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Was eine nicht schafft, schaffen viele.
Aktualisiert: vor 15 Stunden 50 Minuten

In Florida filmten Idioten, wie sie einen Hai hinter einem Schnellboot zogen und veröffentlichten es – Florida idiots film themselves dragging live shark behind boat

30. July 2017 - 18:16

Doro

„Schau, er ist schon fast tot“, sagte ein Mann lachend und zeigte auf den Hai. Ein brutales Video zeigt, wie vier Männer lachend einen Hai mit hoher Geschwindigkeit hinter einem Boot herziehen. Das Video wurde bereits tausend Mal geteilt und so wurde Florida Fish and Wildlife Conservation Commission auf dieses Video aufmerksam und begann, diese Männer zu suchen.

„Wir sind auf dieses Video hingewiesen worden. Wir nehmen das sehr ernst und untersuchen derzeit diesen Vorfall. Wir versuchen auch, die Personen im Video zu identifizieren und wo es stattgefunden hat. Wenn Sie irgendwelche Informationen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Wildlife Alert Hotline unter 888-404-3922 oder Tip@MyFWC.com . Einzelpersonen können anonym bleiben.“ 

Andere Beiträge aus dem Instagram-Account des Bootsfahrers, zeigten ihn, wie er einen toten Hund mit einem Seil um den Hals hielt und darauf hinwies, dass er mit diesem Hund einen Hai füttern wolle. Daraufhin folgte auf den Sozialen Medien eine regelrechte Suchaktion und die Männer wurden ausfindig gemacht.

Identifizierter Mann, der einen Hai auf einem Video hinterher zog, bittet die Polizei um mehr Polizeischutz vor seinem Haus in Florida

Einer der vier Männer, die vor kurzem in einem Video, das zeigt, wie ein Hai brutal hinter einem Schnellboot hergezogen wurde, hat die örtlichen Behörden um erhöhte Polizeipatrouillen vor seinem Haus in Palmetto, Florida, gebeten.

Laut WFOX-TV bestätigt der Palmetto-Polizeichef Scott Tyler, dass ein unbenannter 21-Jähriger, der im Video zu sehen war, die Polizei gebeten hat.  „Es gibt keine Massen, die sich draußen vor seinem Haus versammelt haben“, sagte Tyler. „Wir halten nur ein zusätzliches Auge drauf.“

Immer wieder tauchen Videos auf den Sozialen Medien auf, die Menschen zeigen, wie sie Tierquälerei begehen. Zum Beispiel:

Vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröte von Touristen für Selfies grausam gequält – Sea Turtle in Lebanon victim of selfie

Viele Hai-Bestände sind bedroht, auch weil die Nachfrage nach den Flossen der Tiere dramatisch gestiegen ist: Millionen Haie wurden bislang bei lebendigem Leib zerlegt und verstümmelt zurück ins Meer geworfen. Indien hat sogar ein Verbot des Abtrennen von Haifischflossen an Bord eines Schiffes auf dem Meer erlassen, um die unmenschliche Jagd auf Haie zu stoppen.

Florida idiots film themselves dragging live shark behind boat

by 

July 25, 2017 at 3:06 PM


The Florida Fish and Wildlife Conservation Commission is investigating a disturbing video that shows three colossal idiots dragging a live shark behind a boat at high speeds.

The video, which has been shared thousands of times, shows three men smiling and joking while a shark is violently whipped around and dragged behind the boat.

„Look it’s already almost dead,“ says one man laughing and pointing at the shark.

The FWC is not pleased.

 We have been alerted to this video. We take this very seriously and are currently investigating this incident. We are also attempting to identify the individuals in the video and where it took place. If you have any information, please contact our Wildlife Alert Hotline at 888-404-3922 or Tip@MyFWC.com. Individuals can remain anonymous.

Obviously the video has gotten the attention of the fishing community, as well as the FWC. „This is just really sick, one of the most horrific things I have seen in 50 years of professional sport fishing,“ said Mark „The Shark“ Quartiano to WESH.

At the moment, no one has been charged with any crime (which is why we haven’t mentioned any of the men’s names or social media accounts, though they’re incredibly easy to look up) it’s really only a matter of time.

Other posts from the boat driver’s Instagram account, who has been savagely outed by social media users, show him allegedly manhandling pelicans, catching illegal tarpon, and in one photo, holding a dead dog with a rope around its neck and insinuating that it will soon be fed to sharks.

Man identified in shark-dragging video asks police for more patrols at Florida home

by 

July 28, 2017 at 1:06 PM

One of the four men recently identified in a viral video that shows a shark being brutally dragged behind a speed boat has asked local authorities for increased police patrols at his home in Palmetto, Florida.

According to WFOX-TV, Palmetto Police Chief Scott Tyler confirms that an unnamed 21-year-old featured in the video has asked for an increase of police patrols in front of his home. „There aren’t any crowds gathered outside,“ said Tyler to the station. „We’re just keeping an extra eye open.“

All four men in the video are currently being investigated by the Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, but have yet to be charged with a crime.

Due to policy, the FWC has not released the men’s names, but local news outlets and social media users have named all four individuals.

Besides the shark video, one of the individuals on the boat has a well-documented history of posting disturbing photos to his social media accounts, including a post where he is posing with a protected spotted eagle ray, and another where he allegedly uses a dead dog for shark bait.

To say people aren’t pleased is an understatement.

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Tierquälerei: Nach Facebook-Posting verhaftet – Florida woman arrested for ‚riding‘ on sea turtle

Britische Meeresbiologen schockieren mit neuer Studie: Die Tiefsee – Abfalleimer langlebiger Zivilisationsgifte- Banned chemicals from the ’70s found in the deepest reaches of the ocean

Die Gier macht auch nicht vor den Weltmeeren halt – das Meer wird zur Rohstoffquelle – doch niemanden interessiert es!

Wenn wir denken, schlimmer geht es nicht: Zehntausende von Dollar zahlen Chinesen für bedrohte Schildkröten weltweit, da sie die Potenz steigern sollen!

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Ein „strahlendes“ Freihandelsabkommen! Was sich in Japan an Dreistigkeit abspielt, ist kaum noch zu ertragen – Für einen Strand in Fukushima werden Oberschülerinnen zu Werbezwecken benutzt

30. July 2017 - 12:12

Doro

Immer neue Probleme ergeben sich rund um die havarierten Atommeiler im japanischen Fukushima. Und jetzt benutzen sie Schülerinnen, um Werbung zu machen für einen Strand in Fukushima – wie zuvor schon Schüler dazu missbraucht wurden, entlang der Joban-Autobahn Müll aufzusammeln! Herausgeputzt als hawaiianische Hula-Tänzerinnen spielen die Schülerinnen in den Meereswellen am Badeort Usuiso in Iwaki. Das liegt in der Präfektur Fukushima. Dort wurde am 15. Juli 2017 der Strand nach 6 Jahren erstmalig wieder geöffnet. Das Feriengebiet war 2011 stark betroffen von dem Tsunami, bei dem 115 Anwohner zu Tode kamen und nahezu 90 % aller Häuser in der Region zerstört wurden. Jetzt wurden die langläufigen weißen Sandstrände am Samstag wieder für Familien freigegeben – mit lebhaften Hula-Hula-Tänzen der Oberschülerinnen des Ortes.

Seit Beginn der Fukushima-Katastrophe strömt hochradioaktives Wasser in den Pazifik. Jetzt kommt weiteres hinzu, denn wie wir schon mehrfach berichteten, stellen weiterhin die gewaltigen Wassermassen und deren Entsorgung ein großes Problem dar. Das Gelände  ist mit Tanks übersät, in denen Millionen Liter verstrahlten Grund- und Kühlwassers lagern. Tepco, der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima, will mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen.

Hinzu kommen noch 9 Millionen Säcke radioaktiver Müll und dann ist da noch Olympia 2020. 

Was sich in Japan an Dreistigkeit abspielt, ist kaum noch zu ertragen. Jetzt wird doch tatsächlich das Fukushima Azuma Baseball Stadium Austragungsort der Olympischen Spiele in Tokio 2020. Und dies, obwohl die Strahlung innerhalb des Kernreaktors Fukushima solch astronomische Werte erreicht haben, dass noch nicht mal Roboter sie aushalten können. Wut und Entsetzen aus Fukushima, nachdem das Tokio-Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele laut The Telegraph bekannt gab, dass das Fukushima Azuma Baseball-Stadion als Austragungsort für die Softball- und Baseball-Spiele mit eingebunden werden soll. Damit will die japanische Regierung nur zeigen, dass das Fukushima-Desaster vorbei ist. Es ist unverantwortlich, schickt doch die Regierung bereits Menschen wieder in die Region, die immer noch kontaminiert ist. Wie soll alles in Ordnung sein, wenn die Region immer noch belastet ist?

https://tokyo2020.jp/en/

Glauben Sie, dass die Meeresfrüchte aus Fukushima unbedenklich sind, zumal die radioaktiven Strahlen an manchen Stellen im maroden Atomkraftwerk so hoch sind wie seit der Atomkatastrophe nicht mehr? 

Auch Deutschland importiert Fische und Fischerzeugnisse aus Japan, während in Taiwan Tausende gegen die Aufhebung des Importverbots von Nahrungsmitteln aus Fukushima protestieren. Siehe: Höchste Strahlung seit der Havarie – Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? Größter Convenience Store in Japan jetzt mit Gemüse und Schweinefleisch aus Fukushima – Taiwan protestiert gegen Aufhebung von Importverbot

Jetzt gibt es auch ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan

Bereits 2015 berichteten wir über die „Strahlende Freundschaft“ – Die EU und Japan verhandeln seit 2013 über ein Freihandelsabkommen, dessen Abschluss sich Merkel wünscht. Zum Abschluss ihres Besuchs in Japan 2015  hatte Kanzlerin Angela Merkel erneut auf den schnellen Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan gedrängt. Jetzt ist es soweit. Das Abkommen steht.

Importstatistik – Hier die Außenhandelszahlen von Deutschland für den Import mit Japan  – bedeutet, diese Waren führt Deutschland aus Japan ein. Warenkategorie 2016 € 2015 € Unterschied (in %) Bekleidung 9.887.000 € 10.481.000 € -594.000 (-5.67%) Chemische Erzeugnisse 2.364.756.000 € 2.244.646.000 € 120.110.000 (+5.35%) Datenverarbeitungsgeräte, elektr. u. opt. Erzeugn. 4.887.818.000 € 4.508.518.000 € 379.300.000 (+8.41%) Elektrische Ausrüstungen 2.151.913.000 € 1.984.257.000 € 167.656.000 (+8.45%) Erdöl und Erdgas 0 € 0 € 0 (-) Erze 51.000 € 298.000 € -247.000 (-82.89%) Erzeugnisse der Landwirtschaft und Jagd 9.860.000 € 8.002.000 € 1.858.000 (+23.22%) Fische und Fischereierzeugnisse 4.132.000 € 3.581.000 € 551.000 (+15.39%) Forstwirtschaftliche Erzeugnisse 103.000 € 161.000 € -58.000 (-36.02%) Getränke 6.632.000 € 6.291.000 € 341.000 (+5.42%) Glas und -waren, Keramik, Steine und Erden 318.569.000 € 283.914.000 € 34.655.000 (+12.21%) Gummi- und Kunststoffwaren 473.132.000 € 443.392.000 € 29.740.000 (+6.71%) Holz und Holz- Kork- Korb- Flechtwaren ohne Möbel 1.495.000 € 1.323.000 € 172.000 (+13.0%) Kohle 0 € 0 € 0 (-) Kokereierzeugnisse und Mineralölerzeugnisse 14.142.000 € 15.834.000 € -1.692.000 (-10.69%) Kraftwagen und Kraftwagenteile 3.550.341.000 € 2.876.402.000 € 673.939.000 (+23.43%) Leder und Lederwaren 4.923.000 € 4.262.000 € 661.000 (+15.51%) Maschinen 4.472.029.000 € 4.607.969.000 € -135.940.000 (-2.95%) Metalle 306.034.000 € 298.780.000 € 7.254.000 (+2.43%) Metallerzeugnisse 339.178.000 € 322.655.000 € 16.523.000 (+5.12%) Möbel 9.878.000 € 12.554.000 € -2.676.000 (-21.32%) Nahrungsmittel und Futtermittel 39.199.000 € 32.214.000 € 6.985.000 (+21.68%) Papier, Pappe und Waren daraus 53.667.000 € 45.491.000 € 8.176.000 (+17.97%) Pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse 502.761.000 € 309.863.000 € 192.898.000 (+62.25%) Sonstige Fahrzeuge 828.044.000 € 806.412.000 € 21.632.000 (+2.68%) Sonstige Waren 1.508.286.000 € 1.303.323.000 € 204.963.000 (+15.73%) Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse 8.405.000 € 8.521.000 € -116.000 (-1.36%) Tabakerzeugnisse 62.000 € 43.000 € 19.000 (+44.19%) Textilien 86.506.000 € 81.253.000 € 5.253.000 (+6.46%) Import gesamt 21.951.804.000 € 20.220.444.000 € 1.731.360.000 (+8.56%)

Quelle auwi-bayern.de

Bereits am 07.Januar 2016 meldete Japan:

EU lockert Bestimmungen für Fukushima-Lebensmittel: Das Besondere daran ist, das praktisch fast alle Lebensmittelprodukte der Präfektur Fukushima ebenfalls wieder für den Handel in der EU freigegeben werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln aus Japan war im Zuge der Fukushima-Krise im März 2011 von mehreren Staaten stark beschränkt worden und wird nun schrittweise wieder gelockert. Von der Lockerung der Importverbote sind Obst und Gemüse, Produkte der Fleischindustrie sowie Buchweizen und Tee aus Fukushima ausgenommen. Lediglich für Kaki besteht weiterhin ein Verbot. Auch andere Präfekturen dürfen nun weitere Waren in EU-Mitgliedsstaaten exportieren. Hierzu zählen alle Lebensmittel der Präfekturen Aomori und Saitama sowie Reis und Sojabohnen aus sechs weiteren Präfekturen in der nordöstlichen Region Japans. Das berichtete die NHK.

Am Donnerstag, dem 6. Juli 2017 unterzeichnete Japans Premierminister Shinzo Abe am Vorabend des G20 das Freihandelsabkommen mit Japan. 

Europäische Kommission – Pressemitteilung

Brüssel, 6. Juli 2017 Presseerklärung EU und Japan erzielen Grundsatzeinigung über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen

Die Europäische Union und Japan haben heute eine grundsätzliche Einigung über die wesentlichen Elemente eines Wirtschaftspartnerschaftsabkommens erzielt.

Das Abkommen wird das bedeutendste bilaterale Handelsabkommen sein, das jemals von der EU geschlossen wurde, und das erste, das ein spezielles Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzübereinkommen enthält.

Für die EU und ihre Mitgliedstaaten wird mit dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der Großteil der von EU-Unternehmen zu entrichtenden Zölle, die sich auf jährlich 1 Mrd. EUR belaufen, beseitigt; Der japanische Markt wird für wichtige Agrarausfuhren der EU geöffnet und in zahlreichen Branchen werden neue Geschäftsmöglichkeiten geschaffen. Dabei werden höchste Standards in den Bereichen Arbeit, Sicherheit, Umwelt und Verbraucherschutz gesetzt. Öffentliche Dienstleistungen werden weiterhin vollumfänglich geschützt und ein eigenes Kapitel über nachhaltige Entwicklung wird aufgenommen. In Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten wird auf den hohen Standards aufgebaut, die sowohl die EU als auch Japan erst kürzlich in ihren Datenschutzvorschriften verankert haben, wodurch diese noch bekräftigt werden.

Der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker, der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der japanische Premierminister Shinzo Abe verkündeten die grundsätzliche Einigung auf dem Gipfeltreffen EU-Japan.

Präsident Juncker erklärte hierzu: „Heute haben wir eine grundsätzliche Einigung über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen erzielt, dessen Wirkung weit über unsere Grenzen hinausreicht. Mit diesem Abkommen bekennen sich die EU und Japan zu ihren gemeinsamen Werten und zur Einhaltung höchster Standards in Bereichen wie Arbeit, Sicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz. Indem wir Beschlüsse anvisieren, mit denen die Angemessenheit des Datenschutzniveaus geprüft und bestätigt wird, unterstreichen wir, wie wichtig es uns ist, das Grundrecht auf den Schutz personenbezogener Daten zu wahren. Gemeinsam senden wir die klare Botschaft an die Welt, dass wir für offenen und fairen Handel stehen. Für uns gibt es keinen Schutz durch Protektionismus. Nur wenn wir Hand in Hand arbeiten, werden wir in der Lage sein, weltweit hohe Maßstäbe zu setzen. Das ist die Botschaft, die die EU und Japan morgen gemeinsam den Staats-und Regierungschefs der G20 übermitteln werden.

Die EU-Kommissarin für Handel, Cecilia Malmström, fügte hinzu:„Dieses Abkommen ist nicht nur von enormer wirtschaftlicher Bedeutung, sondern wird uns auch einander näher bringen. Wir zeigen damit ganz deutlich, dass die EU und Japan, zwei demokratische und offene internationale Partner, an den freien Handel glauben und daran, dass es besser ist, Brücken zu bauen statt Mauern zu errichten. Da Japan die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist und großes Interesse an europäischen Produkten zeigt, birgt dieses Abkommen für Europa ein gewaltiges Potenzial. Wir rechnen mit einem starken Anstieg der Ausfuhren in zahlreichen Wirtschaftszweigen der EU.“

Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagte dazu: „Das ist eine Win-win-Situation für beide Partner, aber ein besonders großer Gewinn für das ländliche Europa. In puncto Landwirtschaft ist das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU-Japan das bedeutendste und weitreichendste Abkommen, das je geschlossen wurde. Heute setzen wir neue Maßstäbe für den Handel mit Agrarerzeugnissen. Die Zölle auf die Ausfuhr von Wein werden ab dem Tag des Inkrafttretens beseitigt sein. Für Weinerzeuger bedeutet dies Einsparungen in Höhe von 134 Mio. EUR pro Jahr. Gleichzeitig wird für den österreichischen Tiroler Speck, das deutsche Münchener Bier, den belgischen Jambon d‘Ardenne, den Polska Wodka sowie für mehr als 200 weitere geografische Angaben der EU von nun an in Japan dasselbe Schutzniveau gelten wie in Europa.“

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen wird zu einer Steigerung der EU-Exporte führen und großen wie kleinen europäischen Unternehmen sowie Arbeitnehmern und Verbrauchern neue Chancen eröffnen. Der Wert der Ausfuhren aus der EU könnte um einen Betrag von 20 Mrd. EUR steigen. Dadurch könnten mehr Möglichkeiten und Arbeitsplätze in zahlreichen Branchen der EU geschaffen werden, beispielsweise in der Landwirtschaft, bei Lebensmitteln, Lederwaren, Schuhen und Bekleidung, Arzneimitteln, Medizinprodukten und in anderen Bereichen.

Bei den Agrarausfuhren aus der EU wird das Abkommen Folgendes bewirken:

– Beseitigung der Zölle für viele Käsesorten wie Gouda und Cheddar (derzeitiger Zollsatz: 29,8 %), aber auch für die Ausfuhr von Wein (durchschnittlicher Satz derzeit: 15 %)

– Rindfleisch: erhebliche Steigerung der EU-Ausfuhren nach Japan; Schweinefleisch: zollfreie Ausfuhr von verarbeitetem Fleisch und nahezu zollfreie Ausfuhr von Frischfleisch

– Schutz von mehr als 200 hochwertigen europäischen Agrarerzeugnissen (sogenannte geografische Angaben) in Japan

Das Abkommen

– öffnet außerdem die Dienstleistungsmärkte, insbesondere in den Bereichen Finanzdienstleistungen, E-Commerce, Telekommunikation und Verkehr

– stellt für EU-Unternehmen den Zugang zu den großen Beschaffungsmärkten Japans in 48 Großstädten sicher und beseitigt bestehende Hemmnisse bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im wirtschaftlich bedeutenden Bereich der Eisenbahn auf nationaler Ebene

– schützt sensible Wirtschaftszweige der EU – etwa den Automobilsektor – durch Übergangsfristen bis zur Marktöffnung

Zudem wird das Abkommen die Führungsrolle Europas bei der Gestaltung der Globalisierung und der Regeln des globalen Handels stärken und die Möglichkeit bieten, hierbei unsere Grundwerte einzubringen. Die Interessen und besonderen Anliegen der EU werden ebenfalls gewahrt. Damit trägt das Abkommen dazu bei, einige der Herausforderungen anzugehen, die im von der Kommission im Rahmen des Weißbuch-Prozesses vorgelegten Reflexionspapier Die Globalisierung meistern dargelegt sind.

Nächste Schritte

Die heutige Grundsatzeinigung erstreckt sich auf die meisten Teile des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens. In manchen Kapiteln müssen noch technische Details geklärt werden und es gibt auch Kapitel, die nicht unter die Grundsatzvereinbarung fallen – beispielsweise der Investitionsschutz. Die EU hat ihr reformiertes Investitionsgerichtssystem ins Spiel gebracht und wird auf all ihre Partner – einschließlich Japans – zugehen, um auf die Einrichtung eines multilateralen Investitionsgerichtshofs hinzuarbeiten. Andere Bereiche, in denen weitere Arbeiten erforderlich sind, umfassen die Zusammenarbeit in Regulierungsfragen sowie die Kapitel mit den allgemeinen und den institutionellen Bestimmungen.

Auf der Grundlage der heutigen Grundsatzvereinbarung werden beide Seiten ihre Arbeit fortsetzen, um die verbleibenden technischen Fragen zu klären und Ende des Jahres eine endgültige Fassung des Abkommens vorliegen zu haben. Dann wird die Kommission das Abkommen rechtlich prüfen, in alle Amtssprachen der EU übersetzen und schließlich den EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament zur Genehmigung vorlegen.

Weitere Informationen

Gemeinsame Erklärung zum 24. Gipfeltreffen EU-Japan

Memo: Zentrale Elemente des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens EU-Japan

Gemeinsame Erklärung zum Datenschutz

Themenseite mit Fotos und Videomaterial vom Gipfeltreffen und den Verhandlungen (zum Download)

Infografiken und Themenblätter zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU-Japan

Erfahrungen von Exporteuren: Europäische Exporteure auf dem japanischen Markt

Ausverhandelte Kapitel und Verhandlungsunterlagen

Die Grundsatzvereinbarung – Bericht an die Mitgliedstaaten

Blog-Eintrag von Kommissarin Malmström: Abkommen mit Japan

Transparenz bei den Verhandlungen: Sitzungen und Unterlagen

Mehr zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU-Japan

Mehr zu den Handelsbeziehungen zwischen der EU und Japan

Auf eine „strahlende“ Freundschaft.

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Das Desaster von Fukushima findet kein Ende – Waldbrände im AKW-Sperrgebiet – Sparking Fears of Airborne Radiation, Wildfire Burns in Fukushima ‘No-Go Zone’

Entsetzlich – Olympische Spiele in Fukushima? Strahlung des Kernreaktors so zerstörerisch, dass noch nicht mal Roboter sie aushalten können – Anger as Fukushima to host Olympic events during Tokyo 2020 Games – ‚Unimaginable‘ Nuclear Reactor Radiation So Destructive, Not Even Robots Can Survive

Fukushima – Sechs Jahre nach der Katastrophe – Es sind noch viele Fragen offen

Höchste Strahlung seit der Havarie – Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? Größter Convenience Store in Japan jetzt mit Gemüse und Schweinefleisch aus Fukushima – Taiwan protestiert gegen Aufhebung von Importverbot

Radioaktivität von Fukushima in Lachsen von USA und Kanada festgestellt – It’s Finally Here: Radioactive Plume From Fukushima Makes Landfall on America’s West Coast

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Indisches Gericht lehnt Abtreibung eines10-jährigen Vergewaltigungsopfers ab – India’s top court rejects child rape victim’s abortion plea

28. July 2017 - 18:20

Doro

Das 10-jährige Mädchen wurde sieben Monate lang von ihrem Onkel vergewaltigt. Als das Kind über starke Bauchschmerzen klagte, brachten es die Eltern in ein Krankenhaus im indischen Bundesstaat Punjab. Dort wurde die Schwangerschaft in der 26. Woche festgestellt.
Das indische Gesetz verbietet eine Abtreibung nach der 20. Woche, außer das Leben der Mutter sei gefährdet.

Also wandten sich die Eltern an ein Gericht, damit eine Abtreibung vorgenommen werden konnte. Am 18 Juli 2017 verweigerte das Bezirksgericht die Abtreibung. Somit musste das Postgraduierten-Institut für medizinische Bildung und Forschung ( PIL) laut Hindustantimes, vom 28.Juli 2017  einen Bericht beim Obersten Gericht einreichen. 

Heute hielt das Oberste Gericht ein Plädoyer und gab bekannt, da das Mädchen bereits in der 32. Woche sei, weder eine Abtreibung für das Mädchen noch für den Fötus gut sei und lehnte die Abtreibung ab.

Das Oberste Gericht bestimmte, dass das Mädchen in einer bestmöglichen medizinischen Einrichtung versorgt wird.

5-Jährige vergewaltigt, Krankenhaus verweigerte die Behandlung

Als im April 2017 ein kleines 5-jähriges Mädchen von zwei 15-Jährigen vergewaltigt wurde, gingen die armen Eltern mit dem Kind zur Polizeistation, um den Vorfall zu meldeten. In Indien ist es notwendig, dass ein erster Informationsbericht (FIR), also ein schriftliches Dokument über eine Straftat, ausgestellt wird. Doch anstatt ein Dokument auszustellen, gaben die Polizisten dem kleinen Mädchen ein Schmerzmittel und schickten es wieder nach Hause.

Als das Kind nach zwei Tagen immer noch stark blutete und sich ihr Zustand verschlechterte, brachten die besorgten Eltern das Mädchen am 24. April 2017 in das staatliche Krankenhaus. Doch da der Vater das Dokument, also das FIR nicht vorweisen konnte, um zu belegen, dass das Kind vergewaltigt worden war, wiesen die Ärzte die Behandlung des Kindes ab. Somit begann ein Spießrutenlauf des Vaters. Weder registrierte die Polizei den Fall, noch begannen die Ärzte mit der Behandlung des Kindes. Das Mädchen durfte zwar im Krankenbett bleiben und bekam Schmerztabletten, aber das war es dann auch. Bis sich laut hindustantimes am Donnerstag, den 27. April der Leiter des lokalen Kongresses  einschaltete und die Polizei unter Druck setzte.

Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt!

Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist in Indien weit verbreitet. Insgesamt 10 854 Fälle von Vergewaltigungen von Kindern wurden im Jahr 2015 gemeldet. In den meisten Fällen ist es ein Verwandter des Opfers. Die Dunkelziffer dürfte noch weit höher liegen, so Experten. Siehe: Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt – 5-Jährige vergewaltigt, Krankenhaus verweigerte die Behandlung – Schülerin darf nach Vergewaltigung Schule nicht mehr betreten

Indische Abgeordnete fordern eine Gesetzesänderung, da die Vergewaltigungen von Kindern in den letzten fünf Jahren um 151% gestiegen sind.

SC dismisses abortion plea for 10-year-old rape survivor who is 32 weeks pregnant | india-news | Hindustan Times https://t.co/UV5lf9Auzu

— cybersecurity (@cyberse49333188) 28. Juli 2017

Indian Court rejects abortion plea of 10-year-old rape victim

dailytrust.com.

India’s Supreme Court ruled on Friday that a 10-year-old rape survivor would not be allowed to abort her 32-week-old foetus as physicians had advised against it, her lawyer said.

Indian law prohibits medical termination of pregnancies after 20 weeks except when the mother’s life is at risk.

The girl’s pregnancy was discovered recently when her parents took her to a hospital in Punjab state after she complained of pain in her stomach, NDTV news channel reported.

She was found to be 26 weeks pregnant.

The girl has alleged that she was raped several times over seven months by her uncle, who has been arrested.

Lawyer Alakh Srivastava approached the Supreme Court on behalf of the girl’s parents after a lower court rejected their plea to allow an exception to perform an abortion.

The Supreme Court had earlier directed the state-run Legal Service Authority in the Punjabi capital Chandigarh to have a panel of experts examine the child and give its opinion.

The court said the doctors’ panel advised against an abortion as they felt the child is too far into her pregnancy, Srivastava said.

“The court also ordered that the girl is provided with the best possible medical facilities,’’ Srivastava said.

Sexual abuse of children is rampant in India, a total of 10,854 cases of child rape were reported in 2015, while activists claimed that many rape case went unreported, in most cases the assaulter is known to the victim.

A child is defined as below 18 years in the National Crime Records Bureau data.

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Unglaublich : El Salvador: wegen einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt und US Anti-Abtreibungsgegner finanzieren Abtreibungsverbot! – El Salvador: Rape survivor sentenced to 30 years in jail under extreme anti-abortion law- U.S. GROUP FUNDING EL SALVADOR’S ANTI-ABORTION MOVEMENT

Grausame Kindesmissbrauch-Plattform auch in Deutschland aufgedeckt – Es sind die abscheulichsten Verbrechen des Jahrhunderts – Vater filmte Missbrauch eigener Kinder – Missbrauch Babys & Vergewaltigung im Netz

Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert! – Onlinesex global: reale Vergewaltigungen von Kindern!

Pakistan – brutales Verbrechen an einem 6-jährigen Mädchen – Nach Vergewaltigung einfach weggeworfen!

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Unglaublich : El Salvador: wegen einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt und US Anti-Abtreibungsgegner finanzieren Abtreibungsverbot! – El Salvador: Rape survivor sentenced to 30 years in jail under extreme anti-abortion law- U.S. GROUP FUNDING...

