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Aktualisiert: vor 7 Stunden 16 Minuten

Vertrauen erschüttert: Wie sich der Dieselskandal auf die Verkaufszahlen von Elektroautos auswirkt

vor 7 Stunden 59 Minuten

Lange Zeit war die Beziehung der deutschen Autofahrer zu Elektroautos eher unterkühlt. Während in Norwegen, den Niederlanden und sogar China immer mehr Menschen auf den Batterieantrieb umstiegen, blieben die Verkaufszahlen hierzulande regelmäßig hinter den Erwartungen zurück. Das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von einer Millionen Elektroautos auf den Straßen bis zum Jahr 2020 kann schon heute praktisch nicht mehr erreicht werden. Doch der Diesel-Skandal könnte nun so etwas wie eine Trendwende eingeläutet haben. Denn zum einen wurde das Vertrauen in den klassischen Antrieb mit Verbrennungsmotor erschüttert. Zum anderen sind aber auch Diskussionen um Fahrverbote und ähnliche Zwangsmaßnahmen durch den Betrug der deutschen Autohersteller stärker in den Fokus gerückt.

Die staatliche Kaufprämie wird inzwischen öfter beantragt

Den Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes zufolge wurden alleine im September 2.247 neue reine Elektroautos zugelassen. Dies sind immerhin knapp 37 Prozent mehr als im selben Monat des Vorjahres. Noch besser sieht es bei Fahrzeugen mit Hybridantrieb aus. Hier konnte ein Anstieg um mehr als 76 Prozent auf 8.674 neu zugelassene Wagen verzeichnet werden. Der entgegengesetzte Trend war bei Fahrzeugen mit Dieselmotor zu verzeichnen: Die Zulassungen gingen um mehr als ein Fünftel zurück. In absoluten Zahlen liegt der Diesel aber natürlich noch immer weit vor den Elektroautos. Immerhin ist aber auch die Zahl der Anträge für die staatliche Kaufprämie für E-Fahrzeuge gestiegen – und liegt nun bei 33.660.
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Die meisten Anträge wurden in Bayern gestellt. Es folgten Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hessen. Auch in diesen Bundesländern ist allerdings noch deutlich Potential nach oben. Zum Vergleich: Die staatliche Abwackprämie vor einigen Jahren wurde innerhalb weniger Tage mehr als 150.000 mal beantragt. Inzwischen hat sich zudem auch ein kleiner Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge entwickelt. Dieser steckt allerdings noch in den Kinderschuhen: 51 Elektroautos wechselten im September den Besitzer. Langfristig dürfte die gestiegene Zahl der Neuzulassungen aber auch zu mehr entsprechenden Gebrauchtwagen führen. Allerdings ist die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass die Batterie beim Verkauf noch ausreichend leistungsfähig ist.

Via: FAZ

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Race to the Clouds: So will VW das prestigeträchtigste Bergrennen der Welt gewinnen

vor 10 Stunden 4 Minuten

Der Volkswagen-Konzern ist traditionell im Motorsport sehr engagiert. Mit den Marken Audi und Porsche ist das Unternehmen zukünftig etwa gleich doppelt in der Formel E vertreten. Die Hauptmarke VW allerdings wird sich im kommenden Jahr einem ganz besonderen Projekt widmen: Dem Bergrennen Pikes Peak. Der Start befindet sich dabei im US-Bundesstaat Colorado auf einer Höhe von 1.440 Metern. Von dort geht es dann über viele gewundene Kurven nach oben. Das Rennen endet schließlich nach rund zwanzig Kilometern auf einer Höhe von 4.300 Metern. Das Ziel von VW im nächsten Jahr ist durchaus ambitioniert: Mit einem speziell entwickelten Elektroauto soll eine neue Rekordzeit erreicht werden.

Bisher hat Volkswagen nur die Silhouette des neuen Elektro-Rennwagens gezeigt. Bild: VW VW hat einige Innovationen für das Rennen angekündigt

Schon einmal hatte Volkswagen an dem Rennen teilgenommen. 1987 wurde die Bestzeit mit einem zweimotorigen Golf allerdings knapp verpasst. Nun will der Konzern die Revanche. Über das dafür entwickelte Elektro-Rennauto sind bisher aber nur wenige Details bekannt. Entwicklungschef Frank Welsch spricht lediglich von „innovativer Batterie- und Antriebstechnik“. Sicher ist zumindest, dass es sich um ein reines Elektrofahrzeug mit Allradantrieb handeln wird. Mittlerweile ist die Strecke zudem vollkommen asphaltiert. Anders als in der Vergangenheit müssen die E-Rennwagen daher nicht mehr über Offroad-Fähigkeiten verfügen. Ein erstes Bild deutet daher auch darauf hin, dass sich die Entwickler von Volkswagen an den klassischen Rennwagen der Prototypen-Klasse orientiert haben.
Die Roadmap E soll durch das Engagement unterstützt werden

Auf ein Auto mit Elektroantrieb zu setzen, macht beim Pikes Peak übrigens durchaus Sinn: In der Höhe beginnen klassische Verbrennungsmotoren zu stottern – Elektromotoren sind davon allerdings nicht betroffen. Für Volkswagen soll die Teilnahme auch eine Art Werbung für die groß angekündigte Roadmap E sein. Die Investitionsoffensive sieht vor, bis zum Jahr 2023 insgesamt 23 Elektroautos auf den Markt zu bringen. Alles in allem sollen dafür im Bereich der Entwicklung von Elektrofahrzeugen und der dazugehörigen Batterien rund 70 Milliarden Euro investiert werden. Das Rennen am Pikes Peak hat vor diesem Hintergrund aber noch eine weitere Aufgabe: Neuentwicklungen können dort direkt einer extremen Belastungsprobe unterzogen werden.

Via: Volkswagen Motorsport

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Insektenschwund: Warum sterben in Deutschland die Insekten weg?

19. October 2017 - 18:23

Auch wenn sie uns oft als lästig erscheinen, erfüllen Insekten im Ökosystem wichtige Aufgaben. Um so erschreckender ist die Erkenntnis, die Forscher in einer Langzeitstudie erlangten: In Deutschland gibt es einen besorgniserregenden Rückgang von Insekten. Die Biomasse der fliegenden Insekten hat seit 1989 um 76 Prozent abgenommen. Das Ergebnis kommt aus Naturschutzgebieten, was bedeutet, dass der Insektenschwund in landwirtschaftlich genutzten Gebieten noch viel schlimmer sein könnte. Weshalb genau in Deutschland die Insekten verschwinden, ist noch nicht bekannt.

In den Naturschutzgebieten verschwinden die Insekten

Insekten sind verantwortlich für die Bestäubung von 80 Prozent der Pflanzen in Deutschland. Ohne die kleinen Gliedertiere gäbe es kaum Obst und Gemüse. Der Rückgang wichtiger Bestäubungsinsekten wie Schmetterlinge, Käfer oder wilden Bienen ist daher besorgniserregend.

Wie genau der Bestand der Insekten insgesamt in Deutschland aussieht, war lange ungeklärt. Casper Hallmann von der Radboud Universität in den Niederlanden wollte dieser Problematik mit seinen Kollegen nachgehen. Das Team führte eine der umfangreichsten Langzeitstudien zum deutschen Insektenbestand durchgeführt. Über 27 Jahre hinweg werteten sie die Biomasse von fliegenden Insekten in insgesamt 63 Naturschutzgebieten aus. Die Forscher fingen die Insekten in einem standardisierten Verfahren und wogen sie. Außerdem bezogen die Forscher Umgebungsdaten in die Studie mit ein.

Drei Viertel der fliegenden Insekten sind weg

Das Ergebnis hat sogar die Forscher überrascht und erschreckt: Im Verlauf der Studie nahm die Biomasse der fliegenden Insekten in den untersuchten Gebieten um 76 Prozent zurück. Der Rückgang der Insekten betrifft also nicht nur einzelne Gruppen wie etwa Schmetterlinge oder Bienen, sondern alle fliegenden Insekten. Und er ist weitaus massiver als bisher angenommen.

