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Aktualisiert: vor 1 Woche 19 Stunden

Solarmodule zwischen Windrädern: Die Niederländer nutzen das Meer!

19. February 2018 - 11:05

Die Niederlande gehört in Europa zu den Vorreitern in Sachen Elektroautos. Nur in Norwegen ist der Anteil der Autos mit Elektromotor unter den Neuwagen noch höher. Doch ganz unproblematisch ist dies aktuell nicht: Denn der Anteil der Erneuerbaren Energien liegt in unserem Nachbarland deutlich niedriger als hierzulande. Die für das Jahr 2020 selbst gesetzten Ausbauziele werden zudem aller Voraussicht nach verfehlt. Einer der Gründe dafür: Es fehlt schlicht an Platz, um riesige Windräder und Solarparks zu errichten. Ein Konsortium aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik setzt daher nun auf einen alternativen Ansatz: Schwimmende Solarpanels zwischen den Offshore-Windkraftanlagen. Ein erstes Pilotprojekt soll bereits im nächsten den Betrieb aufnehmen und wichtige Erfahrungswerte generieren.

Zwischen den Windrädern ist noch jede Menge Platz für schwimmende Solarmodule. Via: New Atlas Der Strom soll über die Kabel der Windräder transportiert werden

Theoretisch bringen Solarmodule auf dem Meer einige Vorteile mit sich. So werden sie dort durch das Wasser gleichsam automatisch gekühlt. Außerdem scheint schlicht öfter die Sonne. Beide Effekte gemeinsam sollen dafür sorgen, dass rund 15 Prozent mehr Energie gewonnen werden kann als bei klassischen Solarpanels an Land. Durch den Rückgriff auf die bestehende Infrastruktur können zudem die Kosten vergleichsweise niedrig gehalten werden. So wird der Strom über die ohnehin für die Windkraftanlagen vorhandenen Kabel an Land transportiert. Die beteiligten Experten kalkulieren daher damit, dass langfristig auf dem Meer sogar günstiger Strom produziert werden kann als bei klassischen Methoden an Land. Der Hauptgrund dafür: Es fallen keine Kosten für die genutzten Flächen an.
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Allerdings bringt der Einsatz auf dem Meer auch Nachteile mit sich. So müssen die Module robust genug sein, um den enormen Kräften des Meeres standzuhalten. Dass dies gar nicht so einfach ist, zeigt die Geschichte der Wellenkraftwerke. Diese sind in der Theorie auch eine ausgezeichnete Idee. Lange Jahre konnte aber keine Turbine konstruiert werden, die dauerhaft funktionsfähig blieb. Bei Solarmodulen ist dies zugegeben einfacher, weil keine beweglichen Teile benötigt werden. Dennoch müssen die Panels beispielsweise Wellen mit einer Höhe von mehr als zehn Metern aushalten und können dabei auch schon einmal unter die Wasseroberfläche geraten. Trotz dieser Schwierigkeiten gehen die beteiligten Experten davon aus, dass bereits in drei Jahren in großem Stil Solarstrom auf dem niederländischen Meer produziert werden kann. Dadurch würde sich dann auch die Klimabilanz der Elektroautos weiter verbessern.

Via: Inhabitat

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Robonaut 2: Dauerhafter ISS-Bewohner muss zurück auf die Erde!

19. February 2018 - 9:27

Die Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS werden regelmäßig ausgewechselt. Seit Anfang 2011 befindet sich ein Gast allerdings dauerhaft in der Erdatmosphäre: Der von General Motors entwickelte Robonaut 2. Dort soll der Roboter die menschlichen Astronauten entlasten und einfache Routineaufgaben übernehmen. Dazu gehören unter anderem die Reinigung von Geländern und ähnliche Tätigkeiten. Doch in den letzten Jahren machte der Robonaut den Astronauten auf der Station vor allem Ärger. Zahlreiche technische Probleme sorgten dafür, dass kein ordnungsgemäßer Einsatz mehr möglich war. Daher zieht die NASA nun die Notbremse: Der Robonaut wurde bereits in Transportkisten verpackt und soll mit einem der nächsten Flüge zurück auf die Erde gebracht werden. Dort wollen die beteiligten Ingenieure versuchen, die Probleme zu beheben.

Der Robonaut 2 machte zuletzt im All vorwiegend Schwierigkeiten. Die Montage von Beinen erwies sich als zu kompliziert

Einen Ansatzpunkt dürften sie bereits haben. Denn die Probleme traten erst auf, nachdem der Roboter im Jahr 2014 Beine bekam. Zuvor bestand er lediglich aus einem Körper und zwei Armen. Doch die Montage der auf der Erde hergestellten Beine erwies sich bereits als unerwartet kompliziert. Statt der veranschlagten zwanzig Stunden dauerte die Montage stolze vierzig Stunden. Der Grund für die lange Dauer liegt auf der Hand: Die Astronauten an Bord waren keine ausgebildeten Experten in Sachen Robotertechnik. Auch deshalb erwiesen sich die späteren Reparaturversuche als nicht unproblematisch. So folgte ein Fehler auf den nächsten: Erst funktionierten Sensoren nicht wie geplant, dann konnte mit dem Robonaut nicht mehr richtig kommuniziert werden.
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Bei der Problemlösung trat zudem eine weitere Schwierigkeit auf: Die Experten in der Bodenstation verfügten zwar über gleich fünf Exemplare des Robonaut 2. Keines davon war aber exakt baugleich mit dem Modell auf der Raumstation. Dementsprechend schwierig war es, die im All auftretenden Probleme auf der Erde nachzuvollziehen. Deshalb muss nun das Original zurück auf die Erde. Mit festem Boden unter den Füßen sollen die Ingenieure dann prüfen, ob der Robonaut noch einmal repariert werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird wohl ein Nachfolgemodell auf die ISS gebracht. Noch ist aber unklar, ob dieses dann über mehr Fähigkeiten verfügt und zusätzliche Aufgaben übernehmen kann. In jedem Fall müssen die Astronauten an Bord nun zunächst wieder selbst die Handläufe reinigen.

Via: Spectrum

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Edeka gräbt Nestlé das Wasser ab: 160 Produkte aus dem Sortiment gestrichen

18. February 2018 - 17:03

Der Lebensmittelkonzern Nestlé macht vor allem aufgrund seines rigiden Umgangs mit Trinkwasser immer wieder negative Schlagzeilen. Das Unternehmen behandelt Wasser wie ein reines Handelsgut, auf das keinerlei Menschenrecht besteht. Es kauft die Wasserrechte auch in extrem dürren Regionen und pumpt dort ohne Rücksicht auf Verluste Grundwasser ab. Edekas aktueller Schachzug gegen Nestlé stellt allerdings leider keine Reaktion auf dieses Verhalten dar.

Blick in einen Supermarkt: Leere Regale wird es nicht geben, schließlich gibt es mehr als genügend Ersatzmöglichkeiten Einkaufversbund Agecore verlangt bessere Konditionen

Im Grunde handelt es sich um einen puren Streit um Einkaufskonditionen, die Nestlé-Preise erscheinen dem Einkaufsverbund Agecore schlichtweg als zu teuer. Agecore kauft nicht nur für Edeka, sondern auch für Coop Schweiz, Intermarché und andere Lebensmittelketten ein. 160 verschiedene Nestlé-Produkte lässt der Großeinkäufer jedoch nun in den Lagerhäusern stehen, denn diese lassen sich schließlich problemlos durch Waren anderer Hersteller ersetzen. Nescafé, Vittel Wasser, Wagner Pizza, Thomy, Maggie und Co. machen sich also demnächst rar bei Edeka, bis der Lieferant bessere Konditionen anbietet. Die Salatsoßen von Thomy sollen sogar zu Schleuderpreisen herausgehauen werden, um den Marktwert zu drücken. Etwa 2 Milliarden Euro Umsatz macht Nestlé Jahr für Jahr mit der Handelsgruppe von Agecore, das Druckmittel könnte also fruchten.

Vergessen wir darüber nicht die Macht der Konsumenten!

Solche Streitigkeiten sind keine Rarität, Edeka hat sich bereits in der Vergangenheit mit dem US-Konzern Mars angelegt, Real verbannte eine Zeit lang Dr. Oetker und Müller-Joghurt, während Lidl im Jahr 2014 die Coca-Cola-Regale leerte. Der Umfang des aktuellen Boykotts erscheint allerdings ungewohnt hoch, doch handelt es sich schließlich um einen finanzstarken Gegner. Schwäche Marktteilnehmer lassen sich regelmäßig mit einfachen Mitteln überzeugen, für Nestlé braucht es wohl eine Hammer-Methode. Die Händler haben jedoch auch gegen diesen Giganten überzeugende Druckmittel in der Hand, wenn sie nur gemeinsam an einem Strang ziehen! Vergessen wir aber darüber nicht, wie viel Macht die Konsumenten ausüben können, wenn sich jeder Einzelne dafür entscheidet, auf Produkte bestimmter Marken zu verzichten – und zwar nicht aus preislichen, sondern aus moralischen Gründen.