28. July 2017 - 16:47

Doro

El Salvadors Abtreibungsgesetz gilt als das brutalste auf der Welt. Auf „herbeigeführten Schwangerschaftsabbruch“ stehen Gefängnisstrafen von bis zu 40 Jahren. Human Life International (HLI) soll seit 2000 mit finanzieller Unterstützung eine Lockerung der Abtreibungsgesetze in El Salvador verhindert haben. Abtreibung ist in El Salvador seit 1998 unter allen Umständen verboten, selbst wenn die Schwangerschaft das Ergebnis einer Vergewaltigung oder von Inzest ist, oder bei Lebensgefahr der Schwangeren. 1999 wurde dieses Verbot in die Verfassung aufgenommen. Genau ein Jahr später folgte die finanzielle Unterstützung von HLI. HLI hatte dieses brutale Abtreibungsgesetz wie auch Si a la Vida als Sieg gegen die gesetzlichen Abtreibungen erklärt. 

 Human Life International ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Lebensrechtsorganisation. HLI stammt aus den USA und hat 59 Aktionszentralen in 51 Ländern.

Die Auswirkungen durch El Salvadors härtestes Abtreibungsgesetz sind verheerend:  So ist Teodora seit beinahe 10 Jahren in Haft. 2008 wurde Teodora del Carmen Vásquez wegen „besonders schweren Mordes“ zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem sie bei der Arbeit eine Totgeburt erlitten hatte. Tausende Frauen und Mädchen wurden gezwungen, ihre Schwangerschaften fortzusetzen, obwohl sie vergewaltigt worden waren. Erst am 5. Juli 2017 wurde die 19-jährige Evelyn Beatriz Hernández Cruz wegen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Sie wurde von einem Gangmitglied über mehrere Monate hinweg vergewaltigt und wurde schwanger. Als der Säugling nicht überlebte, wurde ihr vorgeworfen, sie hätte den Tod des Kindes vorsätzlich herbeigeführt.

Dokumente, die dem Guardian vorliegen, belegen, dass Human Life International von 2000 bis 2007 einen Betrag in Höhe von $ 47 360 an die Fundación Sí a la Vida gab. Von 2008 bis 2014 gab die Gruppe weitere $ 615 432. In vielen seiner öffentlichen Materialien bezieht sich Human Life International auf die salvadorianische Gruppe als Niederlassung El Salvadors.

Sí a la Vida berät Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften, besucht Schulen und macht  Anzeigen, die an Frauen gerichtet sind, die eine illegale Abtreibung in Betracht ziehen – was lautet: „Mit einer Abtreibung stirbst du innerlich“.

2013 wurde das salvadorianische Oberlandesgericht international kritisiert, als es Beatriz eine Abtreibung verbot, um ihr Leben zu retten Sie hatte Lupus und ihr Fötus hatte einen tödlichen  Mangel im Gehirn. Erst als sie schwer erkrankte, durfte sie einen Not-Kaiserschnitt vornehmen lassen. Ihr Baby lebte nur wenige Stunden.

María Teresa Rivera, die 2012 zu 40 Jahren Haft verurteilt worden war, nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hatte und die am 20. Mai 2016 freigelassen wurde, ist nach ihrer Freilassung mit ihrem Sohn nach Schweden geflohen und hat Asyl beantragt, weil die Staatsanwaltschaft in El Salvador Berufung gegen ihrer Freilassung einlegen wollte. Am 20. März 2017 wurde ihr Asylantrag in Schweden angenommen. Es ist der erste Fall, dass einer Frau wegen eines Abtreibungsgesetzes politisches Asyl zugesprochen wurde.

In El Salvador werden Frauen, die eine Fehl- oder Totgeburt während der Schwangerschaft erleiden, rountinemäßig verdächtigt, eine „Abtreibung“ vorgenommen zu haben. Abtreibung ist dort unter allen Umständen eine Straftat, selbst in Fällen von Vergewaltigung und Inzest, oder wenn das Leben der Mutter gefährdet ist. Dies führt dazu, dass sich Frauen bei Schwangerschaftskomplikationen keine Hilfe holen, was unausweichlich zu vermeidbaren Todesfällen führt.

El Salvador ist eines der sieben Länder in Lateinamerika und in der Karibik, in denen Abtreibung streng verboten ist. Ein Totalverbot gib es auch in Chile. Über eine Lockerung des Abtreibungsverbotes sollte in Chile diese Woche abgestimmt werden, doch auf Grund der negativen Abstimmung im Abgeordnetenhaus wurde dies vorerst auf Eis gelegt und hängt nun von der Entscheidung sowohl der Gemischten Kommission, vor allem aber der des Verfassungsgerichtes ab.

Willkommen im Mittelalter, denn die ersten Länder ändern wieder das Abtreibungsgesetz, das Frauen nur in Ausnahmefällen erlaubt, eine Schwangerschaft abzubrechen. Während in Polen die Proteste der Frauen verhindern konnten, dass das umstrittene Abtreibungsgesetz verabschiedet wurde, sieht es in den USA ganz anders aus. Hier begann gleich in seiner ersten Woche als neuer Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump seinen Kampf gegen die Abtreibung und strich Gelder. 

Tausende Menschen haben in Chile für das Recht auf Abtreibung demonstriert. „Die Frauen unterstützen die freie, sichere und kostenlose Abtreibung in Chile“, sagte eine Organisatorin am Dienstag. Mit dem Protest sollte verhindert werden, dass die Entscheidung zur Lockerung des Abtreibungsgesetzes verschoben wird.

Der Gesetzentwurf, welcher von der amtierenden chilenischen Präsidentin, Michelle Bachelet, bereits Anfang 2015 unterzeichnet worden war, sieht eine Legalisierung der Abtreibung in drei Fällen vor:

  • Vergewaltigung
  • Gefahr für das Leben der Mutter
  • Nichtlebensfähigkeit des Fötus.

Zudem sollen Abbrüche bis zur zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt werden, bei unter Vierzehnjährigen bis zur achtzehnten Schwangerschaftswoche. Doch der Gesetzesvorschlag zur teilweisen Legalisierung der Abtreibung hat in dritter Lesung einen deutlichen Rückschlag erlitten.

Auch in El Salvador gibt es eine Debatte zur Legalisierung der Abtreibung im Parlament.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) meldete angesichts der Debatte: „Das absolute Abtreibungsverbot ist – ganz einfach – eine Form der Folter, die das Leben von Millionen von Frauen und Mädchen täglich aufs Spiel setzt“. Abtreibung ist in El Salvador seit 1998 unter allen Umständen verboten, selbst wenn die Schwangerschaft das Ergebnis einer Vergewaltigung oder von Inzest ist, oder bei Lebensgefahr der Schwangeren. Viele Frauen und Mädchen sind bereits ums Leben gekommen oder wurden auf Grund des Abtreibungsverbotes inhaftiert. Die jetzigen rechtlichen Rahmenbedingungen zwingen sie zu unsicheren Abtreibungen und begünstigen Misstrauen gegenüber Frauen, die Fehlgeburten oder andere gynäkologische Probleme erleiden. Auf „herbeigeführten Schwangerschaftsabbruch“ stehen Gefängnisstrafen von bis zu 40 Jahren.

Über 50 000 Menschen aus vielen Ländern, darunter aus Deutschland, Kanada, Spanien, USA, Norwegen und Schweden, folgten einem Aufruf von AI und schrieben Appellbriefe an die salvadorianischen Behörden, damit sie die Kriminalisierung von Abtreibung beenden und ihre internationalen Menschenrechtsverpflichtungen erfüllen. Zudem gilt als unbestritten, dass das absolute Abtreibungsverbot die Zahl von Abtreibungen nicht reduziert. ai

In El Salvador fordern die Menschen die Legalisierung der Abtreibung, wenn das Leben der schwangeren Mädchen oder Frauen gefährdet ist oder die Gesundheit des Kindes.

In Berichten über die Situation von Frauen und Mädchen in El Salvador schildert Amnesty International seit September 2014 die Auswirkungen des absoluten Abtreibungsverbotes auf das Leben von Schwangeren: Gesundheitliche Risiken durch unsichere und heimliche Abtreibungen führen zu einer hohen Müttersterblichkeit; Selbst wenn die Schwangerschaft durch Gewalt entstanden ist oder auf Grund von Krankheiten das Leben der werdenden Mutter gefährdet, ist eine Abtreibung verboten; Fehlgeburten werden als Abtreibung gewertet und mit bis zu 40 Jahren Haft bestraft.

EL SALVADOR: 30 JAHRE HAFT NACH TOTGEBURT

24/07/2017 AMNESTY NETZWERK FRAUENRECHTE Evelyn im Juli 2017, die wegen einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt wurde. © Agrupación Ciudadana por la Despenalización del Aborto El Salvador

Seit Monaten vertagen die Abgeordneten El Salvadors eine Debatte über eine Reform des Strafgesetzbuches, die zu einer Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen führen könnte. Unterdessen wurde jetzt eine weitere nach einer Vergewaltigung schwanger gewordene Frau auf Grund von Komplikationen während der Schwangerschaft zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Fordern Sie ein Ende des absoluten Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen in El Salvador!

Am 5. Juli 2017 wurde die 19-jährige Evelyn Beatriz Hernández Cruz wegen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt. Berichten lokaler Organisationen zufolge hatte Evelyn Hernández ihre Vergewaltigung aus Angst vor möglichen Konsequenzen nicht zur Anzeige gebracht. Nachdem sie zuhause ohnmächtig geworden war, kam sie am 6. April 2016 ins Krankenhaus von Cojutepeque im Norden El Salvadors. Die Wehen hatten eingesetzt, ohne dass sie sich überhaupt bewusst gewesen wäre, dass sie schwanger war. Das Kind kam tot zur Welt. In der Folge zeigte die Klinik Evelyn Hernández an. Dies ist nur der jüngste Fall, der nach dem ungerechten Abtreibungsgesetz El Salvadors verhandelt wird, und unterstreicht, wie dringend notwendig eine Änderung der betreffenden Paragraphen wäre, die derzeit die Menschenrechte von Frauen und Mädchen im Land aufs Gröbste verletzen.

Seit 1998 sind Schwangerschaftsabbrüche in El Salvador grundsätzlich verboten. Wie im Fall von Evelyn Hernández hat das Verbot dazu geführt, dass zahlreiche Frauen und Mädchen entweder gestorben oder inhaftiert worden sind. Der gesetzliche Rahmen kriminalisiert jede Frau, die sich einem Schwangerschaftsabbruch unterzieht. Zudem schafft er ein Klima des Misstrauens gegenüber Frauen, die generell wenig medizinische Versorgung erhalten, bzw. die bei Notfällen während der Geburt nicht ausreichend medizinische Hilfe erhalten. Der Fall von Evelyn Hernández ist hierfür beispielhaft, denn sie wurde vom Personal des Krankenhauses angezeigt, in das sie aufgenommen worden war. Frauen wie sie, die bei der Geburt Komplikationen erleiden, werden des Mordes in einem besonders schweren Fall angeklagt und zu bis zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt – ein fürchterlicher Schlag für diese Frauen und ihre Familien. Fordern Sie ein Ende des absoluten Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen in El Salvador!

Im Oktober 2016 legte die regierende Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) einen Entwurf für eine Reform des Strafgesetzbuchs vor. Der Vorschlag sieht eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Fällen vor, in denen das Leben der Schwangeren bedroht ist, die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung ist oder wenn der Fötus außerhalb des Mutterleibes nicht überlebensfähig wäre. Verhandelt wird die Reform in zwei Phasen: Zunächst muss sie durch den parlamentarischen Ausschuss (Comisión de Legislación y Puntos Constitucionales) und würde dann von der gesetzgebenden Versammlung debattiert werden. Die Verurteilung von Evelyn Hernández zeigt erneut, wie dringend notwendig eine Debatte der vorgeschlagenen Reform wäre, die im Ausschuss bisher noch nicht einmal begonnen hat. Dies ist ein entscheidender Moment, um die Gesetzgeber_innen zur Unterstützung eines Reformvorschlages aufzufordern, der die Rechte von Frauen und Mädchen anerkennt, schützt und umsetzen hilft.

US anti-abortion group sends cash to support El Salvador’s repressive ban https://t.co/QFGkzAOTUy

— The Guardian (@guardian) 27. Juli 2017

US anti-abortion group quietly fights bid to end El Salvador’s draconian ban

El Salvador’s absolute ban on abortion has long been considered one of the world’s most ruthless.

  • Human Life International has been directing funds to El Salvador since 2000
  • Thousands of women have been denied abortions even in cases of rape

El Salvador’s absolute ban on abortion – long considered one of the world’s most ruthless – is facing its greatest challenge in years. Buoyed by shifting public attitudes, reproductive rights activists are making headway on a bill to loosen the law for victims of rape and human trafficking, women carrying nonviable pregnancies, and women who risk death or illness.

But support for keeping the ban is formidable – and may have an outside source of help: a US-based anti-abortion group that has quietly funneled funds to El Salvador’s main advocates for the ban.

The source of those funds is Human Life International, a not-for-profit group based in the rural town of Front Royal, Virginia. According to documents seen by the Guardian, Human Life International has for years directed a steady flow of dollars to Sí a la Vida, the Salvadoran organization principally responsible for the country’s abortion ban.

The funding began in 2000, just as Sí a la Vida had declared victory against legal abortion. Three years earlier, the Salvadoran legislative assembly had banned abortion without exception. In 1999, the assembly added the ban to the country’s constitution.

The impact, human rights groups say, has been devastating.

Thousands of women and girls have been forced to continue pregnancies that are the result of rape. Last month, a 19-year-old who became pregnant after she was raped was sentenced to 30 years in jail after suffering a stillbirth.

The laws have also led directly to the prosecution, imprisonment, and even deaths of scores of women. Under the law, a woman who obtains an abortion or a doctor who performs one – whatever the reason – can be sentenced to several years in prison.

And over the years, Sí a la Vida has remained the abortion ban’s loudest supporter.

Human Life International, the US group, describes its own mission as training and supporting local anti-abortion activists and counselors in foreign countries.

Documents seen by the Guardian show that Human Life International gave $47,360 to Fundación Sí a la Vida from 2000 to 2007.

From 2008 to 2014, the group gave another $615,432 to what it called Central American causes, which may have included Sí a la Vida. In many of its public materials, Human Life International refers to the Salvadoran group as its El Salvador branch.

read the rest on theguardian

[El Salvador] El Salvador lawyers fight to free raped teenager jailed for ‚abortion‘ (stillbirth) – Thomson Reuter… https://t.co/0oYYKrfohL pic.twitter.com/rsgjxJDoNq

— protestworld (@protest_global) 20. Juli 2017

El Salvador: Rape survivor sentenced to 30 years in jail under extreme anti-abortion law

Amnesty International 

The sentence against a 19-year-old rape survivor to 30 years in prison on charges of “aggravated homicide” after she suffered pregnancy related complications, is a terrifying example of the need for El Salvador to urgently repeal its retrograde anti-abortion law, Amnesty International said.

“El Salvador’s anti-abortion law is causing nothing but pain and suffering to countless women and girls and their families. It goes against human rights and it has no place in the country or anywhere,” said Erika Guevara-Rosas, Americas Director at Amnesty International.

„El Salvador’s anti-abortion law is causing nothing but pain and suffering to countless women and girls and their families. It goes against human rights and it has no place in the country or anywhere“ Erika Guevara-Rosas, Americas Director at Amnesty International

“The total ban on abortion in El Salvador violates women’s rights to life, health, privacy, due process and freedom from discrimination, violence and torture and other ill-treatment. All women and girls imprisoned for having had an abortion or experiencing obstetric emergencies should be immediately and unconditionally released, and the law must be repealed without delay.”

Evelyn Beatriz Hernández Cruz was admitted to a health centre in Cojutepeque, north of San Salvador, on 6 April 2016 after she fainted at home. She was in labour but unaware she was pregnant. Local organizations say Evelyn had been raped months earlier but that she had not reported it to the authorities due to fear. Staff at the hospital reported Evelyn to the authorities.

She was taken to court and on 5 July 2017, she was sentenced to 30 years in jail for an “aggravated homicide”. Her lawyers are appealing the sentence.

Background Information

Abortion has been criminalized in all circumstances in El Salvador since 1998, even when the pregnancy is the result of rape, incest, or when the life or health of the pregnant woman or girl is at risk. Many women and girls have lost their lives or been imprisoned due to the total abortion ban.

The current legal framework forces women and girls to resort to unsafe abortions to save their lives, and creates an atmosphere of suspicion around women who miscarry or experience other obstetric emergencies. As a result, women who experience complications during pregnancy have been prosecuted and convicted on charges of “aggravated murder” with sentences of up to 40 years’ imprisonment.

Photo: Amnesty

Netzfrauen

Geschlechtsbezogene Abtreibung in Europa und die Folgen – nicht nur in China und Indien Abtreibung von Mädchen!

Afrikas Städte – neue Handlungsräume für Frauen – Innovative Forschungen afrikanischer Wissenschaftlerinnen

Philippinischer Präsident gibt seinen Soldaten einen Freibrief zur Vergewaltigung – Porno ist passé. Man berauscht sich jetzt an realen Vergewaltigungen- sogar von Kindern!

Indiens erste Gebärmuttertransplantationen – „eine gefährliche Eskapade der chirurgischen Cowboys“ – India’s 1st womb transplant ‘dangerous escapade of surgical cowboys’, warns doc

Wo bleibt die Meinungs- und Entscheidungsfreiheit? Impfen ja oder nein? Wer will das bestimmen?

- netzfrauen -

Anhaltende „Spermienkrise“ Wissenschaftler warnen – Menschen könnten aussterben – Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

27. July 2017 - 18:12

Doro

Menschen könnten aussterben. Laut BBC ist in den knapp 40 Jahren seit Beginn einer aktuellen Studie die Spermienmenge von Männern in der westlichen Welt drastisch gesunken. Forscher, die die Ergebnisse von fast 200 Studien auswerteten, kommen zu dem Ergebnis, dass Spermien bei Männern aus Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland sich in weniger als 40 Jahren halbiert haben. 

Der Leiter der Forschungsgruppe, Dr. Hagai Levine sagte der BBC, dass er „sehr besorgt“ sei, was in der Zukunft passieren kann. Wenn der Trend weiter anhält, würden Menschen aussterben. Es handelt sich um eine Bewertung der größten jemals durchgeführten fast 200 Studien zwischen 1973 und 2011. Dr. Hagai Levine und die an der Bewertung beteiligten Wissenschaftler appellieren an alle Gesundheitsbehörden, sich auf die Suche nach den Ursachen dieser steilen Spermienabnahme zu machen.

Folgende Studien über die Reduzierung von Spermien haben wir Netzfrauen für Sie bereits veröffentlicht: Mögliche Ursachen der Forscher für die Reduzierung:

Der Studie von Dr. Levine und seinen Kollegen zufolge sind Männer erhöhter Belastung durch Pestizide, aber auch hormonähnlich wirkenden Chemikalien ausgesetzt, was die Anzahl ihrer Spermien beeinflusst. Zudem können Umweltgifte und Übergewicht auch die Zahl der Spermien verringern, wie Studien zeigen.

© Levine et al./ Hebrew University – Seit 1973 fallen die Spermienzahlen stark und kontinuierlich ab

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich abschwächt oder umkehrt. Der Schwund der Spermienzahl ist seit Beginn der Studienzeit nahezu gleich hoch geblieben, wie die Forscher berichten. „Dies zeigt damit erstmals, dass diese Abnahme stark und anhaltend ist“, sagt Koautorin Shanna Swan vom Mount Sinai Medical Center in New York.

„Die Debatte ist noch nicht beendet und es gibt noch viel zu tun“, so die Wissenschaftler.

Studie: Human Reproduction Update, 2017; doi: 10.1093/humupd/dmx022)

Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

By Pallab GhoshScience correspondent, BBC News

  • 25 July 2017

Humans could become extinct if sperm counts in men continue to fall at current rates, a doctor has warned.

Researchers assessing the results of nearly 200 studies say sperm counts among men from North America, Europe, Australia, and New Zealand, seem to have halved in less than 40 years.

Some experts are sceptical of the Human Reproduction Update findings.

But lead researcher Dr Hagai Levine said he was „very worried“ about what might happen in the future.

The assessment, one of the largest ever undertaken, brings together the results of 185 studies between 1973 and 2011.

Dr Levine, an epidemiologist, told the BBC that if the trend continued humans would become extinct.

Decline rate ‚increasing‘

„If we will not change the ways that we are living and the environment and the chemicals that we are exposed to, I am very worried about what will happen in the future,“ he said.

„Eventually we may have a problem, and with reproduction in general, and it may be the extinction of the human species.“

Scientists not involved in the study have praised the quality of the research but say that it may be premature to come to such a conclusion.

Dr Levine, from the Hebrew University of Jerusalem, found a 52.4% decline in sperm concentration, and a 59.3% decline in total sperm count in men from North America, Europe, Australia and New Zealand.

The study also indicates the rate of decline among men living in these countries is continuing and possibly even increasing.

Previous research ‚flawed‘

In contrast, no significant decline was seen in South America, Asia and Africa, but the researchers point out that far fewer studies have been conducted on these continents. However, Dr Levine is concerned that eventually sperm counts could fall in these places too.

Many previous studies have indicated similar sharp declines in sperm count in developed economies, but sceptics say that a large proportion of them have been flawed.

Some have investigated a relatively small number of men, or included only men who attend fertility clinics and are, in any case, more likely to have low sperm counts.

There is also concern that studies that claim to show a decline in sperm counts are more likely to get published in scientific journals than those that do not.

Another difficulty is that early methods of counting sperm may have overestimated the true count.

Taken together these factors may have created a false view of falling sperm counts.

But the researchers claim to have accounted for some of these deficiencies, leaving some doubters, such as Prof Allan Pacey of Sheffield University, less sceptical.

He said: „I’ve never been particularly convinced by the many studies published so far claiming that human sperm counts have declined in the recent past.“

„However, the study today by Dr Levine and his colleagues deals head-on with many of the deficiencies of previous studies.“

Smoking and obesity

But Prof Pacey believes that although the new study has reduced the possibility of errors it does not entirely remove them. So, he says, the results should be treated with caution.

„The debate has not yet been resolved and there is clearly much work still to be done.

„However, the paper does represent a step forward in the clarity of the data which might ultimately allow us to define better studies to examine this issue.“

There is no clear evidence for the reason for this apparent decrease. But it has been linked with exposure to chemicals used in pesticides and plastics, obesity, smoking, stress, diet, and even watching too much TV.

Dr Levine says that there is an urgent need to find out why sperm counts are decreasing and to find ways of reversing the trend.

„We must take action – for example, better regulation of man-made chemicals – and we must continue our efforts on tackling smoking and obesity.“

Netzfrauen

Mehr Informationen zu dem Thema:

Warum Sex- Roboter? Erste Bordelle gibt es bereits – NEW REPORT EXPLORES THE GOOD, THE BAD, AND THE UGLY ABOUT SEX ROBOTS

CRISPR – DNA-Entdeckungen lassen Science Fiction zur Tatsache werden – The terrifying DNA discoveries that are making science-fiction fact

Frankenstein 5.0 – Frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale und erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

Ein weiterer Schritt zum „perfekten“ Menschen – Gehirnmanipulation! – Scientists can now manipulate behavior by targeting specific neurons

Vorsicht: Bisphenol A und Phthalate in Plastikverpackungen – Entwicklungsstörungen, schlechte Spermienqualität …

Vorsicht: Chemie in Plastikverpackungen – Plastik kann impotent machen und ist schon in unserem Blut

- netzfrauen -

Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien: Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi Arabien mitzuverantworten hat und in Saudi Arabien tobt ein innerer Krieg wie in Syrien

27. July 2017 - 15:23

Doro

Die Saudi-geführte Koalition, die im Jemen kämpft, verhinderte, dass ein UN-Flugzeug mit Hilfsgütern für die Hauptstadt Sanaa landete, weil drei internationale Journalisten ebenfalls an Bord waren. Und auch aus Saudi Arabien erreichen uns grausame Bilder, die denen in Syrien gleichen, denn in Saudi Arabien werden im Osten des Landes Städte bombardiert. 

Seit Saudi Arabien seine Luftangriffe im Jemen begonnen hat, sind Millionen Menschen auf der Flucht. Auf Zivilisten nehmen die ausschließlich aus der Luft operierenden saudischen Streitkräfte nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) kaum Rücksicht. Im Jemen sterben täglich Zivilisten in einem Krieg, den keine Seite gewinnen kann. Die Zivilisten zahlen den Preis für den saudisch-iranischen Machtkampf. Doch nicht nur im Jemen bekämpfen sich Sunniten und Schiiten, sondern auch in Saudi Arabien tobt ein Bürgerkrieg.

Saudi-Arabien ist ein Land, das Menschenrechte mit Füßen tritt. Trotzdem führt ein saudi-arabischer Vertreter eine Diplomatengruppe des UN-Menschenrechtsrates an.

Was nicht über Frankreich oder die USA in den arabischen Raum an Rüstungsgütern verkauft wird, kommt aus Deutschland. Als Bundeswirtschaftsminister, jetzt Außenminister, hielt Gabriel an einem Verkauf von 15 deutschen Patrouillenbooten in Sommer 2016 an Saudi-Arabien fest. Saudi-Arabien stand zu der Zeit vor allem wegen der Hinrichtung von 47 Menschen in der Kritik. Dazu auch Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

Auch jetzt, nur ein Jahr später, ist der Anstieg der Todesurteile in Saudi Arabien erschreckend. Und der neue allerbeste Freund der Saudis ist US-Präsident Donald Trump, der erst im Mai 2017 Saudi Arabien besuchte und die ohnehin schon angespannte Situation im arabischen Raum noch anheizte. Bomben made in USA werden bei den gesetzeswidrigen Luftangriffen im Jemen eingesetzt.

Die saudische Luftwaffe fliegt Tornados und Eurofighter aus europäischer Produktion – auch bei den Angriffen im Jemen. Und was Saudi Arabien nicht aus Europa bekommt, das kommt dann per Bomben made in USA, und das im Einsatz im Jemen. Das ist der Kreislauf: Die USA und Europa kaufen Öl von Saudi Arabien. Dann bekommen sie einen Teil ihres Geldes wieder, indem sie den Saudis Waffen verkaufen, die dann in einem der ohnehin ärmsten Länder der Welt zum Einsatz kommen. 

Doch auch in Saudi Arabien selber herrscht ein Bürgerkrieg, der von den Medien nur wenig Aufmerksamkeit bekommt. Saudi Arabien ist um eine sunnitische „Allianz“ bemüht. Die Versuche laufen unter dem Stichwort „Terrorismusbekämpfung“. Das saudische Ziel ist es,  die Führung in der islamischen Welt zu übernehmen.

Bereits 2015 berichtete Human Rights, dass Saudi-Arabien eine Reihe neuer Gesetze eingeführt hat, die u. A. Atheisten als Terroristen definieren. Infolge königlicher Dekrete und einer umfassenden neuen Gesetzgebung für Terrorismus allgemein griff der mittlerweile verstorbene Saudische König Abdullah hart durch und zwar gegenüber allen Formen von politischen Meinungsverschiedenheiten und Protesten, die „die öffentliche Ordnung“ verletzen könnten.

Seit dem 23. Januar 2015 ist der 81-jährige Salman ibn Abd al-Aziz absolutistischer König und Premierminister Saudi-Arabiens. Kurz danach:  öffnete er die Börse für ausländische Investoren und suchte 8 Henker.  Im April war Horst Seehofer zu Gast und im März Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Politiker geben sich, wenn es um die Handelsbeziehungen geht, die Türklinke in die Hand. 

Laut Wikipedia: „Während der 1980er und 1990er-Jahre erwies sich die Allianz zwischen der wohlhabenden Monarchie Saudi-Arabiens und den mächtigen Geistlichen des Landes als wichtigster Geldgeber des internationalen Terrorismus, die Millionen von Dollar zu Kämpfern in Afghanistan, Bosnien und anderswo leitete. Unter den großen Förderern des Projekts war der damalige Prinz Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud.“

Anfang Januar 2016 ließ Salman 47 angebliche Terroristen hinrichten, darunter den oppositionellen schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr, den Onkel von  Ali Mohammed al-Nimr, der jetzt hingerichtet werden soll. 

Die Folge waren weltweite Kritik und enorme Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran. Beide Golfstaaten kämpfen um die regionale Vorherrschaft und führen Stellvertreterkriege im Jemen, in Syrien und im Irak. Salman brach sämtliche Beziehungen, inklusive Flugverbindungen, zum Iran ab.

Auch der neue Thronfolger steht seit einem Monat fest, es ist Mohammed bin Salman. Der 31-Jährige führt im wahhabitischen Königreich für seinen abwesenden Vater erstmals die Geschäfte. Aus dem Provisorium könnte bald ein Dauerzustand werden, so derstandard.at vom 26.Juli 2017. König Salman bin Abdulaziz Al Saud fuhr am Montag in den Urlaub nach Marokko.

Mohammed bin Salman al-Saud ist der Kronprinz, Verteidigungsminister und stellvertretende Premierminister Saudi-Arabiens. Während seiner Amtszeit als Verteidigungsminister führten die Streitkräfte Saudi-Arabiens die Militärintervention im Jemen seit 2015 durch. 

Laut Standard sind das Rechnen mit einer früheren Ablösung Salmans und die Schwäche des US-Präsidenten Gründe dafür. Mohammed bin Salmans Aufstieg wurde im Weißen Haus mit Sympathie begleitet – und vielleicht will der Kronprinz nicht so lange warten, bis sein amerikanischer Mentor irreparabel beschädigt ist. MbS besuchte Trump bereits im März im Oval Office, wurde dort wie EIN Staatsoberhaupt behandelt und fädelte Trumps Bling-Bling-Besuch in Saudi-Arabien im Mai ein. Unter Barack Obama hatte noch MbN – als Innenminister ein verlässlicher Partner der Amerikaner in ihrem „war on terror“ – als Favorit der USA gegolten.

Zudem geht er hart gegen den Iran vor, aber auch gegen Reformer im eigenen Land. Mit ihm gilt das saudische Königreich als zunehmend unberechenbar.