Dieser Verlust der Insektenbiomasse ist alarmierend – und das umso mehr, weil alle Fallen in Naturschutzgebieten aufgestellt waren und damit in Gebieten mit eigentlich noch funktionierenden Ökosystemfunktionen„, so die Forscher.

Noch haben die Forscher keinen Grund gefunden

Auf die Frage, woran dieser beängstigende Rückgang liegt, haben die Forscher bisher noch keine genaue Antwort gefunden. Sie suchten nach Erklärungen in Veränderungen in den Habitaten oder der Landnutzung sowie im Klima. Dabei fanden sie keine ausreichende Erklärung. Um dem Insektensterben entgegenzutreten, ist es von entscheidender Bedeutung, die Gründe dafür zu kennen.

Eine Hypothese haben die Forscher jedoch: Sie vermuten, dass die Intensivierung der Landwirtschaft nebst der Nutzung von Pestiziden für das Insektensterben verantwortlich ist. „Die Schutzgebiete und ihre Insektenpopulationen könnten durch die Felder in ihrer unmittelbaren Umgebung beeinträchtigt worden sein – das würde den Trend zumindest teilweise erklären„, vermuten Hallmann und Kollegen. Diese Hypothese wollen sie nun weiter untersuchen.

Das Verschwinden der Insekten mag uns im Alltag nicht besonders auffallen oder sogar willkommen sein. Allerdings sind ganze Ökosysteme von den kleinen fliegenden Tieren abhängig. Wenn der Insektenschwund so weitergeht, sind massive Folgen zu etwarten.

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Diese Methode kann Erdgas besser nutzbar machen

19. October 2017 - 16:00

Jedes Jahr werden 150 Milliarden Kubikmeter Erdgas einfach abgefackelt. Für die Ölförderer ist dieser wertvolle Energierohstoff einfach nur Abfall. Das Gas vor Ort zu komprimieren, damit man es transportieren kann, ist zu teuer. Ebenso Pipelines. Vor allem, wenn nicht an Land gefördert wird, sondern auf dem Meer. Eine gigantische Verschwendung, die die Umwelt jährlich mit 400 Millionen Tonnen Kohlendioxid belastet.

Künftig zieht das Kostenargument nicht mehr. Yogesh Surendranath, Chemieprofessor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge/USA und drei seiner Kollegen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Erdgas wirtschaftlich in Methanol umwandeln lässt. Das ist ein flüssiger Chemierohstoff, aus dem sich andere Treibstoffe wie Diesel und Benzin herstellen lässt. Auch Kunststoffe werden daraus produziert.

Der Katalysator wird ständig verjüngt

Bei dem Verfahren der US-Forscher wird ein Katalysator eingesetzt, der den Spaltungsprozess von Erdgas (Methan) in Gang setzt. Während bei bisherigen Verfahren, Methan umzuwandeln, sehr hohe Temperaturen nötig sind, die sehr viel Energie verschlingen, läuft die MIT-Technik bei niedrigen Temperaturen. Außerdem sind die Anlagen, in denen die Umwandlung stattfindet, weitaus kleiner als die heute gängigen.

Der Trick der Forscher: Sie nutzen elektrische Energie, die den Katalysator immer wieder verjüngt, sodass er seine Fähigkeit, Methan zu spalten, über nahezu beliebige Zeit behält. Als Primärprodukte entstehen Methylbisulfate und Methansulfonsäure, die in einem zweiten Schritt in Methanol umgewandelt werden. Weil Methanol flüssig ist und bei normalen Temperaturen und Umgebungsdruck gelagert werden kann, lässt es sich leicht dorthin transportieren, wo es weiterverarbeitet wird.

Erdgas für den Übergang

Anders als US-Präsident Donald Trump glaubt Surendranath, dass der Nutzung erneuerbarer Energien die Zukunft gehört. Erdgas hält er für die Schlüsselenergie zur Überbrückung, denn es emittiert bei seiner Verbrennung pro erzeugter Kilowattstunde weitaus weniger Kohlendioxid als Kohle und Öl. Die Nutzung des bisher eher lästigen Nebenprodukts der Erdölförderung könne die Umwelt zusätzlich schonen.

 

via MIT

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Weltpremiere: Die erste schwimmende Windfarm versorgt 20.000 Haushalte

19. October 2017 - 14:09

Wenn man mit dem Flugzeug über das Meer fliegt, scheint es dort unendlich viel Platz zu geben. Für Windparks gilt dies bisher allerdings nur bedingt. Denn weil Offshore-Windfarmen im Boden verankert werden mussten, konnten sie nur in vergleichsweise flachen Gewässern gebaut werden. Konkret sollte die Wassertiefe nicht bei mehr als sechzig Metern liegen. Die norwegische Firma Statoil sieht darin ein Problem. Denn rund achtzig Prozent der Flächen, auf denen ein Meereswindpark denkbar wäre, besitzen eine größere Wassertiefe. Die Firma hat daher nun in Schottland den weltweit ersten schwimmenden Windpark erstmals Strom in das öffentliche Netz einspeisen lassen. Damit könnte zukünftig bis zu einer Tiefe von 800 Metern sauberer Windstrom erzeugt werden.

WindkraCopyright: Statoil Das Projekt in Schottland soll globales Vorbild werden

Errichtet wurde die Windfarm 24 Kilometer vor der schottischen Stadt Peterhead. Dort ist das Wasser bis zu 129 Meter tief. Das Projekt soll allerdings nur den Anfang darstellen. „Die Erfahrungen aus der Hywind Windfarm in Schottland werden den Weg ebenen für neue Möglichkeiten auf dem globalen Markt für Offshore-Windenergie“, erklärte Irene Rummelhoff, bei Statoil unter anderen für die Erneuerbaren Energien zuständig. Geplant ist zudem, dass die Kosten für die Energieproduktion auf der schwimmenden Windfarm in den nächsten Jahren stark sinken werden. Als Zielkorridor wurden dabei 40 bis 60 Euro pro Megawattstunde im Jahr 2030 definiert. Damit wären die schwimmenden Windräder konkurrenzfähig.
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Allerdings ist auch auf dem Meer der Wind nicht so konstant wie dies für die öffentlichen Stromleitungen optimal wäre. Deshalb arbeitet Statoil gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Masdar an einer Speicherlösung namens Batwind. Dort soll bis zu einer Megawattstunde Energie gespeichert werden können. Dies trägt dann dazu bei, dass in Schottland 20.000 Haushalte zukünftig nachhaltig mit Strom versorgt werden können. Die Standortwahl war zudem kein Zufall: Schottland ist eines der Länder mit der höchsten Produktion an Windenergie weltweit. Die erste Ministerin Nicola Sturgeon sieht ihr Land „an der Führungsposition in diesem globalen Wettlauf“. Schottland habe sich damit als „globales Zentrum für Energieinnovationen“ etabliert.

Via: Inhabitat

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So wollen sich die Fidschi Inseln mit grünen Anleihen für den Klimawandel wappnen

19. October 2017 - 11:13

Die Fidschi Inseln gehören zu den engagiertesten Befürwortern eines weltweiten Kampfes gegen den Klimawandel. Dies erscheint allerdings auch nur logisch: Zahlreiche Inseln des Staates müssten bei stark steigenden Meeresspiegeln aufgegeben werden. In diesem Jahr wird Fidschi zudem als erster Pazifikstaat die Weltklimakonferenz leiten – die allerdings in Bonn stattfindet. Nun hat die Regierung des Inselstaats ein interessantes Projekt ins Leben gerufen: Mit der Ausgabe von sogenannten „Green Bonds“ sollen Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel finanziert werden. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine einfache Anleihe, bei der Gläubiger dem Staat Geld zur Verfügung stellen und dafür Zinsen erhalten. Die Besonderheit aber: Die Verwendung ist zweckgebunden.