Quelle: handelsblatt.com, stern.de

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Permakultur als Zukunft der Landwirtschaft? Gesunde Pflanzen ohne Pestizideinsatz

18. February 2018 - 10:04

Bio-Anbau, dieses Wort ist in aller Munde, doch daneben gibt es auch noch die Permakultur. Und dieses Anbausystem für Pflanzen hat es in sich: Es macht Pestizide überflüssig und sorgt trotzdem für gesunde, kräftige Pflanzen und zumeist hohe Erträge. Allerdings ist nicht bekannt, ob es eine Art flächenmäßiger Obergrenze gibt.

Permakultur funktioniert auf kleiner und auch auf großer Fläche / Foto: Screenshot aus dem Video s.u. Die Anbaumethoden der Naturvölker dienten als Vorbild

Die Australier Bill Mollison und David Holmgren gelten als Väter der Permakultur, sie entwickelten dieses Konzept in den 70er Jahren. Im Grunde genommen haben sie allerdings nur etwas wiederentdeckt, was in der Natur schon seit Anbeginn der Zeiten angelegt ist: Interaktionen zwischen Pflanzen und Tieren und natürliche Kreisläufe. Die Anbaumethoden verschiedener Naturvölker dienten Ihnen als Vorbilder für ihre Ideen. Das Grundprinzip: Die Permakultur ist das exakte Gegenteil der Monokultur, eher ein Multikulti der Pflanzen, die auf engem Raum bunt gemischt durcheinander wachsen. Obst, Kräuter und Gemüse gedeihen Seite an Seite mit verschiedenen Wildblumen, jedoch nicht ohne eine gewisse zugrundeliegende Ordnung. Es geht nämlich darum, naturnahe Kreisläufe zu gestalten, die sich auf Dauer selbst erhalten.

So unterscheidet sich die Permakultur vom Bio-Anbau

Keine fossile Energie, künstliche Dünger oder Pestizide

Die ersten Bewährungsproben meisterte die Permakultur im Bereich Gemüseanbau, danach folgte der Anbau von Getreide. Fossile oder »fremde« Energien dürfen in der Permakultur nicht eingebracht werden, auch keine künstlichen Dünger oder gar Pestizide. Die überschaubaren Einzelbeete werden manuell gepflegt, doch besonders viel gibt es meist nicht zu tun, denn die Pflanzen halten sich gegenseitig gesund. So etwas wie Abfall gibt es nicht, alles wird wiederverwertet. Die Gärtner oder Landwirte zollen nicht nur der Natur selbst großen Respekt, sondern sie beachten auch die individuellen klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten. Eine Permakultur im Allgäu sieht ganz anders aus als im Moseltal oder an der Ostseeküste. Der Agrar-Spezialist Francois Léger prägte in diesem Zusammenhang den Begriff »ökologische Intelligenz«. 60-Hektar-Betriebe, die auf Permakultur setzen, gibt es bereits, doch ob es noch größer geht, wurde noch nicht ausprobiert. Da drängt sich doch die Frage auf: Was wäre, wenn wir es wirklich schafften, auch in der Landwirtschaft wieder ganz auf die Kraft der Natur zu setzen?

Quelle: daserste.de

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In zwei Tagen aufgestellt: Dieses Holzhaus trotzt sogar extremer Witterung

17. February 2018 - 17:02

Auf der abgelegenen niederländischen Insel Vlieland herrscht ein raues Klima, Wind und Wellen toben an der Küste. Hier bleiben nur wirklich robuste Gebäude bestehen, die sich mit viel Sorgfalt und Mühe errichten lassen. Hölzerne Fertighäuser gehörten bislang nicht zu der typischen Bebauung, doch das könnte sich dank eines findigen Architektenbüros ändern.

Eine elegante, offene Gestaltung und ein majestätisches Dach

Das Architektenbüro Borren Staalenhoef Architecten BV bna hat es tatsächlich gewagt, auf der zwar idyllischen, aber wettergeplagten Insel ein Fertighaus aus Holz zu errichten. Der eigentliche Aufbau dauerte ganze zwei Tage, danach glänzte das »Het Kulkje Vlieland« durch seine elegante, offene Gestaltung und dem majestätischen, asymmetrischen Dach. Das Design passt wunderbar in die Landschaft, und die vielen Fenster lassen ganz viel Tageslicht in die Räume. Noch dazu ist das Haus so gebaut, dass es der teilweise extremen Witterung standhält – so geben es zumindest die Architekten an.

Insgesamt geriet dieses Projekt zu einer Herausforderung für die Bauspezialisten, gleich zu Anfang stellten sich ihnen die örtlichen Bauvorschriften entgegen. Zwischen 1930 und 1970 entstanden ungefähr 200 Ferienhäuser auf der Insel, danach waren Neubauten aus Umweltschutzgründen kaum bis gar nicht mehr erlaubt. Die Architekten mussten einen Bauplatz mit einem noch existierenden, alten Gebäude finden und dieses abreißen, um das Het Kulkje Vlieland entsprechend der strengen Inselregeln zu errichten.

Einfach schön! Vlieland aus der Vogelperspektive

Ein atemberaubender Ausblick in die Natur

Das Holz für den Bau stammt komplett von außerhalb des Eilandes, um die intakte Natur vor Ort nicht zu stören. Trotz der zerfurchten Landschaft wurde das Haus in Rekordzeit verankert und zusammengesetzt, exakt eingepasst in ein Grundstück, das so ziemlich alles hat, nur keinen ebenen Boden. Drei Stockwerke weist das Gebäude auf – und ein großzügiges Wohnzimmer im ersten Stock mit atemberaubender Aussicht in alle Richtungen. Auf der zweiten Etage befinden sich die Schlafzimmer und auf dem Dachboden lässt entweder ein Büro oder ein Gästezimmer einrichten. Ein schöner Ort, um dort zu leben und zu arbeiten – oder einfach mal entspannt Urlaub zu machen.

Quelle: inhabitat.com

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8700 km²: Peru stellt einen der größten unberührten Regenwälder unter Schutz

17. February 2018 - 10:07

Gleich zu Anfang dieses Jahres erklang ein umweltpolitischer Paukenschlag aus Peru: Umweltministerin Elsa Galarza Contreras verkündete gemeinsam mit dem peruanischen Präsidenten, dass es von jetzt an einen neuen Nationalpark im Land gibt. Der Yaguas Nationalpark ist zwar bereits das 15. Reservat des südamerikanischen Staates, dafür aber hat es diese Region wirklich in sich.

Unberührter Regenwald ist nicht nur wunderschön, sondern auch unendlich kostbar. Es geht auch um die Stabilisierung unseres Klimas

Gerade bei Regenwäldern spielt es eine entscheidende Rolle, wie groß die zusammenhängenden Gebiete sind, die unter Schutz gestellt werden. Die nun zur »Zona Reservada« erklärte Region misst ganze 8700 km², von hier aufsteigender Nebel kann durchaus Niederschläge in den westlichen USA auslösen. Hier geht es also neben dem Schutz zahlreicher seltener endemischer Pflanzen- und Tierarten auch um die Stabilisierung unseres Klimas. Der neue Nationalpark befindet sich im Nordosten des Landes nahe der Stadt Iquitos. In diesem schwer zugänglichen Dschungelgebiet leben unter anderem Riesenotter, Rosa Flussdelfine, Jaguare und Seekühe. Außerdem entspringt hier der Yaguas-Fluss mitten im Amazonas-Becken. Rund um den Yaguas Regenwald scharen sich mehrere indigene Gemeinden, die bereits seit zwei Jahrzehnten verschiedenen Wissenschaftlern die Ökologie ihrer Heimat näherbringen – und sich dafür einsetzten, dass dieses Wunderwerk der Natur unter Schutz gestellt wird.

Die indigenen Gemeinden erhalten ein Mitspracherecht in der Verwaltung

Nun untersteht das kostbare Gebiet der peruanischen Naturschutzbehörde und dem Umweltministerium, die der illegalen Abholzung Einhalt gebieten wollen. Die indigenen Gemeinden erhalten ein Mitspracherecht in der Verwaltung des Reservats, auch das ist einzigartig. Der Yaguas Nationalpark reiht sich ein in ein stetig wachsendes Umwelterhaltungs-Netzwerk der umliegenden Länder. Auch Chile, Kolumbien und Ecuador haben vor gar nicht langer Zeit neue Naturschutzgebiete eingeführt, und das nicht zuletzt deshalb, weil die Zivilbevölkerung sich lautstark engagiert hat. Allmählich ändert sich so auch die Einstellung der Politiker, der Klima- und Naturschutz rutscht nach ganz oben auf die Agenda. Nun wurde also wieder ein entscheidender Sieg errungen, doch gilt es, weiterhin wachsam zu bleiben, weil sich die Dinge leider auch wieder ändern können.