Was auch die Situation belegt, die sich gerade in Saudi Arabien Provinz al-Qatif abspielt:

Qatif gilt zusammen mit al-Hasa als Siedlungsschwerpunkt der saudischen Imamiten und spielte in Zusammenhang mit den Protesten in Saudi-Arabien ab 2011 eine zentrale Rolle. Der Bürgerrechtler Nimr al-Nimr wurde wegen Anstiftung zum Aufruhr in Qatif zum Tode verurteilt und im Januar 2016 hingerichtet.

Ali Al-Nimr, sein Neffe, soll enthauptet werden, dann soll sein kopfloser Körper aufgehängt und öffentlich ausgestellt werden. Der neuste grausame Akt der IS-Dschihadisten? Nein: Es ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofes in Saudi Arabien und doch wird dieser Staat mit Waffen nur so überschüttet.


14 Männer sollen hingerichtet werden, darunter auch Mujtaba’a al-Sweikat und Ali Mohammed al-Nimr. Beide waren gerade erst 17 Jahre alt, als sie wegen Disloyalität zum Herrscher zum Tode verurteilt wurden. Vor fünf Jahren nahmen sie an dem Pro-Demokratie-Protest teil. Mehrere Hinrichtungen wurden bereits vollzogen. Siehe: Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters

Nachdem wir weiter recherchierten, mussten wir feststellen, dass in Saudi Arabien ein Bürgerkrieg herrscht und weiterhin wird Saudi Arabien mit Rüstungsgütern versorgt. Trotz steigender Menschenrechtsverletzungen in Saudi Arabien soll die Bundeswehr künftig saudische Militärangehörige in Deutschland ausbilden, denn Saudi-Arabien hat bereits indirekt deutsche Waffenexpertise ins Land gebracht. Eine $ 240 Millionen neue Munitionsfabrik wurde in Saudi Arabien vor einem Jahr eröffnet. Auch die Türkei hat die Kooperation mit Saudi Arabien erweitert. Siehe: Trotz steigender Menschenrechtsverletzungen und erweiterte Kooperation mit Türkei – Rüstungsfabrik und Freihandelsabkommen EU mit Saudi Arabien

#armored vehicles #Qatif a preceding move before expected executions of young men who will then b buried in a hidden mass grave by #Saudi pic.twitter.com/WKuJ4JdPy9

— Awaited Hope (@lauryou1907) 26. Juli 2017

Twitter  Saudiarabiens Osten

Unterdrückung der Schiiten – Saudi Arabiens innerer Krieg

Sunniten und Schiiten bekämpfen sich nicht nur in Syrien, im Irak und im Jemen bis aufs Blut. Im Kleinen tobt dieser Krieg auch in Saudi Arabiens Osten. Wegen der Zensur gibt es kaum unabhängige Berichte und Bilder, so ein Bericht der Neuen Züricher Zeitung vom 13. 7. 2017

Gepanzerte Fahrzeuge in den Straßen, zerschossene Häuser und Gewehrsalven in der Luft – solche Szenen sind wir aus Syrien gewohnt. Doch Ähnliches spielt sich derzeit auch in der schiitischen Stadt al-Awamiya im Osten Saudiarabiens ab, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Die Aufständischen sind Schiiten, das Regime ist sunnitisch.

Zerstörung der Altstadt

Seit Mai gehen die saudischen Sicherheitskräfte in der 30 000-Einwohner-Stadt mit äußerster Härte gegen «Terroristen» vor. Die Stadt soll sich im Belagerungszustand befinden, umzingelt von Checkpoints. Am 10. Mai begannen Bulldozer damit, rund 500 historische Häuser im Bezirk al-Mosawara abzureißen. Mit der Zerstörung der engen Gassen soll den Aufständischen das Rückzugsgebiet genommen werden. Es gehe aber auch darum, das historische und kulturelle Erbe auszulöschen, erklärte ein nach Großbritannien geflüchteter Aktivist aus Awamiya gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Folgende Videos werden auf Twitter veröffentlicht. Auch wurden die 14 junge Regimekritiker,  die jetzt hingerichtet werden sollen, bereits nach Riad verlegt  Nach Riad sollen auch Panzer gebracht worden sein, sollte es zu einem Protest bei der Hinrichtung kommen.

Der saudische Angriff auf die östliche Provinz hat sich unvermindert fortgesetzt.

An diesem Morgen, 26. Juli 2017,  wurde die Stadt Awwamiya mit schweren Geschützen bombardiert. Viele Häuser brennen und zivile Einrichtungen wurden beschädigt. Zahlreiche Bürger werden ohne ihre Kleider festgehalten. Die Angriffe werden als Rache für die Niederlage der Saudis in ihrer Krise mit Katar gesehen. Am Freitag Abend, dem 21. Juli, soll der katarische Emir Sheikh Tamim Al Thani seinem  Volk mitgeteilt haben, dass Katar trotz der Sanktionen von den Saudis, Emiratis und Ägypten standhaft bleiben werde. Er lehnte die Bedingungen der Saudi-geführten Koalition ab und schwor, eine „unabhängige“ Politik zu bewahren.

Auch Amnesty International hat am 26. Juli 2017 Saudi Arabien öffentlich erneut kritisiert: „Mindestens 66 Menschen sind seit Anfang 2017 in Saudi-Arabien hingerichtet worden, davon 26 in den letzten drei Wochen allein – mehr als eine Hinrichtung pro Tag. Hussein al-Turif, Hussein al-Tallif, Hussein al-Mosallem, Mohamed al-Naser, Mustafa al-Darwish, Fadel Labbad, Sa’id al-Sakafi, Salman al-Qureish, Mujtaba al-Suweyket, Munir al-Adam , Abdullah al-Asreeh, Ahmad al-Darwish, Abdulaziz al-Sahwi, Ahmad al-Rab’i wurden von Dammam in Saudi-Arabiens östlicher Provinz in die Hauptstadt Riyadh am 15. Juli 2017 ohne vorherige Ankündigung verlegt.

Bereits Anfang Juni 2017 haben Amnesty International und Human Rights Watch Saudi Arabien wegen des Anstiegs der Todesstrafen und der unfairen Prozesse kritisiert. Die Todesstrafe wird vor allem unter dem Deckmantel des Terrorismus gegen saudische Schiiten verhängt. Zuletzt bestätigte im Mai 2017 der berüchtigte Strafgerichtshof in einem Berufungsverfahren gegen 24 saudische Schiiten die im Juni 2016 verhängte Todesstrafe.

#Saudi NG troops shoot a house in #Awamia, #Qatif putting on fire then watch it burning. #Awamiasiege pic.twitter.com/Og0imz9CG9

— Angry Qatifi (@AngryQatifi) 26. Juli 2017

Quick footage from #Mosawarah of #Awamia, #Qatif. It’s under attack by #Saudi National Guards. pic.twitter.com/ogmpDgwJqP

— Angry Qatifi (@AngryQatifi) 26. Juli 2017

Die schiitische Minderheit – rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung – wird in Saudi Arabien seit Jahrzehnten diskriminiert und gegängelt, sei es bei der Beschäftigung in staatlichen Institutionen, unter anderem im Justizwesen oder im Militär, oder bei der Ausübung der eigenen Religionsfreiheit.

Die saudi-arabische Regierung scheint sich an zivilen Opfern ihrer Kampagne nicht zu stören. Immer wieder landen ihre Bomben in belebten Vierteln, auf Märkten oder neben Schulen auch im Jemen

Noch bevor der Konflikt die Nation Jemen in die Krise stürzte, war die Unterernährungsrate im Jemen eine der schlimmsten der Welt. Über die Hälfte der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Zugang zur Wasserversorgung. Diese Zahlen verschlimmerten sich durch den Krieg noch. 80 % der Bevölkerung benötigen jetzt Nothilfe, eine Millionen Menschen wurden aktuell bisher vertrieben (Die zahlreichen Krisenherde in der Welt – viele Länder versinken im Krieg).

Krieg ist furchtbar, aber das allerletzte ist es, wenn darin auch noch Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen bombardiert werden, obwohl deren Koordinaten allen Kriegsparteien bekannt sind. Genau das passierte im Jemen, auch durch die saudische Luftwaffe.

In Jemen sterben täglich Zivilisten in einem Krieg, den keine Seite gewinnen kann. Die Zivilisten zahlen den Preis für den saudisch-iranischen Machtkampf. Bei einem Angriff auf eine Klinik im Januar 2016 von Ärzte ohne Grenzen im nördlichen Jemen wurden Menschen verletzt und getötet. Es war der dritte Angriff auf eine Einrichtung der Ärzte-Organisation in dem Land binnen drei Monaten. Viele weitere Luftangriffe folgten und die Lage sei dramatisch, weil das Gesundheitssystem am Rande des Zusammenbruchs stehe. Laut dw.com vom 25. Juli 2017 sind wichtige Teile der Infrastruktur des Landes, darunter medizinische Einrichtungen, Wasserversorgung und Sanitäranlagen, beschädigt und zum Teil zerstört, so die UN-Vertreter. Inmitten der chaotischen Zustände seien rund 16 000 Freiwillige im Einsatz. Der Jemen steht am Rand einer doppelten humanitären Katastrophe. Dem Land drohen laut mehreren UN-Organisationen eine Cholera-Epidemie und zugleich eine Hungersnot. Das gaben die Vorsitzenden des Kinderhilfswerks UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation und des Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

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„Das ist die schlimmste Cholera-Epidemie der Welt inmitten der größten humanitären Krise der Welt“, erklären die drei Direktoren. Seit April 2017 gebe es 400 000 Fälle mit Verdacht auf Cholera. Vermutlich 1900 Menschen seien an der Krankheit bereits gestorben. Zudem seien rund zwei Millionen Kinder akut unterernährt. 60 Prozent der Bevölkerung wüssten nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollten. Siehe auch: Jemen: Bomben made in USA bei gesetzeswidrigen Luftangriffen eingesetzt – Yemen: US-Made Bombs Used in Unlawful Airstrikes

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

Die Militärintervention im Jemen seit 2015 ist eine militärische und politische Intervention einer von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz im Jemen, der neben Saudi-Arabien Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal angehören und die von den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützt wird. Die Militärintervention begann am 26. März 2015 mit der als Operation Decisive Storm (deutsch „Sturm der Entschlossenheit“ oder „Operation Entscheidungssturm“, arabisch ‏عملية عاصفة الحزم‎, DMG ʿamaliyyat ʿāṣifat al-ḥazm) bezeichneten Militäroffensive. Einige teilnehmende Staaten wie Pakistan lehnten während der Operation Decisive Storm nachträglich eine Beteiligung an den Luftangriffen ab oder beteiligten sich eher symbolisch wie Marokko.

Auf Wikipedia ist die Militärintervention im Jemen 2015 gut beschrieben.

„70 000 Flüchtlinge aus dem Jemen sind in Dschibuti, Äthiopien, Somalia und dem Sudan angekommen“, gaben das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) 2015 in einer Erklärung bekannt. „Bis zu 44 080 Menschen sind Berichten zufolge in Saudi-Arabien und Oman angekommen „, sagte die IOM

Hier ist die Karte in voller Größe. Download PDF (1.33 MB)
Länder wie Sudan, Eritrea, Somalia und Dschibuti wurden genannt, wohin die Menschen aus dem Jemen fliehen – doch genau in diesen Ländern machen sich auch  Menschen auf den Weg nach Europa, weil es Konflikte in ihrem Land durch Diktatoren gibt, wie wir Ihnen in diesem Beitrag : Nordafrika versinkt im Krieg –  erläutert haben. 

Juli 2017 – Inside Yemen

Kinder beschreiben die Geräusche der Bomben, wenn sie fallen. Straßen sind mit verrottetem Müll bedeckt. Ärzte und Krankenschwestern, die seit Monaten ohne Bezahlung in Krankenhäusern sich um die Cholera-Patienten und unterernährten Säuglinge kümmern.

Das sind die Szenen, die der FRONTLINE-Filmemacher Martin Smith und sein Team im Mai 2017 erlebten, als sie als einzige ausländische Journalisten die Erlaubnis erhielten, im Jemen zu drehen. Das Land, welches die Vereinten Nationen vor kurzem zu der „größten humanitäre Krise“ der Welt erklärt haben.

„Die Leute sehen nicht, was los ist. Wir reden von Tausenden von zivilen Toten“, sagt Smith im Insider Jemen, einem Dokumentarfilm, der am 19. JULI 2017 von FRONTLINE gesendet wurde.

Erzählt von Smith, produziert von Michelle Mizner und Sara Obeidat und gefilmt von Scott Anger. Inside Yemen zeigt einen Film über die Folgen der Luftangriffe von der Saudi Arabisch geführten Koalition, die Waffen und taktische Unterstützung von den Vereinigten Staaten bekommt.

„Sie haben als das reichste Land der Region das ärmste Land der Region bombardiert“, sagt Smith, dessen Reise in den Jemen ein Teil seiner Berichterstattung für ein bevorstehendes FRONTLINE-Special über die Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran ist.

Mittlerweile, nachdem sich die Situation im Jemen weiter verschlechtert hat (letzten Monat hat die Weltgesundheitsorganisation den Cholera-Ausbruch des Landes „das Schlimmste“ in der Welt genannt), sind Szenen wie diejenigen, die sich im Inneren Jemen zeigen, für Journalisten nicht mehr möglich. 

Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien – und  die UN wählt Saudi Arabien in die Kommission für Frauenrechte 

Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien wurde im September 2015 der neue „Experte“ der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Die UN nimmt die Sache mit den Menschenrechten nicht ernst, denn das zeigt die Ernennung von Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien. Besonders bizarr, da die Todesstrafe nämlich Artikel 3 der UN-Generalversammlungs-Resolution von 1948 widerspricht. In der Resolution heißt es: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Eine weitere UN-Resolution besagt, dass Straftaten, die von Minderjährigen begangen werden, nicht mit der Todesstrafe sanktioniert werden dürfen. Beide Resolutionen wurden von Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Ernennung des saudischen UN-Botschafter zum Vorsitz eines Gremiums, welches den UN-Menschenrechtsrat berät, erfolgte, kurz nachdem bekannt wurde, dass Ali Al-Nimr enthauptet werden soll.

Das verarmte arabische Land Jemen ist durch den Krieg verwüstet worden, der mehr als 10 000 Menschen getötet und mehr als 3 Millionen vertrieben hat. Und auch in Saudi Arabien geht die Verwüstung von Städten weiter. Informationen ebenfalls von Frontline:  Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

Saudi-Arabien gilt als einer der autoritärsten Staaten der Welt. Dementsprechend ist die Menschenrechtslage dort äußerst schlecht. In Saudi Arabien gilt die Scharia . Und trotzdem hat die Bundesregierung in ihrer letzten Sitzung des Bundessicherheitsrats (BSR) weitere millionenschwere Rüstungsdeals mit Saudi-Arabien genehmigt. Dies geht aus einer Liste hervor, die das Wirtschaftsministerium am Donnerstag, dem 13.Juli 2017 dem Bundestag überreichte. Saudi-Arabien gehört zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Und trotz steigender Menschenrechtsverletzungen ein Freihandelsabkommen EU mit Saudi Arabien?

Netzfrau Doro Schreier

Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters

Das ist kein Witz! Die UN wählt Saudi Arabien in die Kommission für Frauenrechte – No Joke: U.N. Elects Saudi Arabia to Women’s Rights Commission

Unglaublich! Von der Leyen zu Besuch in Saudi Arabien -Kooperation soll ausgebaut werden – trotz der vielen Menschenrechtsverstöße! Saudi Arabien kann seine Arbeiter und seine Rechnungen nicht bezahlen – dennoch finanziert es weiterhin einen Krieg im Jemen – Saudi Arabia cannot pay its workers or bills – yet continues to fund a war in Yemen

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

300 indonesische Arbeiterinnen wurden in Saudi-Arabien eingesperrt, missbraucht – einige getötet und einfach weggeworfen – 300 Indonesian Workers Locked Up And Abused In Saudi Arabia

Empörend: Saudi Arabien übt Druck auf UN aus und verschwindet von „Liste der Schande „!

Wer bezahlt die Waffenexporte für Saudi Arabien? Die Saudis sind pleite!

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

- netzfrauen -

Hochbrisante Mischung: Benutzen Sie noch scharfe Putzmittel? Der reinste Chemie-Cocktail. – ‘Cocktail’ of everyday chemicals contributes to cancer risk

26. July 2017 - 20:47

Doro

Für alles gibt es Reiniger, ob für das Bad, für die Küche oder auch Fenster. Es gibt Kraftreiniger, Scheuerpulver und Scheuermilch und sogar für den Kühlschrank gibt es einen Hygienereiniger. Haben Sie sich schon einmal die Warnhinweise solcher Reiniger angeschaut? Wenn verschiedene Putzmittel gleichzeitig verwendet oder miteinander gemischt werden, können giftige Dämpfe entstehen. Je nach Inhaltsstoffen sind Verätzungen an Händen, Augen oder Atemwegen möglich. Die unterschiedlichsten chemischen Helfer als Cocktail machen aus vermeintlich „sicheren“ Inhaltsstoffen von Putzmitteln Krebsauslöser, wie eine globale Taskforce von 174 Wissenschaftlern aus führenden Forschungszentren in 28 Ländern feststellte.

Ein sauberes Zuhause lässt sich mit weit weniger Mitteln schaffen: „Mit einem Allzweckreiniger, einem Handspülmittel, einer Scheuermilch und einem sauren Reiniger auf Basis von Zitronensäure kann man den gesamten Haushalt reinigen“, rät etwa das Umweltbundesamt auf seiner Homepage. Manch kluge Hausfrau schafft es gar mit einem Eimerchen Schmierseife.

Wichtig ist, dass verschiedene Reiniger nicht miteinander kombiniert werden. Außerdem sollten Verbraucher unbedingt auf die Symbole achten, mit denen die Reiniger gekennzeichnet sind. Hersteller sind verpflichtet, Gefahrenstoffe mit entsprechenden Warnhinweisen zu versehen.

Hexyl Cinnamal (Alpha-Hexyl-Zimtaldehyd)- verbessert den Geruch eines Produktes und/oder dient der Parfümierung der Haut. Es handelt sich hierbei um einen deklarationspflichtigen Duftstoff gemäß Art. 19 Abs. 1 g) der EG-Kosmetik-Verordnung. Duftstoffe werden im Kosmetikbereich auch als „Parfümierungsmittel“ oder „Parfumöle“ bezeichnet. Auf Grund ihrer allergologischen Relevanz müssen seit dem Jahr 2004 bestimmte Duftstoffe innerhalb der EU auf der Verpackung von kosmetischen Produkten separat deklariert werden.

Erst kürzlich haben wir Sie über Lenor Unstoppables Wäscheparfüm informiert. Ein dauerhaftes Duft-Erlebnis, das über herkömmliche Frische hinausgeht, ist ohne Chemie nicht möglich. Die schrecklichen Folgen für die Umwelt und auch für die Gesundheit sind dauerhaft. Und aufpassen: Es darf nicht in den „normalen“ Müll geworfen werden, denn der Inhalt sowohl als auch der Kunststoffbehälter müssen entsprechend den örtlichen Vorschriften der Entsorgung nach Gebrauch der Problemabfallentsorgung zugeführt werden. Siehe: Benutzen Sie noch Weichspüler oder sogar Lenor Unstoppables, einem PARFUM für die Wäsche? Dann aufgepasst!

Viele Kraftreiniger mögen ja vielleicht gründlich reinigen, belasten aber Gewässer und Schleimhäute.

Putz- und Reinigungsmittel lösen nicht nur Fettreste auf Oberflächen, sondern greifen auch den natürlichen schützenden Fettfilm der Haut an. Bei hautsensiblen Menschen ist die häufig trockene Haut durch eine gestörte Barrierefunktion und einen geschwächten Säureschutz gekennzeichnet. Diese vorgeschädigte Haut ist für giftige oder allergieauslösende Stoffe leichter durchlässig. Kurz danach treten meist die ersten Reizungen auf, die weiter zu Ekzemen führen können. Reizend oder allergen können Duftstoffe, Enzyme, Farbstoffe, Konservierungsmittel, Tenside, Lösungsmittel und optische Aufheller wirken.
– Duftstoffe: Auch natürliche Duftstoffe lösen allergische Reaktionen aus, z. B. Perubalsam wird aus dem geschwefelten Holz einer Baumart gewonnen. Er gilt als häufiger Auslöser von Allergien.
– Enzyme werden Waschmitteln zugesetzt. Sie können die Haut angreifen und den Säureschutzmantel schädigen
– Farbstoffe wirken stark allergen. Farbstoffe befinden sich in nahezu allen Haushaltschemikalien.
– Formaldehyd wird als Konservierungsmittel eingesetzt. Es ist ein hochpotentes Allergen und reizt Atemwege und Augen. Quelle 

Cool, sexy, schnell – so putzt es sich im Werbeclip von Cillit Bang. Klappt das auch in Wirklichkeit? Reporter Daniel Aßmann nimmt unglaubliche Werbespots unter die Lupe und überprüft die Werbeversprechen. Allein schon, wenn man sich das SICHERHEITSDATENBLATT anschaut. 

: Cillit Bang Kraftreiniger Kalk & Schmutz
SICHERHEITSDATENBLATT

http://www.cca-angehrn.ch/files/MSDS_Cillit-Bang_Kalk_und_Schmutz_de.pdf

Bereits 2010 erhielten die Markenprodukte Cillit Bang Kraftreiniger Boden und Multi-Fett von Öko-Test nur „ausreichend“.

Mehr Informationen erhalten Sie in diesem Video:

Die sanfteren klassischen Reiniger sind für das regelmäßige Badputzen völlig ausreichend. Wer nach dem Baden und Duschen Fliesen oder Duschabtrennung mit einem Abzieher mit Gummilippe trocknet, braucht keine aggressiven Reiniger. Kalkränder lassen sich auch mit ein paar Tropfen verdünntem Essig aufweichen und abwischen oder vorsichtig mit einem Kochfeldschaber entfernen.

Eine globale Taskforce von 174 Wissenschaftlern aus führenden Forschungszentren in 28 Ländern untersuchten den Zusammenhang zwischen Mischungen von häufig auftretenden Chemikalien und der Entstehung von Krebs. Bei den alltäglichen Mengen, die uns heute in bestimmten Mischungen begegnen, stießen sie auf immerhin 50 krebsauslösende Prozesse. Sie fordern die Erforschung, wie alltägliche Chemikalien in unserer Umwelt Krebs erzeugen kann.

‚Chemische Suppe‘: Studie sieht einen Cocktail der „sicheren“ Inhaltsstoffe von Putzmitteln als Krebsauslöser

Eine Taskforce von 174 führenden Wissenschaftlern aus 28 Ländern erarbeitete diese Studie, die im Journal Carcinogenesis veröffentlicht wurde. Sie fanden heraus, dass Chemikalien, die angeblich für Menschen sicher sind, sich in Kombination zu einer tödlichen und krebserregenden Mischung entwickeln können.

Die Wissenschaftler untersuchten 85 prototypische Chemikalien, die als nicht kanzerogen für Menschen gelten. Sie analysierten deren Wirkung im Zusammenhang mit einer Liste von Mechanismen, die mit der Krebsentwicklung in Verbindung stehen. Fünfzig der Stoffe erwiesen sich dabei als potentiell krebsauslösend, da sie in der Lage waren, diese Mechanismen anzustoßen – selbst wenn es nur sehr geringe Werte waren, die im Falle des Auftretens der individuellen Chemikalien keinerlei Schäden verursachen. Diese Chemikalien sind „gängig und unvermeidbar“, da man sie in allen normalen Produkten im Haushalt findet: Kosmetika, Textilien, Nahrung und Farben.

Zu den aufgeführten Substanzen gehören

– Nanopartikel von Titan-Dioxid, die z. B. in Sonnenschutzmitteln und Farbstoffen zu finden sind,
– Acrylamide, die in Bratkartoffeln enthalten sein können,
– Triclosan, oft in antibakteriellen Handwaschmitteln zu finden sowie
– Phthalate, die in Plastik auftauchen
– Kupfer, Quecksilber und Blei wurden ebenfalls genannt.

Die Studie zum Download: Assessing the carcinogenic potential of low-dose exposures to chemical mixtures in the environment: the challenge ahead

„Diese Studie bestätigt die Vorstellung, dass einzelne, eigentlich harmlose Chemikalien durch Kombination und Akkumulation in unserem Körper Krebs auslösen“, sagt Krebsbiologe Dr. Hemad Yasaeivon der Universität Brunel in London. In bisherigen Krebsstudien wurden nur einzelne Substanzen untersucht, eine Methodik, von der der führende Studien-Autor und namhafte Wissenschaftler des California Pacific Medical Center in San Francisco William Goodson III sagt, dass sie „ziemlich veraltet sei.”

So führt Goodson aus: „Da zahlreiche – in der Umgebung unausweichliche – Chemikalien niedrig-dosierende Effekte nach sich ziehen können, die sich zu krebsauslösenden Prozessen in Bezug setzen lassen, ist die Testmethodik, eine Chemikalie nach der anderen auszuwerten, wirklich äußerst veraltet.“ Dann fügt er hinzu: „Wir sind in unserer Umwelt tagtäglich einer ‚chemischen Suppe‘ ausgesetzt. Es ist daher unumgänglich, dass wir Tests durchführen, die die Effekte unserer dauerhaften Belastung mit diesen chemischen Mixturen berücksichtigen.“

Die Taskforce fordert, dass man mehr Wert auf die Untersuchung niedrig-dosierter Belastungen mit Umwelt-Chemikalien legen sollte und derartige Projekte fördern müsse.

Die International Agency for Research on Cancer (IARC), ein Teil der World Health Organization (WHO), hat in den vergangenen 30 Jahren das krebsauslösende Potential von über 900 Stoffen analysiert. Diese wurden in fünf verschiedene Kategorien eingeordnet: „krebsauslösend für Menschen”, „möglicherweise krebsauslösend für Menschen”, „wahrscheinlich krebsauslösend für Menschen” „unklassifizierbar“ und „wahrscheinlich nicht krebsauslösend für Menschen”. Etwas über 100 Substanzen wurden als „krebsauslösend für Menschen” klassifiziert.

Die Wissenschaftler richten sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit: Die Standards, mit denen diese chemischen Stoffe bewertet werden, bevor sie auf den Markt kommen, müssen in jeden Fall überdacht werden, fordert Hemad Yasaei: „Wir hoffen, dass unsere Studie ein Anstoß für Krebsforscher weltweit ist, sich über dieses Thema auszutauschen. Und wir hoffen, dass diese Forschungsergebnisse Anlass sind, Zulassungsverfahren für solche chemischen Stoffe zu überdenken.“

Cocktail of chemicals may trigger cancer

‚Chemical soup‘: Cocktail of ’safe‘ household substances could cause cancer, study says

From artificial sweeteners to deodorant, there’s a lot of speculation on what causes cancer. But a new study says it’s actually the combination of seemingly harmless products that you need to be worried about, rather than individual items.

The research – conducted by a task force of 174 leading scientists in 28 countries and published in the journal Carcinogenesis – found that chemicals deemed safe to humans could be blending together to create a lethal combination in the body, leading to cancer.

The scientists investigated 85 prototypic chemicals that are not considered to be carcinogenic to humans. They examined their effects against a list of mechanisms linked to the development of cancer.
Fifty of those chemicals turned out to be able to cause cancer, impacting key cancer-related mechanisms – even when low-level exposure to individual chemicals may not cause any harm.
Those chemicals are “common and unavoidable,” as they are found in everyday items around the house – including cosmetics, textiles, food, and paints

The named substances include

– titanium dioxide nanoparticles, found in sunscreen and food coloring;
– acrylamide, found in fried potatoes, triclosan, found in anti-bacterial handwash; and
– phthalates, found in plastics.
– Copper, mercury, and lead were also named.

“This research backs up the idea that chemicals not considered harmful by themselves are combining and accumulating in our bodies to trigger cancer,” said contributing scientist Dr. Hemad Yasaei, a cancer biologist at Brunel University in London.
Previous cancer research has only tested individual substances on their own – a method that lead author William Goodson III, a senior scientist at the California Pacific Medical Center in San Francisco, says is “quite out of date.”

„Since so many chemicals that are unavoidable in the environment can produce low-dose effects that are directly related to carcinogenesis, the way we’ve been testing chemicals, one at a time, is really quite out of date,“ Goodson said in a statement.
“Every day we are exposed to an environmental ‘chemical soup’, so we need testing that evaluates the effects of our ongoing exposure to these chemical mixtures,” he added.

The task force has called for increased emphasis and support for research on low-dose exposures to environmental chemicals.

The International Agency for Research on Cancer (IARC), part of the World Health Organization (WHO), has evaluated the cancer-causing potential of more than 900 potential carcinogens over the past 30 years. It has classified them into five different categories – “carcinogenic to humans,” “possibly carcinogenic to humans,” “probably carcinogenic to humans,” “unclassifiable,” and “probably not carcinogenic.” A little over 100 have been deemed “carcinogenic to humans.”

Source

Netzfrauen

Krebserregende Kosmetika? – Nein, danke! – No Cancer With Our Cosmetics!

Benutzen Sie noch Weichspüler oder sogar Lenor Unstoppables, einem PARFUM für die Wäsche? Dann aufgepasst!

Krebserregende Chemikalien in Shampoos – Illegal Cancer-Causing Chemicals Found in Nearly 100 Shampoo Brands

Kosmetikgiganten und ihre Tricks!

Gift-Alarm – Krank durch Chemikalien – Sie werden vergiftet!