Foto: Jaejay77 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons Fünfzig Millionen Dollar sollen eingenommen werden

Es dürfen also nur nachhaltige Projekte aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz damit finanziert werden. Als erstes Land der Welt hatte Polen eine solche grüne Anleihe aufgelegt. Wenig später folgte Frankreich mit einem Anleihevolumen von sieben Milliarden Euro. Um solch große Summen geht es bei den Fidschi Inseln nicht. Der kleine Staat möchte lediglich 50 Millionen Dollar einsammeln. Genutzt werden soll das Geld zum einen, um die Energieversorgung bis zum Jahr 2030 komplett auf Erneuerbare Energien umzustellen. Zum anderen sollen aber auch Maßnahmen finanziert werden, die das Leben mit den Folgen des Klimawandels erleichtern. Die Fidschi Inseln sind damit das erste Entwicklungsland, das einen solchen Green Bond herausgibt.
Faszination Insel – Fidschi (SKY VISION) Preis: 4,97€ Sie sparen: 5.52€ (53%) Zuletzt aktualisiert am 20.10.2017 Bei Amazon ansehen Die Fidschis müssen deutlich höhere Zinsen zahlen als Frankreich

Für die Anleger kann es sich durchaus um ein attraktives Investment handeln. Je nach Laufzeit werden Zinsen zwischen 4,0 und 6,3 Prozent versprochen. Green Bonds unterscheiden sich allerdings in einem Punkt nicht von anderen Staatsanleihen: Erklären sich die Fidschi Inseln während der Laufzeit für zahlungsunfähig, droht den Anlegern ein hoher Verlust. Dieses Risiko wird durch die vergleichsweise hohen Zinsen ausgedrückt. Zum Vergleich: Frankreich gewährte bei seiner grünen Anleihe lediglich einen Zinssatz von 1,75 Prozent. Für Privatanleger dürft es recht kompliziert sein, direkt in den Green Bond der Fidschis zu investieren. Wer dennoch an einer nachhaltigen Geldanlage interessiert ist, kann sich auf einem Portal der Verbraucherzentrale über die verschiedenen Optionen informieren.

Via: Reuters

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Tesla: Diese Zugeständnisse hat die IG Metall Elon Musk abgerungen

19. October 2017 - 9:31

Es war ein Paukenschlag im breit gefächerten Markt der deutschen Automobilzulieferer: Im vergangenen Jahr wurde der deutsche Mittelständler Grohmann Engineering durch den Elektroauto-Pionier Tesla übernommen. Die deutsche Firma ist spezialisiert auf den Bau von automatisierten Fertigungsanlagen für den Fahrzeugbau. Dies ist für Tesla von Bedeutung, weil mit dem Model 3 erstmals der Massenmarkt in Angriff genommen werden soll. Um dafür ausreichend Autos zu einem annehmbaren Preis zu produzieren, ist eine weitgehende Automatisierung erforderlich. Wie wichtig diese ist, zeigte sich im dritten Quartal dieses Jahres: Weil die Fertigungsanlage noch nicht fertig war, wurde der Tesla Model 3 noch weitgehend per Hand montiert – und gerade einmal 260 Exemplare fertig gestellt.

Der neue Tesla Model 3 soll nicht zuletzt mithilfe von deutschen Fertigungsanlagen produziert werden.  Foto: Elon Musk Der Unmut in der Belegschaft war deutlich gewachsen

Doch so einleuchtend die Übernahme aus inhaltlicher Sicht auch war. Von Beginn an gab es Streit zwischen den langjährigen Mitarbeitern und dem neuen Besitzer. Dies begann mit der Tatsache, dass Grohmann lange Jahre fast die komplette deutsche Automobilindustrie belieferte – und sich nun nur auf Tesla konzentrieren sollte. Der ehemalige Chef Klaus Grohmann sollte zudem eigentlich im Unternehmen verbleiben, nahm aber nach wenigen Monaten seinen Hut. Am meisten Ärger verursachte aber das Thema Geld. Denn die Beschäftigten wurden nicht gemäß des Tarifvertrags für die Metall- und Elektroindustrie bezahlt, sondern erhielten knapp ein Drittel weniger. Die IG Metall hatte daher zwischenzeitlich sogar mit einem Streik gedroht. Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet, konnte nun aber eine Einigung zwischen Tesla und dem Betriebsrat erzielt werden.
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1. Die Gehälter der Beschäftigten werden um rund dreißig Prozent angehoben. Sie liegen damit nun in etwa auf dem Niveau des Tarifvertrags.

2. Auch die Ausbildungsvergütung wird deutlich erhöht.

3. Die Mitarbeiter erhalten eine Jobgarantie bis zum Jahr 2022.

4. Einen offiziellen Beitritt zum Tarifvertrag gibt es nicht.

5. Die Vereinbarung gilt rückwirkend ab dem 01. Oktober 2017.

Bereits im Frühjahr hatte Elon Musk mit einigen Zugeständnissen versucht, die Belegschaft zu beruhigen. Damals wurden jedem Mitarbeiter Tesla-Aktien im Wert von 10.000 Euro sowie eine Einmalzahlung von 1.000 Euro versprochen. Außerdem wurde der Lohn in einem ersten Schritt um 150 Euro monatlich angehoben. Nun konnte der Betriebsrat noch einmal deutlich mehr herausholen.

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CO2-Emissionen reduzieren ist nicht das einzige Mittel gegen den Klimawandel

18. October 2017 - 19:41

Auf der Klimakonferenz in Paris einigten sich die teilnehmenden Länder auf gemeinsame Klimaschutzziele. Diese konzentrierten sich auf eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Eine Maßnahme, die sich sicher positiv auswirken würde. Aber dabei handelt es sich nicht um den einzigen Weg, dem Klimawandel effektiv entgegenzutreten. Eine neue Studie kam zu dem Schluss, dass Maßnahmen wie Bäume pflanzen, die Revitalisierung von Erde und andere Begrünungsmaßnahmen sich genauso positiv auf den Klimawandel ausüben könnten wie die Reduzierung von CO2-Emissionen.

Eine grünere Erde ist eine gesündere Erde

Die Liste an Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken könnten, sind lang. Zu ihr gehört das Schützen von CO2-speichernden Landstrichen, besseres Nutzlandmanagement, Aufwaldung und andere natürliche Lösungen. Weltweit könnte so ein Effekt erreicht werden, der 37 Prozent der Reduzierung der CO2-Emissionen entspräche, die in den Paris-Verträgen vorgesehen sind. Theoretisch wäre es sogar denkbar, durch eine konsequente globale Begrünung den gleichen Effekt zu erreichen, den auch der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe zur Folge hätte.

Bereits 2014 hatte sich ein UN Panel mit den Effekten natürlicher Klimaschutzlösungen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse waren bereits vielversprechend, aber die Effekte könnten sogar 30 Prozent höher sein als bisher angenommen. Bis 2030 könnte so das Äquivalent von 11,3 Milliarden Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden – was ungefähr den jährlichen Emissionen von China entspricht. Besonders wichtig sind dabei Bäume, da diese quasi als CO2-Bank agieren. Mehr Bäume und nachhaltigeres Waldmanagement könnten extrem hilfreich im Kamp gegen den Klimawandel sein.

Klimaziele können noch eingehalten werden

Bisher sind die Tendenzen dahingehend, dass die Klimaschutzmaßnahmen weltweit nicht ausreichen werden, um das Ziel von einer maximalen Temperaturerhöhung von 2 Grad Celsius zu erreichen. Die neue Studie bietet aber alternative Lösungen, die das Ruder hinreichend gut implementiert und in Kombination mit der Reduzierung von CO2-Emissionen durchaus noch herumreißen könnten. „“Fortunately, this research shows we have a huge opportunity to reshape our food and land use systems“, so Paul Polman, der CEO von Unilever. Derartige Firmen haben als große Produzenten von Nahrungsmitteln eine besondere Verantwortung.

via The Guardian

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Politik: Wie ein US-Politiker die Demokratie verändern will

18. October 2017 - 17:15

Die Meinungen über Volksentscheide gehen auseinander. Während sie in manchen Ländern quasi an der Tagesordnung sind (ein prominentes Beispiel in Europa ist die Schweiz), sind sie in Deutschland seltener und auch nicht bindend. Ein Kandidat für den Stadtrat der Stadt Boulder im Bundesstaat Colorado in den USA möchte nun noch einen Schritt weiter in Richtung einer flüssigen Demokratie gehen: Er verspricht, im Falle seiner Wahl bei Abstimmungen stets so abzustimmen, wie es ihm die Bürger in einer extra Abstimmung über eine App vorgeben.

