in Sachen Feinstaubbelastung. Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Feinstaub in Europa für den frühzeitigen Tod von rund 400.000 Menschen pro Jahr verantwortlich ist. Der Unternehmer Clifton Roozeboom hat daher das Startup Myriad Sensors gegründet, um jedem ein eigenes Messinstrument an die Hand zu geben.

Foto: ‎Myriad Sensors Der Air Quality Index setzt auf Daten von Freiwilligen

Die Sensoren im Inneren des kleinen Koffers können so unterschiedliche Werte wie die Temperatur, den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit, die Feinstaubdichte, die Lichtstärke und die Kohlenstoffdioxid- und Ozonbelastung genau bestimmen. Die gesammelten Daten werden dann auf eine dazugehörige App auf dem Smartphone übertragen und dort ausgewertet. Am Ende lässt sich so eine sehr profunde Aussage über die Luftqualität vor Ort treffen. Die gemessenen Werte können zudem auch geteilt werden. Dies kann etwa Sinn machen, um am Projekt „Air Quality Index“ teilzunehmen. Dafür sammeln tausende Menschen in aller Welt regelmäßig Daten zur Luftqualität, um die Problematik detailliert zu dokumentieren und besser zu verstehen.

Bei Kickstarter war die Kampagne ein voller Erfolg

Das PocketLab Air wiegt nur 180 Gramm und kann somit problemlos transportiert werden. Gleichzeitig ist es aber auch so robust gebaut, dass auch extreme Missionen möglich sind. So sprechen die Entwickler beispielsweise davon, das Mini-Labor mit einem Wetterballon oder einer Drohne auch in große Höhen transportieren zu können. Wer sich ein eigenes kleines Labor für die Messung der Luftqualität anschaffen möchte, muss mit Kosten in Höhe von rund 170 Euro rechnen. Finanziert wurde die Produktion durch eine erfolgreiche Kampagne bei Kickstarter. Dort sollten ursprünglich rund 21.000 Euro eingesammelt werden. Inzwischen kam aber bereits mehr als das Dreifache zusammen. Auch dies ein Zeichen dafür, dass das Thema Luftverschmutzung immer stärker an Relevanz gewinnt.
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Food Sustainability Index: Dieses Land geht am nachhaltigsten mit Nahrung um

7. December 2017 - 18:26

Die Verschwendung von Nahrungsmitteln ist weltweit vor allem in Industrieländern ein Problem. Während in ärmeren Ländern die Menschen Hunger leiden, werfen wir im Westen Unmengen an Nahrungsmitteln weg. Nachhaltiger Umgang mit Nahrung ist deshalb immens wichtig. Und am besten klappt das in Frankreich – das ist zumindest das Ergebnis des aktuellen Food Sustainability Index.

Foto: Wall_Food_10074, Michael Stern, Flickr, CC BY-SA 2.0 Europa an der Spitze, USA und VAE schneiden schlecht ab

Veröffentlicht wurde der Bericht von der Economist Intelligence Unit. Er beinhaltet die Bewertung von 34 Nationen auf Basis des Umfangs der Nahrungsverschwendung, umweltfreundlicher Landwirtschaft und Qualität der Nahrungsversorgung. Auf Platz eins dieser Liste landete Frankreich, gefolgt von Japan, Deutschland, Spanien und Schweden. Und obwohl die USA ein sehr weit entwickeltes Land ist, ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf einem schlechten 21. Platz gelandet. Grund hierfür ist der hohe Verzehr von Fetten, Fleisch und Zucker sowie eine schlecht organisierte Landwirtschaft.

Auf dem letzten Platz landeten die Vereinigten Arabischen Emirate. Das sehr reiche Land verschwendet pro Jahr und Person etwa 1000 Kilo Nahrung und hat momentan ein steigendes Problem mit Fettleibigkeit. In der Landwirtschaft führte vor allem das schlechte Wassermanagement zu Abwertungen.

Hunger ist ein weltweites Problem

Nach Angaben von Reuters leiden weltweit etwa 815 Millionen Menschen unter Hunger – das ist mehr als jeder 10. Mensch. Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Nahrungssicherheit, bezeichnete die Verschwendung von Nahrungsmitteln daher als „unethisch und unmoralisch. Die Nahrungsverschwendung produziert auch Unmengen von Treibhausgasen.