Erschreckende Studie! Leiden Sie an Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn? Laut Studie wird sogar Darmkrebs durch bekannte Lebensmittelzusätze ausgelöst – Colon cancer triggered by common food additives, study says

Studie: Eine fortschreitende Verdummung und stetige Zunahme von Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern durch Umweltgifte – Report: A host of common chemicals endanger child brain development

- netzfrauen -

IS-Horror! Frauen und Kinder werden vergewaltigt, versklavt, entmenschlicht und jetzt musste eine Mutter ihr eigenes Kind essen – The most brutal ISIS torture yet – sex slave says she was tricked into eating her own BABY

25. July 2017 - 21:41

Doro

Etwa 3200 Frauen und Kinder sind noch in den Händen der IS-Terrorgruppe. Vor drei Jahren genau, es war der 3. August 2014, da begann der IS seine Jagd auf die Jesiden im Nordirak. Sie werden vergewaltigt, versklavt, entmenschlicht oder sterben, weil sie zu „alt um IS als Sexsklavinnen zu dienen“ .

Doch was diese Frau, die von den IS festgehalten wurde erlebte, ist so schrecklich, dass es uns schwerfällt, darüber zu schreiben. Wir haben bereits viele solcher Berichte geschrieben, und während wir dachten, dass es irgendwo Grenzen gäbe, mussten wir feststellen, dass es sie nicht gibt. Es geht immer noch schlimmer, das mussten wir nun schmerzlich erfahren.

Die Frau, sie gehört zu den Frauen der Jesiden, die von den IS-Terrorgruppen entführt worden, war im dunklen Keller ohne Nahrung und Wasser eingesperrt worden. Dort wurde sie gefoltert. Wir hatten bereits schon einmal darüber berichtet, dass eine jesidische Mutter, die während der Zeit, in der sie als Sex-Sklavin gehalten wurde, ein Kind gebar, erzählte, wie es ihr nicht gestattet wurde, ihren neugeborenen Sohn zu stillen. Als der Junge dann schrie, köpfte ihr „Kidnapper“ das Baby. Was jetzt kommt, ist an Grausamkeit nicht mehr zu überbieten. 

Die im dunklen Keller gehaltene Frau hatte schon seit Tagen nichts mehr zu Essen bekommen und auch nicht zu trinken. Dann kam ein IS-Terroristen und brachten ihr endlich Fleisch und dazu etwas Reis. Der IS wartete, bis die Frau ihre Mahlzeit zu sich genommen hatte. Als sie alles aufgegessen hatte, erzählte er ihr, dass sie gerade ihren einjährigen Sohn gegessen hat.

Diese grausame Tat erzählte eine irakische Abgeordneterin  im ägyptischen Fernsehen.Vian Dakhil ist Politikerin im irakischen Parlament und Jesidin. In ihrem Land gilt sie als wichtige Stimme für jesidische Frauen, die aus den Fängen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) flüchten konnten. Vian Dakhill war sehr erschüttert,  als sie die grausame  Behandlung der IS an diese Mutter erzählte. Sie musste das Interview kurz abbrechen und sich die Tränen abwischen. Sie sagten der Mutter , sie hätten ihren einjährigen Sohn gekocht.

Der Abgeordnete setzte nach einer Pause ihr Interview weiter und enthüllte noch mehr Gräueltaten. Sie sagte: „Eines der Mädchen berichtete, dass die IS sechs ihrer Schwestern nahmen, die jüngste Schwester war gerade mal 10 Jahre alt.“

Auch wir müssen unsere Tränen abwischen. Wir haben schon viele solcher Berichte geschrieben, was diese Frauen und Mädchen, die in der Gefangenschaft sind, erleben. Und noch immer sind etwa 3000 Frauen und Mädchen bei den IS gefangen.

Leyla hatte so viel Angst, dass sie sich nach ihrer Flucht aus den Klauen der IS in Brand setzte. Obwohl sie die relative Sicherheit im Flüchtlingslager bei Dohuk im äußersten Norden des Irak erreicht hatte, fürchtete die 16jährige, dass die Terroristen, die sie monatelang missbraucht hatten, folgen könnten. Sie zündete sich selbst an, damit sie niemand mehr angreifen wollte.

Eine Achtjährige wurde zumindest siebenmal auf IS Sklavenmärkten verkauft und von all ihren Besitzern vergewaltigt.

Ich wurde jeden Tag vergewaltigt

Auch heute berichtete eine junge Frau, die sich aus den Händen der IS befreien konnte, über die Gräueltaten , die sie erlebte. Ekhlas war erst 14, als extremistische Kämpfer ihre Gemeinschaft im Nordirak anvisierten. Sie wurde mit Tausenden von anderen Yazidi-Frauen und Kindern im August 2014 entführt.

Rund 50.000 Mitglieder der langverfolgten religiösen und ethnischen Gruppe waren gefangen, als die IS- Terrorgruppen den Berg Sinjar belagerte. Ekhlas versuchte zu entkommen, wurde aber von der Gruppe als Sex-Sklave gefangen genommen und gefangen gehalten. Jetzt hat sie über die schreckliche Erlebnisse berichtet. Sie hatte sich mehrfach in der Gefangenschaft das Leben nehmen wollen.  „Jeden Tag hat er mich sechs Monate lang vergewaltigt. Ich habe versucht, mich zu töten „, sagte sie.

„Er hat mich unter den 150 Mädchen ausgesucht, indem er Lose gezogen hatte. Er war so häßlich,  wie ein Tier mit seinen langen Haaren. Er roch so schlecht, ich war so erschrocken, dass ich ihn nicht ansehen konnte. “ Ekhlas gelang es, eines Tages zu entkommen und wurde in ein Flüchtlingslager gebracht.

„Wie erzähle ich dir, ohne zu weinen?“ Ich sage dir, ich bin aus Tränen gerannt „, sagte sie. Sie lebt heute in Deutschland, wo sie in einem psychiatrischen Krankenhaus eine Therapie und eine Ausbildung erhält.

Schätzungsweise 9.900 Yazidis wurden getötet oder gefangen genommen, als Isis den Berg Sinjar im Sommer 2014 übernahm. 3,100 wurden ermordet: durch einen Schuss aus einer Waffe, Enthauptung oder Lebendig verbrannt. Andere verhungerten oder erlagen ihrer Verletzungen.  Schätzungsweise 6.800 weitere Yazidis wurden in dem brutalen Überall entführt, wobei über ein Drittel vermisst wird. Lesen Sie dazu auch  Deutscher Arzt, der Sexsklavinnen der IS rettet – German doctor who rescues ISIL’s sex slaves

Die Zwangsehe und Versklavung der Frauen ziele auf die endgültige Vernichtung des jesidischen Volkes. Keine Frauen, kein Nachwuchs, Auslöschung des Jesidentums.

Vor vier Jahren genau, es war der 3. August 2014, da begann der IS seine Jagd auf die Jesiden im Nordirak. Die Menschen flohen ins Gebirge und gerieten dort in schwere Not. Noch schlimmer erging es den Jesiden, die nicht wegkamen, vor allem den Frauen unter ihnen. Wer dachte, es gäbe irgendwo Grenzen, der wird feststellen, dass es sie nicht gibt. Es geht immer noch schlimmer. Sie werden immer wieder vergewaltigt, immer wieder weiterverkauft, versklavt und missbraucht. Mit Achtjährigen fangen sie an. Sie werden vergewaltigt, versklavt, entmenschlicht.

ISIS-Kämpfer halten Jesiden für Teufelsanbeter. Der alte jesidische Glaube vermischt Elemente des Christentums, des Zoroastrismus und des Islam.

Der Großteil der jesidischen Bevölkerung, in Zahlen etwa eine halbe Million Menschen, wurde in Lager im irakischen Kurdistan deportiert. Der Direktor des UN-Büros für Menschenrechte im Irak, Francesco Motta, sagte, dass es den Kämpfertruppen darum ginge, einen Teil der Jesiden bzw. das gesamte jesidische Volk zu vernichten!

 Im August 2015 wurden in der irakischen Stadt Mossul 19 Frauen und Mädchen in einem Gefängnis des Islamischen Staates exekutiert, nachdem diese ihren neuen Besitzern den Gehorsam verweigert hatten. ISIS-Horror: Sie töteten 19 Frauen, weil sie sich gegen den Sex mit Kämpfern wehrten -19 women killed for ‚refusing to have sex with militants‘

Die radikale Terrorgruppe zwingt Frauen und Mädchen, zum Islam überzutreten und Kämpfer zu heiraten. Aus Verzweiflung sollen manche sich bereits umgebracht haben. Frauen als Ware, um die Kriegskasse zu füllen, denn die Frauen werden oft weiterverkauft, zu Preisen zwischen 200 und 5000 Dollar, manchmal nach Saudi-Arabien oder Tunesien.

 Im August 2015 wurden in der irakischen Stadt Mossul 19 Frauen und Mädchen in einem Gefängnis des Islamischen Staates exekutiert, nachdem diese ihren neuen Besitzern den Gehorsam verweigert hatten. ISIS-Horror: Sie töteten 19 Frauen, weil sie sich gegen den Sex mit Kämpfern wehrten -19 women killed for ‚refusing to have sex with militants‘

Bereits 2014 berichtete ein 17-jähriges Mädchen, das einer Gruppe von 40 yazidischen Frauen angehörte, die immer noch gefangen gehalten und täglich von IS-Kämpfern vergewaltigt werden, wie die Frauen auf dem Dach des Hauses bis zu drei mal täglich von verschiedenen Männergruppen geschändet wurden. [Gefangene der IS – Eine 15-jährige berichtet] „Unsere Folterer haben noch nicht einmal die Frauen verschont, die ihre kleinen Kinder dabei hatten. Noch ließen sie die kleinen Mädchen aus, die noch nicht einmal dreizehn Jahre alt waren. Einige von ihnen werden nie wieder sprechen.“

Sie haben fast alles verloren. Etwa  800 000 irakische Jesiden lebten im Nordirak, sie haben alles verloren. Allein in der Region um die Stadt Dohuk, wo normalerweise 1,3 Millionen Menschen wohnen, sind 750 000 Flüchtlinge gestrandet, darunter auch 250 000 Syrer und Zehntausende irakische Christen. 1500 jesidische Frauen und Kinder sind inzwischen aus den IS-Gebieten zurückgekommen. Einige Geiseln konnten mithilfe kurdischer Geheimdienstler fliehen, andere wurden von Verwandten freigekauft: IS entführt, vergewaltigt, versklavt und zwangsverheiratet Mädchen und Frauen

Was die IS-Terrorgruppe mit den Frauen macht, die auf Grund ihres Alters nicht mehr verkauft werden können, haben wir in diesem Beitrag geschildert: Grausam! Massengräber von Frauen, zu „alt um IS als Sexsklavin zu dienen“ – Mass graves of women ‚too old to be ISIL sex slaves‘

Horrific Act By Isis, Fed Baby To Its Mother

The Independent

A baby was fed to its own unwitting mother by Isis, who also raped a ten-year-old girl to death in front of her own family, an Iraqi MP has claimed.

Vian Dakhil is a prominent Yazidi politician and has served as an important mouthpiece for the horrors perpetrated by Isis against her people.

The extremist group believe the Yazidi minority – who follow their own religion and customs – are devil worshippers and have waged genocide against them.

 Escaped Yazidi Isis sex slaves win Sakharov prize

The latest horrific claims were made by Ms Dakhil in a recent interview with Egyptian channel Extra News. It was translated by the Middle East Media Research Institute.

Talking about some Yazidis she had rescued, she said: “One of the women whom we managed to retrieve from Isis said that she was held in a cellar for three days without food or water.

“Afterwards, they brought her a plate of rice and meat. She ate the food because she was very hungry.

“When she was finished they said to her: ‘We cooked your one-year-old son that we took from you, and this is what you just ate’.”

The remark reduced her interviewer to tears.

Ms Dakhil also told of the fate of another Yazidi woman. She said: “One of the girls said that they took six of her sisters.

“Her younger sister, a ten-year-old girl, was raped to death in front of her father and sisters. She was ten-years-old.”

Nearly 10,000 Yazidis are believed to have been killed or captured by Isis during the extremists’ offensive in August 2014 across Iraq.

Isis reserve particular contempt for the minority group. Many women have been kept as sex slaves. Others have been discovered in mass graves.

In May, journal PLOS Medicine estimated that of the 9,900 Yazidis captured by Isis two years ago, 3,100 were killed, some by brutal methods such as decapitation.

Many of those who were captured remain missing.

It was during this period Ms Dakhil made an impassioned speech to the Iraqi Parliament, begging the world to come to the aid of her people at Mount Sinjar, where they were besieged.

Netzfrau Doro Schreier

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- netzfrauen -

Nahrung der Zukunft: 3D-Drucker – mit Soylent Green? Personalisierte Nahrung – basierend auf DNA,Lebensstil und sogar dem Schweiß – CSIRO sets sights on personalised ‘food generator’ based on your DNA, lifestyle and even sweat

25. July 2017 - 18:03

Doro

Was kommt wohl in Zukunft auf den Tisch? Die Antwort kommt aus Australien. Ein Lebensmitteldrucker wird anhand von DNA, Schweiß und Ihrem Lebensstil ein maßgeschneidertes persönliches Essen ausdrucken, damit es Ihnen an nichts mangeln wird. Sie wachen morgens auf, geben Ihre Daten in ein System und schon ist Ihr Frühstück fertig. Laut den Wissenschaftlern ist die Nahrung kein Endprodukt nach dem gleichnamigen Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1973 Soylent Green.

Soylent ist ein Unternehmen – der Name ist eine Kombination aus Soy (Soja) und Lent(il) (Linse) –, welches die Lebensmittelversorgung der halben Welt kontrolliert. Der Konzern vertreibt die künstlich hergestellten Nahrungsmittel „Soylent Rot“ und „Soylent Gelb“. Das neueste Produkt ist das weitaus schmack- und nahrhaftere „Soylent Grün“, ein Konzentrat in Form grüner quadratischer Täfelchen, das angeblich aus Plankton hergestellt wird und reißenden Absatz findet. Infolge von Lieferengpässen am „Soylent-Grün-Tag“ Dienstag kommt es regelmäßig zu Ausschreitungen der hungrigen Massen. Dem begegnet die Polizei mit schweren Schaufelbaggern und Containern; die Demonstranten werden brutal von der Straße entfernt – so der Film. Siehe: Video: Soylent Green … Jahr 2022 … die überleben wollen – This is the year 2022

Geforscht an der Nahrung der Zukunft wird in der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), einer staatlichen Behörde Australiens für wissenschaftliche und industrielle Forschung. Die Behörde betreibt 55 Forschungseinrichtungen in Australien, Frankreich und Mexiko, u.a. forscht sie auch an verschiedenen Methoden der Gentechnik. 

Eine CSIRO’s food structure research group unter der Leitung von Dr. Amy Logan hat gerade eine dreijährige Studie für die personalisierte Herstellung von „intelligenten Lebensmitteln“ abgeschlossen. Diese Lebensmittel werden mit einem 3D-Drucker ausgedruckt und enthalten der Person angepasste Inhaltsstoffe. Die Idee ist, ein persönliches Nahrungsmittelherstellungssystem zu entwickeln, das „maßgeschneiderte Diäten“ auf der Grundlage einer genetischen Information, eines physiologischen Zustandes und eines Lebensstils der Person herstellt. Wie Dr. Logan laut news.com.au erklärte: „Die Vision, die wir haben, ist es, dass in 20 Jahren jemand am Morgen aufwacht und die physiologischen Daten schon in einer wirklich unauffälligen Weise, möglicherweise durch Schweiß gemessen werden, während die Person mit einer Biosensor-Technologie im Schlaf ausgestattet ist.“

Nach Angaben des European Food Information Council (EUFICwerden diese „intelligenten Lebensmittel“  nicht nur dazu beitragen, die individuelle Gesundheit zu optimieren, sondern auch in einem größeren Maßstab dazu beitragen, dass die gesellschaftlichen Krankheiten wie Fettleibigkeit, Typ 2 Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Mangelernährung verhindert werden.

Mitglieder

Abbott Nutrition, Bunge, Cargill, Cereal Partners, Coca Cola, Dow Seeds, DSM Nutritional Products Europe Ltd., Ferrero, General Mills, Mondelēz Europe, Mars, Nestlé, PepsiCo, Pinar Et, Tereos, Ülker, Unilever.

Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Brüssel, die 1995 mit dem Anspruch gegründet wurde, Medien, Ernährungswissenschaftlern, Erziehern und Verbrauchern wissenschaftlich fundierte Informationen über Lebensmittelsicherheit und -qualität sowie Gesundheit und Ernährung zu bieten. Etwa 2/3 der Finanzierung kommt von privat und 1/3 aus öffentlichen Quellen. Da die Zukunft von Lebensmitteln auf der Agenda der Europäischen Kommission ganz oben steht, wird EIT Food innovative europäische Kompetenzen liefern, um ein gesundes und nachhaltiges Lebensmittelsystem in Europa und darüber hinaus neu aufzubauen.

Wer mit dieser Aufgabe betraut wurde, sehen Sie an folgender Presseerklärung:

Die neue führende Partnerschaft wird den Wandel zu einem verbraucherorientierten und ressourceneffizienten Lebensmittelsektor vorantreiben

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat den Gewinner des europaweiten Wettbewerbs über die Food4Future-Ausschreibung bekannt gegeben: EIT Food. EIT Food wird nachhaltige durchgängige Lieferketten für Lebensmittel aufbauen, die durch transformative Innovations- und Bildungsinitiativen mit einer zentralen Rolle für den Konsumenten realisiert werden. EIT Food verfügt über eine breite Abdeckung in den EU-Mitgliedsstaaten und assoziierten Staaten und ist eine einzigartige Partnerschaft von 50 führenden Unternehmen, Universitäten und wissenschaftlichen Partnern, die die gesamte Lebensmittel-Wertschöpfungskette abdeckt. Mithilfe der Konsumenten als Innovatoren ist jeder von ihnen bestrebt, gemeinsam die Art und Weise zu verändern, wie wir gegenwärtig unsere Lebensmittel produzieren, verteilen und konsumieren. In den kommenden sieben Jahren werden die Partner nahezu 1,2 Milliarden Euro investieren, abgestimmt auf die bis zu 400 Millionen Euro finanziert vom EIT. (…)

Diese groß angelegte Initiative mit Sitz in Belgien wird durch fünf sogenannte Co-Location-Centres (gemeinsame Zentren) unterstützt, die Innovationen, Talententwicklung und Verbraucherbeteiligung auf regionaler Ebene fördern. Sie befinden sich in Leuven (Belgien, Frankreich, Schweiz), München (Deutschland, Niederlande), Reading (Vereinigtes Königreich, Island, Irland), Warschau (Polen, Finnland) und Madrid (Spanien, Italien, Israel). EIT Food arbeitet mit einer großen Gruppe von Netzwerkpartnern zusammen und wird in den mittel- und osteuropäischen Ländern, einschließlich der Tschechischen Republik, Ungarn, Litauen und Slowenien, sehr aktiv sein.

Das Co-Location Central mit Sitz in Freising, München, das Partner aus Deutschland und den Niederlanden umfasst, wird zur Hauptaufgabe und Strategie von EIT Food beitragen, indem es mit hochengagierten ergänzenden Wissenschaftlern (Technische Universität München, Universität Hohenheim), wichtigen Forschungs- (Fraunhofer-Gesellschaft, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik) und Geschäftspartnern (Döhler, DSM, Herbstreith & Fox, John Deere, Koppert  Biosystems, PlantLab, Robert Bosch, Siemens) kooperiert und seine Netzwerkpartner integriert, um die Gesellschaft möglichst stark miteinzubeziehen.“CLC Central wird ein fruchtbares Umfeld bieten, um die verbraucherorientierten, wegweisenden Innovationen hin zu einem auf digitaler Ebene verbesserten Lebensmittelsektor voranzutreiben, der ressourceneffizienter ist und den Nahrungsmittelbedarf der Konsumenten bedient“, so Prof. Thomas Hofmann, Consortium Coordinator und Senior-Vizepräsident der Technischen Universität München.

https://www.puratos.com/news/member-new-partnership-eit-food

CSIRO setzt auf den personalisierten „Food Generator“, basierend auf Ihrer DNA, Ihrem Lebensstil und sogar dem Schweiß

Dr. Logan erklärte letztes Wochenende auf einem Seminar bei der Foodpro Food Manufacturing Expo am International Convention Center in Sydney die personalisierte Ernährung und die intelligente Fertigung mit dem 3D-Drucker.

Ein konfokales Laser-Scanning-Mikroskopie(CLSM)-Bild von Cheddar-Käse zeigt die Struktur des Essens auf einer Mikroebene. Bild: CSIRO

„Es sind Informationen, die an ein Software-System übermittelt werden, das damit verbunden ist, was wir einen“ Nahrungsmittelgenerator „nennen, der auf ihrer Küchenbank sitzt und die Nahrung erzeugt, die ihre Nährstoffe für den Tag enthält“, so Dr. Logan.

„Sie haben ihre Kaffeemaschine und ihren Nahrungsmittelgenerator. Das Gute daran, dass sie nicht viel darüber nachdenken müssen, was Sie für Nährstoffe benötigen, dass wurde bereits bestimmt. Sie können auch Informationen anfordern, sollten Sie sich an diesem Tag auf eine 10Km-Wanderung begeben. Dann stellt sich der „Nahrungsmittelgenerator“ auf diese Bedürfnisse ein.“ Aber, sagte Dr. Logan, das Endprodukt wäre kein Soylent Green und auch kein Essen, was aussieht wie Schlamm.  „Die Idee sei ein reales Essen“ so Dr. Logan.  „Wir vermuten, dass die Verbraucher auf der nächsthöheren Ebene der Ernährung immer noch das traditionelle Essen im Mund verspüren wollen. Das Programm sei auf normale Personen gerichtet, jedoch bietet es auch Vorteile für das gesamte Spektrum, angefangen von Hochleistungssportlern bis hin zu älteren Menschen. Wir sehen den Trend, dass gerade durchschnittliche Menschen eher bereit sind, ihre Daten zu sammeln, durch Fitbits und andere Apps. Sie sind auch mehr daran interessiert, was sie essen.“

Dazu auch: Ernährungstherapie: Nestlé mit Samsung – zusammen die Zukunft gestalten – Daten sind in der heutigen Zeit die „Gelddruckmaschinen“

CSIRO sets sights on personalised ‘food generator’ based on your DNA, lifestyle and even sweat

news.com.au

IMAGINE hitting a button on a machine to receive a blob of food tailored just for you, precisely calculated for your daily needs based on everything from your sweat right down to your genetic code.

That’s the dream of Dr Amy Logan, team leader for dairy science at the CSIRO’s food structure research group, who has just kicked off a three-year study into the personalised fabrication of smart food systems.

CSIRO sets sights on personalised ‚food generator‘ based on your DNA, lifestyle and even sweat -… https://t.co/m59NxRCNm4 pic.twitter.com/8uYlZVd3Af

— SplineLife (@splinelife) 15. Juli 2017

Personalised nutrition, which involves creating tailored diets based on data including genetic information, as well as lifestyle and physiological state obtained from real-time sensors, has been hailed as the future of food.

According to the European Food Information Council, not only will it help to optimise individual health, it may also work on a larger scale to “help prevent society-wide diseases such as obesity,TYPE 2 DIABETES  cardiovascular disease, cancer, and malnutrition”.

Dr Logan, who is presenting a seminar at the Foodpro food manufacturing expo at the International Convention Centre in Sydney this weekend, is melding the sciences of personalised nutrition and intelligent manufacturing such as 3D printing.

“The vision we have is that in 20 years time, someone would wake up in the morning, their physiological markers will have already been measured in a really unintrusive way, potentially through their sweat while they’ve been sleeping using biosensor technology,” she said.

“It’s already conveyed that Information  to a software system that’s linked to this, what we’re calling a ‘food generator’, that’s sitting on their kitchen bench, and that will be what generates this structured food that has their nutrients for the day.

“They’ll have their coffee maker, and their food generator. The beauty is they don’t need to put much thought into it — it has already determined what they need. They can also put in information, so if you’re going on a 10km hike that day, obviously YOUR needs are going to be different.”

But Dr Logan said the end product wouldn’t be a Soylent GREEN-style, food-like sludge.

„The idea is it is actual food,” she said.

“We appreciate that while consumers are wanting that next level of nutrition, they still enjoy the mouthfeel, the traditions of eating a proper meal.

“We’re doing the underpinning work at the moment to examine how we can structure these foods. We’re looking at, as a basis, high-protein based foods, so there is a nice structure. We’re looking at what the best mechanism would be, not closing any doors.”

3D printing, however, is “quite limited” in what it can do at the moment. “That’s really going to be at the heart of the research,” she said. “We have a three-year program in place looking at what are those new, innovative technologies that can Take us to that next level.” Read More:  news.com.au

Netzfrau Doro Schreier

„Fettleibigkeits-Epidemie“ – War Ihnen bekannt, dass Bisphenol A u. a. für die Fettleibigkeit verantwortlich sein soll?

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Video – Weltpremiere in Dubai: Bürogebäude mit 3D-Drucker

Gekaufte Politik! Lobbyismus… wie die Wirtschaft auf die Politik Einfluss nimmt und Milliarden Euro investiert, um ihre Interessen bestmöglich zu vertreten

Nestlé macht es möglich: „Wir machen euch gesund!“ Pizza mit Pillen und mehr Bevormundung beim Essen mithilfe der EU

- netzfrauen -

Billig und illegal – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder für große Textilunternehmen – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis

24. July 2017 - 15:37

Doro

Made in Turkey – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder, um zu überleben. Die Kinder haben sehr erschreckende Erlebnisse hinter sich. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg und der Terrorgruppe IS, die in ihrer Heimat wüten. Jetzt arbeiten einige dieser syrischen Kinder in Fabriken auch an der Herstellung von Uniformen in der Türkei, angeblich auch für die IS-Terrorhgruppe. „Der einzige Grund, dass diese Kinder bei mir arbeiten, ist das Geld – Wenn es keinen Krieg in Syrien gäbe, wären diese Kinder in der Schule und hätten eine bessere Alternative“, so der Fabrikbesitzer Abu Zakour zu Mailonline.

Über drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien sind in der Türkei. Viele von ihnen leben in Lagern oder sind obdachlos und schlagen sich mit Billiglohnarbeit durch, u. a. auch Kinder. Etwa 900 000 Flüchtlingskinder zwischen sechs und 17 Jahre alt sind schulpflichtig. Rund die Hälfte von ihnen hat in den letzten fünf Jahren überhaupt keine Möglichkeit gehabt, in die Schule zu gehen.

Dass Erdogan mit den Flüchtlingen aus Syrien nicht zimperlich umgeht, zeigt schon die Mauer, die er errichten lässt. Da kommen einem die Erinnerungen der einstigen DDR in den Sinn. Siehe: Türkei erschießt elf Flüchtlinge aus Syrien, auch Frauen und Kinder! – Turkish border guards ’shot Syrian children‘. Sogar die NGO Ärzte ohne Grenzen nimmt keine EU-Gelder wegen des Türkei-Migrations-Deals an.

Mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass Flüchtlinge, darunter auch Kinder, in der Türkei in der Textilbranche ausgebeutet werden. Auch ein neuer Beitrag von Andrea Panico, vom 18.Juni 2017 unter dem Titel: “I don’t have dreams”, and is part of the publication with the same name.“ macht Andrea auf die Ausbeutung von Kindern in Gaziantep in den Textilfabriken aufmerksam. Die Beweise wurden während der Kampagne #Overthefortress gesammelt und dokumentiert.  Gaziantep  ist eine Stadt am Rand des syrischen Bürgerkriegs. Flüchtlinge aus dem Süden sind überall in der Stadt, nicht nur in Auffanglagern. Seit Mitte Januar 2016 können syrische Flüchtlinge in der Türkei sich um eine Arbeitserlaubnis bewerben – Teil einer Vereinbarung zwischen der Türkei und der EU. Doch eine Arbeitserlaubnis zu bekommen ist nicht so einfach, zumal die Gesetze in der Türkei nicht klar definiert sind. Die Türkei hat die Grenzen zu Syrien größtenteils geschlossen, und ohne Erlaubnis dürfen die Flüchtlinge im Land nicht mehr zwischen den Provinzen reisen. Es bleibt, um nicht zu verhungern, jede Arbeit anzunehmen, so auch für die Kinder. Die Notlage der Flüchtlinge wird ausgenutzt, und anstatt zur Schule zu gehen, landen viele Kinder in Textilfabriken, wie die Fotos von Andrea dokumentieren. Weitere Fotos und Bericht (in englisch) finden Sie HIER als PDF

Andrea Panico

Führende Einzelhändler wie Esprit und die Otto Group trafen sich im März 2017   mit der Foreign Trade Association (FTA), um einen Aktionsplan zu vereinbaren, um den Schutz der syrischen Arbeiter in der Türkei zu verbessern. Es wurde geschätzt, dass es zwischen 250 000 und 400 000 syrische Flüchtlinge gibt, die illegal in der Türkei arbeiten – viele in der Textilindustrie – aber die meisten von ihnen arbeiten informell und haben keine Arbeitnehmerrechte. Second-Tier-Zulieferer und illegales Sub-Contracting sind eine große Herausforderung für Marken-Sourcing aus der Türkei, die Europas größtes Bekleidungsherstellungsziel und der zweitgrößte Anbieter von Bekleidung für die EU ist.

hurriyetdailynews.com

Reuters berichtete bereits 2016, dass multinationale Unternehmen herausfanden, dass syrische Kinder in der Türkei für ihre Zulieferer arbeiteten. Firmen, darunter Esprit, Next und H&M. Um zu vermeiden, dass die Familien nun gar kein Geld mehr bekommen, versuchen einige von ihnen, eine Kombination von Arbeit und Schule zu arrangieren. Doch nicht nur für multinationale Unternehmen arbeiten diese Kinder, sondern für die Terrorgruppen, deretwegen sie ihre Heimat Syrien verlassen mussten.