Bürger entscheiden über eine App

Die dazugehörige App namens Parti.Vote hat der Kandidat Camilo Casas selber programmiert. Er möchte die Demokratie so direkter gestalten. Anstelle zu hoffen, dass ein gewählter Vertreter Entscheidungen im Sinne der Bürger trifft, würden diese so vor jeder Entscheidung befragt werden. Die Bürger von Boulder könnten sich in der App registrieren. Casas Team würde vor der Freischaltung jede Anmeldung überprüfen, um Betrugsversuche zu vermeiden. Jede anstehende Abstimmung würde dann vor dem Abstimmungstermin über die App an die Bürger zur Abstimmung weitergereicht – Casas würde seine Stimme dann entsprechend abgeben, unabhängig von seiner eigenen Meinung zu dem Thema. „I personally am convinced that when you have to lobby a constituency rather than an elected office you will on average get more democratic and consensual outcomes“, so Casas gegenüber der Webseite Motherboard.

Direkte Demokratie: Ein heißes Thema

Der Ansatz von Casas gibt definitiv einen interessanten Ausblick auf die mögliche Zukunft der Demokratie. Wenn Casas gewählt wird, würde seine Stimme tatsächlich die Stimme des Volkes repräsentieren. In der Zeit vor dem Internet wäre dies schlicht zu aufwändig gewesen. Heute lassen sich solche Modelle aber problemlos realisieren.

Das Thema direkte Demokratie wird schon seit langem diskutiert. Auf Ebenen wie dem Stadtrat oder anderen Gemeindevertretungen sind die zu treffenden Entscheidungen noch recht nah am Bürger, eine informierte Entscheidung dürfte diesem deshalb leicht fallen. Auf höheren Ebenen, wie etwa der Landes- oder sogar der Bundesebene, werden die Entscheidungen komplexer und abstrakter und können im Grunde nicht einfach so vom Bürger nebenbei getroffen werden. Ein interessantes Beispiel für die Problematik rund um Volksentscheide und direkte Demokratie war die Abstimmung zum Brexit in Großbritannien, wo viele Wähler nach der Abstimmung zugaben, dass sie nicht wussten, was genau die Folgen der Abstimmung sind.

Der Ansatz ist nicht frei von Problemen

Casas Ansatz hat aber auch ganz spezifische Probleme. Zum einen könnten technologieaffine Bürger in der App überrepräsentiert sein, was die Abstimmungen verfälschen würde. Außerdem ist es schwer, ein rein elektronisches, internetbasiertes Abstimmungssystem vor Manipulationen zu schützen.

Ein ganz anderes Problem ergibt sich aus dem Grundprinzip der indirekten Demokratie. Es ließe sich nämlich argumentieren, dass Casas als Volksvertreter in erster Linie seine Wähler vertritt und nicht das komplette Volk. Da es nicht möglich ist, in der App zu prüfen, wer Casas gewählt hat und wer nicht, würde dieses Prinzip ausgehebelt werden.

Casas zumindest ist überzeugt, dass seine Idee und seine App ein Schritt in die richtige Richtung sind. „We’re not trying to build the perfect system of democratic participation. We’re trying to improve the system we have“, erklärt der Politiker.

Ein Problem lässt sich jedoch nicht wegdiskutieren: Dass Casas tatsächlich im November in den Stadtrat von Boulders gewählt wird, gilt als extrem unwahrscheinlich.

via Motherboard

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Wie der Ölkonzern Shell im großen Stil in Ladestationen für E-Autos investiert

18. October 2017 - 13:21

Elektroautos stellen nicht nur für die angestammten Autobauer eine Gefahr dar, sondern auch für die Betreiber von Tankstellen. Doch während die Autokonzerne zumindest an eigenen Elektrofahrzeugen arbeiten, halten sich viele Ölkonzerne im Bereich der E-Mobilität noch zurück. Eine Ausnahme stellt das niederländisch-britische Unternehmen Shell dar. So hat der Konzern bereits zu Beginn des Jahres angekündigt, die eigenen Tankstellen in Großbritannien und den Niederlanden mit Ladestationen für Elektroautos zu bestücken. Nun wird klar: Dabei handelte es sich lediglich um einen ersten Schritt. Denn Tankstellen sind zwar oft an verkehrsreichen Punkten gelegen und eignen sich daher gut als Standort. Viele Fahrer von Elektroautos wollen ihr Fahrzeug aber beispielsweise auch laden, während sie in der Innenstadt shoppen gehen.

Foto: Shell NewMotion betreibt in Europa mehr als 50.000 öffentliche Ladepunkte

Tesla hat daher etwa einen eigenen Supercharger für den Einsatz in Parkhäusern und anderen innerstädtischen Parkflächen entwickelt. Shell wiederum verkündete nun die Übernahme von NewMotion. Die Firma ist in Deutschland noch nicht wirklich gut bekannt, es handelt sich aber um Europas größten Betreiber von Ladestationen für Elektroautos. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen Zugriff auf 50.000 öffentliche Ladepunkte in ganz Europa. Diese sind oftmals beispielsweise vor Kaufhäusern gelegen – und ergänzen so das selbst aufgebaute Netz von Shell. Außerdem hat NewMotion auch Lösungen für die Installation von Ladestationen auf privaten Flächen im Angebot. Auch dies dürfte zukünftig ein wichtiger Geschäftszweig werden.
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Denn Autos mit Verbrennungsmotor müssen zwingend extern – also an einer Tankstelle – mit Kraftstoff befüllt werden. Elektroautos werden im Idealfall aber zumeist zuhaus geladen. Shell bastelt zudem nicht nur an einem immer größer werdenden Netz an Ladestationen, sondern arbeitet auch aktiv bei CharIn mit. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, einen internationalen Ladestandard für Elektroautos zu etablieren. Viele Experten sehen dies als notwendige Voraussetzung an, um Elektrofahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen. Wie viel Geld Shell insgesamt bereits in die E-Mobilität investiert hat, ist nicht genau bekannt. Es dürfte aber signifikant mehr sein als bei vielen Wettbewerbern – woraus im Idealfall langfristig ein Wettbewerbsvorteil entsteht.

Via: Treehugger

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Munich Re: Was der weltweit größte Rückversicherer vom Hyperloop hält

18. October 2017 - 11:45

Wer sich gegen große finanzielle Risiken absichern möchte, schließt in der Regel eine Versicherung ab. Das Versicherungsunternehmen wiederum arbeitet mit einem Rückversicherer zusammen, um das Risiko zumindest teilweise auf mehrere Schultern zu verteilen. Ob eine bestimmte Gefahr versichert werden kann, hängt also oftmals nicht zuletzt vom Urteil der Rückversicherer ab. Das weltweit größte Unternehmen dieser Art sitzt in München und trägt den Namen Munich Re. Die Experten dort haben sich nun mit den Risiken einer komplett neuen Technologie auseinander gesetzt: Sie prüften, inwieweit sich das Konzept des Hyperloop in der Praxis realisieren lässt und ob die damit einhergehenden Risiken versichert werden können. Das Urteil der Fachleute: Zweimal ein eindeutiges ja.

Bild: HTT / JumpStartFund Die Versicherungsfrage ist für den Erfolg der Technologie entscheidend

Diese Einschätzung ist durchaus von Bedeutung. Denn die am Hyperloop arbeitenden Unternehmen betonen immer wieder, dass die Technologie grundsätzlich einsatzbereit sei. Es fehle lediglich an staatlicher Regulierung und einer offiziellen Genehmigung für den Bau der ersten Strecke. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass die Frage geklärt wird, wer für eventuell auftretende Schäden haftet. Durch die Zusammenarbeit mit Versicherungsgesellschaften könnte dieser Punkt vergleichsweise einfach geklärt werden. Das Startup Hyperloop Transportation Technologies (HTT) hat daher nun eine offizielle Kooperation mit der Munich Re geschlossen. In diesem Rahmen haben sich die Fachleute des Konzerns das Konzept der Firma genauer angeschaut und sind zu ihrer positiven Einschätzung gekommen.