Weltweit beträgt die Nahrungsverschwendung etwa 1,4 Milliarden Tonnen pro Jahr. Nach Schätzungen der Weltbank entspricht das etwa einem Viertel bis einem Drittel der weltweit produzierte Nahrungen. Auch in Frankreich wurden vor 2016 7,1 Millionen Tonnen Nahrung pro Jahr weggeworfen. Dann kam es zu verschiedenen gesetzlichen Änderungen – so ist es beispielsweise Supermärkten seit 2016 verboten, Nahrung wegzuwerfen, und Restaurants sind gezwungen, nicht verzehrte Nahrung den Kunden auf Nachfrage mit nach Hause zu geben. Inzwischen verschwendet Frankreich nur noch 1,8 Prozent der Nahrungsproduktion des Landes. Bis 2025 soll dieser Anteil noch halbiert werden.

via Reuters

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Schifffahrt: Eine naheliegende Maßnahme senkt die Schadstoffbelastung deutlich

7. December 2017 - 16:24

Schiffe, die am Terminal des Windgeneratorbauers Siemens Gamesa in Cuxhaven anlegen, stoßen während der Beladung große Mengen an Schadstoffen aus. Die Dieselgeneratoren müssen auch laufen, wenn Schiffe am Kai festgemacht haben. Der Stromverbrauch ist auch während der Liegezeit so groß wie der eines kleinen Dorfes.

Foto: Hajotthu (Own work), CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Künftig werden die Schiffe, die in Cuxhaven Maschinenhäuser für das Werk im britischen Hull laden – dort werden Rotorblätter gefertigt –, keine Schadstoffe mehr ausstoßen. Sobald sie vertäut sind schwenkt ein Roboterarm eine riesige Steckdose Richtung Schiff. Sobald die Verbindung steht können die Schiffsdiesel abgeschaltet werden. Der Strom kommt vom Land. In Cuxhaven ist es wie überall in Niedersachsen vor allem Windstrom, der in das Schiffsnetz fließt.

Schiffe brauchen so viel Strom wie eine Kleinstadt

Die Landstromversorgung, Siharbor (Si von Siemens, Harbor=Hafen) genannt, hat eine Leistung von 630 Kilowatt. Die aus dem öffentlichen Netz gelieferte Spannung von 20.000 Volt (50 Hertz) wird in der Umformstation auf die von den hier eingesetzten Schiffe benötigte Spannung von 440 Volt (60 Hertz) umgewandelt. Andere Siharbor-Stationen, etwa in Hamburg, liefern Strom mit  unterschiedlichen Spannungen, je nachdem, wie die Bordspannung aussieht. Die Leistungen gehen bis weit in den Megawattbereich hinein. Große Kreuzfahrtschiffe haben einen Bedarf, der dem einer Kleinstadt entspricht.

Hafenstädte leiden unter schlechter Luft

Die Verbrennung von Treibstoffen zur Stromerzeugung ist die Hauptursache für die Luftprobleme großer Hafenstädte. In Hamburg etwa stammen 39 Prozent aller Stickoxide nicht aus dieselbetrieben Autos, sondern aus Schiffsmotoren, heißt es im Luftreinhalteplan der Hansestadt. Dazu kommen große Mengen an Kohlendioxid und Krebs erregende unverbrannte Kohlenwasserstoffe sowie ebenso gefährlicher Feinstaub.

Bis vor wenigen Jahren war die Luftbelastung in Hafenstädten noch deutlich höher. Die Schiffmotoren schluckten Schweröl, das einen hohen Anteil an Schwefel enthielt. Der ist nur noch auf hoher See zugelassen. In Nord- und Ostsee und im Ärmelkanal müssen die Motoren mit entschwefeltem Treibstoff versorgt werden. Das ändert allerdings nichts an den Emissionen der anderen Schadstoffe. Erst eine Ausstattung vieler Häfen mit Landstromversorgung könnte die Anwohner entlasten.

via Siemens

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