Quelle: inhabitat.com

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Populous (PPT) Coin: Was ihr über die Rechnungsfinanzierungsplattform mit Blockchain-Technologie wissen müsst

16. February 2018 - 21:27

Die Onlineplattform von Populous wurde 2017 gegründet und soll es ermöglichen, in einem Peer-to-Peer-System Rechnungen vorzufinanzieren. Dank der dahinterstehenden Blockchain-Technologie können Ineffizienzen und Risiken der manuellen Auftragsherkunft und -verarbeitung sowie der damit verbundenen Fehler bei manueller Ausführung verhindert werden.

Was möchte Populous erreichen?

Das Ziel des Unternehmens ist es, eine der größten globalen Rechnungsfinanzierungsgesellschaften auf Basis der Blockchain zu werden. Um das zu gewährleisten, stellt Populous eine Plattform für Investoren bereit, auf der Rechnungen aufgekauft bzw. verkauft werden können. Populous ermöglicht so eine Vorfinanzierung von Rechnungen und schafft Cashflow für Unternehmen, die ihre Rechnungen verkaufen. Durch die Blockchain-Technologie sind die Transaktionen abgesichert, transparent und gleichzeitig privat.

So funktioniert die Populous-Plattform

Auf der Populous-Plattform können Smart Contracts zwischen einem Rechnungskäufer sowie einem Rechnungsverkäufer abgeschlossen werden. Wenn die Transaktion in das verteilte Ledger der Blockchain eingetragen und der Crowdfunding-Prozess final abgeschlossen ist, wird die Zahlung an den Rechnungsverkäufer bestätigt und 80 Prozent der Gelder werden freigegeben. Die rechtlichen Anforderungen an den Verkauf werden dabei mit in die Smart Contracts eingetragen, sodass sie ebenfalls in der Blockchain gesichert werden.

Populous verwendet zwei Kryptowährungen. Eine davon ist ein stabiles Währungstoken namens Poken. Diese Token sind 1:1 mit nationalen Währungen wie dem Euro, dem Schweizer Franken oder dem Britischen Pfund verbunden. Die Poken sind die interne Währung der Populous-Plattform und werden für die Bezahlungen der Rechnungen verwendet. Zu Beginn werden lediglich an das Britische Pfund gebundene Poken getradet, da Populous in London ansässig ist. Weitere Währungen sollen folgen. Da die Poken ERC-20-konform sind, können sie für die Ausführung von Smart Contracts auf der Ethereum-Plattform verwendet werden.

Sobald andere Währungen freigegeben werden, können Nutzer der Plattform ihre Poken zu den jeweiligen Wechselkursen der nationalen Währungen in Poken anderer Währungen zu tauschen. Die Poken können auch direkt in die Währung eines unterstützen Landes oder aber in Bitcoin oder Ethereum umgetauscht werden.

Da das kundenspezifische Poken stabil ist, wird die jeweilige Rechnung so vor Kursschwankungen der Währung abgeschirmt.

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Abgesichert werden die Smart Contracts auf der Plattform durch den Einsatz von XBLR-Daten und Altman Z-Scores. So kann auch die finanzielle Kreditwürdigkeit der Rechnungsverkäufer gewährleistet werden.

Bei XBRL (eXtensible Business Reporting Language) handelt es sich um einen globalen Standard, der für den Austausch von Geschäftsinformationen genutzt wird. Der Standard steht jedem frei zur Verfügung. Hinter XBRL steht die Firma XBRL International, Inc.

Bei der Z-Score-Formel handelt es sich um eine Standardformel zur Bewertung der Kreditwürdigkeit. Die Formel liefert drei Parameter:

  1. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen innerhalb von zwei Jahren zahlungsunfähig wird.
  2. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die individuelle Zahlung ausfällt.
  3. Ist ein Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten.
Wer steht hinter Populous?

Populous wurde 2017 von dem Datenexperten Stephen Williams gegründet. Dieser hatte die Vision von einer Plattform für Rechnungsfinanzierungen, die sowohl sicher als auch effizient ist. Die Entscheidung, die Plattform auf Basis der Blockchain-Technologie aufzuziehen, fiel dann ziemlich schnell. Williams entschied sich für die Ethereum-Blockchain, um seine Plattform zu verwirklichen.

Williams holte Experten aus den Bereichen Finanzen und Blockchain-Technologie mit ins Boot und führte ein ICO durch, um seine Vision zu finanzieren. Anschließend ging die Populous-Plattform an den Start.

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Der Populous COin ist das Token, das im Rahmen des Pre-ICO ausgegeben wurde, um Mittel für den Aufbau der Plattform zu beschaffen. Aktuell sind etwa 37 Millionen PPT-Token im Umlauf, der Nachschub ist auf insgesamt etwa 53 Millionen Token begrenzt. Die PPT-Token ermöglichen auch den Zugriff auf die Populous-Plattform. Welcher Wert genau durch die Token freigeschaltet wird, wird noch bekannt gegeben.

Der Rückkauf der Token durch Populous dient mehreren Zwecken. So soll zum einen gezeigt werden, dass die Plattform ausreichend Mittel generiert hat. Außerdem wird zum anderen die Menge an sich im Umlauf befindlichen Token abgeschöpft, sodass die PPT-Transaktionen erleichtert werden.

Hier könnt Ihr den Populous Coin kaufen!

Der Populous Coin in Kennzahlen (Stand: 16.02.2018)
  • Marktkapitalisierung: 1.121.499.545 US-Dollar
  • Handelsvolumen (24 Std.): 13.622.900 US-Dollar
  • Token im Umlauf: 37.004.027
  • Token Hard Cap: 53.252.246
  • Kurs: 31,35 US-Dollar

Börsen an denen der Populous Coin gehandelt wird: Übersicht zu den Märkten

Populous im Video

Der Kursverlauf des Populous Coin

Wie auch bei vielen anderen Kryptowährungen stagnierte der Kurs des PPT-Token nach der Gründung von Populous für eine Weile. Die Token kosteten bis November 2017 etwa 3 US-Dollar pro Stück. Im November begann der Kurs dann zu steigen. Auch der Populous Coin profitierte vom Crypto-Hype, in dessen Verlauf der Kurs bis Ende Januar 2018 auf 44 US-Dollar stieg. Anfang Februar gab es einen weiteren Kursboost auf den bisherigen Höchststand von etwa 72 US-Dollar. Danach fiel der Kurs wieder und steht momentan bei knapp über 30 US-Dollar.

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Medizin: Gibt es bald eine funktionierende Impfung gegen Krebs?

16. February 2018 - 20:12

Krebs gehört nach wie vor weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Auf der ganzen Welt arbeiten deshalb Forscher an neuen Therapien und Heilungsmöglichkeiten. Ein Team der Stanford University hat kürzlich eine Entdeckung gemacht, die zu einer funktionierenden Impfung gegen Krebs führen könnte. Die Forscher entdeckten in einem Experiment, dass Mäuse, denen zuvor eine inaktivierte Form induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS) injiziert wurde, eine deutliche Immunantwprt auf mehrere Krebsarten zeigten. Aus dieser Erkenntnis könnte eine Krebs-Impfung für Menschen entwickelt werden.

Krebsfreie Mäuse danke iPS-Therapie

Induzierte pluripotente Stammzellen sind Stammzellen, die auch von Erwachsenen gewonnen werden, und zwar einfach von der Haut oder von Blutzellen. Diese Stammzellen werden dann genetisch behandelt und in einen pluripotenten Zustand zurückversetzt, was bedeutet, dass sie sich zu jeder Zelle im menschlichen Körper weiterentwickeln können. Die Forscher der Stanford University entdeckten, dass iPS-Zellen Tumorzellen sehr ähnlich sind, was nahelegte, dass sie dabei helfen können, dass Immunsystem für die Immunantwort auf Krebszellen zu trainieren.

Um die Theorie zu überprüfen, haben die Forscher eine Art iPS-Impfung in eine Gruppe Mäuse injiziert. Nach vier Injektionen im Abstand von je einer Woche wurden Brustkrebs-Zellen in die Mäuse eingebracht. Während der Krebs in den Kontrollgruppen schnell wuchs, wurden die Tumore in den mit der iPS-Impfung behandelten Gruppe bei 70 Prozent der Mäuse deutlich kleiner. Bei zwei Mäusen konnten die Krebszellen sogar komplett eliminiert werden. Diese Resultate konnten mit Haut- und Lungenkrebs repliziert werden. „This approach is particularly powerful because it allows us to expose the immune system to many different cancer-specific epitopes simultaneously. Once activated, the immune system is on alert to target cancers as they develop throughout the body“, so Nigel Kooreman, der die Studie leitete.

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Die große Frage, der die Forscher jetzt nachgehen müssen, ist, ob sich die Resultate auch bei Menschen wiederholen lassen. Dazu wollen sie als nächstes an menschlichen Zellen im Labor experimentieren, um den Sprung hin zu klinischen Studien an Menschen vorzubereiten. Letztlich sollen menschliche Krebspatienten die iPS-Therapie parallel zu traditionellen Krebsbehandlungen erhalten.