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Die Zusammenarbeit geht aber noch deutlich weiter: Munich Re hat eigens ein Hyperloop-Team aufgebaut, das helfen soll, die Technologie endgültig marktreif zu machen. Über die finanziellen Details der Kooperation ist bisher nichts bekannt geworden. Für gewöhnlich gibt Hyperloop Transportation Technologies aber Unternehmensanteile an Unternehmen ab, die zur Umsetzung des Projekts beitragen. Die Aufgabe von Munich Re dürfte vor allem darin bestehen, innovative Versicherungslösungen zu entwickeln, um die Risiken der neuen Technologie adäquat und möglichst preiswert abzusichern. Bereits in der vergangenen Woche war zudem bekannt geworden, dass der bekannte Unternehmer Richard Branson als Investor bei der Konkurrenzfirma Hyperloop One eingestiegen ist – und diese nun Virgin Hyperloop One heißen wird.

Via: FAZ

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Technologie im Einsatz: So sorgt Daimler im Winter für weniger Flugausfälle

18. October 2017 - 9:51

Viele Kinder freuen sich, wenn im Winter der erste Schnee kommt. Für Flughafenbetreiber ist dies allerdings eine extrem stressige Zeit. Denn um den Flugplan einhalten zu können, müssen die Start- und Landebahnen regelmäßig geräumt werden. Kommt es dabei zu Problemen, drohen Flugausfälle und unzufriedene Passagiere. Die häufigste Ursache für eine nicht ausreichende Schneeräumung an Flughäfen: Personalmangel. Denn der Schneefall setzt oft vergleichsweise überraschend ein und die Betreiber können nicht rund um die Uhr ausreichend Mitarbeiter vor Ort haben. Der Autobauer Daimler hat daher nun gemeinsam mit dem Flughafenbetreiber Fraport ein neues Konzept ausprobiert: Die fast fahrerlose Räumung eines Flugfeldes durch insgesamt vier miteinander kommunizierende Fahrzeuge.

Foto: Daimler Ein Fahrer kann bis zu 14 Fahrzeuge in Betrieb nehmen

Getestet wurde die Technologie allerdings noch nicht unter realen Bedingungen am hochfrequentierten Frankfurter Flughafen, sondern auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pferdsfeld. Ganz ohne menschliche Mitarbeiter geht es zudem noch nicht. Denn es handelt sich um eine Konvoi-Räumung. Im Leit-Fahrzeug sitzt daher auch weiterhin ein Fahrer, der mithilfe der dort vorhandenen Bedienelemente dann die gesamte Flotte steuern kann. Die einzelnen Räumfahrzeuge sind mit einer doppelten GPS-Ortung ausgestattet, kommunizieren aber auch untereinander und mit dem Remote Truck Interface (RTI). Alle 0,1 Sekunden erfolgt dabei ein kompletter Datenaustausch. In Pferdsfeld wurden Räumfahrzeuge des Typs Mercedes Benz Arcos 2045 AS genutzt. Theoretisch kann aber auch jedes andere Räumfahrzeug mit der Technologie ausgerüstet werden.
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Bei der nun erfolgten Demonstration kamen vier Fahrzeuge zum Einsatz. Die Räumung verlief also in etwa viermal so schnell, als wenn der menschliche Fahrer alleine mit seinem Fahrzeug unterwegs gewesen wäre. Rein technisch geht es sogar noch deutlich schneller: Bis zu 14 Räumfahrzeuge lassen sich zu einem gemeinsam arbeitenden Konvoi zusammenfassen. Insbesondere bei kurzfristig auftretenden extremen Witterungslagen könnte die neue Technologie helfen, den Flughafenbetrieb möglichst weitgehend aufrecht zu erhalten. Eine ausgefeilte Personalplanung wäre dafür dann nicht mehr notwendig. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Daimler zudem auch bei Lastwagen: Beim sogenannten Platooning fahren die LKWs des Konzerns automatisiert im Konvoi hintereinander und sollen so Sprit sparen können.

Via: Daimler

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Gesunder Haferbrei als neuer Trend: 3 Bears in „Die Höhle der Löwen“

17. October 2017 - 21:10

Food Startups gab es in „Die Höhle der Löwen“ bereits einige. Keines davon hatte sich aber die Produktion von Haferbrei auf die Fahne geschrieben. Besonders hip klingt dies auch erst einmal nicht. Aber zum einen ist der Brei extrem gesund und zum anderen – unter dem Namen Porridge – in Großbritannien bereits sehr beliebt. Dort wurde auch Caroline Steingruber im Sommer 2007 auf die einfache Frühstücksmahlzeit aufmerksam. Für ihren Mann Tom Nichols gab es allerdings ein Problem: Die meisten Produkte aus dem Supermarkt werden zusätzlich gezuckert – und kommen daher für den passionierten Sportler nicht in Frage. Gemeinsam begann das deutsch-britische Pärchen daher damit, selbst Haferbrei herzustellen – woraus später die Firma 3 Bears wurde.

Drei Bären wollen fünf Löwen überzeugen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer Goldlöckchen und die drei Bären hat die Namensgebung inspiriert

Inzwischen wird der besonders gesunde Haferbrei in vier Geschmacksrichtungen vertrieben: Klassik-Kern, Kokosnuss-Frucht, Apfel-Zimt und Banane-Mohn. Die Besonderheit: Es werden keine Zusatzstoffe verwendet und es kommen extra große Fruchtstücke zum Einsatz. Außerdem werden die Haferflocken in einer Mühle in Süddeutschland produziert. Der Haferbrei eignet sich somit bestens, um gesund in den Tag zu starten. Die Zubereitung ist zudem extrem einfach und zeitsparend – was insbesondere an arbeitsreichen Tagen ein Segen sein kann. Etwas ungewöhnlich ist der Name des Startups. Er bezieht sich auf das Märchen von Goldlöckchen und den drei Bären, in dem eine Schüssel Haferbrei eine wichtige Rolle spielt.
Die Bekanntheit der Marke soll gesteigert werden

Bisher wurde der Haferbrei von 3 Bears exklusiv über den eigenen Online-Shop vertrieben. Weil kein Zwischenhändler zum Einsatz kommt, ist dies in der Regel der Vertriebsweg mit der größten Marge. Allerdings muss dafür auch eine gewisse Markenbekanntheit erreicht werden, damit ausreichend Kunden den Shop aufsuchen. Mit der Hilfe eines Löwen wollen die beiden Gründer nun das Geschäftsmodell auf eine breitere Basis stellen. Sprich: Mögliche weitere Vertriebskanäle ausloten und die Bekanntheit des eigenen Produkts steigern. Damit zukünftig noch mehr Menschen mit dem gesunden Haferbrei ohne Zusatzstoffe in den Tag starten. Die „Höhle der Löwen“ scheint dafür genau der richtige Ort zu sein.

Mehrere Löwen kommen als Investor in Frage

Denn zahlreiche Löwen haben bereits in Produkte aus dem Food-Bereich investiert. So etwa Frank Thelen und Judith Williams in den Suppenproduzenten Little Lunch. Aber auch Dagmar Wöhrl hat außerhalb der Sendung bereits in diesem Bereich Erfahrung als Investorin gesammelt. Ralf Dümmel wiederum ist ein Experte darin, Produkte großflächig zu vertreiben und neue Vertriebskanäle zu erschließen. Wer auch immer in das Startup investieren möchte, muss dafür einen sechsstelligen Betrag auf den Tisch legen: Das Gründerpärchen bietet zehn Prozent der Anteile für 150.000 Euro an. Viel dürfte davon abhängen, ob den Löwen der gesunde Haferbrei tatsächlich schmeckt.

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Morotai: Die Sportbekleidung der Zukunft bei Die Höhle der Löwen

17. October 2017 - 20:50

Sportbekleidung ist in den letzten Jahren zu einem großen Markt gewachsen, in dem Innovation wichtig ist wie noch nie. Sportkleidung muss elastisch, atmungsaktiv und gleichzeitig eng anliegend sein. Davon mal abgesehen ist natürlich auch das Design wichtig. Nur wer auch optisch überzeugt kann auf längere Sicht auf dem Markt überzeugen. Das Startup „Morotai“ möchte seine Kunden mit einem klaren und puristischen Stil an sich binden.