Und auch der britische Sender BBC entdeckte kurze Zeit später bei einer Recherche auf, dass syrische Flüchtlingskinder zum Teil zwölf Stunden lang in Fabriken bei geringem Lohn und unter unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen arbeiten würden. Sie müssten Kleidung für Einzel- und Onlinehändler wie ASOS  und Marks & Spencer (M&S) nähen.  Aus den verdeckten Recherchen hieß es in einem TV-Beitrag, dass diese syrischen Kinder Jeans der Marken Mango und Zara mit Hilfe von Chemikalien ohne ausreichenden Schutz herstellen. Wir hatten in dem Beitrag: BBC deckt auf: Zara und Mango beschäftigen syrische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen – Unacceptable refugees in Turkey making clothes for Zara, Mango & Co. – darüber berichtet. 

Story of #refugee #workers in #Turkey’s #textile sectorhttps://t.co/ZoyuxAoJUk pic.twitter.com/hDzDqJU2dE

— News-Now (@juergen_p) 1. März 2017

Auch der hurriyetdailynews.com berichtet über die Ausbeutung in den Textilfabriken von Flüchtlingen. Viele weltberühmte Modekonzerne lassen in der Türkei produzieren. Und nicht nur Kinderarbeit ist ein Problem, sondern auch die illegale Beschäftigung von Flüchtlingen, wie Hürriyet  berichtet. Auf dem Papier sieht alles sauber aus. Es gibt strenge Vereinbarungen zwischen den riesigen Marken und dem Lieferanten. Die Verträge betreffen die rechtlichen Umstände in Werkstätten, in denen die Produktion erfolgt und alle Marken müssen sicherstellen, dass alle Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Aber in den Produktionsstätten werden trotzdem noch illegale oder Kinderarbeiter entdeckt, wenn diese überprüft werden. Die türkischen Produktionsfirmen halten sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen. Einige Textilfirmen behaupten, dass es keine illegal arbeitenden Flüchtlinge in deren Werkstätten gäbe, aber das ist falsch. Wenn ein Modeimperium sagt: „Ich habe dem Lieferanten eine mündliche Verwarnung erteilt.“, bedeutet es,  dass dieser die Tatsache ignoriert, obwohl der Konzern sich dessen bewusst sein müsste, was dort geschieht. Laut hurriyetdailynews.com arbeiten bereits vier große Marken, darunter auch ZARA gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfezentrum (MUDEM) an einer Verbesserung für Flüchtlinge. Doch noch immer schauen viele Marken einfach weg. Erst ca. 200 Flüchtlinge wurden in das Verbesserungsprogramm aufgenommen.

@nextofficial … a month for delivery of simple black shirts? Have you cracked the Turkish sweatshop whip to hurry them along? pic.twitter.com/1EHS6rnU04

— Liam A (@TheRealLKA) 7. Mai 2017

Uniformen für IS und andere Terrorgruppen – Made in Turkey

Abu Zakour lieferte auch Uniformen an die Al-Qaida-Gruppe Jabhat al-Nusra, Ahrar al-Sham und andere Rebellen, die Uniformen bevorzugen. Er selber hat kein Problem damit, auch Uniformen an die IS zu verkaufen. „Es spielt keine Rolle, wer und wo meine Kunden sind,“ so Abu Zakour. 

Wir Netzfrauen hatten bereits in unserem Beitrag: Hinter der Fassade von Primark – Would You Still Buy That Dress After Watching This? darüber berichtet, dass in der Türkei für Primark syrische Flüchtlinge u. a. auch Kinder arbeiten. Im Februar 2016 hatte das Business & Human Rights Resource Center bestätigt, dass schätzungsweise 250 000 bis 400 000 syrische Flüchtlinge illegal in der Türkei arbeiten, darunter auch in Bekleidungsfabriken. Als wir weiter recherchierten, stellte sich heraus, dass diese syrische Kinder sogar Uniformen nähen müssen. Wir haben für Sie einen aktuellen Beitrag von Reuters übersetzt. Bei weiterer Recherche fanden wir den Beitrag von Mailonline, die bereits im Juni 2016 viele Fotos veröffentlichten, die beweisen, dass diese Kinder in der Tat für die IS-Terrorgruppe deren Uniformen nähen. Wie schrecklich muss es sein, dass man gerade für diese Menschen nähen muss, deretwegen sie ihre Heimat verlassen haben, und nun anstatt zur Schule zu gehen in unmenschlichen Fabriken für ein paar Euros nähen?

Wir haben bereits mehrfach über Erdogan und seine Machenschaften berichtet und auch über dessen Verbindung zu den IS-Terrorgruppen. So soll Sümeyye Erdogan, die Tochter des Patriarchen, ein verstecktes Militärhospital besitzen, in dem die Kämpfer des IS behandelt werden. Mit Zustimmung Erdogans trainierten türkische Geheimdienstler in geheimen Militärbasen in der Konya-Provinz innerhalb der Türkei Islamisten. Mit dem dritten Sohn Erdogans, Bilal, kooperierten die Islamisten, um gestohlenes Öl über von ihm kontrollierte Häfen zu schmuggeln. Siehe: Treffen Sie den Mann, der ISIS finanziert: Bilal Erdogan, der Sohn des türkischen Präsidenten

„Kindersklaven“ nähen Uniformen für Isis

Die syrischen Flüchtlingskinder werden in der Türkei ausgebeutet, sogar Neunjährige sollen unter ihnen sein. Sie arbeiten 12 Stunden am Tag, und dass sie Uniformen nähen, bestätigen die Fotos von mailonline. Ein aktueller Beitrag von Reuters bestätigt, dass in türkischen Ausbeuterbetrieben syrische Kinder nähen, um zu überleben.

Während die islamistische Gruppe Ahrar al-Sham ihre Uniformen hellbraun bevorzugt, wollen die  Al-Qaida-syrischen Flügel Jabhat al-Nusra Militär-Grün“,  erklärt Abu Zakour in dem Beitrag von Mailonline. „Die Freie Syrische Armee (FSA) will ihre Kleidung wie Ahrar al-Sham … hellbraun und die ISIS zieht den Stil der Afghanen-Kleidung vor, aber manchmal tragen sie eher traditionelle Uniformen“, sagte er. Sein Stoff wird aus Istanbul importiert, wo türkische Textilfabriken amerikanische und russische Tarnstoffe replizieren, je nach Bedarf.“ Die ISIS verwenden seit langem verschiedene Arten von Uniformen, um zwischen ihren Einheiten  unterscheiden zu können – alle schwarz für Paraden, mehr Shalwar Kameez „Afghani-Stil “ für brutale ISIS-Exekutionskommandos und Front-Kämpfer und alle in unterschiedlichen Schattierungen von Tarnung und dem berüchtigten Schwarz.

Mailonline besuchte die Fabrik in der Grenzstadt Antakya, wo die Kinder für etwa 10 £ 12 Stunden am Tag arbeiten und nicht nur Uniformen nähen, sondern auch Rücksäcke u. s. w. Wir haben den Beitrag von Mailonline frei übersetzt, weitere Fotos können Sie dem Beitrag: ‚Child slaves‘ making uniforms for Isis: Inside the Turkish sweatshop where children as young as nine work 12 hours a day stitching combat gear used in battle by Islamic State entnehmen. 

Am  26. Juli 2016 veröffentlichte Reuters ebenfalls einen Beitrag über syrische Kinder, die in der Türkei ausgebeutet werden, und zwar für die Textilindustrie:

Made in Turkey – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder, um zu überleben

Um die Flut von Migranten nach Europa einzudämmen, hatte die Türkei zugestimmt, diese in Europa Unerwünschten zu beherbergen und zu beschützen. Aber es stellt sich heraus, dass Ankara wohl unfähig ist, alle seine syrischen Flüchtlingskinder zu beschützen. Viele arbeiten illegal, u. a. in der 40-Mrd-$-Textilindustrie.

ISTANBUL, Türkei – Muna Awwal möchte in die Schule gehen. Aber sie muss arbeiten. Muna sagt, sie sei zehn Jahre alt. Neun, verbessert sie ihr Vater Mahmud, während sie in der Wohnung der Familie im zweiten Stock in Istanbuls Textilbezirk sitzen.

Muna und ihre Familie kamen aus Syrien im Jahr 2013 in der Türkei an. Während der letzten Wochen half sie ihrem Vater und ihrem dreizehnjährigen Bruder Muhamed in einem Keller, den sie gemietet haben und in dem sie billige Tops, Kleider und T-Shirts für andere Textilzulieferer herstellen. Ihr Vater Mahmud sagt, dass einige der Kleider in Europa verkauft werden.

Die Familie stammt aus Aleppo und floh 2013 vor den Kämpfen, sagt er. Er scheucht seine Kinder aus dem Zimmer und setzt sich auf den Teppich. Jetzt ist er angewiesen auf die Hilfe von drei seiner fünf Kinder, um über die Runden zu kommen, sagt er. Die Lage von Awwals Familie ist kein Einzelfall und verstärkt die Zweifel an der Sicherheit der Türkei für Familien, die vor dem Krieg fliehen.

„Meine Kinder arbeiten zu lassen, widerstrebt mir und so geht es jedem anderen hier“, sagte Mahmud Awwal im Juni. „Das ist nicht gut. Aber wir haben keine Wahl. Hier in der Türkei ist das sehr verbreitet.“ Reuters traf über eine Reihe von Tagen im April 13 syrische Kinder in drei türkischen Städten, von denen alle sagten, dass sie arbeiten, Kleider oder Schuhe herstellen, und das, obwohl die Türkei Kinderarbeit (unter 15) verboten hat. Weitere vier Kinder, die älter als 15 waren, sagten, dass sie bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten, sechs Tage die Woche, und das trotz eines Gesetzes, das Kindern bis 17 eine Arbeitswoche von maximal 40 Stunden vorschreibt. Dutzende weitere Kinder, die dort arbeiteten, wollten nicht reden.

Brüssel und Ankara hatten im März eine Vereinbarung getroffen, die es europäischen Ländern erlaubt, Migranten, die durch das Land auf ihrem Weg nach Europa gekommen waren, zurück in die Türkei zu schicken. Brüssel versprach bis zu 6 Mrd. € für die Migranten- und Flüchtlingshilfe. Die Vereinbarung beinhaltet, dass den zurückgeschickten Menschen Schutz nach internationalen Standards zusteht.

Die EU erklärt die Türkei zum sicheren Land: Noch im April nannte der Präsident des Europarats Donald Tusk „das beste Beispiel weltweit in der Behandlung der Flüchtlinge,“

Die Vereinigten Staaten sind sich diesbezüglich nicht so sicher. „Die Bemühungen, die wachsenden und sehr verwundbaren Flüchtlings- und Migrantengemeinschaften im Land zu beschützen, sind unangemessen“, sagte das Außenministerium in einem Bericht vom Juli.

Menschenrechtsgruppen nennen die Türkei alles andere als sicher. Gruppen wie Amnesty International haben Syrer dokumentiert, die beim versuchten Überqueren der Grenze in die Türkei beschossen wurden, die in unzumutbaren Verhältnissen leben oder die zurück ins Kampfgebiet deportiert wurden. Und sie vermerken Kinder, die oft nicht in die Schule gehen können und die wie im Libanon arbeiten müssen.

Die Türkei beherbergt mehr Flüchtlinge als jedes andere Land der Welt: 2,73 Millionen von ihnen sind Syrer nach der letzten Zählung und mehr als die Hälfte von ihnen sind unter 18. Ankara sagte, es habe mehr als 10 Milliarden $ ausgegeben, um Flüchtlingen zu helfen. Es erkennt sie nicht als Flüchtlinge an, aber wenigstens auf dem Papier bietet es denen, die sich registrieren lassen, Schutz, freie Ausbildung und elementare Gesundheitsfürsorge. Die Regierung streitet ab, Syrer gegen ihren Willen zurückgeschickt zu haben, und dass auf Flüchtlinge geschossen worden sei. Präsident Tayyip Erdogan sagte, einige Syrer könnten sogar die türkische Bürgerschaft erlangen.

Aber das Land müht sich ab, all die zusätzlichen Menschen unterzubringen, von denen nur 10 Prozent in Flüchtlingslagern leben. Im Mai gab das Bildungsministerium bekannt, dass etwa 665 000 syrische Kinder, die in der Türkei leben – eine Mehrheit von schulpflichtigen Kindern im Land – nicht zur Schule gingen. Von den sechs bis elf Jahre alten Kindern, die außerhalb der Lager leben, seien weniger als 15 Prozent in der Schule, teilte das türkische Management für Katastrophen und Notfälle mit.

Niemand kann schätzen, wie viele Kinder stattdessen arbeiten. Von rund 125 syrischen Haushalten mit Kindern, die von der türkischen Wohlfahrtsorganisation Support to Life zu Beginn des Jahres untersucht wurden, hatte jeder vierte wenigstens ein Kind, das nicht zur Schule gehen konnte, weil die Familie auf seinen Lohn angewiesen war. Die Hälfte dieser Kinder arbeiten in der Textilindustrie.

Stephanie Gee, Mitglied von Human Rights Watch, sagt, Europa ignoriere bedauerlicherweise das Problem des Schutzes von Kindern: „Wenn die Türkei nicht garantieren kann, dass syrische Kinder zur Schule gehen, ist das ganze Thema wirksamen Schutzes Makulatur.“

Die Europäische Kommission lehnte einen Kommentar hierzu ab. Eine EU-Quelle besagt, dass die Führung der EU „systematisch auf das zu kritisierende Phänomen der Kinderarbeit hingewiesen“ und die Türkei dazu aufgefordert habe, Maßnahmen dagegen zu treffen. Europa hat mehrere zehn Millionen Euro bereitgestellt, damit mehr syrische Kinder die Schule besuchen können.

Ein Beamter des Büros von Erdogan behauptete, der Westen müsse mehr tun. Europa hat nur rund 850 Syrer unter Maßgabe der o. g. Vereinbarung legal zurückgeschickt und 31 Syrer kehrten freiwillig in die Türkei zurück.

Die Türkei sei sicherer für Flüchtlinge als jedes andere Land, sagte er. Menschenrechtsgruppen sollten ihre Zeit und Energie darauf verwenden, andere Regierungen dazu aufzufordern, dem Beispiel der Türkei zu folgen, statt deren Bemühungen herunterzuspielen.

KINDERARBEIT

In der Türkei gibt es schon sehr lange Kinderarbeit. 2012, in dem letzten Jahr, für welches Daten vorliegen, arbeitete gemäß Ankara beinahe eine Million türkischer Kinder zwischen 6 und 17 Jahren. Viele von ihnen helfen bei der Herstellung von Kleidung, Textilien und Schuhen, Industriezweige, die 40 Milliarden $ pro Jahr zur Wirtschaft der Türkei beitragen und 2,5 Millionen Menschen beschäftigen – mehr als die Hälfte von ihnen als Hilfsarbeiter laut den Gewerkschaften.

Die Türkei exportiert Kleidung und Schuhe im Wert von 17 Mrd. $ pro Jahr, das meiste davon nach Europa, vor allem nach Deutschland.

Das Land war sein Kinderarbeitsproblem in den letzten paar Jahren angegangen, so Lotte Schuurmann, Kommunikationsexpertin der Fairwear Foundation (Stiftung für faire Kleidung), die sich darum bemüht, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, aber mit der Ankunft der syrischen Flüchtlinge habe die Kinderarbeit wieder zugenommen.

Syrer, insbesondere syrische Kinder werden unterbezahlt. In Gaziantep, einer Stadt im Süden nahe der syrischen Grenze, sagte ein dreißigjähriger Türke, der Selim als Namen angab, dass er früher 450 türkische Lire (155 $) pro Woche verdiente. Als die Syrer kamen, machte er sein eigenes Geschäft auf. Er stellte Kinder ein, die Tuchballen trugen, Tee brachten und zugeschnittene Stoffe stapelten. Er bezahlt jedem Kind 50 $ pro Woche. „Früher arbeiteten türkische Kinder hier, aber jetzt sind es nur syrische“, sagte Selim im hinteren Bereich seines Geschäfts. „Türkische Kinder taten es, um ausgebildet zu werden, aber die syrischen tun es nur des Geldes wegen.“

Syrer sagen, sie verdienen zwischen der Hälfte und einem Drittel dessen, was Türken für dieselbe Arbeit bekommen. Kinder seien noch billiger.

Alles in allem seien billige Flüchtlingsarbeiter eher ein Vorteil für die Türkei denn eine Last, sagt Harun Ozturkler von der Zentrale für strategische Studien im mittleren Osten in Ankara. Sie kurbelten Profite an, die zu neuen Investitionen führten. Laut Ozturkler und der Weltbank gebe es sogar Anzeichen dafür, dass einige türkische Arbeiter in besser bezahlte Jobs wechselten. Im letzten Jahr sei die Wirtschaft um 4 Prozent gewachsen.

Wenn Syrer ankommen, sollen sie sich bei ihrer örtlichen Polizeistation registrieren lassen, wo sie eine vorübergehende Schutzkarte erhalten, die ihnen das Bleiberecht gibt. Viele Menschen, mit denen Reuters sprach, sagten, dass sie sich nicht registrieren lassen konnten, weil sie dafür Bestechungsgeld von beinahe 70 $ zahlen müssen, was mehr ist, als sie bezahlen können. Der Beamte des Präsidenten behauptet hingegen, es gebe keine Probleme mit Registrierung und Gebühren würden auch nicht erhoben, aber es könnte Verzögerungen bei großem Andrang in manchen Gegenden geben.

Bis zu diesem Jahr erhielten Syrer keine Arbeitserlaubnis, weswegen sie unter der Hand arbeiteten. Ankara fing im Januar an, Arbeitsgenehmigungen zu erteilen, aber Ankara sagt, nur wenige seien qualifiziert, weil Arbeiter entweder selbstständig sein oder die Unterstützung ihres Arbeiters bekommen müssten, bei dem sie sich bewerben wollen.

Istanbul, April 2016: Eine Gruppe von halbwüchsigen Jungen strömte aus einem großen backsteinfarbenen Fabrikgebäude und rollte einen großen Metallkäfig in Richtung einer Reihe von Mülltonnen. Die Jungen gaben an, nicht bei der Regierung registriert zu sein. Sie sagten, sie verdienten rund 85 $ pro Woche für eine Arbeit, die sie des Nachts tun müssten und die aus Putzen und Verpacken von Schuhen bestünde. „Unser Boss ist meistens nett,“ sagte der 17-jährige Juma. „Wenn wir bis zum Morgen gearbeitet haben, kommt er, reißt ein paar Witze und gibt uns ein paar Butterbrote. Zu anderen Zeiten, wenn wir einen Auftrag haben, der schnell erfüllt werden muss, schreit er uns an.“ Der jüngste unter ihnen, Bashar, war 14 Jahre alt und hatte einen Oberlippenflaum. Er kam Anfang April nach der Flucht aus Aleppo an, sagte er. Sein Vater brachte ihn zur Grenze und bezahlte einem Schmuggler 300 $, damit dieser ihn alleine hinüberbrachte. Unterwegs beschossen ihn türkische Grenzhüter.

Menschenrechtsgruppen sagen, dass Dutzende von Menschen, die aus Syrien fliehen, verletzt wurden, angeblich durch Grenzwachen, die darauf aus sind, die Zahl der neu in der Türkei Ankommenden niedrig zu halten. Der Beamte des Präsidenten leugnete diese Vorwürfe und Reuters war nicht in der Lage, sie unabhängig zu überprüfen.

Bashar sagte, dass er vorgehabt hatte, die Hälfte seines Geldes seiner Familie zu schicken, zu der Vater, Mutter, zwei Schwestern und zwei Brüder gehören. „Sie können nicht in Aleppo arbeiten, sagte er. „Sie mussten ihr Geschäft schließen.“

KONFLIKTTRÄCHTIGE TEXTILIEN?

Die Jungen gaben an, dass die Schuhe aus ihrer Fabrik mit dem Label von DeFacto gekennzeichnet würden, dem zweitgrößten Bekleidungsunternehmen der Türkei mit Niederlassungen in 11 Ländern, darunter Kasachstan, dem Irak und Russland. Sie sagten, dass sie den Namen des Unternehmens, für das sie arbeiteten, nicht kannten. Ein Sprecher von DeFacto bezeichnet die Ausbeutung von Flüchtlingen als illegale Arbeitskräfte als vollkommen unannehmbar. Wenn unregistrierte Arbeiter in diesen Zulieferbetrieben gefunden würden, gebe DeFacto den Produzenten zunächst die Chance, dies zu ändern. Wenn jedoch Kinder gefunden würden, sei die Geschäftsbeziehung augenblicklich zu Ende.

Andere multinationale Unternehmen fanden heraus, dass Kinder für ihre Zulieferer arbeiteten. Firmen, darunter Esprit, Next und H&M gaben während einer Untersuchung an, die Anfang dieses Jahres von der NGO Business and Human Rights durchgeführt wurde, dass sie syrische Kinder gefunden hatten, die für sie in den letzten Jahren gearbeitet hatten, und machten sich daran, dies zu beheben. Um zu vermeiden, dass die Familien nun gar kein Geld mehr bekommen, versuchen einige von ihnen eine Kombination von Arbeit und Schule zu arrangieren.

Next und H&M teilte Reuters mit, sie hätten seitdem keine Syrer mehr gefunden. Esprit gab an, kürzlich weitere nicht registrierte Syrer in einem Zulieferbetrieb gefunden zu haben, aber keine Kinder.

Ein Spinnennetz von Subunternehmen ist ein Grund, warum die Zahl von syrischen Flüchtlingskindern, die in der Textilindustrie arbeiten, so schwer zu ermitteln ist.

Westliche Firmen setzen Rechnungsprüfer ein und verwenden Barcode-Technologie, um zu überprüfen, wo ihre Produkte hergestellt werden, aber es ist schwer, überall zu prüfen. Chefs von Ausbeuterbetrieben und örtliche Unternehmen geben an, dass die Prüfer sich ankündigen. Das macht es leicht, Kinder zu verstecken, fügen sie hinzu. Manche solcher Betriebe befinden sich in Kampfgebieten. Der größte Teil des meist kurdischen Südostens ist unsicher, nachdem ein Waffenstillstand im Sommer 2015 brach, was Hunderte Ziviltote und eine 24-stündige Ausgangssperre zur Folge hatte. Grenzstädte im Süden, wo viele Syrer leben und die durch Gewaltakte erschüttert werden, darunter einem Raketenbeschuss durch den IS, haben viele Bekleidungswerkstätten. Ein Gebiet im Südosten, Batman, brüstete sich in einer Veröffentlichung im Jahr 2014 damit, es sei „billiger als China“. Esprit teilte mit, einer seiner Zulieferer hätte empfohlen, einen Teil der Produktion in den Südosten zu verlegen, was Esprit ablehnte „wegen des Risikos, das mit der Entsendung von Arbeitnehmern in unsicheres Gebiet“ verbunden sei. Aktivisten sagen, dass Kämpfe es immer schwerer machen, Prüfungen im Süden und im Südosten vorzunehmen.

GEMEINSAMER MITTELSMANN

Familie Awwal wohnt und arbeitet in Zextinburnu, einem Industriegebiet mit mehrstöckigen Apartment-Blöcken aus Beton in Istanbul. Textilwerkstätten und -niederlassungen befinden sich im Erdgeschoss. In Mahmud Awwals Keller trägt Muna Tuchballen zwischen den Nähern hin und her. Ihr Bruder Muhamed arbeitet an den Maschinen. Die Kinder arbeiten 11 Stunden am Tag, sagt Awwal. Sie bekommen kein Geld.

Awwal bekam seine vorübergehende Schutzkarte bald, nachdem er 2013 angekommen war, sagt er. Zuerst hatte er einen untergeordneten Vertrag mit einem Türken und versuchte, die Kinder zur Schule zu schicken. Aber er konnte sie nicht anmelden, weil er nicht nachweisen konnte, wo er wohnt. Die Schule empfahl Awwar, einen örtlichen Beamten mitzubringen, der für ihn bürgen könnte, aber er konnte niemanden davon überzeugen, dies für ihn zu tun.

Dann haute der türkische Arbeiter ihn übers Ohr. Sein dreizehnjähriger Muhamed begann, in einem anderen Ausbeuterbetrieb für etwa 60 $ die Woche zu arbeiten, aber in einigen Wochen halbierte sein Chef sein Gehalt. Darum nahm Awwal seinen Sohn dort heraus und versuchte, zusammen mit anderen Syrern etwas auf die Beine zu stellen. Sein Geschäft ist nicht registriert, ebenso wenig seine Arbeiter.

Sein ältester Sohn Mustafa, der jetzt 15 ist, fand Arbeit bei einem Kurden namens Dogan. Wenn es genug Aufträge gibt, um jeden Tag arbeiten zu können, deckt der Wochenlohn des Jungen von 100 $ die Miete der Familie ab.

Dogan half Awwal auch, indem er ihn mit einem Mittelsmann zusammenbrachte, „auf diese Weise erfüllen wir beide unterschiedliche Aufträge für die selben Marken.“

Wenn es genügend Aufträge gibt, erwirtschaften Awwal und seine Kinder mit ihrer Familienwerkstatt 800 $ im Monat. Die Kleidungsstücke, die sie herstellen, sind u. a. T-Shirt-Kleider für ein örtliches Geschäft. Er zeigte dem Reporter ein Bild von einem Top mit einem Adidas-Label minderer Qualität, das er nicht lesen konnte. Ein Sprecher von Adidas bezeichnete diese Etiketten als klare Fälschung. Ein türkischer Regierungsbeamter teilte mit: „Zuständige Ministerien befassen sich bereits mit dieser Angelegenheit und bestrafen auch das kleinste Vergehen.“

Dazu auch unser Beitrag: Wahl zwischen Pest und Cholera: Syrische Kinder in der Türkei – Between Devil and Deep Blue Sea: Syrian Children in Turkey

Made in Turkey – In Turkish sweatshops, Syrian children sew to survive

To stem the flow of migrants to Europe, Turkey agreed to house and protect those Europe ejects. But Ankara is proving unable to protect all its Syrian refugee children. Many work illegally, including in the $40 billion textiles industry.

ISTANBUL, Turkey – Muna Awwal wants to go to school. But she needs to go to work.

Muna says she is 10 years old. Nine, corrects her father, Mahmud, as they sit in the family’s second-floor flat in Istanbul’s textile district.

Muna and her family arrived in Turkey from Syria in 2013. For the past few weeks she has helped her father and 13-year-old brother Muhamed in a basement they rent, making cheap tops, dresses and T-shirts for other textile suppliers. Her father Mahmud says some of the clothes are sold in Europe.

The family comes from the city of Aleppo and fled fighting in May 2013, he said. He shoos his children out of the room and settles on the carpeted floor. Now, he says, he relies on three of his five children to get by.

The Awwal family’s situation is not unusual. It adds to questions about how safe Turkey is for families fleeing war.

“It’s not normal at all to make my child work — with me or with anyone else,” Mahmud Awwal said in June. “It’s not good. But we have no other choice. It’s very common here in Turkey.”

Over a few days in April and May, Reuters met 13 Syrian children in three Turkish cities who said they have jobs making clothes or shoes, even though Turkey bans children under 15 from working. Another four who were older than 15 said they worked up to 15 hours a day, six days a week, despite a law that says those up to 17 can only work 40 hours weekly. Dozens more children who were working were unwilling to talk.

In March, Brussels and Ankara agreed a deal that allows Europe to send back to Turkey migrants who came through the country on their way to Europe. Brussels has pledged up to 6 billion euros ($6.6 billion) to help migrants and refugees, and the deal states that when people are returned, they will be “protected in accordance with the relevant international standards.”

The European Union says Turkey is a safe country: In April, European Council President Donald Tusk called Turkey “the best example in the entire world of how to treat refugees.”

The United States is not so sure. Turkey’s “efforts to protect the growing and highly vulnerable refugee and migrant communities in the country remain inadequate,” the State Department said in a July report.

And rights groups say Turkey is far from safe. Groups such as Amnesty International have documented Syrians being shot at by Turkish border guards as they try to cross into Turkey, living in squalor, or deported back into the fighting. And they note Syrian children, who are often unable to get to school in other frontier countries such as Lebanon, are part of the labour force.

Turkey houses more refugees than anywhere in the world: 2.73 million of them Syrians by the last count, more than half of whom are under 18. Ankara says it has spent more than $10 billion helping refugees. It doesn’t recognise them as refugees, but at least on paper it does offer protection, including free education and basic healthcare, to those who register. The government has denied sending back any Syrians against their will and says no refugees have been shot at. President Tayyip Erdogan has said some Syrians may even win Turkish citizenship.

But the country is struggling to accommodate all those extra people, only 10 percent of whom are housed in camps. In May, the education ministry said some 665,000 Syrian children living in Turkey – a majority of school-age Syrians in the country – were not in school. Among 6 to 11 year-olds who live outside camps, Turkey’s Disaster and Emergency Management Authority has said, fewer than 15 percent are in school.

No one can estimate how many work instead. Of around 125 Syrian households in Istanbul surveyed by Turkish charity Support to Life earlier this year, one in four households with children said at least one child could not go to school because the family depended on their pay. Half of those children worked in textiles.

Stephanie Gee, a fellow at Human Rights Watch, says Europe is “woefully ignoring” the problem of protecting children: “Unless Turkey can ensure that Syrian kids go to school, I think the whole question of effective protection is moot.”

The European Commission declined to comment. An EU source said that the EU executive has “systematically pointed to the critical phenomenon of child labour” and urged Turkey to adopt measures to prevent it. Europe has committed tens of millions of euros to help get more Syrian children into schools.

An official in the office of Turkish President Erdogan said it’s the West that should do more. Europe has accepted just around 850 Syrians for legal resettlement under the EU deal, and 31 Syrians have voluntarily returned to Turkey.

„Turkey is safer for refugees than any other country,” he said. “Rights groups should use their time and energy to tell other governments to follow suit instead of downplaying our efforts.”

CHILDREN AT WORK

Children have long been part of Turkey’s labour force. In 2012, the last year for which data was available, Ankara said almost one million Turkish children aged between 6 and 17 worked. Many of them help make clothing, textiles or shoes, industries that contribute $40 billion a year to Turkey’s economy and employ 2.5 million people – more than half of them as casual labour, according to unions.