Although much research remains to be done, the concept itself is pretty simple. We would take your blood, make iPS cells and then inject the cells to prevent future cancers. I’m very excited about the future possibilities“, erklärt Joseph Wu, der an dem Projekt beteiligt war.

Andere Forscher, die nicht an der Studie mitgearbeitet haben, sind da zurückhaltender. Daniel Davis, Professor für Immunologie an der University of Manchester, merkte etwa an, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass die Behandlungsmethode auch bei Menschen anschlagen wird.

via Stanford Medicine

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Genveränderungen können Pflanzen auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten

16. February 2018 - 19:11

Sollte sich der Klimawandel in seiner jetzigen Form fortsetzen, wird das auch Folgen für die Landwirtschaft haben. Auch wenige Grad Zuwachs in der Durchschnittstemperatur kann den Ertrag von Nutzpflanzen niedriger werden lassen. Forscher des John Innes Centre im Vereinigten Königreich arbeiten daher an einer Methode, Nutzpflanzen genetisch zu verändern, um sie an die neuen Klimabedingungen anzupassen.

Besserer Ertrag bei höheren Temperaturen

Die Methode konzentriert sich auf Gen, das die Art und Weise beeinflusst, auf die die Pflanzen ihre Samen freigeben. Durch Manipulation des Gens wäre es möglich, die Pflanzen dazu zu bringen, ihre Samen erst bei höheren Temperaturen freizugeben, was den Ertrag der Pflanzen bei höheren Temperaturen erhöhen würde.

Mit der Methode ließe sich unter Umständen das Problem vorzeitigen Samenausstoßes der Pflanzen beheben. Raps-Farmer verlieren berfeits heute etwa 15-20 Prozent ihrer Ernte aufgrund dieses Phänomens. Wenn die Temperaturen zunehmen, könnte es noch mehr werden.

It’s almost as if there is a thermostat that controls seed dispersal, or pod shatter. As we learn how it works, we could in the future ‚rewire‘ it so seed dispersal does not happen at the same pace at higher temperatures“, so Dr. Vinod Kumar, der an dem Projekt beteiligt ist. Die Forscher fanden heraus, dass insbesondere Kohl, Blumenkohl, Brokkoli, Raps und Grünkohl stark temperaturabhängigen Samenausstoß haben. Die Forscher arbeiten nun daran, die Pflanzen an höhere Temperaturen anzupassen, sodass sie auf stärkere Klimaveränderungen vorbereitet sind. „Our findings introduce an environmental factor to the current knowledge, which provide alternative avenues for crop improvement in the face of climate change“, so die Forscher.

Das John Innes Centre arbeitet an mehreren Methoden, um Nutzpflanzen genetisch zu verbessern und den Ertrag zu erhöhen. Außerdem arbeiten die Forscher an Methoden, um die Pflanzen schneller wachsen zu lassen und so dem Problem des Welthungers zu begegnen.

via John Innes Centre

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Erziehung: Rückkehr zur Autorität – Lasst unseren Kindern ihre Kindheit!

15. February 2018 - 19:02

Der Kinderpsychiater Dr. Michael Winterhoff ist immer für eine provokante Aussage gut. In seinem Buch „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ schrieb er, dass erst der Einfluss der Eltern Kinder zu kleinen „Tyrannen“ werden lasse. Nun plädiert der Psychiater für eine „Wiederentdeckung der Kindheit“ und eine Rückkehr zu einem autoritären Erziehungsstil.

Kinder werden zu schnell zu Erwachsenen

Wer seine Kinder von vornherein wie junge Erwachsene behandelt, der beschwört eine problematische Entwicklung hervor, so Winterhoff. Die Folge sei fehlende Frustrationstoleranz. Das erste Buch des 62-jährigen trägt den Titel „Warum Kinder zu Tyrannen werden“ und ist durchaus umstritten.

Winterhoff stellte im Rahmen seiner Praxis fest, dass Kinder sich im Vergleich zu früher sehr verändert haben. Den Grund dafür sieht er darin, dass viele Eltern notwendige Schritte in der Entwicklung ihrer Kinder nicht mehr zuließen. „Wenn Kinder Auffälligkeiten haben, dann liegt das an den Eltern und an der Gesellschaft. Seit Mitte der 90er zunehmend, heute ausschließlich, sind die Blockaden der Eltern begründet in gesellschaftlichen Veränderungen“, schreibt der Psychiater. Das Problem trete nicht nur in Familien auf, sondern auch in Kindergärten und Schulen. Wenn Kindern zu früh zu viele Entscheidungen überlassen werden, führe das zu einer problematischen inneren Haltung, so Winterhoff weiter. „Die fliegen frei durchs Gelände, können sich den ganzen Tag aussuchen, was sie machen wollen. Das ist fatal, weil sie kein Gegenüber haben, weil sie keine Strukturen erleben können. Wenn Sie den Grundschulunterricht nehmen, der eine Katastrophe für mich darstellt, ein Thekenunterricht, wo sich Kinder viele Dinge selbst beibringen sollen – das ist eine falsche Sicht auf Kinder, da werden nicht mehr Kinder in ihrer Bedürftigkeit gesehen, sondern sie werden schon zum Erwachsenen gemacht“, erklärt der Autor.

Problem Digitalisierung

Die Forderungen von Winterhoff sind auch deshalb nicht unumstritten, weil er in einer Zeit groß wurde, in der Schläge noch als adäquates Erziehungsmittel galten. Eltern sollten ihre Kinder zugewandt und aufmerksam, aber auch mit Klarheit führen und ihnen dabei dennoch die Freiheit geben, ihre Kindheit zu genießen, fordert der Psychiater in seinem neuen Buch „Wiederentdeckung der Kindheit“. In diesem geht es auch darum, dass oft eher die Eltern als die Kinder behandlungsbedürftig seien, weil sie ihre Intuition verloren hätten. Als problematisch sieht Winterhoff auch unsere digitale Lebensweise: „Der Erwachsene verändert sich in dieser digitalen Welt, weil er sich dauernd überfordert, immer mehr, und schafft damit immer ungünstigere Bedingungen für das Kind sich entwickeln zu können. (…) Vor der digitalen Zeit war für unsere Psyche das Leben quasi ein Segen. Wir hatten immer mehr Zeit für uns.Dann hat uns die digitale Revolution quasi überrollt. Für mich geht es darum, dass wir noch nicht in der Lage sind, mit der digitalen Zeit umzugehen. (…) Die Gefahr ist, dass wir unserer Psyche keine Möglichkeit geben zu regenerieren“, so Winterhoff weiter.

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Sein Vorschlag, um mit den permanenten Herausforderungen unserer Zeit besser umzugehen, ist, sich und seinen Kindern Zeit abseits der digitalen Welt zu gönnen und etwa mehrere Stunden allein und ohne Handy durch dein Wald zu gehen. Dabei lerne man, wieder zu agieren, statt bloß zu reagieren.

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Medizin: Diese Impfung könnte Heroinsüchtigen das Leben retten!

15. February 2018 - 14:55

Heroin ist ein Opiumderivat, das extrem schnell in eine körperliche und psychische Sucht führt. Für Süchtige ist es extrem schwer, von der Sucht wieder loszukommen. Daher suchen Forscher schon länger nach Möglichkeiten, um den Entzug und vor allem die darauf folgende Abstinenz von Heroin zu erleichtern. Candy Hwang vom Scripps Research Institute und ihre Kollegen haben einen Impfstoff entwickelt, die künftig vor der gefährlichen Droge schützen soll.

Foto: Syringe With 2 Drops, ZaldyImg, Flickr, CC BY-SA 2.0 Impfstoff schützt das Hirn vor Heroin

Das Prinzip des Impfstoffes folgt dem gleichen Muster wie andere Impfstoffe auch: Es wird eine „abgeschwächte“ Form von Heroin in den Körper eingebracht, die dem Immunsystem beibringt, die Droge als Fremdkörper zu erkennen. Das Abwehrsystem des Körpers beginnt daraufhin, als Reaktion auf Heroin spezifische Antikörper zu produzieren, die sich an das Heroin heften und das Eindringen der Moleküle in das Gehirn der Patienten verhindern. Zusätzlich zu der abgeschwächten Heroinform enthält der Impfstoff noch ein Trägerprotein sowie ein sogenanntes Adjuvans. Diese sorgen dafür, dass das Immunsystem in Alarmbereitschaft gesetzt wird und dafür sorgt, dass der Impfstoff noch effektiver wirkt.

Um das richtige Trägermolekül und Adjuvans zu finden, experimentierten die Forscher mit Mäusen und Affen. Insgesamt wurden zwanzig Trägerprotein-Adjuvans-Kombinationen getestet. Das Ziel dabei war es, ein Mittel zu entwickeln, das anschließend in klinischen Studien erprobt werden konnte. Der Impfstoff musste also nicht nur wirken, sondern auch stabil sein, sodass er langfristig gelagert werden konnte.