Foto: MG RTL D / Frank Hempel Innovative Sportbekleidung mit klarem Design

Die Marke Morotai wurde von Rafy Ahmed, Waldemar Wenzel, Werner Strauch und Andreas Mair aus Baden-Württemberg gegründet und möchte Sportkleidung der nächsten Generation entwerfen und verkaufen. Die multifunktionalen Kleidungsstücke von Morotai sind mit Smartphones, Kopfhörerkabel und Fitnessstudiokarte kompatibel und bieten entsprechende Taschen und Kabelführungen. Die Kollektion von Morotai umfasst inzwischen 49 Teile. Es gibt Hosen Shorts, Leggins, Unterwäsche, Sports-Bras, T-Shirts, Hoodies, Jacken und Accessoires von Morotai.

Die Kollektion der vier Gründer setzt optisch auf stylisches, schwarz-grau-weißes Understatement. Die Farbwahl wurde getroffen, weil es sich um neutrale Farben handelt, die praktisch beliebig kombinierbar sind. Morotai hat so einen ganz eigenen Stil mit kalten Farben und klaren Formen entwickelt. Dazu passen die Werbefotos, die in der Einsamkeit Islands geschossen werden.

Morotai bei Die Höhle der Löwen

Das Kapital zur Gründung des Modelabels stammte einst von einem Investitionsgutschein des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 5.000 Euro. Um die Marke bekannter zu machen und den Vertrieb auszubauen, benötigen die vier Gründer nun aber mehr Geld. Dieses soll von einem Investment von einem der Juroren der Vox-Show Die Höhle der Löwen kommen. Bei ihrem Pitch bot das Unternehmen den Löwen eine Beteiligung von 15 Prozent für 75.000 Euro an.

Im Rahmen des Pitches von Morotai bei Die Höhle der Löwen kam es jedoch zu einer peinlichen Panne, die die Spannung bei der heutigen Ausstrahlung etwas mindern dürfte: Bereits vor einigen Stunden brach die DHDL-Jurorin Dagmar Wöhrl die Schweigepflicht vor der Ausstrahlung der Sendung und warb auf der Homepage ihres Modeunternehmens Wöhrl mit der Marke Morotai – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der Deal zustande kam. Eine derartige Panne kam bei Die Höhle der Löwen bisher noch nie vor.

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Flirtey: Wie Drohnen leben retten können

17. October 2017 - 19:41

Drohnen werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Eines der größten Einsatzgebiete ist ohne Frage der Einsatz im Lieferbereich. Neben Amazon experimentieren noch einige andere Unternehmen damit, Drohnen zu diesen Zwecken einzusetzen. Aber Drohnen können auch Leben retten. Das zeigt sich beispielsweise an Drohnen, die in Afrika Blutproben zu Laboren liefern. Aber auch in Industrieländern können Drohnen lebensrettende Aufgaben übernehmen – beispielsweise im Fall von Herzinfarkten oder anderen kardialen Events. Bei einem Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses sind die Überlebenschancen massiv davon abhängig, wie schnell und wie gut erste Hilfe geleistet wird. Das Startup Flirtey arbeitet an einem System, bei dem Drohnen Defibrillatoren direkt an den Ort eines Herzstillstands ausliefern, sodass auch Ersthelfer vor dem Eintreffen eines Krankenwagens bereits möglichst effektive Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen können.

Foto: Flirtey Defi-Drohnen retten Leben

Im Falle eines Herzstillstandes sinkt die Überlebenschance mit jeder Minute, die vergeht, ohne dass ausreichende Maßnahmen zur Hilfe durchgeführt werden. Eine zeitnah durchgeführte Herz-Lungen-Wiederbelebung erhöht die Überlebenschance, aber ohne Defibrillator ist es so gut wie unmöglich, das Herz wieder zum Schlagen zu bringen.

Flirtey ist nicht das erste Unternehmen, das den Ansatz verfolgt, die wichtigen Wiederbelebungshelfer mit einer Drohne auszuliefern. 2014 entwarf ein Student der Uni Delft den Prototyp einer Ambulanz-Drohne, und auch ein deutsches Unternehmen experimentierte bereits mit entsprechenden Drohnen. Laut einer schwedischen Studie reduzieren Defibrillator-Drohnen die Zeit, die benötigt wird, um einem Patienten mit Herzstillstand die beste Hilfe zukommen zu lassen, im Vergleich mit Krankenwagen auf etwa ein Viertel.

DJI Phantom 3 Standard Preis: 485,00€ Zuletzt aktualisiert am 18.10.2017 Bei Amazon ansehen Flirtey-Drohnen lassen den Defi aus der Luft herab

Flirtey hat sich in der Vergangenheit bereits mit Unternehmen wie Domino’s, 7-Eleven und auch mit der NASA zusammengetan, um diverse Lieferszenarien für Drohnen zu erproben. Nun arbeitet das Unternehmen an einem Service, der Defibrillator-Drohnen zum Alltag im US-amerikanischen Notfallsystem machen soll. Dafür hat sich Flirtey mit der Regional Emergency Medical Services Authority (REMSA) zusammengetan.

Wenn der Service etabliert ist, sollen nach einem Notruf wegen eines Herzstillstands ein Krankenwagen und eine Drohne mit einem automatischen Defibrillator zeitgleich losgeschickt werden. Die Flirtey-Drohne navigiert direkt und autonom an den Einsatzort, sodass dort bereits vor dem Eintreffen der Ambulanz mit effektiven Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden kann.

Die Besonderheit bei den Flirtey-Notfalldrohnen ist, dass diese nicht landen, sondern den Defibrillator aus der Luft herablassen. So kann die Drohne überhalb von Gefahren wie Bäumen und Hochspannungsleitungen bleiben und den Defibrillator dennoch an den Einsatzort bringen.

Foto: Flirtey Noch stehen die Regularien dem Service im Weg

Flirtey möchte seine Drohnen zum festen Teil der Rettungskette machen. Zu diesem Zweck arbeitet das Unternehmen mit Hilfe der REMSA daran, die entsprechenden Genehmigungen zu bekommen. Bisher ist der Flug unbemannter Drohnen außerhalb der Sichtlinie eines Piloten in den USA nicht gestattet. Flirtey hofft, das System bis 2018 etablieren zu können.

„We’re working with REMSA on the necessary regulatory approvals, and combining Flirtey’s flight planning software into REMSA’s highly-specialized patient care and transport programs. In addition to its ground ambulance system, REMSA also operates Care Flight, an FAA-approved airplane and helicopter air ambulance service. Along with working together on FAA approvals, we’re also developing an important public education campaign focused on integrating emergency drone AED delivery into the communities we serve. We intend to launch in 2018“, so Flirteys CEO Matt Sweeney.

via Flirtey

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ioki: Die Deutsche Bahn steigt in die fahrerlose Zukunft ein

17. October 2017 - 17:22

Zwischen dem Zentrum von Bad Birnbach in Niederbayern und der nahe gelegenen Rottal-Therme fährt künftig ein Bus, der ohne Fahrer auskommt. Auf dem Fahrersitz hockt zwar noch ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB), die diesen Feldtest initiiert hat. Der muss aber nur eingreifen, wenn die Sensoren versagen und der Bus in Gefahr zu geraten droht. Noch in diesem Monat soll der Bus den Betrieb aufnehmen.

Bild: Deutsche Bahn Eigenes Auto wird überflüssig

Das Fahrzeug mit jeweils sechs Sitz- und Stehplätzen fährt maximal 20 Kilometer pro Stunde. Er ist Teil eines ehrgeizigen Programms der DB, das zahlreiche autonom fahrende Busse und Pkw vorsieht und ioki genannt wird. Die Fahrzeuge lassen sich per Smartphone-App bestellen. Sie holen den Fahrgast an dessen Haustür ab und bringen ihn zum nächstgelegenen Bahnhof. Dort nimmt er dann den Zug. Vor allem im ländlichen Raum sind Zugreisende weitgehend darauf angewiesen, mit dem eigenen Auto zum Bahnhof zu fahren oder sich bringen zulassen.