Turkey exports $17 billion in clothing and shoes a year, most of it to Europe, especially Germany.

The country had been addressing its child labour problem in clothing over the past few years, according to Lotte Schuurman, communications officer at the Fairwear Foundation, which works to improve working conditions. “But with the coming of the Syrian refugees it’s increased again.”

Syrians, and especially Syrian children, are undercutting pay. In the southern city of Gaziantep, near the border with Syria, a 30-year-old Turk who gave his name as Selim said he used to earn 450 lira ($155) a week as a worker, but after Syrians came he set up his own business.

He hired children to carry fabrics, bring tea, and stack up cut-out fabric. He now pays each child about $50 a week. “In the past, Turkish children worked here but now it’s only Syrians,” Selim said at the back of his workshop. “Turkish children did it as an apprenticeship but the Syrian children do it only for money.”

Syrians say they earn between half and a third of the going rate for the same work done by Turks. Children are even cheaper.

On balance, cheap refugee workers are more of a bonus than a burden for Turkey, said economist Harun Ozturkler of the Centre For Middle Eastern Strategic Studies in Ankara. They boost profits, which lead to new investment. There are already signs, according to Ozturkler and the World Bank, that some Turkish workers are shifting to better paid jobs. Last year, the economy grew by 4 percent.

When Syrians arrive, they are supposed to register at their local police station and receive a temporary protection card allowing them to stay. Many people Reuters spoke to said they had not been able to register, partly because the going rate for a bribe is nearly $70, more than they can pay. The presidency official said there were no problems with registration and no fee was charged, but there may be delays in areas of high demand.

Until this year, Syrians were not entitled to work permits, so they worked informally. Ankara started to issue permits in January, but a government official said only a few people have qualified, because workers either need to be self-employed or obtain the support of their boss to apply.

In Istanbul in April, a group of teenage boys spilled out of a tall, red-brick factory wheeling a massive metal cage full of rubbish towards a row of bins. The boys said they were not registered with the government.

The boys said they earned around $85 a week working through the night cleaning and boxing up shoes. „The boss is as nice as you can get,” said Juma, 17. „When we are working until the morning he comes and cracks a joke or gives us some sandwiches. Other times, if we have an order which needs to be done fast, he shouts at us.”

The youngest of them, Bashar, was 14 and had a wisp of a moustache. He arrived after fleeing Aleppo in early April, he said. His father took him to the border and paid a smuggler $300 to take Bashar across alone.

On the way, he said Turkish border guards shot at him.

Human rights groups say dozens of people fleeing Syria have been injured, allegedly by border guards keen to help cap the number of new arrivals in Turkey. The presidency official denied these claims and Reuters was unable to independently confirm them.

Bashar said he planned to send half his pay to his family – father, mother, two sisters and two brothers.  “They cannot work in Aleppo,” he said. “They had to shut their shop.”

CONFLICT TEXTILES?

The boys said the shoes at their factory are labelled for DeFacto, Turkey’s second largest apparel company with outlets in 11 countries, including Kazakhstan, Iraq and Russia. They said they did not know the name of the company they worked for. DeFacto said that using refugees as an illegal labour source is totally unacceptable. When undocumented workers are found in its supply chain, it said, it gives producers a chance to stop using them. If children are found, the relationship is severed immediately.

Other multinational companies have found Syrian children working for their suppliers. Firms including Esprit, Next and H&M said in a survey conducted earlier this year by NGO the Business and Human Rights Centre they had found Syrian children making clothes for them in recent years and acted to fix the situation. To avoid cutting off all income for the families, some say they try to arrange to combine work and schooling.

Next and H&M told Reuters they had not found any more Syrians since. Esprit said it recently found more unregistered Syrian adults – but not children – at a supplier factory.

A spiderweb of subcontractors is one reason for the lack of estimates on how many Syrian refugee children are working in the textiles trades.

Western brands employ auditors and use barcode technology to check where their products are made, but it’s hard to check everywhere. Sweatshop bosses and local entrepreneurs say that often the auditors come by appointment. That makes it easy to hide children, they add.

And some sweatshops are in places where there is fighting.

Much of the mainly Kurdish southeast has been unstable since a ceasefire collapsed in summer 2015, resulting in hundreds of civilian deaths and 24-hour curfews. Border towns in the south, where many Syrians live and which have been shaken by violence including rocket fire from Islamic State militants, have lots of clothing workshops.

One district, Batman in the southeast, boasted in a 2014 publication it was “cheaper than China.“ Esprit said one of its suppliers had suggested shifting some production to the southeast; Esprit declined, “due to the risk of sending employees into a zone of instability.” Activists say fighting has made it harder to audit in the south and southeast.

SHARED MIDDLEMAN

The Awwal family lives and works in Zeytinburnu, an industrial district of multi-storey concrete apartment blocks in Istanbul. Textile workshops and outlets sit at street level. In Mahmud Awwal’s basement, Muna helps carry fabric between the seamsters. Her brother Muhamed works on the machines. The children work 11-hour days, Awwal said; he doesn’t pay them.

Awwal got his temporary protection card soon after he arrived in 2013, he said. At first, he sub-contracted work from a Turkish man and tried to send the children to school. But he could not sign them up because he did not have papers to prove where he lived. The school told Awwal to bring a local official to vouch for him, but he could not persuade anyone to come.

Then the Turkish worker short-changed him. His 13-year-old, Muhamed, started work at another sweatshop for about $60 a week, but some weeks the boy’s boss would halve his pay. So Awwal took on his own son and tried to stick with fellow Syrians. His business is not registered, and neither are his workers.

His eldest son, Mustafa, who is now 15, found a job with a Kurd called Dogan. When there are enough orders to work every day, the boy’s $100-a-week wage covers the family rent.

Dogan also helped Awwal, introducing him to a middleman, “so now we are both doing different orders for the same brands.”

If there are enough orders, Awwal and his children make about $800 a month from the family workshop. The clothes they make include T-shirt dresses for a local store. He showed a reporter a picture of a top with a poor qualityAdidas label which he said he couldn’t read. A spokesman for Adidas said the labels were clearly counterfeit.

A Turkish government official said: “Relevant ministries have already been working on this issue, and have punished the slightest abuse.”

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle (Übersetzung) und Doro Schreier (Recherche)

BBC deckt auf: Zara und Mango beschäftigen syrische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen – Unacceptable refugees in Turkey making clothes for Zara, Mango & Co.

Leiden für neue Schuh-Trends – krank durch Chemikalien, Kinderarbeit, Ausbeutung – nach Bangladesch jetzt Äthiopien!

Hinter der Fassade von Primark – Would You Still Buy That Dress After Watching This?

Wahl zwischen Pest und Cholera: Syrische Kinder in der Türkei – Between Devil and Deep Blue Sea: Syrian Children in Turkey

FRONTLINE: Children of Syria – Weibliche Flüchtlinge: Ausbeutung statt Schutz – IS exekutieren 250 Frauen

Unterstützt die EU mit Millionen Euro den Terrorismus in Libyen, um Flüchtlinge zu verhindern nach Europa zu gelangen? Gerettete Flüchtlinge sterben in Libyen an Misshandlungen

Kinder auf der Flucht – vermisst,verschleppt, ausgebeutet und missbraucht

Zwangs- und Kinderheirat – Terror hat einen Namen – „IS“ – sie entführten wieder Frauen und Kinder

IS-Hochburg Raqqa – Frauen, die aus dem IS-„Kalifat“ geflüchtet sind, und neues Video – heimlich gefilmt – zeigt grausamen Alltag – Inside Raqqa: Women’s secret films from within closed city of ISIS

Erdogans „Säuberungswelle“ – Das Ende der Demokratie – Paradox: EU zahlte Türkei über 400 Mio. Euro für Justiz und innere Angelegenheit

- netzfrauen -

Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker , sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy...

22. July 2017 - 21:53

Doro

Der Anstieg der Todesurteile in Saudi Arabien ist erschreckend. 14 Männer sollen hingerichtet werden, darunter auch Mujtaba’a al-Sweikat, der nur 17 Jahre alt war, als er vor fünf Jahren zum Tode verurteilt wurde.  Er war auf den Weg in die USA, um an der Michigan-Universität zu studieren, als er  für die Teilnahme an einer Kundgebung in 2012 am Flughafen in Saudi Arabien verhaftet und zum Tode verurteilt wurde.  Und auch für Ali Mohammed al-Nimr soll jetzt die Todesstrafe durch Enthauptung durchgeführt werden.  Er war auch gerade erst 17 Jahre alt, als er wegen Disloyalität zum Herrscher zum Tode verurteilt wurde. Vor fünf Jahren nahm Ali an dem Pro-Demokratie-Protest teil.  Anfang des Monats, als Reaktion auf den internationalen Druck zur Freilassung von al-Nimr, sagte die saudische Botschaft in London: „Das Königreich Saudi-Arabien lehnt jede Form von Einmischung in seine inneren Angelegenheiten und jede Beeinträchtigung seiner Souveränität oder Unabhängigkeit und Unparteilichkeit ab.“

 Ali Mohammed al-Nimr und 13 weitere Junge Männer, darunter auch ein Behinderter, wurden am Freitag den 14. Juli 2017 in die Hauptstadt Rhiad verlegt und sollen jetzt geköpft werden. Alle nahmen an friedlichen Protesten teil. Aufschrei gab es, nachdem am 11.Juli 2017 Saudi Arabien gleich sechs Männer köpfte, soviele wie noch nie an einem Tag. Die Zahl der ausgeführten Todesstrafe stieg somit 2017 auf 44 Hinrichtungen. 

Doch schon ein paar Tage später, kamen vier Hinrichtungen hinzu. Bei Vier Aktivisten, die ebenfalls an friedlichen Protesten teilnahmen, wurde jetzt die Todesstrafe vollzogen. Das Innenministerium in Saudi-Arabien bestätigte, dass die Todesstrafe von vier Staatsangehörige wegen Terrorismus in der Provinz Qatif durchgeführt wurde. Was Saudi Arabien unter Terrorismus versteht, bedeutet: sie haben an Anti-Regierungs-Proteste teilgenommen, was auch vom Innenministerium bestätigt wurde. Wie 

Die Sicherheitskräfte haben in den letzten zwei Wochen 34 Terrorverdächtige bei Razzien verhaftet. Unter den Verhafteten waren 29 Saudis, zwei aus Jemen, ein Nigerianer, ein Omanis und ein Libyer. Die Gesamtzahl der Gefangenen ist laut der  Nafethah-Liste auf 5115 Häftlingen gestiegen.

Bereits Anfang Juni 2017 haben Amnesty International und Human Rights Watch Saudi Arabien, wegen dem Anstieg der Todesstrafen und den unfairen Prozessen kritisiert. Die Todesstrafe wird vor allem unter dem Deckmantel des Terrorismus gegen saudische Schiiten verhängt. Zuletzt bestätigte im Mai 2017 der berüchtigte Strafgerichtshof in einem Berufungsverfahren gegen 24 Saudische Schiiten die in Juni 2016 verhängte Todesstrafe.

http://gulfbusiness.com/saudi-executes-four-nationals-terrorist-acts-restive-qatif/

Laut nabaa.tv handelt es sich bei den Hingerichteten um Teilnehmer von Pro-Demokratie-Protesten:

Al-Awamia ist ein saudischer Ort mit circa 25.500 Einwohnern im Gebiet al-Qatif der Provinz asch-Scharqiyya im Osten des Landes. Am 5. Oktober 2011 kamen bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Angehörigen der schiitischen Minderheit im Zusammenhang mit den Protesten in Saudi-Arabien und den Protesten in Bahrainmindestens 14 Menschen ums Leben. Viele Demonstranten wurden damals festgenommen. Bereits 2015 hat Saudi-Arabien hat eine Reihe Gesetze eingeführt, die u.A. Atheisten als Terroristen definieren – Saudi Arabia declares all atheists are terrorists in new law to crack down on political dissidents

Laut nabaa.tv handelt es sich bei den Hingerichteten um Teilnehmer von Pro-Demokratie-Protesten:

  • Martyr Zaher Basri (27 Jahre alt) wurde am 20. Juni 2013 verhaftet, nachdem er sich aufgrund von Folterung durch das Regime nach einem Protest gegen das Regime seinen gebrochenen Fuss in einem Krankenhaus behandeln lassen wollte.
  • Mahdi Al-Sayegh (25 Jahre) wurde aus seinem Zuhause am 6. Februar 2014 aus unbekannten Gründen verhaftet. Am 10. Juli 2015 / Mai 2016 zum Tod verurteilt. Er nahm 2011 an einer Demonstration in Qatif teil.  Am 2. Juni 2017 wurde sein Vater Mohammed Hassan Al-Sayegh verhaftet, aber kurze Zeit später weider entlassen.
  • Shahid Yusuf Almshee_khas (43 Jahre alt), verheiratet, wurde am 25. Februar 2014 von Regimekräften am Kontrollpunkt in der Stadt Ras Tanura verhaftet, als er sich gerade auf dem Heimweg von seiner Arbeit befand. Gründe für die Verhaftung wurde nicht genannt.  Während seiner Haft soll er gefoltert worden sein. Sie zwangen ihn, ein Geständnis zu unterschreiben, dass er an Demonstrationen für Menschenrechte teilgenommen  und dort auf Sicherheitsleute geschossen hätte. Am 06.Januar 2016 wurde er zum Tode verurteilt.

Wie bereits erwähnt, hat sich auch Anfang Juni 2017 haben Amnesty International und Human Rights Watch eingeschaltet. Sie kritisieren den Scheingerichtsprozeß, wo  38 Shi’a-Männer und Jungen zum Tode verurteil wurden. Durch Folterungen wurden Geständnisse erzwungen.

Twitter

Im Mai 2017 besuche der US-Präsident Donald Trump Saudi Arabien: „Wir sind nicht hier um Vorträge zu halten. Wir sind nicht hier, um anderen Leuten zu erzählen, wie man lebt, was zu tun ist, wer man zu sein hat oder wen man anbettet. Stattdessen sind wir hier, um Partnerschaft anzubieten, die auf gemeinsame Interessen und Werten basiert, um eine bessere Zukunft für uns alle zu erlangen.“

Er wird aufgrund dessen, dass er sich nicht für die Menschenrechte in Saudi Arabien eingesetzt hat, obwohl es sich bei dem zum Tode verurteilten um einen Studenten der Michigan-Universität handelt, scharf kritisiert, u.a. von Randi Weingarten, Präsident der American Federation of Teachers,

Read our statement on prospective WMU student Mujtaba’a al-Sweikat here: pic.twitter.com/SY3AjNQSUU

— Michigan CollegeDems (@MICollegeDems) 20. Juli 2017

Diese 14 zum Tode verurteilten Männer, viele von ihnen waren nicht mal 18 Jahre alt,  als sie von saudischen Streitkräften verhaftet wurden, sollen alle an protestbedingten Straftaten beteiligt gewesen sein.  Mujtaba’a al-Sweikat hatte eine Zukunft in Amerika. Er sogar bei zwei Colleges eine Zulassung bekommen. Als er auf den Weg nach in den USA war, um sich beide Universitäten an zuschauen, wurde er am Flughafen festgenommen .Er wurde brutal gefoltert, so sehr, dass sie seine Schulter brachen. Sie verweigerten ihm erste Hilfe. Er hat nach der Folter ein Geständnis abgegeben, das nach dem Völkerrecht oder dem Saudi-Gesetz nicht zulässig ist. Er wurde später zum Tode verurteilt. Und jetzt sehen er und 13 andere, jeden Augenblick der Vollstreckung der Todesstrafe, entgegen, das berichtet Maya Foa , Menschenrechtsaktivistin in London

Saudi-Arabien gilt als einer der autoritärsten Staaten der Welt. Dementsprechend ist die Menschenrechtslage dort äußerst schlecht. In Saudi Arabien gilt die Scharia.

Bizarr, denn Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien wurde im September 2015 der neue „Experte“ der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Die UN nimmt die Sache mit den Menschenrechten nicht ernst, denn das zeigt die Ernennung von Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien. Besonders bizarr, da die Todesstrafe nämlich Artikel 3 der UN-Generalversammlungs-Resolution von 1948 widerspricht. In der Resolution heißt es: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“

Bizarr: Der „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat ist  aus Saudi Arabien Der saudische Botschafter Faisal Bin Hassan Trad wurde im September 2015 unter Applaus in den UNO-Menschrechtsrat gewählt und Regimekritiker werden geköpft.

Im Mai 2015 sichte die saudi-arabische Regierung  per Anzeige acht Henker  für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hieß es in einer veröffentlichten Stellenausschreibung. Die Aufgabe der Henker ist es demnach, zum Tode verurteilte Menschen zu köpfen. Zudem sollen sie verurteilten Dieben Gliedmaßen amputieren. Siehe: Saudi Arabien – Öffnung der Börse für ausländische Investoren und sucht 8 Henker

Auch Ali Al-Nimr sitzt in einem Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Al-Nimr wurde wegen Disloyalität zum Herrscher zum Tode verurteilt, weil er vor fünf Jahren an Demonstrationen und Protesten teilgenommen und Slogans gegen den Staat gerufen haben soll.. Außerdem habe er sein Handy benutzt, um für Demonstrationen zu mobilisieren. Er wurde auch verurteilt, weil er gesuchte Menschen versteckt und die Polizei mit Molotov-Cocktails angegriffen haben soll, obwohl die Staatsanwaltschaft dazu keinerlei detaillierte Beweise geliefert hat. Al-Nimr war zu dem Zeitpunkt der Taten, die ihm vorgeworfen werden,17 Jahre alt. Er selbst streitet diese Vorwürfe ab und erklärt, dass er zu einem Geständnis gezwungen wurde. Al-Nimr Fall war auch in dem Dokumentarfilm Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street – gezeigt worden. In der Dokumentation kamen seine Eltern zu Wort, die sich um ihren Sohn Sorgen machen.

Sie protestierten gegen das Regime und für die Demokratie und Meinungsfreiheit. Wurden gefoltert und zu einem Geständnis gezwungen und sollen jetzt geköpft werden. Einige waren noch nicht mal 18, als sie festgenommen wurden.

Und trotzdem hat die Bundesregierung hat in ihrer letzten Sitzung des Bundessicherheitsrats (BSR) weitere millionenschwere Rüstungsdeals mit Saudi-Arabien und genehmigt. Dies geht aus einer Liste hervor, die das Wirtschaftsministerium am Donnerstag, den 13.Juli 2017 dem Bundestag überreichte.Saudi-Arabien gehört zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Und trotz steigender Menschenrechtsverletzungen ein  Freihandelsabkommen EU mit Saudi Arabien. 

Outrage Mounts as Saudi Arabia Plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters

Saudi Arabia, where 14 men accused of taking part in protests are reportedly facing imminent execution. The group includes Munir al-Adam, who is half-deaf and partially blind, and Mujtaba’a al-Sweikat, who was only 17 when he was sentenced to death five years ago in 2012. Majtaba’a had planned to visit Western Michigan University, where he had applied for admission, but was detained by airport authorities in Saudi Arabia for allegedly attending a pro-democracy rally earlier the same year. He was accepted by the university as a student in 2013 but was not able to attend. Reade more  democracynow.org

Netzfrau Doro Schreier

Das ist kein Witz! Die UN wählt Saudi Arabien in die Kommission für Frauenrechte – No Joke: U.N. Elects Saudi Arabia to Women’s Rights Commission

Unglaublich! Von der Leyen zu Besuch in Saudi Arabien -Kooperation soll ausgebaut werden – trotz der vielen Menschenrechtsverstöße! Saudi Arabien kann seine Arbeiter und seine Rechnungen nicht bezahlen – dennoch finanziert es weiterhin einen Krieg im Jemen – Saudi Arabia cannot pay its workers or bills – yet continues to fund a war in Yemen

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

300 indonesische Arbeiterinnen wurden in Saudi-Arabien eingesperrt, missbraucht – einige getötet und einfach weggeworfen – 300 Indonesian Workers Locked Up And Abused In Saudi Arabia

Empörend: Saudi Arabien übt Druck auf UN aus und verschwindet von „Liste der Schande „!

Wer bezahlt die Waffenexporte für Saudi Arabien? Die Saudis sind pleite!

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

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Faktencheck Tee – größte Teeproduzenten Indien und China – Bittere Ernte und viel Gift – The Bitter Sweet Truth About Tea Drinks

22. July 2017 - 13:10

Doro

Neben Kräuter- und Früchtetee ist Schwarztee besonders beliebt. Doch die Lust auf Tee dürfte vielen nach diesen Nachrichten vergehen.

Die Deutschen trinken im Schnitt 68 Liter Tee, wie der Deutsche Teeverband berichtet.  Der Gesamtinlandsverbrauch lag mit 19 220 Tonnen Tee 2016 erneut auf Rekordniveau. Die deutschen Teehändler importierten 57 518 Tonnen. Deutsche Tee-Exporte – in weltweit 110 Länder – legten um 1,2 Prozent auf 25.413 Tonnen zu.

Abnehmer waren vor allem Frankreich, Polen und die Niederlande. Außerhalb der EU sind die USA wichtigster Markt. Knapp 12 700 Tonnen dienten der Vorratshaltung.

Erstmals seit 12 Jahren war Indien wieder Deutschlands größter Teelieferant, gefolgt von China. Und genau hier liegt das Problem.

China produziert weltweit den meisten Tee, aber China gehört auch zu den am stärksten verschmutzten Ländern auf der Erde. Eine Studie aus dem Jahr 2013 nahm 30 verschiedene Tees und prüfte sie auf Schwermetalle. Das Ergebnis:  über 73% der Tees enthielten Spuren von Blei und 20% enthielten Aluminium über die empfohlenen Richtlinien hinaus. Siehe auch: Tickende Zeitbombe – Das verschmutzte Erbe Chinas.  

Fakten: China, Indien, Kenia, Sri Lanka und Indonesien sorgten zusammen für mehr als 80 Prozent der Welt-Teeproduktion. China ist 2016 nach wie vor mit Abstand wichtigster Produzent von Grüntee, Indien bestätigte seine führende Rolle als Produzent von Schwarztee. Weltgrößter Exporteur von Tee insgesamt war Kenia mit 433 551 Tonnen Tee, gefolgt von China (328 692 t), Sri Lanka (280 874 t) und Indien (213 500 t). Quelle: teeverband.de

  • Glyphosat im Tee
  • Ein anderes Problem ist der Einsatz von Pestiziden, nehmen wir Sri Lanka. Sri Lankas neu gewählter Präsident Maithripala Sirisena stoppte 2015 die Einfuhr des weltweit am häufigsten verwendeten Herbizids Glyphosat. Allerdings hat der Präsident den Einsatz von Glyphosat in Teeanbaugebieten wieder erlaubt, nachdem es dann 2016 hieß, es sei doch angeblich nicht krebserregend. Es gibt noch keine Belege, wonach Teepflücker in Sri Lanka ebenfalls von der schweren Nieren-Krankheit betroffen seien. Sollten Sie Tee trinken, ist es durchaus möglich, dass Sie mit Glyphosat in Verbindung kommen.
  • Die Anbaubedingungen von Tee sind problematisch: Die Ausbeutung von Arbeitern ist genauso an der Tagesordnung wie der Einsatz hochgiftiger Pestizide.
  • Tee Indien – Arbeitsbedingungen
  • Die gemeinsame Recherche von Radio 4’s File on Four und BBC News brachte die schrecklichen Arbeitsbedingungen in Assam, Nord-Ost-Indien, ans Licht. Sie fanden Arbeiter, die in heruntergekommenen Häusern mit schrecklicher Hygiene leben. Viele Familien haben keine Toiletten und es blieben nur die Teebüsche, wo sie ihre  Notdurft verrichten konnten.
  • Das Leben und die Arbeitsbedingungen auf den Teeplantagen sind grausam:  die Löhne niedrig, die Teearbeiter und ihre Familien sind unterernährt und anfällig für tödliche Krankheiten. Auf der Plantage arbeiteten Kinder und die Arbeiter mussten ohne Schutzvorkehrungen mit Chemikalien wie Pestizide arbeiten.

Das ist nur ein Auszug aus den Informationen darüber, wie Tee produziert wird. Die weltweite Teeproduktion wuchs 2016 um fünf Prozent und erreichte mit 5,4 Millionen Tonnen ein neues Rekordhoch. Sehen Sie dazu auch unseren Beitrag aus 2015 –  Faktencheck Tee – Bittere Ernte und viel Gift – denn es hat sich nichts geändert

Schwarzer Tee enthält fast immer Schadstoffe, wie Stiftung Warentest schon 2014 herausgefunden hat. Von 27 Schwarztees waren damals fast alle Proben mit krebserregenden Stoffen belastet und auch 2017 stellte das ZDF-Magazin „WISO“ im Rahmen einer Stichprobe von sechs Schwarztees verschiedener Hersteller in einem akkreditierten Labor fest, nachdem diese auf Pflanzenschutzmittel untersucht wurden, dass alle sechs Produkte mindestens vier unterschiedliche Pestizide enthielten.

Anthrachinon

Fünf der sechs Tees enthalten den Stoff Anthrachinon. Anthrachinon wird unter anderem zur Abwehr von Vögeln nach der Aussaat eingesetzt. Erst seit 2014 ist bekannt, dass es als Verunreinigung in Tees vorkommen kann. Da die Substanz im Tierversuch krebserregend wirkte, ist sie in der EU nicht mehr zugelassen. Der „Ostfriesen Teefix“ von Teekanne war der einzige schwarze Tee im Test, der keine Rückstände von Anthrachinon enthielt.

Wie kommt Anthrachinon in den Tee?

Dazu Prof. Karl Speer von der Technischen Universität Dresden auf teekampagne.de

Sofern ein Eintrag durch Verpackungsmaterialien ausgeschlossen werden kann, wird davon ausgegangen, dass Trocknungsprozesse hierfür verantwortlich sind. Die frischen Teeblätter werden vor weiterführenden Verarbeitungsprozessen zunächst angetrocknet. Hierfür werden Trocknungsgase über die frisch geernteten Blätter geleitet. Zu ihrer Erzeugung wird Kohle, Erdöl oder Erdgas verbrannt, sodass die Trocknungsgase polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und damit Anthracen sowie Anthrachinon enthalten können, die dann im Tee nachweisbar sind. Nach weiteren Verarbeitungsschritten (Schwarztee: Welken, Rollen, Fermentieren); (Grüntee: Dämpfen, Rollen) wird sowohl der Grüntee als auch der Schwarztee anschließend noch einmal mit Trocknungsgasen behandelt, um den Tee lagerfähig zu machen. Dazu wird der Wassergehalt auf unter 4 % gesenkt.

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat ebenfalls  schwarze Tees im September 2015 getestet. Von 30 Sorten waren im Test nur zwei „sehr gut“, was faire Erzeugung und Inhaltsstoffe angeht. Fast die Hälfte der Schwarztees im Test war ungenügend. Besonders brisant: Zwei der Tees, „Ceylon-Assam Schwarzer Tee“ von der Lidl-Marke Lord Nelson und die „Ceylon-Assam Schwarzteemischung“ von der Rewe-Eigenmarke ja! waren bereits im Öko-Test 2015 durch erhöhte Pestizidwerte aufgefallen. Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat bereits im September 2015 schwarze Tees getestet. Von 30 Sorten waren im Test nur zwei „sehr gut“, was faire Erzeugung und Inhaltsstoffe angeht. Fast die Hälfte der Schwarztees im Test war ungenügend.

Giftstoffe – dazu schreibt Ökotest:

Giftige Pflanzenstoffe. Fünf Tees enthalten größere Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden. Dahinter verbergen sich teils erbgutschädigende Stoffe, die nicht aus den Teeblättern stammen, sondern natürlicherweise in Wildpflanzen vorkommen. Handgepflückter Tee sollte diese Stoffe eigentlich nicht enthalten, aber vielleicht waren Erntemaschinen im Einsatz. Da diese Stoffe wasserlöslich sind, gehen Experten davon aus, dass sie vollständig im Tee landen.

Noch mehr Verbrennungsrückstände. Im Meßmer Darjeeling, Beutel und Windsor-Castle Orange Pekoe Tea, lose, wies das Labor eine deutliche Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nach. Auch diese lösen sich schlecht im Aufguss. Trotzdem sollten hohe Gehalte vermieden werden. Wir werten in Anlehnung an einen in der Schweiz geltenden Toleranzwert für die PAK-Substanz Benzo(a)pyren ab.

Zu viel Aluminium. Kaum jemand weiß, dass die Teepflanze das derzeit viel diskutierte Aluminium anreichert. Unsere Versuchsreihe von Aufgüssen der Testprodukte ergab, dass Beuteltees gut doppelt so viel Aluminium freisetzen wie die losen Produkte. Im PG Tips, Beutel, erreicht die Menge sogar mehr als die Hälfte der tolerierbaren Aluminiumaufnahme, wenn man davon vier Tassen am Tag trinkt.

Relativ stark mit Pestiziden belastet sowie intransparent in der Herstellung und daher „ungenügend“ sind zum Beispiel die Schwarztee-Mischung der Edeka-Eigenmarke Gut & Günstig (Beutel), der Darjeeling-Tee der Marke Meßmer (Beutel) und der Windsor-Castle „Orange Pekoe-Tea“ (lose).

Fazit: Das Ergebnis des Tests ist ernüchternd: Nur zwei Teesorten schnitten „sehr gut“ ab, zwei weitere „gut“. Ganze 18 Produkte wurden mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet, weil sie stark mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet waren und/oder aus intransparenten Produktionsbedingungen stammen. Dabei testete Öko-Test Billig- und Marken-Tees, Tees aus Bio-Anbau und herkömmliche Produkte.

Zu den Testergebnissen:  So hat Ökotest getestet 

Auf eine Tasse Tee

.teeverband.de

Tee ist nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt, noch weit vor Kaffee. Rund um die Erde werden jährlich fünf Billionen Tassen Tee getrunken, das sind täglich knapp 14 Milliarden Tassen.