Als optimal stellte sich dann ein Impfstoff mit dem Trägerprotein Tetanustoxoid. Die idealen Adjuvantien dazu waren ein synthetisches DNA-Oligonukleotid namens CpG-ODN und Alaun. In Versuchen mit Ratten stellte sich der Impfstoff als sehr wirksam heraus. Außerdem blieb er mindestens 30 Tage lang stabil und konnte sowohl in Pulver- als auch in flüssiger Form gelagert werden.

Klinische Studien könnten schon bald stattfinden

Die experimentell identifizierte Formel hat einen großen Vorteil: Ihre Bestandteile haben sich bereits in klinischen Studien bewiesen und sind teilweise schon in anderen Anwendungen zugelassen. Alaun beispielsweise fungiert seit den 1920er Jahren in Impfstoffen gegen Hepatitis A und Tetanus als Adjuvans.

Die Forscher hoffen daher, dass ihr Impfstoff schon bald in klinischen Studien untersucht werden kann. Im Anschluss könnte das Mittel endgültig zugelassen werden. Das Team sucht bereits nach einem starken Partner, um die Impfung im großen Stil herzustellen. „Wir glauben, dass die Heroinimpfung eine unglaubliche Hilfe für Menschen sein wird, die immer wieder erfolglos einen Entzug versuchen““, so Hwang.

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Mobilität: Was ihr zum Thema kostenloser Nahverkehr in deutschen Städten wissen müsst

14. February 2018 - 19:03

Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass wir hier auf der Seite von kostenlosem öffentlichen Nahverkehr geträumt haben. Nun gibt es Neuigkeiten: Die Bundesregierung hat der EU-Kommission vorgeschlagen, es mal damit zu probieren. Ziel soll es sein, in deutschen Städten die Luftqualität zu verbessern. Aber beim Sprung von der Utopie zur Wirklichkeit stellt sich eine entscheidende Frage: Wie soll das ganze bezahlt werden?

In Hamburg kommen bald die ersten Elektrobusse zum Einsatz. Bild: Hamburger Hochbahn Wird kostenloser Nahverkehr bald Realität?

Ganz neu ist der Ansatz nicht. Die ostdeutschen Kleinstädte Templin und Lübben wurde das Konzept kurz vor der Jahrtausendwende mal ausprobiert. Aber das Experiment wurde recht schnell eingestellt und seitdem auch nicht wieder aufgenommen.

Doch nun findet es sich in einem offiziellen Brief von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD), Verkehrsminister Christian Schmidt (CSU) und Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU – alle geschäftsführend) an die EU-Umweltkommissarin Karmenu Vela wieder. Durch „kostenlosen öffentlichen Nahverkehr“ (so heißt es wörtlich in dem Brief) soll die Luftqualität in Städten verbessert werden.

Das Ziel des Briefes ist klar: Die Bundesregierung will verhindern, dass die EU-Kommission am Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen mehrere Länder, darunter Deutschland, Klage einreicht. Grund für die potentielle Klage ist die Tatsache, dass in diversen Städte die vor allem durch Dieselfahrzeuge verursachten Stickoxidemissionen die Grenzwerte deutlich übersteigen.

In dem Brief werden acht Maßnahmen erwähnt, die diese Werte senken sollen. Neben dem kostenlosen öffentlichen Nahverkehr finden sich unter anderem auch auch „bindende Abgas-Grenzwerte“ für Busse, Taxis, Carsharing-Autos und LKW, Fahrbeschränkungen, zusätzliche Anreize für Elektromobilität und „technische Umrüstung“ von Fahrzeugen als Vorschläge in dem Brief wieder. Diese Maßnahmen sollen zuerst in fünf Vorreiterstädten eingeführt werden: Bonn, Essen, Herrenberg, Mannheim und Reutlingen. Keiner dieser Städte gelang es im Vorjahr, die Grenzwerte für die Stickoxid-Belastung der Luft einzuhalten.

Probleme: Kosten und Kapazitäten

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen identifiziert zwei wesentliche Probleme bei der Umsetzung des „Nulltarifs“ im öffentlichen Nahverkehr:

  1. Die direkten Kosten: Wenn die Verkehrsunternehmen keine Einnahmen durch den Verkehr von Tickets mehr haben, müssten die daraus entstehenden Verluste irgendwie ersetzt werden. Dafür müssten Bund und Länder aufkommen. Nur als Beispiel: Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erzielt pro Jahr etwa 830 Millionen Euro pro Jahr mit Fahrkartenverkäufen. Das entspricht pro Jahr den Kosten des Baus der Elbphilharmonie.
  2. Indirekte Kosten / Kapazitäten: Wenn der Nahverkehr kostenfrei werden würde, dann würde er wahrscheinlich auch von deutlich mehr Menschen genutzt werden. Schließlich ist das Ziel, für weniger Autoverkehr in den Städten zu sorgen. Das würde aber bedeuten, dass zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden müssten, was sich nur durch den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge gewährleisten ließe, was wiederum auch mit mehr Personalbedarf verbunden wäre. Neben der Tatsache, dass die Kapazitäten sich vor allem in großen Städten nicht einfach per Fingerschnippen erhöhen lassen, wäre diese Erhöhung ebenfalls mit wesentlichen Mehrkosten verbunden.

Seitens der Bundesregierung war bisher noch nichts zu der Finanzierung des ambitionierten Vorhabens zu hören.

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Speziell der Vorschlag mit dem kostenlosen Nahverkehr scheint seitens der Bundesregierung nur ein Mittel zu sein, um die EU-Kommission zu befrieden. Gäbe es ernsthafte Ambitionen, das seit Jahren stiefmütterlich behandelte Thema Nahverkehr zu revolutionieren (nichts anderes wäre ein „Nulltarif), dann hätte man das bereits in den Koalitionsvertrag zur großen Koalition integrieren können. Dies bemängelt auch der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer.

Diese Tatsache ändert aber nichts daran, dass es sich eigentlich um einen guten Vorschlag handelt. Statt auf individuelle Mobilität muss vor allem in Großstädten auf gemeinschaftlichen Nahverkehr gesetzt werden. Was dabei gerne vergessen wird: Auch die Hunderttausende Autos, die die Straßen deutscher Großstädte bevölkern, kosten den Steuerzahler bares Geld. Natürlich bringen sie auch Steuern ein, aber längst nicht genug, um die Kosten für die Straßenverkehrssysteme zu decken. Ein Nulltarif im Nahverkehr nebst der damit verbundenen Kapazitätserhöhung ist dann am meisten erfolgversprechend, wenn gleichzeitig die Innenstädte deutscher Großstädte weniger „autofokussiert“ werden. In großen Städten müssten Fahrspuren abgebaut oder zu Radspuren umgewidmet werden. Außerdem sollten Tempo-30-Zonen ausgebaut werden – auch auf großen Verkehrsadern.

Die Zukunft der Mobilität liegt in der Kombination mehrere Verkehrsmittel, die im Idealfall Besitz der Gemeinschaft sein sollten. Öffentlicher Nahverkehr, Fahrräder und autonome Carsharing-Angebote mit Elektrofahrzeugen sind die Antwort auf verschmutzte Innenstädte. Das Auto als privates Mobilitätsmittel in Städten hat in dieser Zukunft keinen Platz. Von daher geht der Vorschlag der Bundesregierung in eine gute Richtung – auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass er allzu schnell umgesetzt wird.

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Medizin: Aerogel aus Baumwoll-Klamotten soll als effizienter Blutstiller dienen

14. February 2018 - 16:32

Ein vielseitig einsetzbares Aerogel haben Forscher an der National University of Singapore (NUS) hergestellt. Nichts Neues, mögen manche sagen. Doch! Denn noch nie zuvor ist es gelungen, dieses Material aus Baumwoll-Stoffresten herzustellen, die bisher entsorgt werden, etwa in Müllverbrennungsanlagen. Aerogele gehören zu den leichtesten Materialien der Welt. Sie sind extrem porös. Damit sind sie bestens geeignet, Gebäude gegen Schall und Wärmeverluste beziehungsweise Überhitzung zu schützen. Daneben wird das Material aus Singapur im medizinischen Bereich eine wichtige Rolle spielen. In modifizierter Form ist es ideal zum schnellen Stillen von stark blutenden Wunden.

Bild: NUS Extrem gute Isolation

Um zu zeigen, wie gut die Isolationswirkung ist, haben die Forscher Trinkflaschen des Militärs mit ihrem Aerogel umhüllt. Dann füllten sie Eiswasser ein. Nach vier Stunden hatte es sich gerade mal auf ein Grad Celsius erwärmt.

Bisher wurden Aerogele aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt, beispielsweise aus Silikaten, die vor allem Silizium enthalten. Die Herstellung ist Zeit raubend und daher teuer. Ein Team um die Professoren Hai Minh Duong und Nhan Phan-Thien aus der Maschinenbaufakultät der NUS haben die Produktionszeit auf ein Fünftel gesenkt. Im Vergleich zu Aerogelen aus Zellstoff, mit dem die Wissenschaftler früher experimentierten, sind es noch elf Prozent. Kosteneinsparungen ergeben sich auch bei Transport und Lagerung. Die Aerogele lassen sich extrem verdichten. Legt man sie ins Wasser, quellen sie nach sehr kurzer Zeit zur alten Größe auf.