Die Einsatzzentrale, bei der die Fahrtwünsche eintreffen, koordiniert die Busse so, dass sie möglichst viele Passagiere mit dem gleichen Ziel aufnehmen können. Dabei verlieren die elektronischen Disponenten nicht die Abfahrtzeiten der Züge aus den Augen, die die Passagiere nehmen wollen. Haben diese Verspätung kann sich der Bus entsprechend mehr Zeit lassen.

Nächstes Testfeld in Hamburg

„Unsere Vision ist es, unsere Angebote noch stärker an den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten, damit sie ihre täglichen Wege einfacher und flexibler gestalten können – ohne eigenes Auto, jederzeit auf Abruf, digital buchbar, in der Stadt wie auf dem Land und mit Anschluss an die Schiene“, sagt DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Auf Bad Birnbach folgt Hamburg, was nicht ganz logisch zu sein scheint, gibt es in der Hansestadt doch ein ausgezeichnetes Nahverkehrssystem. Zunächst wird 2018 ein Shuttledienst mit Bussen angeboten, die ganz konventionell gefahren werden. Parallel dazu soll ein Testfeld mit autonom fahrenden Bussen installiert werden. Spätestens 2025 sollen die ersten regulären ioki-Angebote in Betrieb gehen.

via Deutsche Bahn

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Einhörner: Diese 7 deutschen Startups sind mehr als eine Milliarde wert

17. October 2017 - 14:56

Das Silicon Valley gilt noch immer als die wichtigste Region der Welt, um neue und extrem erfolgreiche Unternehmen zu gründen. In den letzten Jahren sind aber auch immer mehr europäische Startups in die Weltspitze vorgestoßen und mit Milliarden bewertet worden. Am erfolgreichsten dabei: Der schwedische Musikstreamingdienst Spotify. Aber auch der Markt in Deutschland entwickelt sich erstaunlich gut. War vor einiger Zeit noch der Modehändler Zalando das einzige jüngere Unternehmen mit Milliardenbewertung, können dies inzwischen immerhin sieben deutsche Firmen von sich behaupten, die nach der Jahrtausendwende gegründet wurden.

1. Zalando

Der Modehändler hat als eines der ersten Online-Unternehmen wieder verstärkt auf Fernsehwerbung gesetzt – und war damit extrem erfolgreich. Noch wichtiger: Seit einigen Jahren erwirtschaftet das Unternehmen eine positive Umsatzrendite. Zum Zeitpunkt des Börsengangs war die Firma dann schon fast sechs Milliarden Euro wert – und damit teurer als die Lufthansa.

2. Trivago

Im Jahr 2005 von drei Absolventen der „Business School HHL Leipzig Graduate School of Management“ gegründet, war Trivago damals die erste Hotel-Metasuche auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen betreibt selbst keine Hotels, sondern vergleicht die Preise von mehr als 250 Buchungsseiten. Geld verdient wird dann mit einem Pay-Per-Click-Modell. Inzwischen gehört die Mehrheit von Trivago der Bunchungsseite Expedia.

3. Delivery Hero

Essenslieferungen online zu organisieren war die Idee von Niklas Östberg und seinen Mitgründern. Inzwischen beschäftigt die Online-Plattform mehr als 12.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 40 Ländern aktiv. Obwohl bisher noch nie ein Gewinn erwirtschaftet werden konnte, ging das Unternehmen in diesem Jahr mit einer Bewertung von 4,4 Milliarden Euro an die Börse.

4. Rocket Internet

Für die Firma der Samwer-Brüder wurden schon viele Bezeichnungen geprägt. „Startup-Schmiede“ wird davon vielleicht am häufigsten genutzt. Tatsächlich hat sich das Geschäftsmodell inzwischen aber ein wenig gewandelt. Wurden früher vor allem erfolgreiche Webseiten aus anderen Ländern geklont, wird heute auch viel direkt in junge Firmen investiert. So war und ist Rocket Internet etwa an Zalando und Delivery Hero beteiligt.

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5. Auto1

Mit gebrauchten Autos zu handeln ist keine ganz neue Idee. Die Auto1 GmbH hat aber erfolgreich einen Online-Marktplatz für Gebrauchtwagen aufgebaut. Seit der Gründung im Jahr 2012 wurden darüber 330.000 Autos verkauft. Anders als bei vielen Konkurrenten werden die Fahrzeuge in der Regel nicht von privat an privat verkauft, sondern an unabhängige Händler. Bei der letzten Finanzierungsrunde ergab sich ein Unternehmenswert von 2,5 Milliarden Dollar.

6.Hello Fresh

Der Versender von Kochboxen gilt als möglicher nächster Börsengang in Deutschland. Doch es gibt auch kritische Stimmen: So will Amazon in den Markt einsteigen, die Umsätze hängen noch immer sehr stark von den Marketingausgaben ab und das US-Vorbild Blue Apron steckt in der Krise.

7. Xing

Das Karrierenetzwerk wurde ebenfalls nach einem US-Vorbild aufgebaut und konzentriert sich vornehmlich auf die deutschsprachige Region. Hier kann inzwischen ein Umsatz im dreistelligen Millionenbereich erwirtschaftet werden. Großaktionär des Unternehmens ist die Burda Digital GmbH.

Quelle: Startup Report der Bank GP Bullhlound

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Cyber-Bankraub: Wie Nordkoreas Hacker für harte Devisen sorgen

17. October 2017 - 13:15

Weil Nordkorea entgegen den Vereinbarungen des Atomwaffensperrvertrags an einem eigenen Atomprogramm arbeitet, wurde das Land mit internationalen Sanktionen belegt. Seitdem ist es für die Regierung deutlich schwieriger an internationale Devisen zu gelangen. Diese werden aber benötigt, um Importe von ausländischen Waren zu bezahlen. Bereits seit längerem versucht Nordkorea daher, die Sanktionen durch illegalen Handel zu unterlaufen. Inzwischen wurde dies durch eine weitere Einnahmequelle ergänzt: Den Cyber-Bankraub. Die dafür zuständige Gruppierung nennt sich Lazarus und soll nun – den Angaben der Cyber-Sicherheitsfirma BAE zufolge – für den Hack einer Bank in Taiwan verantwortlich sein. Dieser Cyber-Überfall ging noch recht glimpflich aus: Die Täter wollten 60 Millionen Dollar erbeuten, mussten sich letztlich aber mit 500.000 Dollar begnügen.

Foto: , North Korea — Pyongyang, (stephan), Flickr, CC BY-SA 2.0 Bangladeschs Zentralbank war das bisher größte Opfer

In der Vergangenheit war Lazarus bereits deutlich erfolgreicher. So wurde im vergangenen Jahr die Zentralbank von Bangladesch attackiert. Der Schaden damals: 81 Millionen Dollar. Anschließend hatten der internationale Zahlungsdienstleister Swift und alle Banken weltweit ihre Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft. Dies könnte auch jetzt geholfen haben, den Angriff rechtzeitig zu bemerken und weitgehend zu vereiteln. Experten gehen allerdings nicht davon aus, dass die nordkoreanischen Hacker nun gar nicht mehr in Aktion treten werden. Vielmehr dürften die aufgebauten Kapazitäten in diesem Bereich dauerhaft genutzt werden, um an neue Devisen zu gelangen. Die Hacker haben aber auch noch andere Aufgaben: So wurde vor einiger Zeit der Konzern Sony gehackt und anschließend erpresst.
Mousepad / Mauspad “ Hacker “ Mousepad – lustige mousepads – Geschenkartikel – Computerzubehör Preis: 9,99€ Zuletzt aktualisiert am 18.10.2017 Bei Amazon ansehen Die westlichen Geheimdienste arbeiten an Gegenmaßnahmen

Dabei ging es aber nicht um Geld, sondern den Film „The Interview“, indem der nordkoreanische Machthaber veralbert wird. Westliche Geheimdienste stehen den Aktionen extrem kritisch gegenüber. Die US-Regierung hatte daher vor kurzem sogar Gegenangriffe eingeleitet. Dabei wurden die Server der nordkoreanischen Hacker mit sogenannten „Denial of Service“ Attacken lahmgelegt. Die Aktion war aber eher als Warnung gedacht und zeitlich begrenzt. Offenbar hatte sie aber nicht die gewünschte Wirkung. Unklar ist noch, weshalb der neueste Cyber-Bankraub in Taiwan stattfand. Denkbar ist, dass bei der betroffenen Bank die Sicherheitsvorkehrungen eine Lücke hatten – und schlicht diese Gelegenheit genutzt wurde. Möglich ist aber auch ein Racheakt: Der Inselstaat hatte erst im September alle Öllieferungen an Nordkorea eingestellt.