Schwarztee ist und bleibt der „Lieblingstee“ der deutschen Teegenießer, und das nicht nur in der Schwarztee-Hochburg Ostfriesland. Drei Tassen Minimum bei jeder gemütlichen Zusammenkunft führen zu einem Konsum von 300 Litern pro Jahr und Kopf. Damit ist Ostfriesland weltweit die „Teetrinkernation“ Nummer eins noch vor Kuwait und Irland. Nu is Teetiet – nicht umsonst nennt man Tee das ostfriesische Nationalgetränk. 

Die Welt des Tees

Weltgrößter Exporteur von Tee insgesamt war Kenia mit 433 551 Tonnen Tee, gefolgt von China (328 692 t),
Sri Lanka (280 874 t) und Indien (213 500 t). Die Ostfriesen bleiben nach wie vor Weltmeister im Teetrinken.

http://www.teeverband.de/

Tee wächst in etwa 30 Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas. In den Anbauländern wird der geerntete und weiterverarbeitete Tee hauptsächlich auf Auktionen verkauft.

Die Rohware wird dann nach Deutschland verschifft und anschließend weiterverarbeitet.

Der größte Teeimporthafen Europas ist Hamburg. Auch der Deutsche Teeverband und der europäische Dachverband THIE haben dort ihren Sitz. Teekanne, OTB, Unilever…

Das größte Unternehmen im Teesektor ist Teekanne GmbH & Co. KG mit Firmensitz in Düsseldorf, das erstmals abgepackte Teemischungen als Markenartikel vermarktete. Zudem ist die Firma weltweit führend in der Produktion von Tee in Teebeuteln. Hier wurde auch der heute weltweit verbreitete Doppelkammerbeutel erfunden. Die Teekanne-Gruppe engagiert sich international in sieben Ländern mit Produktionsstätten bzw. Niederlassungen und in vielen Ländern mit Vertriebspartnern. Teekanne macht den Tee seit 1882: von schwarzem und grünem Tee über weißen Tee, Kräuter- und Früchtetee bis hin zu Rotbuschtee.

400 Teebeutel in der Minute füllt jede der 43 Maschinen in der Halle von Milford in Buchholz. Das ergibt bis zu 18 Millionen Beutel am Tag, rund 3,4 Milliarden im Jahr. Unter dem Dach der LSH hat die Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG) mit Sitz im niedersächsischen Seevetal ihre Marken Meßmer, Milford und OnnO Behrends vereint. Zusammen machten sie 2015 einen Umsatz von 250 Millionen. Die LSH erlöste im vergangenen Jahr 468 Millionen Euro. Das Familienunternehmen wird in vierter Generation von den Brüdern Jochen Spethmann als Vorstandsvorsitzendem und Michael Spethmann an der Spitze des Aufsichtsrates geführt. Quelle: Handelsblatt

Ähnlich wie bei Kaffeekapseln wird dieser Tee in speziellen Maschinen zubereitet. Und ähnlich wie Kaffeekapseln sind auch Teekapseln umstritten.  Der Absatz von Tee in Plastik- oder Aluminiumkapseln macht zwar einen geringen Anteil am Gesamtmarkt aus, ist aber zuletzt zweistellig gestiegen.

Seit Oktober 2014 hat sich Teekanne mit einer Teekapsel-Maschine sowie den dazugehörigen Kapseln diesem Kapselwahnsinn angeschlossen. Das Düsseldorfer Unternehmen Teekanne bietet zu seinen bisher sechs Varianten aus seinem Kräuterteesortiment noch ein weiteres Produkt für das Tealounge-system an. Per Knopfdruck jetzt also zu dem Kaffee auch noch Kräutertee.  Mehr Informationen: Kapselwahnsinn – Kaffee, Tee, Babymilch, Cola und Suppen – Die große Abzocke durch hohe Folgekosten

www.lsh-ag.de

Ein weiteres Unternehmen zum Thema Tee ist OTG, die Ostfriesische Tee Gesellschaft. Auch hier wird Tee verarbeitet und vertrieben. Die drei bekannten Marken sind Meßmer, Milford und Onno Behrends. Ergänzt wird das durch die auf den gastronomischen Bereich zugeschnittene Meßmer Profiline. Daneben werden auch Handelsmarken für nationale und internationale Partner hergestellt. Seinen Hauptsitz hat das Teeunternehmen in Seevetal bei Hamburg. Allerdings werden nicht nur Kräuter-, Früchte-, Schwarz- und Grüntees vertrieben, sondern auch Cerealien, Riegel und Süßstoffe. Die OTG ist die größte der zwölf Tochtergesellschaften der Laurens Spethmann Holding, die mit Produkten in über vierzig Ländern weltweit ihr Geld verdient. S.www.lsh-ag.de

Unilever ist der weltweit größte Teeproduzent. Lipton, die weltweit größte Teemarke, ist der drittgrößte Markenanbieter im Bereich Schwarz- und Grüntee in Deutschland. Unilever dominiert schon heute mit zwei weiteren Produzenten 85 Prozent des Tee-Marktes weltweit. Bislang machen im internationalen Teebusiness die multinationalen Konzerne Unilever, Allied Breweries und Cadbury’s das Geschäft. Sie kaufen an den Teebörsen riesige Mengen ein, verpacken und veredeln in Europa und bringen den Tee dann in den Handel. Mit dem etwas seltsamen Effekt, dass in China die Unilever-Marke Lipton höchst beliebt ist. Denn viele Chinesen greifen trotz eigener wertvoller Sorten zum importierten Beuteltee, weil sie sich das teurere inländische Angebot nicht leisten können oder weil sie generell gerne Produkte aus dem Westen kaufen. China ist einer der wichtigsten Märkte von Unilever mit der Teemarke Lipton. (S.auch Kampf der Giganten – Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion)

Der Weg von der Fabrik bis zum Konsumenten

Nachdem der Tee gepflückt, verarbeitet und in Kisten verpackt worden ist, wird er in der Regel wöchentlich verkauft. Der weitaus größte Teil wird auf der für das Anbaugebiet zuständigen Teebörse angeboten. Dies gilt auch für die Tees, die in dem jeweiligen Erzeugerland selbst getrunken werden. Mehr Informationen  http://terratee.de

Tee gehört zu den Lebensmitteln, die relativ häufig mit Schadstoffen belastet sind. – Keine gesetzlichen Grenzwerte
  • Bereits im Sommer 2013 hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung in einzelnen Tees hohe PA-Werte ermittelt. Obwohl auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahren vor den gefährlichen Langzeitfolgen dieses Stoffes selbst bei niedriger Dosierung warnt, gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte. Die Pyrrolizidinalkaloide befinden sich nicht in den Teekräutern selbst, sondern in Pflanzen wie dem Jakobskreuzkraut. Dieses wächst als Unkraut zwischen den Teekräutern. Deshalb gelangt es leicht in die Ernte.
  • Eigentlich soll Kräutertee gesund und wohltuend sein. Um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen, eignen sich neben Mineralwasser besonders ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees. Doch Vorsicht, Teetrinker, die viel und häufig Tee oder teeähnliche Erzeugnisse trinken, sind unter Umständen einem gewissen Risiko ausgesetzt. Stiftung Warentest hat für ihre April-Ausgabe 2017 insgesamt 64 Kräutertees überprüft. Nur jeder zweite konnte überzeugen, in einigen fanden sich sogar bedenkliche Schadstoffe.

Siehe Neues zum Thema Kräutertee – ROSSMANN ruft Kräutertee zurück und Teekanne bietet Umweltsünder Kräutertee-Kapseln an

Die Teeernte ist nur in der Werbung der Teefirmen romantisch. Auf den Plantagen arbeiten die Pflücker schwer und regelmäßig wird Gift gespritzt. Und wenn es wie in Ostfriesland, dem Land der Teetrinker, heißt  „Teetied“, dann hat der Tee, ob lose oder in Teebeuteln, einen langen Weg hinter sich (s. obige Grafik).

Der Lebensmittelkonzern Unilever erntet für seinen Lipton-Tee auch in Kenia. Er ist nach dem Staat der zweitgrößte Arbeitgeber im Land. Die Teepflanzen werden regelmäßig gestutzt, anschließend werden sie mit Gift behandelt. Schon zwei Wochen später wird wieder geerntet.

In Kenia hat der Filmemacher Donatien Lemaître in seinem Beitrag: „Der faire Handel auf dem Prüfstand“ u. a Plantagen in Kenia besucht. Seine Recherchen ergaben, dass das Konzept auf Grund seines Erfolgs auch von den PR-Experten internationaler Konzerne aufgegriffen wird, die damit zu Lasten der Kleinproduzenten ihren Namen „grünwaschen“ – und das ist sicher nicht im Sinne der Erfinder des Fair-Trade-Gütesiegels.

Die  Dokumentation zeigt eine von Unilever betriebene Teeplantage. Donatien Lemaitre ist auf eine seltsam abgeschottete Welt gestoßen.

„12 500 Menschen leben dort und arbeiten im Akkord. Es gibt mit Omo-Werbung bemalte Häuser, Supermärkte mit lauter Unilever-Produkten, aber auch eigene Krankenhäuser und Schulen, die den weitgehend rechtlosen Saisonarbeitern nicht zur Verfügung stehen. Es gibt Klagen über Vergewaltigungen durch Aufseher, die aber von Unilever offenbar nicht ernst genug genommen werden. „Wenn du dich wehrst, schicken sie dich in Ecken, wo wenig Tee ist“, sagt eine Arbeiterin. Auf dem Unilever-Produkt „Lipton Tea“ prangt das Siegel der US-Initiative „Rainforest Alliance“, die auf den Erhalt des Ökosystems Wert legt. Und so führt der Plantagenmanager das Filmteam stolz durch den alten Baumbestand, in dem fröhlich die Affen turnen. Denen scheint es hier besser zu gehen als den Arbeiterinnen.“

Auch Nestlé hat gemeinsam mit der „Rainforest Alliance“ ein Programm entwickelt. Das AAA-Programm ist für Verbraucher intransparent. Es ist ein Versprechen, in Zukunft Basisforderungen an eine faire Kaffeeproduktion zu erfüllen, mehr aber nicht. (S. Kaffeepads und –kapseln „Kaffeegenuss mit Reue“ – Die Müllmacher!)

Gift im Tee – Belastung durch Pestizide über Grenzwerten

Screenshot

Dieses Pestizid wird im Teeanbau verwendet und beinhaltet Glyphosat. Das Unkrautvernichtungsmittel steht im Verdacht, das Erbgut von Tieren und Menschen zu schädigen. Zum Einsatz kommen auch Fungizide und Insektizide.

Die renommierte Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO ist zu der Einschätzung gekommen, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist.- Hier auch eine neue Studie: Gehirnschädigung durch Glyphosat – Roundup Causes Toxic Damage to Rat Brains

Unter welchen Bedingungen wird der Tee angebaut, den wir im Supermarkt kaufen können? Das wollte NDR-Autor Michael Höft herausfinden. Sein Film dokumentiert den massiven Gifteinsatz auf Teeplantagen in Afrika und die ärmlichen Verhältnisse, unter denen die Arbeiter auch bei großen Produzenten leben. Die Recherche war schwierig. Die großen Teefirmen lehnten Interviews ab. Nur ein Hersteller aus Ostfriesland öffnete seine Werkstore. Und auch auf den riesigen Teeplantagen in Kenia fand der Journalist nur mit Mühe Gesprächspartner.

Die Recherchetour beginnt im Supermarkt und endet in Kenia. Das Land ist inzwischen einer der größten Tee-Produzenten der Welt. In riesigen Monokulturen werden hier Teepflanzen für große Lebensmittelkonzerne wie Unilever und Finlays angebaut. Das NDR-Team entdeckt schnell, dass der massive Chemieeinsatz auf den Plantagen an der Tagesordnung ist. Was sagen Teeproduzenten wie Meßmer oder Lipton dazu? Wie viel Gift steckt später im Tee, den wir im Supermarkt kaufen? Antworten sucht die Reportage. Ein MUSS für jeden Teetrinker, denn auch der Ostfriesentee scheint mit Pestiziden belastet zu sein.

Tee ist trendy und Teegenuss wird immer häufiger auch außerhalb der heimischen vier Wände in Hotels, Bars und Teelounges zelebriert. Kommst du auf eine Kapsel Tee vorbei? Nestlé freut sich und Starbucks lockt schon mit „Tee to go“.

Tee ist das beliebteste Getränk der Welt. Früher ein Luxusprodukt, ist er heute in jedem Discounter günstig zu haben. Tee hat ein positives Image. Ist angeblich gesund und macht fit. Bis man entdeckte, dass sich viel Geld mit Tee verdienen lässt.

Von wegen gesund: Immer wieder finden Experten Giftstoffe in Tees, wie wir in diesem Artikel feststellen müssen. 

Kaufen Sie smart, von ethischen Produzenten und Distributoren und Sie haben keinen Anlass zur Sorge.


Is Chinese Tea Safe from Pollution?

by Jordan G. Hardin  8 months ago6

Is Chinese Tea Safe from Pollution?

by Jordan G. Hardin

China produces the most tea on Earth. It’s also one of the most polluted countries on Earth. Yet, in my humble opinion and that of many other tea connoisseurs, specialty Chinese tea is some of the best. What you’re probably wondering is this:

Are Chinese teas safe from pollution?

Like the Chinese tea industry itself, the answer is multi-faceted and can be difficult to sort through, especially in a shorter article, but I’ll try my best to sum up the factors involved and what you need to consider when buying Chinese tea.

Issue #1

The first cause for concern, the one most of you are probably thinking of, is air pollution and the effect that has on tea growing regions. Unfortunately, lots of Chinese tea has been found to have traces of lead, arsenic, and aluminum. Dozens of studies have proven this fact, although many of the studies were collecting samples from the 1980s and 90s and may be less relevant today considering how the Chinese tea industry has improved due to both internal and external pressure. One of the more accessible studies from 2013 took 30 different teas off grocery store shelves and tested them for heavy metals. They found that over 73% of the teas contained traces of lead and 20% contained aluminum above recommended guidelines. The study continued to explain the hazards of large amounts of heavy metals on the body, while still espousing the health benefits of tea. Other studies have shown similar results in store-bought tea.

Issue #2

The second issue of concern is the use of harmful pesticides. This issue is actually the bigger problem and more concerning than pollution to tea producers and distributors.

Note: I’ve grouped pesticides together here as “pollution” even though that’s not what it technically is, considering it’s entirely purposeful and not wholly bad. Whereas the term pollution connotes a negative environmental impact, the term pesticides has been negatively influenced by the industrial use of harmful pesticides. There are pesticides that are totally harmless and many are used frequently in organic farming. In fact, without the use of pesticides, it would be practically impossible to feed the seven billion people on this planet. And let’s not forget, caffeine most likely evolved as a natural pesticide (and one of the contributing factors as to why we drink these beverages!).

Although there are plenty of studies looking into pesticide use, the most attention grabbing headlines came from Greenpeace when they published studies on Chinese tea (2012) and Indian tea (2014), much to to the chagrin of the tea industry. Their results sound worrisome, finding illegal or unlisted pesticide residue in most of the teas sampled, and higher amounts than the legal limit in many samples.

Where is this contamination coming from?

#1. China’s dominance as a coal consumer and the prevalence of their coal producing mines is the biggest reason for contamination. They’re the world’s largest producer and consumer of coal, at nearly half of all global use, with the United States coming in second, followed by India. The refining and burning of coal has been one of the main contributors to the absurdly high pollution in Chinese cities; and there can be little doubt that this is the main factor leading to contamination of some teas from China.

Note: Earlier studies, from the 1980s and 1990s, showed higher levels of lead in many teas, most likely because leaded gasoline had yet to be banned there (it’s been banned since 2000).

#2. Pesticide use is prevalent in practically every crop on Earth that has high value on the market, especially when it’s grown en masse as a monoculture. Like all plants, tea can be susceptible to pests, thus if you’re a large company producing vast quantities of tea, it makes sense to protect your investment, sometimes by any means necessary. If you buy your produce from from a grocery store chain, chances are most of the plants you eat have used a pesticide of some sort.

Should I Worry?

Is this cause for concern? There’s too much science surrounding this to ignore it, but when we read the specifics, we can learn quite a bit about how we can become better consumers.

Response to Issue #1

Don’t buy cheap tea. All the teas tested (in nearly every study I’ve seen) are off-the-shelf varieties from big name companies. Many studies specifically endeavored to test only the biggest name brands; essentially the Liptons and Twinings of China (companies like Tenfu Tea and China Tea Company Limited and their subsidiaries).

This makes sense doesn’t it?

  • The growing regions of base-quality tea are very large and controlled by pesticides to avoid crop collapse.
  • Transportation costs rise with so much product, thus they tend to be in low-lying regions, close to cities and industrial areas. Here they can be grown in bulk and can be processed and distributed easily to the cities for export.
  • Cities tend to be near coal plants, and air pollutants from the coal plants cling to lowland areas, i.e. the areas where they grow poor quality bulk tea.

Air pollutants decline sharply the higher in elevation and further away from industrial areas you travel. It’s important to note that the worst offenders of air pollution are in Chinese provinces where they grow little to no tea, and definitely not the good-quality stuff. Thus, buy higher quality tea from smaller producers, ones whom you know grow in regions that are rural and higher elevation. (And if you don’t know where it comes from, then… seriously?)

Try an example: Let’s say you’ve been buying a generic brand of canned corn from the grocery, but are concerned about the quality. Chances are the corn comes from Iowa, where there are 72 operating coal power units (thats a real figure) and this fact has made you not want to buy corn from the grocery anymore. Would you then be equally worried about purchasing fresh small-farm corn from your local Farmer’s Market instead? Probably not.

If you need more convincing, think about it in terms of scale. China is nearly as large as the United States. Los Angeles (where I currently live) is one of the most polluted cities, in terms of air quality, in the nation. I doubt this stops anyone from buying wine from the Central Coast, around Santa Barbara, a mere 87 miles away. Why? Because Los Angeles is in a valley (low-lying area) and is separated from Santa Barbara by the Santa Monica Mountains and the Los Padres National Forest. Geography plays a big role here, even over small distances.

Response to Issue #2

According to Austin Hodge, owner of Seven Cups Fine Chinese Teas, good tea and pesticides simply don’t mix. For someone like Hodge, who imports excellent quality small-farm teas, pollution just isn’t a problem. The issue he faces is keeping pesticides out of teas from these regions. Although he can import quality tea from a pesticide-free farm he has a relationship with, a problem can still lie in neighboring tea farms using pesticides. The wide scale use of too many pesticides is a problem that’s shrinking, but more pressure must be put on tea growers to grow cleanly, organically, or biodynamically.

Remember, an “Organic” marker doesn’t mean no pesticides”, it simply means natural-based pesticides, and “pesticides” doesn’t automatically mean “unsafe”.

It’s easy to forget when there’s a language and cultural barrier between us, but the Chinese are equally focused on the safety and regulation of their teas. It’s a well known problem that most agree needs to be dealt with. Andrew McNeill, also of Seven Cups, contacted a representative from the Chinese International Tea Culture Institute, who passed along over a dozen Chinese studies detailing the standards, tests, and regulations in place to protect and educate consumers and distributors. One of the main people tackling the issue is Chen Zongmao, Vice Chairman of the International Tea Association and Honorary Chairman of the Chinese Tea Society. He’s made it his personal mission to educate people on the topic of pesticide residue, while also creating an ethical environment for tea growing in China. It’s reassuring to know that they’re just as concerned as we are.

The science isn’t entirely straightforward when it comes to how much pesticide residue might still be on the tea leaf, how soluble this is in water when you brew the leaves, and just what effect this might have on your health. The general consensus is that ethical use of legal pesticides leave very little on the leaf after full processing, most of these compounds aren’t water soluble, and the amounts you might ingest are so low as to be insignificant. To date, I can find no evidence that anyone has gotten sick from tea due to harmful pesticide residue. Numerous doctors reviewing the evidence have come to the conclusion that, even in worst case scenarios, as long as you moderate your tea intake, you have no need to worry.

When you buy tea from a company that knows their farmers directly, and the farmers are committed to making excellent quality tea, it makes a world of difference. Buy smart, from ethical producers and distributors, and I earnestly believe you have no cause for concern.

In other words, look before you steep.

Netzfrau Doro Schreier

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- netzfrauen -

Rechtsradikale als Lachnummer – Schiff im Suezkanal festgesetzt

21. July 2017 - 21:06

Doro

Die „Verteidiger Europas“ sind offenbar schon wieder „gekentert“. Einen Tag, nachdem das von den Identitären (angeblich) gecharterte Schiff, die C-Star, in Djibouti startete, wurde es in Port Suez schon wieder gestoppt, von den Sicherheitsbehörden zum Ankern gezwungen und unter Arrest gestellt.

Die Aktivisten haben unter dem Motto „Defend Europe“ bereits $125 000 gesammelt, obwohl sie von PayPal gesperrt wurden.

Laut Informationen der NGO Hope not Hate, die sich auf Aussagen eines Mitarbeiters der Suez-Kanalbehörde stützen, berichtet u. a. Huffingtonpost, dass der Kapitän keine ordentlichen Papiere oder Besatzungsliste vorlegen konnte. Die NGO deckte im Vorfeld bereits auf, dass sich der Schiffseigner einer kriminellen Vergangenheit erfreut und in zwielichtige paramilitärische Waffentransporte verwickelt sein dürfte.

https://www.vesselfinder.com/de/vessels/C-STAR-IMO-7392854-MMSI-621819012

Schiffbruch schon im Trockendock erlitt der öst. Identitären-Ableger Sellner schon zuvor, weil niemand ein Schiff an Rechtsextreme vermieten wollte, PayPal wurde gesperrt und die Steiermärkische Sparkasse fror das Spendenkonto ein. YouTube entfernte ihr Werbevideo, das um Spenden warb. „NGOs sind schuld, dass immer mehr Flüchtende übers Meer zu uns kommen. Wir stellen uns ihren Booten in den Weg und verteidigen Europa“, hieß es in maßloser Selbstüberschätzung wie menschenverachtender Ideologie in dem Video.

Ein Nachweis, was mit den bereits eingesammelten Geldern geschieht, oder dass die C-Star überhaupt wirklich gechartert wurde, um im Leerzustand rund 7000 km von Djibouti bis nach Sizilien und von dort erneute 1000 km zum eigentlichen Ziel an der libyschen Küste zu schippern, fehlt allerdings. Denn die einzigen „Quellen“ dazu sind selbst erstellte Social Media Posts der Identitätsgestörten. Doch alleine ein solcher „Plan“ lässt sich mit logischen Überlegungen sowieso nicht erklären …

Laut theguardian.com vom 21.Juli 2017 hat der  Bürgermeister von Catania, Enzo Bianco, inzwischen die Behörden angewiesen, der C-Star keine Landeerlaubnis zu erteilen. “Sizilien ist ein Ort, wo jede Familie eine Migrationsgeschichte hat. In den letzten Jahren haben wir Tausende Menschen, die vor Krieg und Hunger fliehen, begrüßt. Über eine Verteidigung Europas zu sprechen, wäre also nicht nur pure Demagogie, es wäre auch völlig wertlos”, wird er in The Guardian zitiert.

Zusatzinfo über den Schiffseigner: Eigentümer ist die in GB lokalisierte Maritime Global Services Limited, bzw. der 49-jährige Sven Tomas Egerstrom, in Schweden bereits verurteilt zu zweieinhalb Jahren wegen Betrugs und Präsident eines Netzwerks von privaten Security-Unternehmen, die v. a. Sicherheit in Kriegsgebieten und in desolaten Ländern Ostafrikas offerieren. Mit anderen Worten wird hier Geld durch Kriege gemacht. (Quelle ist ein italienisches OnlineMag http://comune-info.net/…/la-nave-difende-la-purezza…)

Die Hauptakteure von Defend Europe sind Martin Sellner und Patrick Lenart aus Ö, Daniel Fiss aus D, Clement Galant aus F und Lorenzo Fiato aus It. Ein paar Infos samt Bildern hatte der Canary bereits gebracht …https://www.thecanary.co/…/far-right-something-dark…/

Right Wing „Migrant Hunter“ Ship ‚C-Star‘ still being held South of Suez. pic.twitter.com/IksSAveKvH

— Far Right Watch (@Far_Right_Watch) 21. Juli 2017

Robert Manoutschehri aus Österreich für die Netzfrauen

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Trophy Hunter tötet Xanda, Sohn von Cecil in Simbabwe – Xanda, son of Cecil the lion, ‚killed by hunter‘ in Zimbabwe

21. July 2017 - 19:39

Doro

Der grausame Tod des berühmten Löwen Cecil, Wahrzeichen des Hwange-Nationalparks in der Nähe der Victoriafälle, sorgte weltweit für Entsetzen. Zwei Jahre, nach der tragischen Tötung von Cecil, erlag sein Sohn dem selben Schicksal. Der 6-jährige Xanda wurde von einem Trophäenjäger in Simbabwe getötet.

Kennen Sie die Big Five Afrikas? Es handelt sich hier um bedrohte Tierarten. Löwe, Elefant, Leopard, Büffel und Nashorn, welche ein Großwildjäger gern als Jagdtrophäe sein eigen nennen will. 84 Millionen Euro Umsatz allein durch Jagdtouristen in den Ländern, die sich drauf spezialisiert haben.

Xanda, wie er genannt wurde, ist Berichten zufolge vor dem Zimbabwe Hwange Nationalpark Anfang diesen Monats erschossen worden. Genau in der Region, wo auch Cecil vor zwei Jahren getötet wurde. Und auch dieser Tod löste internationale Empörung aus und viele fordern ein Ende der Trophäenjagd.

Sein Tod wurde erst entdeckt, nachdem sein elektronischer Tracking-Kragen zurückgegeben worden war.

Jordi Casamitjana von  FAW – International Fund for Animal Welfare sagte: 

„Solange die Einfuhr von Jagdtrophäen legal bleibt, sind ganze Löwenfamilien gefährdet, von Trophäenjägern ausgerottet zu werden. Die traurige und sinnlose Tötung von Xanda, Cecils sechsjährigen Sohn, macht deutlich, dass dieses Risiko sehr real ist. Nur zehn Tage, nachdem die US-Regierung beschloss, das Verbot von Löwen-Trophäen aus Simbabwe auf zuheben, sollte Xandas tragischer Tod ein Weckruf für die Behörden der Länder sein, die noch die Einfuhr von Jagdtrophäen erlauben.“ 

Auch Deutschland erlaubt immer noch die Einfuhr von Jagdtrophäen und nicht nur das, die Regierung unterstützt es auch noch mit Entwicklungshilfe. Siehe: Stop Trophy Hunting! Jagdtourismus aus Europa, USA und arabischen Ländern: die Vertreibung der Maasai geht weiter – und wird mit Entwicklungshilfe auch noch unterstützt!

Cecils Sohn wurde laut the Guardian während einer großen Game Hunting von Richard Cooke von RC Safaris erschossen. Der Jäger, der Xanda erlegt haben soll, wurde nicht genannt. 

Rund 84 Millionen Euro Umsatz durch Jagdtouristen

Das Erlegen eines Löwen gehört zu den teuersten Abschüssen und kostet umgerechnet rund 18 000 Euro. Das Fell nehmen die Jäger als Trophäe in ihre Heimat mit. Beinahe 90 Prozent der Jagdtouristen kommen nach Angaben des südafrikanischen Berufsjägerverbands Phasa aus den Vereinigten Staaten. Doch auch Europäer sind aktiv.

2010 bis 2013 – Löwentrophäen aus Afrika

Spanien 364

Frankreich 128

Deutschland 160

Vereinigte Staaten  3.000

Simbabwe

So kostet eine zehntägige Löwenjagd am Rande des Hwange-Nationalparks bei Jagdführung 1:1 inklusive Trophäenabgabe 8500 US-Dollar.

Der König der Löwen stirbt aus – Schuld daran ist neben der voranschreitenden Zerstörung des Lebensraums die Trophäenjagd auf Afrikas größte Raubkatzen. Das Reiseziel Afrika boomt. Nicht nur für Naturliebhaber, auch für Jäger ist es ein Paradies. Abertausende Jagdtouristen aus Europa und den USA reisen jedes Jahr in die Region. Statt Fotos bringen sie ein Löwenfell als Souvenir mit nach Hause. Die Nachfrage nach Löwen-Trophäen steigt stetig an.

Hier finden Sie eine Petition  von Humane Society International um  die Trophäenjagd zu beenden .

Trophy Hunter Kills Cecil The Lion’s 6-Year-Old Son

„We can’t believe that now, two years since Cecil was killed, his oldest cub has met the same fate.“

BY STEPHEN MESSENGERCecil the lion’s son has met the same tragic fate as his father.

Xanda, as he was known, was reportedly shot dead outside Zimbabwe’s Hwange National Park earlier this month, in the vicinity of where Cecil had been killed two summers ago. That death, too, sparked international outrage.

Cecil’s son was shot during a big game hunt organized by Richard Cooke from RC Safaris, the Guardian reports, though the individual who pulled the trigger has yet to be named.

Travel company Lions of Hwange National Park responded to the incident with sadness and disbelief, writing:

„Xanda is still a young father at 6.2 years old and has several young cubs. We can’t believe that now, 2 years since Cecil was killed, […] his oldest cub has met the same fate. When will the Lions of Hwange National Park be left to live out their years as wild born free lions should?“

Xanda had been wearing a monitoring collar that allowed researchers to track his movements. Within the park, hunting him would have been illegal, but in recent months, and at the time of his shooting, Xanda and his pride had been wandering outside of the protected zone.

Researcher Andrew Loveridge, speaking to the Telegraph, described the hunt as „all within the stipulated regulations.“

While Xanda’s killing may have been legal, reports of his death are being met with reactions similar to those surrounding the death of his father. Yet, despite the backlash faced by Cecil’s killer, American dentist Walter Palmer, wealthy hunters continue to pay tens of thousands of dollars for the opportunity to shoot iconic animals in Africa.