Blutungen werden dreimal schneller gestoppt

Um Blutungen zu stillen produzierten die Forscher aus Singapur Hybrid-Aerogele. Sie unterscheiden sich nur in der Rohstoffwahl. Sie vermischten Materialien, die aus Baumwolle hergestellt worden waren, mit Materialien aus Zellstoff. Dann reicherten sie die winzigen Bällchen, die so entstanden, mit Chitosan an. Das ist ein Material, das Blut gerinnen lässt. Es wird aus den Schalen von Krustentieren gewonnen. Diese präparierten Bällchen werden direkt in die Wunde gespritzt. . „Jedes dieser Schwämmchen dehnt sich innerhalb von 4,5 Sekunden auf das 16-Fache seiner ursprünglichen Größe aus“, sagt Duong, „dreimal schneller als bisher eingesetzte Aerogele.“ Damit werden Blutungen deutlich früher gestoppt.

via National University of Singapore

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Medizin: Bringt neue Antibiotikaklasse Hoffnung im Kampf gegen multiresistente Erreger?

13. February 2018 - 19:40

Die zunehmende Antibiotikaresistenz diverser Erreger wird zu einem immer größeren Problem. Zu laxe Verschreibungspraktiken sowie die massive Nutzung von Antibiotika in der Nutztierzucht führen dazu, dass immer mehr Erreger Resistenzen entwickeln. Die Situation ist bedrohlich, und weltweit forschen Wissenschaftler daran, Alternativen zu Antibiotika zu entwickeln. Aber auch an der Antibiotika-Front selber tut sich noch was. Forscher der Rockefeller University fanden eine neue Antibiotika-Familie, die sie aus aus Bodenbakterien isolierten Wirkstoffen entwickeln konnten.

Foto: Antibiotics, Iqbal Osman, Flickr, CC BY-SA 2.0 Antibiotika aus dem Boden

Einst waren Antibiotika die beste Waffe der Medizin gegen bakterielle Erreger. Und noch immer werden sie viel benutzt. Allerdings werden sie immer weniger wirksam. Das liegt an Antibiotikaresistenzen seitens der Erreger. Der bekannteste multiresistente Erreger ist wohl der Krankenhauskeim MRSA, der bereits gegen diverse Antibiotika-Klassen immun ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO rief letztes Jahr eindringlich dazu auf, Alternativen zu Antibiotika zu entwickeln. Diesen Aufruf nahmen sich viele Forscherteams zu Herzen, und die Suche nach einer Lösung für das Problem der Antibiotikaresistenzen wurde intensiver. Unter anderem orientierten sich die Wissenschaftler bei ihrer Suche an der Natur – schließlich wurden viele Antibiotika, die auch heute noch im Gebrauch sind, aus Schimmelpilzen oder anderen Bodenmikroben isoliert.

Auch das Team um Sean Brady von der Rockefeller University in New York orientierte sich bei seiner Forschung nach unten. Dafür reisten sie quer durch die Vereinigten Staaten und entnahmen dem Boden mehr als tausend Proben, die anschließend auf Bakterien untersucht wurden. Die Forscher hofften, in der DNA der Bodenbakterien auf eine Waffe gegen multiresistente Bakterien zu stoßen.

Wenig anfällig für neue Resistenzen

Die Hoffnung der Forscher bestätigte sich. Bei der Erbgutanalyse stießen die Wissenschaftler auf eine Gruppe von Genen, die sogenannte Malacidine codieren. Malacidine erwiesen sich in Labortests als hochwirksam gegen etliche gram-positive Bakterien. Die Stoffe greifen die sogenannten Lipid-II-Moleküle an, die in den Zellwänden der Bakterien enthalten sind. Die Malacidine können es auch mit multiresistenten Erregern wie etwa MRSA aufnehmen. Entsprechende Versuche mit Ratten erwiesen sich als äußerst erfolgreich.

Malacidine könnten zu einer neuen Antibiotikaklasse werden, die gegen multiresistente Bakterien zum Einsatz kommt. Nach Angaben der Forscher muss so schnell auch nicht befürchtet werden, dass die Bakterien zu schnell Resistenzen gegen die neuen Antibiotika entwickeln, da es ihnen schwer fällt, entsprechende Mechanismen zu entwickeln.

via Inhabitat.com

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Klimawandel: Der Meeresspiegel steigt deutlich schneller als bisher angenommen wurde

13. February 2018 - 16:47

Dass der Meeresspiegel steigt, ist kein Geheimnis. Über die Geschwindigkeit, mit der dies geschieht, wird allerdings schon länger diskutiert. Wissenschaftler kamen nun zu dem Schluss, dass der Meeresspiegel 2100 doppelt so hoch sein könnte, wie bisher vermutet wurde. Grund hierfür sei der Klimawandel, so die Forscher.

Foto: The Atlantic Ocean, Milan Boers, Flickr, CC BY-SA 2.0 Miami unter Wasser

Seit 1993 steigt der Meeresspiegel im weltweiten Mittel etwa drei Millimeter pro Jahr. Auf der Basis von Satellitendaten errechnete ein Team um Steve Nerem von der University of Colorado, dass der jährliche Anstieg 2100 bereits 10 Millimeter betragen könnte. Bisher war angenommen wurde, dass der Meeresspiegel zum Ende des Jahrhunderts etwa 30 Zentimeter höher liegen wird als zur Jahrtausendwende. Sollte sich die Prognose der Forscher bewahrheiten, werden es eher 65 Zentimeter sein. Das Resultat wären weltweit zurückgehende Küstenlinien. Die Fidschi-Inseln würden komplett im Meer versinken, und auch die Millionenstadt Miami an der Ostküste der USA würde es nicht mehr geben. Auch deutsche Inseln wie etwa Sylt wären gefährdet.

Die Forscher verwendeten für ihre Prognose die bisher längste Satellitenmessreihe zur globalen Höhe des Meeresspiegels. Diese begann bereits 1992 mit dem Erdbeobachtungssatelliten „Topex/Poseidon“ und wurde von den drei „Jason“-Satelliten fortgesetzt. Als Einflussfaktoren auf den Meeresspiegel identifzierten die Forscher diverse Klimaphänomen wie etwa den El Niño im Pazifik. Aber auch der Ausbruch des philippinischen Vulkans Pinatubo 1991 spielte eine Rolle. Verantwortlich für den Anstieg ist neben dem Abschmelzen der Eisschilde auch der Umstand, dass das Wasser sich unter der fortschreitenden Erderwärmung ausdehnt.

Das Team errechnete, dass die Zunahme des Meeresspiegels sich pro Jahr um 0,08 Millimeter beschleunigt. Der steigende Meeresspiegel unterliegt also einer exponentiellen Zunahme.

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Die Forscher betonen, dass sie sehr konservativ an ihre Schätzungen herangegangen seien. „Wir sind bei unseren Prognosen davon ausgegangen, dass die Beschleunigungs-Raten der letzten 25 Jahre auch in Zukunft so bleiben. Angesichts der großen Veränderungen, die wir schon heute an den Eisdecken sehen, ist das aber nicht sehr wahrscheinlich“, so Nemen.

Die Studie wird von anderen Experten als gründlich und sehr glaubhaft bezeichnet. Es seien nicht nur neue Messdaten verwendet worden, sondern diese seien auch sehr gut und gründlich ausgewertet worden. Effekte, die nicht mit dem Klimawandel zu tun haben, wurden aus den Ergebnissen herausgerechnet.

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Produktionsprobleme: Deutsche Kunden müssen länger auf den neuen Tesla warten!

13. February 2018 - 13:56

Deutsche Kunden haben schon in der Vergangenheit nicht immer die besten Erfahrungen mit Tesla gemacht. So gibt es bei der Auslieferung der Powerwall 2 noch immer massive Verzögerungen. Kunden warten teilweise bereits seit mehr als einem Jahr auf die versprochenen Energiespeicher. Ganz ähnliche Erfahrungen machen aktuell die deutschen Vorbesteller des neuen Tesla Model 3. Eigentlich sollte das Auto bereits in diesem Jahr auch nach Europa geliefert werden. Nun wurde den Kunden aber mitgeteilt, dass sie sich bis ins nächste Jahr gedulden müssen. Der Grund dafür ist simpel: Tesla produziert noch immer deutlich weniger Fahrzeuge als geplant. Eigentlich sollten aktuell bereits 5.000 Model 3 in der Woche vom Band laufen. Inzwischen wurde dieses Ziel aber auf Mitte des Jahres verschoben.