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Der kleine Knick: Besondere Schultüten in „Die Höhle der Löwen“

17. October 2017 - 12:14

In späteren Jahren gehört der Schulbesuch zumeist nicht zu den beliebtesten Tätigkeiten. Zu Beginn aber ist noch eine enorme Begeisterung zu spüren: Der erste Schultag ist ein bedeutender Moment im Leben eines Kindes. Schon vor vielen Jahren hat sich daher die Tradition der Schultüte entwickelt. Darin finden die neuen Erstklässler zur Feier des Tages Süßigkeiten und ähnliche kleine Geschenke. Tobias Otto und Johanna Kettner verbrachten daher viele Stunden damit, kreative Schultüten für die Kinder von Freunden und Bekannten zu basteln. Dies machten sie so gut, dass sie immer wieder ermutigt wurden, das Projekt zu professionalisieren – was sie dann unter dem Namen „Der kleine Knick“ auch taten.

Auch jeder Löwe bekommt eine der besonderen Schultüten von „Der kleine Knick“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer Drache, Dinosaurier und Einhorn sind die Verkaufsschlager

Das junge Startup vermarktet gefaltete Schultüten in besonderen Designs. Diese müssen von den Kunden aufgefaltet werden und bestechen anschließend durch ihre Dreidimensionalität. Zu Beginn hatte die Firma zwei Verkaufsschlager: Einen Dinosaurier, der speziell für Jungen konzipiert wurde, und das Einhorn Emma. Letzteres ist natürlich auch in der Höhle der Löwen ein interessantes Symbol: Als „Unicorn“ – zu deutsch: Einhorn – werden Startups bezeichnet, die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. In diesen Sphären bewegt sich „Der kleine Knick“ natürlich noch nicht. Zumindest konnte inzwischen aber das Sortiment erweitert werden – mit dem Drachen Dagobert und kreativen Ordnungssystemen für den Schreibtisch.
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Die beiden Gründer werben zudem damit, dass es sich um ein nachhaltiges Produkt handelt. Denn während normale Schultüten zumeist schnell ausgepackt und dann entsorgt werden, können die dreidimensionalen und selbst stehenden Bastelarbeiten auch später noch als Spielzeug oder Dekorationsobjekt genutzt werden. Das spezielle Geschäftsmodell mit Schultüten hat allerdings einen Nachteil: Die Nachfrage konzentriert sich in der Regel auf wenige Wochen im Jahr. Inzwischen versucht das Unternehmen daher, Drache, Einhorn und Dinosaurier auch als ganzjährig nutzbare Geschenkverpackung zu vermarkten. Es ist davon auszugehen, dass die Löwen genau nachhaken werden, wie erfolgreich dieser Versuch ist – und wie die Zahlen des Unternehmens genau aussehen.

Die Firma wird mit 250.000 Euro bewertet

In „Die Höhle der Löwen“ wagen sich die beiden Gründer, weil sie ihr Angebot durch neue Tiere ergänzen möchten. Außerdem soll der Vertrieb weiter ausgebaut werden. Das Angebot ist für die Löwen allerdings vergleichsweise günstig: Für 20 Prozent der Firmenanteile werden lediglich 50.000 Euro verlangt. Daraus ergibt sich eine Firmenbewertung von 250.000 Euro. Nicht alle Bastel-Startups waren in der Höhle der Löwen allerdings erfolgreich: PaperShape, eine Firma die Tiertrophäen aus Origami anbot, musste den Pitch ohne ein Investment der Löwen beenden. Tobias Otto und Johanna Kettner hoffen, dass ihnen mit „Der kleine Knick“ ein ähnliches Erlebnis erspart bleibt.

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Neue Therapieansätze: Diese erstaunliche Funktion übernehmen deine Zellen beim Fasten

15. October 2017 - 10:03

In den letzten Jahren hat sich die Schulmedizin vermehrt einem uralten Thema gewidmet: dem Heilfasten. Bislang eher in die esoterische Ecke gedrängt, steht die heilsame Wirkung der reduzierten Nahrungsaufnahme zunehmend auf soliden wissenschaftlichen Füßen. Besonders interessant: Die Körperzellen übernehmen beim Fasten das »Müllrecycling«.

Heilfasten setzt einen Selbstreinigungsprozess des Körpers in Gang Bei Energiemangel beginnen die Körperzellen mit »Müllrecycling«

Schon Hippokrates empfahl, besser zu fasten als Medikamente zu nehmen – und seit vielen Generationen preisen Menschen die »entschlackende Wirkung« der Hungerkur. Beim klassischen Fasten kommen pro Tag nicht mehr als 400 Kalorien auf den Tisch, und das ausschließlich in Form von Flüssigkeiten wie Tee, Brühe oder Saft. Die subjektive Wirkung ist kaum umstritten, allzu vielen Patienten geht es spätestens am dritten Fastentag deutlich besser. Die moderne Fastenforschung stellte in den letzten paar Jahren fest, dass auch objektive Fakten dafür sprechen, das Heilfasten gezielt als therapeutisches Instrument zu nutzen. Im Körper geschehen nämlich ebenso faszinierende wie nützliche Dinge, sobald es an der Energiezufuhr mangelt: Die Zellen beginnen dann, sämtlichen »Mikroschrott« um sich herum zu verdauen und daraus neue Energie zu gewinnen. Und von diesem Müll sammelt sich im Laufe der Jahre ziemlich vieles an: Fehlgefaltete Proteine, die eine Neurodegeneration auslösen können, reihen sich an defekte Mitochondrien, die unter Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Auch schädliche Bakterien und Viren können diesem interzellularen Recyclingsystem zum Opfer fallen, was ganz sicher niemandem leidtut.

»Entschlackung« findet auf der Zellebene statt

Die vielgepriesene »Entschlackung« gibt es also wirklich, nur nicht im grobstofflichen Bereich, sondern ganz im Kleinen, auf der Zellebene. Viele Enzyme und Gene feuern dieses praktische Müllrecyclingsystem noch an, Entzündungen gehen zurück, der Blutzucker- und -fettspiegel wird reguliert, der Blutdruck beruhigt sich. Gerade bei Blutdruckpatienten ist die positive Wirkung des klassischen Fastens erwiesen, aber auch sogenanntes intermittierendes Fasten beruhigt den Kreislauf. Die letztgenannte Fastenmethode kann sogar für Patienten mit Untergewicht heilsam sein, da nicht dauerhaft auf Nahrung verzichtet wird, sondern nur für einen gewissen Prozentsatz des Tages. In den restlichen Stunden muss in diesem Fall natürlich ein kalorischer Ausgleich geschehen!

Heilfasten nur unter fachkundiger Anleitung

Grundsätzlich gilt: Wer Heilfasten möchte, lässt sich am besten dabei von einem Spezialisten begleiten, um wirklich alles richtig zu machen. Verschiedene Krankheiten wie Diabetes II, Krebs, Rheuma und Migräne verlangen jedenfalls nach unterschiedlichen Therapieansätzen und ganz gewiss auch nach einer gewissen Vorsicht. Weiterhin gibt es mittlerweile zahlreiche neue Formen des Fastens, vom Gemüsefasten bis zum Schleimfasten, über die ihr euch bei Bedarf informieren könnt. Eine Essenspause von mindestens zwölf Stunden pro Tag kann durchaus ein guter Anfang sein, dabei sollte regelmäßig entweder das Frühstück oder Abendessen wegfallen. Ab einem gewissen Punkt hört sogar der lästige Hunger auf!

Quelle: br.de

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