So sieht der neue Tesla aus. Foto: Elon Musk Kunden in den Vereinigten Staaten müssen einige Monate warten

Im gesamten Jahr 2017 wurden zudem lediglich 1.550 Mittelklasse-Tesla ausgeliefert. Auch hier hatte der Konzern ursprünglich mit deutlich höheren Zahlen gerechnet. Selbst wenn die Probleme bei der Fertigung – Tesla-Boss Elon Musk sprach von der „Produktionshölle“ und feuerte hunderte Mitarbeiter – zeitnah gelöst werden können, ist man inzwischen so weit von den Planzahlen entfernt, dass es einige Zeit dauern dürfte, bis die Kundenbestellungen wieder im normalen Zeitrahmen bedient werden können. Die Kunden in den Vereinigten Staaten sind zumindest ein wenig besser dran: Dort sollen die Fahrzeuge lediglich mit einigen Monaten Verspätung ausgeliefert werden. Wer also dieses Februar seinen neuen Tesla erhalten sollte, bekommt ihn nun zwischen März und Mai.

Akkupakete mussten per Hand zusammengebaut werden

Vorausgesetzt natürlich es kommt nicht zu weiteren Verzögerungen. Die Schuld für die massiven Produktionspannen liegt dem Vernehmen nach bei der Gigafactory des Konzerns in Nevada. Dort werden die Batterien für die Elektroautos produziert – was sich als deutlich anspruchsvoller erwies als geplant. Tesla griff daher auch zu ungewöhnlichen Maßnahmen: So wurden Arbeiter von Panasonic ausgeliehen und Akkupakete teilweise per Hand zusammen montiert. Unklar ist, ob die Probleme inzwischen tatsächlich behoben werden konnten. Firmenchef Elon Musk gibt sich zwar zuversichtlich, hat in der Vergangenheit aber auch bereits einige Versprechen wieder einkassieren müssen. Die deutschen Tesla-Kunden werden sich also in Geduld üben müssen.

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Schutzfunktion: Wie dieser Algorithmus das Smartphone vor Kindern schützt!

13. February 2018 - 11:27

Wenn Kinder unerlaubt mit dem Smartphone der Eltern spielen kann dies teuer werden. Denn schnell sind etwa bei einigen Apps Käufe getätigt, die dann nur schwer wieder rückgängig gemacht werden können. Forscher der „University of South Carolina“ und der Zhejiang-Universität aus China haben daher untersucht, inwiefern sich das Wischverhalten auf dem Touchscreen bei Kindern im Alter zwischen 3 und 11 Jahren und bei Erwachsenen unterscheidet. Sie kamen unter anderem zu folgenden Beobachtungen:

1. Kinder haben in der Regel deutlich kleinere Hände und berühren daher auch weniger Fläche mit ihren Fingern.

2. Die einzelnen Bewegungen der Kinder auf dem Bildschirm sind allerdings etwas schwerfälliger.

3. Die Kinder wechselten seltener von der Wischsteuerung auf die Tap-Eingabe.

4. Bei den Erwachsenen wurde das Gerät deutlich seltener hin und her bewegt.

Bild: Claudio Alvarado Solari Der Algorithmus verhindert teure Anrufe und Einkäufe

Diese Beobachtungen sind zwar zunächst recht interessant, erhalten ihre konkrete Bedeutung aber erst durch den daraus entwickelten Algorithmus. Dieser soll nämlich in der Lage sein, zu erkennen, ob das Smartphone gerade von Kindern oder von Erwachsenen bedient wird. Kommt der Algorithmus zu dem Schluss, dass sich der Nachwuchs unerlaubt an dem Gerät zu schaffen macht, wird die Eingabe schlicht blockiert. Auf diese Weise sollen unerlaubte Käufe und das Anrufen von teuren Service-Nummern unterbunden werden können. Die Treffsicherheit des Algorithmus ist durchaus beeindruckend: Nach einer einzigen Wischbewegung liegt er mit seiner Analyse bereits in 84 Prozent der Fälle richtig. Die Zahl erhöht sich dann mit jeder weiteren Bewegung.

Ein Passwort kann ebenfalls vor unerlaubter Nutzung schützen

Bisher allerdings wurde die Technik noch nicht in einem Smartphone verbaut und auf den Markt gebracht. Im Laufe der Woche wollen die Forscher ihre Ergebnisse aber auf der Mobile Tech Konferenz vorstellen und dort auch mit interessierten Vertretern der Industrie sprechen. Allerdings gibt es auch heute bereits recht einfache Möglichkeiten, sein Smartphone vor unbefugter Nutzung zu schützen. Etwa durch die Implementierung eines Passworts. Spezielle Apps können zudem dafür sorgen, dass Kinder nur bestimmte und als unbedenklich eingestufte Programme nutzen können. Der neu entwickelte Algorithmus könnte auch im Rahmen solcher Anwendungen zum Einsatz kommen.

Via: Technology Review

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Drohende Abhängigkeit: Die EU-Kommission kämpft für 10 Gigafactorys in Europa!

13. February 2018 - 9:02

Lange Zeit waren die Kunden in den meisten Ländern beim Kauf von Elektroautos eher zurückhaltend. Fast alle Experten sind sich aber einig: Zukünftig wird der Elektroantrieb den klassischen Verbrennungsmotor ersetzen. Für die Hersteller von Batterien für Elektroautos wäre das eine extrem erfreuliche Entwicklung. Prognosen gehen davon aus, dass sich weltweit ein 250-Milliarden-Dollar großer Markt entwickeln könnte. Doch bisher sieht es so aus als würde das meiste Geld davon in Asien landen. Denn kein einziger relevanter Hersteller von Batteriezellen kommt aus Europa. EU-Energiekommissar Maros Sefcovic möchte dies allerdings ändern und lud daher zum Batteriegipfel nach Brüssel. Dort verkündete er: Man brauche in Europa mehr als zehn Gigafactorys.

Bisher stammen die Batterien für Elektroautos zu einem Großteil aus Asien. Bild: Renault Die deutsche Industrie hat noch keine finalen Pläne in der Schublade

Die Industrie allerdings ist noch eher zurückhaltend. So baut Volkswagen zwar aktuell eine Pilotanlage in Salzgitter. Noch ist aber völlig unklar, ob der Konzern in die Massenproduktion einsteigen wird – und ob dann auch die Batteriezellen selbst hergestellt werden sollen. Daimler wiederum hat im sächsischen Kamenz eine Batteriefabrik aufgebaut, verarbeitet dort aber lediglich die in Asien eingekaufte Batteriezellen. Auch der weltweit größte Autozulieferer Bosch denkt über einen Einstieg in das Geschäft mit Batterien für Elektroautos nach. Doch zuletzt schienen die Bedenken zu überwiegen. Das Problem: Es sind enorme Investitionen nötig. So kalkulieren die Bosch-Manager damit, dass für einen Marktanteil von zwanzig Prozent stolze zwanzig Milliarden Euro investiert werden müssten.

Die Bundesregierung unterstützt die Initiative der Kommission

Die EU-Kommission will den Unternehmen nun helfen, indem den einzelnen Mitgliedsstaaten die Möglichkeit zu gezielten Fördermaßnahmen eröffnet wird. Außerdem sollen grenzüberschreitende Projekte vorangetrieben werden. Ein Vorbild in diesem Zusammenhang könnte der europäische Flugzeugbauer Airbus sein. Diese Maßnahmen werden auch von der deutschen Regierung unterstützt. Sie wurde auf dem Batterie-Gipfel durch den Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) vertreten. Dieser positionierte sich anschließend klar: Es sei naiv anzunehmen, auch zukünftig Batterien für Elektroautos jederzeit preisgünstig auf dem Weltmarkt einkaufen zu können. Er brachte zudem noch ein weiteres Argument in die Diskussion ein: Nur durch eigene Fertigungskapazitäten sei sichergestellt, dass Europa bei der Etablierung neuer Standards mitreden könne.

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Macht Dämmerlicht uns dümmer?

12. February 2018 - 18:01

Menschen, die über längere Zeit im Dämmerlicht leben, werden dümmer, befürchten Neurowissenschaftler an der Michigan State University in East Lansing. Sie experimentierten mit Kusuratten, die auch als Grasratten bekannt sind. Die mausähnlichen Tiere haben einen ähnlichen Lebensrhythmus wie Menschen. Tagsüber sind sie aktiv, nachts schlafen sie. Deshalb glauben Professor Antonio Nunez und sein Team, dass Forschungsergebnisse, die bei Experimenten mit diesen Tieren gewonnen sind, möglicherweise auf Menschen übertragbar sind.

Gehirnaktivitäten von Kusuratten, die im Dämmerlicht lebten (u.), und von Tieren aus der Vergleichsgruppe. (Foto: MSU) Erinnerungsvermögen reduzierte sich um 30 Prozent

Die Wissenschaftler arbeiteten mit zwei Versuchstiergruppen. Eine ließen sie vier Wochen lang tagsüber im Dämmerlicht leben. Die andere hatte normale Beleuchtung. Jetzt untersuchten sie die Gehirne der Tiere. Dabei stellte sich heraus, dass der Hippocampus, ein wichtiger Teil des Gehirns, bei denen, die im Dämmerlicht waren, 30 Prozent an Leistungsfähigkeit eingebüßt hatte. Drr Hippocampus ist wichtig für das Erinnerungsvermögen. So wunderte sich das Team nicht, dass die Dunkel-Ratten Aufgaben, die sie vor den Experimenten trainiert hatten, nicht mehr lösen konnten. Dabei ging es um räumliches sehen. Die Vergleichsgruppe hatte dagegen keine Schwierigkeiten, sich an das Trainingsprogramm zu erinnern.

Hoffnung für Sehbehinderte

Die Forscher glauben, dass ihre Ergebnisse Menschen mit Sehschwäche zugute kommen können. Diese Leben praktisch immer in einer gewissen Dunkelheit. Würde man die Neuronen im Gehirn, die von den Auswirkungen des Lichtmangels betroffen sind, direkt stimulieren, könnte der Mangel behoben werden, meinen sie.

Damit könnte sogar eine bereits eingetretene Verdummung rückgängig gemacht werden, glaubt das Team um Nunez, Das schließen sie aus einem zweiten Experiment. Sie setzten die vom Lichtmangel geschädigten Tiere vier Wochen lang normaler Beleuchtung aus. Das Ergebnis: Der Hippocampus fand zur alten Leistungsfähigkeit zurück.

„Dämmerlicht produziert Blödmänner“

Joel Soler, Mitglied in Nunez` Team, schildert im Detail, was in den Hirnen der Versuchstiere vor sich geht. Dämmerlicht führe zu einer signifikanten Abnahme des Wachstumsfaktors BDNF (Brain-derived neurotrophic factor). Das ist ein Peptid, das zur Erhaltung der Kommunikationswege im Gehirn und der Neuronen im Hippocampus wesentlich beiträgt. „Mit anderen Worten: Dämmerlicht produziert Blödmänner“, so Solers drastisch formuliertes Resümee.

via MSU

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Maschine vs Mensch: Gefährdet künstliche Intelligenz den Beruf des Übersetzers?

12. February 2018 - 15:09

Wurde der Google Übersetzer in seinen Anfängen noch belächelt und sorgte für so manch netten Gag, ist dieser mittlerweile gereift und verrichtet einen recht soliden Job. Doch auch dieser stößt ab und zu an seine Grenzen. Insbesondere bei äußerst komplexen Zielsprachen wie Chinesisch kann es schon mal zu Problemen kommen. Wo Googles Übersetzer regelmäßig an seine Grenzen gerät, beginnt der menschliche Übersetzer erst langsam warm zu laufen. Im Zeitalter der florierenden künstlichen Intelligenz könnte jedoch der Übersetzer- und Dolmetscherberuf bald aussterben, oder? Dieser Frage wollen wir uns nun einmal widmen und schauen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist und wie der menschliche Übersetzer sich in Zukunft noch gegen die künstliche Konkurrenz behaupten kann.

Künstliche Intelligenz übersetzt Texte Experten sind für Fachübersetzungen nach wie vor unersetzbar

Wer international agiert und sich austauschen möchte, ja sogar muss, der kann einige Sprachen erlernen. Allerdings kostet das auch immer Zeit und man muss zudem einen kleinen Faible für Sprachen haben. Wer diesen nicht hat, der ist auf Übersetzungen angewiesen. Für Übersetzungen für alte Freunde in fernen Ländern dürfte Google sicher eine gute Adresse liefern, zumal auch dann der eine oder andere Schmunzler beim Gegenüber vorprogrammiert sein dürfte. Geht es in den geschäftlichen Bereich, sollten Fachwörter sitzen. Zudem bedarf es auch einer unmissverständlichen Kommunikation. Hier sind dann Profis gefragt. Befindet sich der Übersetzer des Vertrauens nicht gerade mit seinem Büro um die Ecke, dann lohnt auch hier der Blick ins Netz. Onlineplattformen wie etwa Easytrans24.com sind- wie der Name schon verrät- 24 Stunden verfügbar und bieten professionelle Übersetzungen in kürzester Zeit. In einem Blogbeitrag wurde Geschäftsführer Yigit Aslan unter anderem dazu befragt, wie die Chancen für Übersetzer stehen, die zu Zeiten von Google Translate und Co frisch als freie Mitarbeiter anfangen und auch ihr täglich Brot verdienen wollen. Interessant ist dabei die Antwort Aslans auf folgende Frage: „Wenn es eine perfekte Übersetzungsmaschine gäbe – wo läge dennoch der Unterschied zu einem professionellen menschlichen Übersetzer?“. Der Geschäftsführer mit über 1000 freien Übersetzern unter Vertrag, nennt das menschliche Denken als klare Antwort. Die künstliche Intelligenz ist trotz Deep Learning Prozessen noch nicht in der Lage zu verstehen, was gelesen wird. Besonders für Fachübersetzungen sei dieses dem Experten nach aber so fundamental wichtig. Das Problem der korrekten Grammatik, welche die Maschinen nach wie vor nicht beherrschen, fußt Aslan zufolge jedoch nicht auf fehlerhafter oder mangelnder einprogrammierter Regeln, sondern darauf, dass kein mentaler Zusammenhang gebildet werden kann, der für das Verstehen eines Textes unverzichtbar sei. Eine perfekte Übersetzungsmaschine ist demnach noch reine Utopie.

Programming code abstract technology background of software developer and Computer script Maschinen sollen Texte nun auch verstehen können

Seit dem Blogbeitrag sind etwas mehr als zwei Jahre vergangen und bei der Suche nach diesem Thema stößt man recht flott auf die Nachricht, dass Microsoft und der chinesische IT-Konzern Alibaba Ende Januar 2018 verkündeten, nun eine KI entwickelt zu haben, die bei einem Standardtest der das Leseverständnis überprüfte wurde, besser abschnitt als menschliche Kontrahenten. Schnell machten Vermutungen die Runde, dass nun die künstliche Intelligenz für versagende PISA-Studien-Schüler in die Bresche springen und geballte Datenmengen, die durch das Netz flattern, nun auch verstehen könne. Es wäre nun auch die letzte Schranken im Hinblick der Machtergreifung der künstlichen Intelligenz gefallen, heißt es weiter. Skynet rückt näher… Nein, halt Stopp! Das geht viel zu schnell. Wer sich mit der Meldung von Microsoft näher auseinandergesetzt hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass beim Wettstreit um die Leseverständlichkeitskrone ein wenig mit unfairen Mitteln gekämpft wurde. Die ebenfalls beteiligten Forscher der kalifornischen Stanford University räumten umgehend ein, dass die Maschinen leicht begünstigt wurden. So gelänge es auch recht einfach schon mit kleinen Tricks für ein Unverständlichkeitschaos zu sorgen. Was Menschen sofort auffallen würde, können die Maschinen auch in der heutigen Zeit noch nicht korrigieren. Vom Verstehen der Texte sind die Maschinen also nach wie vor noch weit entfernt. Auch mangelt es an Erfahrung. Vielmehr ist die KI heute in der Lage zu lernen auf Fragen zum Text die richtigen Antworten zu geben. Dennoch bedeutet dieses „simulierte Leseverständnis“ einen weiteren Durchbruch im Hinblick auf die Entwicklungen der künstlichen Intelligenz.

Standford-Test muss realtiviert werden

Aber zurück zur Ausgangsfrage mit dem jüngst durchgeführten Standford-Test als Messlatte. Beim Test Mensch gegen Maschine wurden lediglich Fragen gestellt, die sich auch so in einem Text wiederfanden. Wertungen, Deutungen und textausweitende Interpretationen wurden ausgeschlossen. Auf der anderen Seite mangelte es auch ein wenig an versierten und motivierten menschlichen Kontrahenten. Dennoch ist die Entwicklung spannend, denn noch vor einem Jahr schlugen die menschlichen Übersetzer die Maschinen noch deutlich. Am Ende lenken diese Testergebnisse jedoch nur vom Wesentlichen ab, denn Computer haben nun damit begonnen neben den Worten auch den Sinn dieser zu erforschen und zu verarbeiten. Und bisherige Beobachtungen haben gezeigt, dass KI-Programme die Gabe besitzen Angefangenes recht schnell zu perfektionieren und massiv hinzuzulernen.

Am Ende zählt die korrekte Übersetzung

Bisher haben menschliche Übersetzer also noch klare Vorteile gegenüber der künstlichen Intelligenz. Das wird sich bei dem Punkt „verstehen von Texten“, so wie es auch Experten wie Yigit Aslan vertreten, in naher Zukunft nicht ändern. Allerdings stellt sich ab einem gewissen Zeitpunkt die Frage, inwiefern es überhaupt darauf ankommen muss, dass Maschinen die in einem Text verkörperte Gedanken auch verstehen müssen. Zählt doch am Ende nur eines und zwar, dass eine sinnvolle und grammatikalisch korrekte Übersetzung geliefert wird.

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