„The killing of Xanda just goes to show that trophy hunters have learned nothing from the international outcry that followed Cecil’s death,“ Masha Kalinina, international trade policy specialist for Humane Society International, said in a release. „They continue at a time when lions face a conservation crisis in Africa, with as few as 20,000 lions left in the wild. Xanda was a well-studied lion like his father and critical to conservation efforts in Zimbabwe. To stop lions slipping into extinction, it is critical that countries like Zimbabwe keep as many lions alive as possible and shift away from the trophy hunting industry. They should follow the examples of Botswana and Kenya, which ban trophy hunting.“

Click here to learn how you can help support conservation groups committed to protecting lions like Xanda and Cecil. Also, consider adding your name to Humane Society International’s pledge to end trophy hunting.

Netzfrauen

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- netzfrauen -

Wir müssen reden.

21. July 2017 - 15:17

Doro

Wir müssen reden. Gestern verstarb  Chester Bennington.
Er wählte den Freitod. Daraufhin habe ich für die Netzfrauen zu Chester etwas geschrieben, wie ich es häufig mache, wenn jemand geht.
Es war das erste Mal, dass es sich um einen Freitod handelte. Zurzeit bin ich selber betroffen, denn der Sohn meiner Freundin hat auch vor kurzem den Freitod gewählt. Die quälende Frage: Warum? Immer wieder reden wir und gerade dieses Reden hilft. Aber die Frage WARUM wird nicht mehr beantwortet.

Jetzt haben sich einiger unserer Follower über meine Worte empört:

Wir würden uns aber sehr viel herausnehmen, so eine Leserin und wollte uns gleich entliken. Und es gab viele solcher Kommentare, einige gingen sogar unter der Gürtellinie.

Ja, ist auch gut so, dass diese uns entliken. Ich möchte hier erklären warum.

Es waren nur ein paar Worte, die ich geschrieben hatte, und sie waren auch nur persönlich gedacht. Nicht jeder fühlt gleich.
Wir hochsensiblen Menschen tun uns oft sehr schwer auf dieser Welt. Viele Künstler sind ebenfalls hochsensibel. aber auch gerade deswegen sind sie Künstler. Sie verarbeiten das Gefühlte entweder in einem Song, in einem Bild oder versuchen, es in Worte zu fassen.

Ein Hochsensibler war auch Freddie Mercury. In seinem Song „Love of my life“ hat er auch seine Gefühle verarbeitet. Er hat auch sein ganzes Leben kämpfen müssen. Anders sein ist nicht einfach in dieser schnelllebigen Zeit. Enttäuschung ist das Schlimmste, was uns passieren kann. Wir vertrauen nur wenigen Menschen, dann aber ganz. Und werden wir dann genau von diesen Menschen enttäuscht, stirbt etwas in uns.

Jetzt können Sie sagen, dass es normal ist, doch bei Hochsensiblen sind diese Gefühle noch stärker ausgeprägt.
Noch ein Beispiel wäre Leonardo da Vinci. Da er die Gefühle der Menschen richtig spürte, hat er sich in den Kirchen einen Extra-Raum bauen lassen. Dort war er vor den Gefühlen anderer sicher.
Als er sich eines Tages in eine junge Frau verliebte, verweigerte die Oma der jungen Frau die Freundschaft der beiden. Der Grund: Leonardo galt als Sonderling. Er war anders.
So hat meines Wissens Leonardo auch nie geheiratet. Vielleicht ist es die Frau, die heute als Mona Lisa berühmt ist.
Was ich damit sagen möchte: Hochsensibel zu sein ist ein Fluch. Man kann sich sehr schnell in die Situation anderer Menschen hineinversetzen, aber man wird auch von anderen Menschen „ausgesaugt“ und man leidet.

Also kommt sehr schnell die „graue“ Zeit, die heute auch als Depression bekannt ist. Doch Depressionen gibt es in unterschiedlicher Form.
Der eine fällt in ein tiefes Loch und kommt nicht heraus, andere schaffen es wieder allein. Auch und gerade dadurch, dass sie Menschen finden, die sie verstehen, oder dass sie ein neues Glück finden.
Doch eines haben sie alle gemeinsam: den Kampf mit sich. Man führt permanent einen Kampf. Und dann flüchtet man in die Einsamkeit, genau das hat auch Chester beschrieben.
Man will niemanden sehen, mit niemanden sprechen. Man sehnt sich nach dem Menschen, der man mal war. Deshalb tun auch Erinnerungen so weh, ob nun ein Lied, mit dem man sich in Verbindung bringt, oder einfach nur Orte.

Ich selber habe auch eine solche Zeit hinter mir. Eine Zeit der Stille nenne ich diese Zeit. Sie begann, als ich mich entschied, nicht mehr im Hamsterrad leben zu wollen und, wie ich kürzlich schrieb, nicht die Erwartungen der anderen erfüllen. Ich musste mich suchen, denn ich hatte mich auf dem Weg des Erfolges verloren.
Meist nun sind wir Hochsensiblen ja auch noch erfolgreich, weil wir uns in andere Menschen versetzen können. Weil wir oft die richtigen Worte finden und Gefühle beschreiben können.
Ich habe die Zeit der Stille gewählt, nachdem ich aus meinem Beruf ausstieg und die Anonymität wählte. Ich dachte auch: einfach schlafen, nie mehr aufwachen. Dieser Kampf muss ein Ende haben. Doch ich hatte etwas Wertvolles, eine Tochter, die mir die Augen öffnete, und wo ich wusste, dass dieser Kampf sich lohnt.

Also kämpfte ich mich ins Leben zurück, fand einen ganz lieben Partner und wurde wieder glücklich. Ich hatte gesiegt, und wenn ich heute mal wieder merke, dass eine „graue“ Zeit kommt, dann male ich ein Bild, schreibe ein Gedicht oder ich schreibe Ihnen schöne Zeilen über das Leben.

Ich habe Menschen um mich, die mich so akzeptieren, wie ich bin, eben anders.

Die Sozialen Netzwerke machen uns das Leben nicht einfach, denn wie Sie sicher wissen, erlebe ich seit zwei Jahren heftiges Cybermobbing. Aber auch damit habe ich gelernt umzugehen.

Also, noch einmal zu dem Freitod und meinen Worten zum Tod von Chester.
Er hatte seinen Kampf mit Drogen lindern wollen, das nennt man auch seine Gefühle betäuben. Doch es ist nur Betäuben, die Gefühle kommen wieder und sind eine Last.

Drogen machen süchtig und so beginnt ein neuer Kampf. Man ekelt sich vor sich selbst und sehnt sich nach dem Menschen, der man mal war.

Er hat den Kampf mit sich verloren. Leid tun mir seine Kinder. Er hat sechs Kinder und diese Kinder werden immer daran denken, dass sie einen Vater hatten, der sie einfach alleine gelassen hat.

Sprechen sie mal mit Menschen, in deren Kindheit die Mutter oder der Vater den Freitod wählte.

Ich war auf Beerdigungen, wo ein Mensch den Freitod wählte, wo wir nie gedacht hätten, dass dieser Mensch so gelitten hat.

Oft sind es Menschen, die lachen, lustig sind und doch im Inneren so traurig .Oft sind es Menschen unmittelbar neben einem. Und dann fragen sich die Menschen: Warum bist du gegangen?

Wie sagte ich einmal zu einem Mitarbeiter, der seinen besten Freund durch einen Freitod verlor, übrigens war der, der den Freitod wählte, Vater zweier kleinen Kinder:
Man redet, ja. Aber redet man wirklich über alles?
Will man den anderen wirklich zuhören, will man sich mit den Problemen der anderen beschäftigen?

Jeder hat seine Last zu tragen und da bleibt meist nicht viel Zeit für andere.

An alle, die auch das Gefühl haben, dass das Leben zu einer Last wird, sei gesagt: Umbringen kann man sich immer noch.
Klingt blöd, aber hilft.

Also Mut, redet, sucht euch Hilfe. Wir mögen anders sein, aber macht uns dies nicht gerade zu etwas Besonderem?

Den Lesern, die sich auf Grund meiner Worte empört haben, sei gesagt: Jeder hat seine Meinung und die darf man schreiben. Uns deswegen zu entliken, ist schon ein Zeichen, dass Sie unserer Worte gar nicht wert sind.

Egoismus, Gleichgültigkeit und Erfolgsdruck in unserer heutigen Gesellschaft sind der Grund, warum sich heute viele für den Freitod entscheiden.
Doch glauben Sie mir, es ist nicht die Lösung. Halten Sie durch, es lohnt sich.

Netzfrau Doro Schreier

A BETTER FUTURE David Bowie und Is This The World We Created…? Freddie Mercury

Das Leben ohne meine Maske – Leben mit Depressionen

Mobbing ist Gewalt und „Mord auf Raten“ – Vanessas Erfahrungen – „Setze ein Zeichen!“

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Weggehört und weggeschaut – Kindesmissbrauch

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EILMELDUNG: Vietnam stimmt einem Plan zu, alle Bärengallefarmen zu schließen – BREAKING NEWS: Vietnam agrees plan to close all bear bile farms

20. July 2017 - 17:44

Doro

Wir gratulieren. Ein Schritt von historischer Bedeutung: Die Regierung Vietnams hat einem gemeinsamen Plan mit Animals Asia zugestimmt, die Gewinnung von Bärengalle auf Farmen im Land ein für allemal zu beenden.

Wir Netzfrauen hatten über die erschreckenden Grausamkeiten berichtet, wie Bären für Bärengalle leiden. Gäbe es keinen Markt mehr für solche Produkte, wäre diese Industrie nicht mehr profitabel und endete die Ausbeutung der Tiere. Jetzt gibt es eine tolle Nachricht aus Vietnam. Das Leiden der Bären soll hier ein Ende haben. 

Die Absichtserklärung (MOU – Memorandum of Understanding) entwirft eine Vereinbarung zwischen der Tierschutz-NGO Animals Asia und der Forstverwaltung Vietnams (VNFOREST), bei der Rettung der Bären, die immer noch auf Farmen in ganz Vietnam gefangen gehalten werden, zusammenzuarbeiten. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um etwa 1000 Tiere handelt.

Das Dokument wurde am Mittwoch, dem 19. Juli, im Ministerium für Landwirtschaft und Entwicklung des Ländlichen Raums in Hanoi unterzeichnet und bekannt gegeben.

Herr Cao Chi Cong, stellvertretender Generaldirektor der Vietnamesischen Forstverwaltung, die dem Ministerium für Landwirtschaft und Entwicklung des Ländlichen Raums untersteht, unterzeichnete die Erklärung zusammen mit der Vorstandsvorsitzenden und Gründerin von Animals Asia, Jill Robinson.

Dieser Schritt folgt der Absichtserklärung zwischen Animals Asia und der Vietnamesischen Vereinigung für Traditionelle Medizin, die 2015 unterzeichnet wurde und einen vollständigen Verzicht auf die Verschreibung von Bärengalle durch Ärzte für Traditionelle Medizin bis zum Jahr 2020 vorsieht.

Damit soll eine weitere erhebliche Reduzierung der Nachfrage und ein Beitrag zum Ende des illegalen Bärengallehandels erreicht werden.

Die Vereinbarung, die heute geschlossen wurde, stopft endlich wirksam das Schlupfloch, das es den Gallefarmen ermöglicht hat, weiter zu bestehen, obwohl der Handel illegal ist.

Das MOU verpflichtet die Regierung, sicher zu stellen, dass keine Bären in private Haushalte gehalten werden dürfen, wo illegale Galleentnahmen stattfinden könnten, und dass die etwa 1000 Bären, die sich derzeit noch überall im Land in Gefangenschaft befinden, in Rettungszentren überführt werden.

Tuan Bendixsen, Direktor von Animals Asia Vietnam:

“Dieses historische Dokument bindet Nichtregierungsorganisationen und die Regierung von Vietnam an ein gemeinsames Ziel: das Ende der Bärengallefarmen in Vietnam.

“Entscheidend ist, dass die Regierung sich bereit erklärt hat, das Schlupfloch zu stopfen, das es den Gallefarmen erlaubt hat, das ganze letzte Jahrzehnt hindurch weiter zu existieren. Durch Unterzeichnung dieses MOU haben sie zugestimmt, dass Bären nicht auf Farmen gehalten werden dürfen, denn solange sie noch dort sind, werden sie auch unter den Galleextraktionen leiden.“

Animals Asia hat seit Aufbau des Rettungszentrums in Tam Dao 2008 bislang 186 Bären in Vietnam gerettet.

Die Gewinnung von Bärengalle auf Farmen ist seit 1992 in Vietnam verboten. 2006 wurde jeder Bär in Gefangenschaft mit einem Mikrochip versehen, sodass keine neuen Bären auf die Farmen hinzukommen konnten. Doch weil dem Land Mittel und Kenntnisse fehlten, um Rettungszentren aufzubauen und die Tiere zu pflegen, wurde es Haushalten gestattet, Bären im Namen der Regierung zu halten, wenn sie sich dazu verpflichteten, keine Galle zu entnehmen. Dieses Schlupfloch hat es den Bärengallefarmen ermöglicht, bis heute zu überdauern.

Seit sich die Haltung von Bären auf Farmen zum Zweck der Gallegewinnung in den 1980er-Jahren in China und Vietnam verbreitete, wurden die wilden Bestände dezimiert, um die Nachfrage zu befriedigen, die diese Industrie schuf.

Ein Untersuchungsbericht von Animals Asia und Free The Bears, der 2016 erschien, stellt fest, dass die Populationen frei lebender Bären in ganz Südostasien dramatisch zurückgegangen sind. Heute gibt es nur noch wenige kostbare isolierte Bestände in Vietnam. Die Annahme, dass die Haltung von Bären auf Farmen dazu beitragen könnte, die wilden Bären zu schützen, hat sich als falsch erwiesen.

Im Jahr 2005 erreichte die Praxis der Bärengallegewinnung auf Farmen in Vietnam einen Höhepunkt. Über 4000 Bären befanden sich in Gefangenschaft. Doch da die Farmer keine neuen Bären in ihre Bestände aufnehmen konnten, schrumpfte die Zahl auf etwa 1000.

Tuan sagt dazu:

“Diese Vereinbarung zeigt, dass Vietnam anerkennt, dass die Gewinnung von Bärengalle auf Farmen den Wildbeständen schadet. Durch die Unterzeichnung haben sie bewiesen, dass es ihnen mit der Erhaltung der verbliebenen Bestände wilder Bären im Land und mit dem Schutz dieses Erbes für künftige Generationen ernst ist.“

Obgleich die Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Kampf gegen die grausame Bärengallegewinnung einen Durchbruch darstellt, bedeutet sie nicht, dass diese Industrie in Vietnam über Nacht am Ende ist.

Kernfragen wie das Problem der Finanzierung und Unterhaltung von Rettungszentren und der weiteren Überführung von Bären aus Privateigentum in die Rettungszentren werden als Teil der Vereinbarung noch weiter ausgearbeitet.

Es ist vorgesehen, dass neue Rettungszentren gebaut werden und dass man dabei die bestehenden Zentren, die von Tierschutzorganisationen betrieben werden, um Unterstützung bittet.

Jill Robinson MBE, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von Animals Asia:

“Diese Vereinbarung ist schon lange in Vorbereitung gewesen, die ersten Gespräche begannen ungefähr 2014. Der Abschluss ist also ein großer Schritt vorwärts. Natürlich sind wir damit nicht am Ende unserer Arbeit angelangt. Ganz im Gegenteil, aber jetzt arbeiten wir zusammen auf ein gemeinsames Ziel hin: diese Grausamkeit zu beenden.

Wenn alle am gleichen Strang ziehen und sich über die Ziele einig sind, können wir wirklich vorankommen. Für die Tiere, die mehr als ein Jahrzehnt lang unter schrecklichen Bedingungen gelitten haben, kann die Überführung in Rettungszentren nicht früh genug kommen, und das ist der nächste Punkt: Wie finanzieren, bauen und unterhalten wir die neuen Zentren, die nötig sind, um alle Bären zu retten?

Wir haben uns mit der Regierung zusammengesetzt und eine Liste angefertigt, was getan werden muss, um die Bärengallegewinnung auf Farmen zu beenden, und wir haben uns darauf verständigt, diese Probleme gemeinsam durchzuarbeiten.

Es bleibt immer noch ein gewaltiges Vorhaben, das die Beteiligung vieler Gruppen, Nichtregierungsorganisationen und staatlicher Stellen, und die Unterstützung durch Tierfreunde ganz allgemein erfordert, um diese Vereinbarung umzusetzen. Doch im Kern sind wir uns darin einig, was getan werden muss, und jetzt können wir uns daran machen, es auch durchzuführen.“

BREAKING NEWS: #Vietnam agrees plan to close all bear bile farms. READ ➡️ https://t.co/kGge2SdHYg pic.twitter.com/S39Q76kIve

— Animals Asia (@AnimalsAsia) 19. Juli 2017


 

BREAKING NEWS: Vietnam agrees plan to close all bear bile farms 19 July 2017

In a historic move the Vietnamese government has agreed a plan with Animals Asia to finally end bear bile farming in the country.

The Memorandum of Understanding (MOU) outlines an agreement between animal welfare NGO Animals Asia and the Vietnam Administration of Forestry  (VNFOREST) to work together to rescue the remaining bears still caged on farms across Vietnam – believed to be around 1,000.

The document was signed and announced at the Ministry of Agriculture and Rural Development in Hanoi on Wednesday 19 July.

Mr Cao Chi Cong, Deputy General Director of the Vietnam Administration of Forestry, under the Ministry of Agriculture and Rural Development, joined Animals Asia CEO and founder Jill Robinson MBE in signing the MOU.

The move follows the MOU between Animals Asia and the Vietnamese Traditional Medicine Association signed in 2015, agreeing to ensure a complete end to bear bile prescription among traditional medicine practitioners by 2020.

This is anticipated to continue a significant reduction in demand and contribute towards the ending of the illegal market for bear bile.

Today’s agreement is effectively one that will finally close the loophole that has allowed bile farms to continue despite the illegality of the trade.

The MOU commits the government to ensuring no bears are allowed to be kept by private households – where illegal bile extraction can take place – and that the approximately 1,000 bears currently held in captivity around the country are moved to sanctuaries.

Animals Asia’s Vietnam Director Tuan Bendixsen said:

“This historic document ties NGOs and the government of Vietnam to a common goal – the end of bear bile farming in Vietnam.

“Crucially, the government has agreed to close the loophole that has allowed bile farming to persist for the last decade. By signing this MOU, they have agreed that there can be no bears kept on farms, because as long as they are there, they will suffer extraction.”

Animals Asia has so far rescued 186 bears in Vietnam since setting up its sanctuary in Tam Dao in 2008.

Bear bile farming has been illegal in Vietnam since 1992. In 2006, every bear in captivity was microchipped so that no new bears could be added to farms. But with the country lacking resources and expertise to build rescue centres and care for the animals, households were allowed to keep the bears on the government’s behalf having agreed not to extract bile. This loophole has effectively allowed bear bile farming to continue until now.

Since bear bile farming became a common practice in China and Vietnam in the 1980s, wild populations have been decimated to meet the demand the industry created.

A report by Animals Asia and Free The Bears released in 2016 found that wild populations across South East Asia had fallen dramatically with precious few pockets of wild bears existing in Vietnam today.  It had been wrongly anticipated that farming bears would actually help conserve wild bears.

In 2005 bear bile farming reached its peak in Vietnam with over 4,000 bears in captivity, but with farmers unable to add new bears to existing stocks, numbers have dwindled to around 1,000.

Tuan said:

“This agreement shows Vietnam acknowledges that bear bile farming harms wild populations. By signing on, they’ve shown they are serious about conserving the country’s remaining wild bears and protecting the heritage of future generations.”

While the signing of a memorandum of understanding is a landmark achievement in the battle to end bear bile farming cruelty, it will not mean an overnight end to the industry in Vietnam.

Key issues such as how to fund and manage the sanctuaries and how to proceed with the transfer of privately owned bears to rescue centres will be hammered out as part of the agreement.

It’s anticipated that new sanctuaries would need to be constructed and assistance sought from existing sanctuaries run by animal conservation and welfare charities.

Animals Asia’s Founder and CEO, Jill Robinson MBE said:

“This agreement has been a long time coming with discussions beginning around 2014, so to see it finalised is a major step forward. This, of course, doesn’t end the work. Quite the opposite, but it now means we work together with a common goal – to end this cruelty.

“With all parties pulling in the right direction and in agreement about our goals we can make real progress. For the animals who have suffered for more than a decade in awful conditions the move to sanctuaries cannot come soon enough and that is the next issue – how to fund, build and manage the new sanctuaries which are necessary to rescue all bears.

“We’ve essentially sat down with the government and made a list of what needs to be completed to end bear bile farming and agreed to work through these issues together.

“It is still a huge undertaking and will require the participation of many groups, NGOs, government departments and the support of animal lovers in general to make this agreement reality, but pivotally we are all in agreement about what has to be done and now we can get on with seeing it through.”

Read more:

Explained: The roadmap to ending bear bile farming in Vietnam

From 4,300 caged bears on bile farms in Vietnam to a future with none

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Netzfrauen

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- netzfrauen -

Die spinnen, die Briten! Schon jetzt Pleiten, Pech & Pannen – Weshalb Hinkley Point ein Reinfall ist! – Three new Chinese nuclear companies in UK – Hinkley Point would be ‚monumental disaster‘

20. July 2017 - 16:58

Doro

Das umstrittene britische Atomkraftwerk wird gebaut. Parallel zu den drei neuen Unternehmen, die China General Nuclear Power Corporation aus diesem Grund gründete, betreibt die CGN gemeinsam mit der französischen EDF die GNS (General Nuclear Services), die an einer Reihe von Atomkraftprojekten im Vereinigten Königreich mitarbeitet, u. a. an Hinkley Point C und Bradwell in Essex.

Nach Fukushima und Tschernobyl wird ein neues Zeitalter im Bereich Kernkraft verkündet

Bis 2030 haben sich viele Länder dazu verpflichtet, die CO2-Emission auf ein Drittel gemäß dem Pariser Abkommen zu senken. Was die Klimakonferenz unter „Sauberer Energie“ versteht, haben wir anhand von Indien gezeigt. 1 Mrd. Euro Entwicklungshilfe erhält Indien und baut zehn neue Atommeiler. Und für Atommeiler braucht man Uran, und die baut  Indien im Gebiet Indigener Völker und im Tiger-Reservat ab!

Doch nicht nur Indien baut neue Atomkraftwerke, auch andere Länder „rüsten auf“.

Das britische Energieministerium veröffentlichte im Sommer 2011 die Standorte für acht neue Kernkraftwerke, die mittel- bis langfristig entstehen sollen (Bradwell, Hartlepool, Heysham, Hinkley Point, Oldbury, Sellafield, Sizewell, Wylfa). Ob wirklich alle acht angedachten Projekte verwirklicht werden, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar. Alle genannten neuen Standorte befinden sich in der unmittelbaren Umgebung von alten, zu schließenden Kernkraftwerken. Dabei hat England bereits Probleme mit radioaktiv verseuchten Lebensmitteln. Nicht nur die Fische sind von der radioaktiven Strahlung betroffen, auch in Obst, Kartoffeln und Gemüse, die in der Nähe des AKWs angebaut wurden, wurden Spuren von Radioaktivität nachgewiesen. Im hohen Nordwesten Schottlands sind auch die Rinder inzwischen radioaktiv belastet. Lesen Sie dazu: Guten Appetit!? Radioaktive Belastung in britischen Lebensmitteln.

Obwohl sich alle der Gefahren eines Atomkraftwerkes bewusst sein sollten, werden neue gebaut. Hinkley Point steht an der Südwestküste von England. Geplant ist nun der Bau von zwei weiteren Reaktoren. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die britische Regierung das gut 21 Milliarden Euro teure Projekt genehmigt. Maßgeblich verantwortlich für den Bau sind der französische Versorger EDF sowie der chinesische Staatskonzern China Nuclear Power Corporation. Umstritten war das Projekt unter anderem wegen Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Beteiligung Chinas. Es handelt sich um den ersten Bau eines Atommeilers in Großbritannien seit Jahrzehnten. Siehe: ZEITBOMBE DER FRANZÖSISCHEN ATOMINDUSTRIE – weltweit hunderte AKWs betroffen – USA ermitteln und Medien schweigen!

Hinkley Point C  Schon jetzt ein Pannenreaktor

Der französische EDF-Konzern hat die Kosten für den Bau des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C nach oben korrigiert. Mit 19,6 Mrd. britischen Pfund (22,35 Mrd. Euro) werde das Kraftwerk rund 1,5 Mrd. Pfund (1,7 Mrd. Euro) teurer sein als bislang geschätzt, teilte das Unternehmen mit. Trotz des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union teilte China General Nuclear Power Corporation (CGN ) mit, bilden die neuen Unternehmen das Kernstück im Verfahren zur Genehmigung und Umsetzung der neuen Nukleartechnik, mit der einige britische Kraftwerke versorgt werden sollen. Für Projekte zur Lieferung von chinesischem Atomstrom nach Großbritannien wurden drei neue Unternehmen gegründet. Eröffnet von der CGN (China General Nuclear Power Corporation) bilden die neuen Unternehmen das Kernstück im Verfahren zur Genehmigung und Umsetzung der neuen Nukleartechnik, mit der einige britische Kraftwerke versorgt werden sollen. Diese Nachricht wird als Vertrauensbeweis der CGN dafür angesehen, dass die Projekte weiterhin realisierbar bleiben, trotz des bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, so ecns.cn .Parallel zu den drei neuen Unternehmen betreibt die CGN gemeinsam mit der französischen EDF die GNS (General Nuclear Services), die an einer Reihe von Atomkraftprojekten im Vereinigten Königreich mitarbeitet, u. a. an Hinkley Point C und Bradwell in Essex. Diese Projekte stellen für GNS ein milliardenschweres Investitionsvolumen dar – so wäre jedwede durch den Brexit bedingte Verzögerung nicht willkommen gewesen, so laut dem Bericht aus  ecns.cn.

Obwohl sich alle der Gefahren eines Atomkraftwerkes bewusst sein sollten, werden neue gebaut. Hinkley Point steht an der Südwestküste von England. Geplant ist nun der Bau von zwei weiteren Reaktoren. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die britische Regierung das gut 21 Milliarden Euro teure Projekt genehmigt. Maßgeblich verantwortlich für den Bau sind der französische Versorger EDF sowie der chinesische Staatskonzern China Nuclear Power Corporation. Umstritten war das Projekt unter anderem wegen Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Beteiligung Chinas. Es handelt sich um den ersten Bau eines Atommeilers in Großbritannien seit Jahrzehnten. Siehe: ZEITBOMBE DER FRANZÖSISCHEN ATOMINDUSTRIE – weltweit hunderte AKWs betroffen – USA ermitteln und Medien schweigen!

Atomkraft muss abgelöst werden so wie das Videoformat der 1970er-Jahre Betamax durch Netflix – Weshalb Hinkley Point ein Reinfall ist

Christopher Jessop legt dar, warum Großbritannien immer noch Kernkraft unterstützt, während andere [Länder] sie abschaffen. Andrew Warren diskutiert, wie Energieeffizienz vor einem großen Energieausfall bewahren kann. Brian Price berichtet über die ungenaue Vorhersage des Chefs der EDF

Die Geschichte sagt uns, dass die Kosten für Hinkley explodieren und die verzögerte Eröffnung ist nur die erste von vielen solcher Ankündigungen‘, schreibt Christopher Jessop.

Am 4. Juli wurde berichtet, dass die Kosten für Hinkley Point auf 1,5 Milliarden £ geklettert sind, und dass man mit seiner Fertigstellung 15 Monate hinterher hinkt. Nichtsdestotrotz werden atomkraftfreundliche Politiker uns versichern, dass es immer noch von gutem Wert für den Verbraucher sei, und das, obwohl das National Audit Office es als „riskant und teuer“ beurteilt hat (Report, 23 June). Hätten wir diese 1,5 Milliarden £ in erneuerbare Energien gesteckt, was hätten wir stattdessen gewonnen? Nach dem gegenwärtigen mittleren Preis von 1,3 Millionen £ pro Megawatt hätten wir eine zusätzliche Onshore-Turbinen-Kapazität von 1150 Megawatt haben können.

Nach den UK Energy Statistics beträgt der Faktor der Onshore-Windlast 27,3 %. Darum würden diese zusätzlichen Anlagen durchschnittlich 314 Megawatt sauberer Energie erzeugen, ohne das Risiko einer Reaktorkatastrophe und ohne die Produktion von Bombenmaterial oder all dessen, was ein nuklearer Terrorismus braucht. Darüber hinaus gehen wohlverteilte Inlandsinvestitionen, Installationen, Arbeitsstellen für Wartung für Großbritannien mit den Windturbinenprojekten einher. Hinzu kommen Einnahmen für das Wegerecht von Landbesitzern, Grundsteuereinnahmen für Behörden und [weitere] Einnahmen für die Gemeinden. Sie liefern selbst erzeugte Energie – ohne auf Ölkriege oder Fracking angewiesen zu sein und ohne die Zahlungsbilanzen zu schädigen.

Die Erfahrung lehrt, dass diese Kostenexplosion von Hinkley Point C und seine aufgeschobene Eröffnung nur die erste von vielen gleich lautenden Ankündigungen sein wird. Das Versagen des Energiegeschäfts von Toshiba weckt Zweifel an der Zuverlässigkeit sogar der größten Hersteller von Equipment für Atomkraftwerke. Nahezu jede andere Regierung verabschiedet sich so rasch wie möglich von der Kernkraft zugunsten sauberer Energien, intelligenter Anpassung an Bedarf und Bevorratungstechnologien.  Warum [also] unterstützen wir immer noch diese riesengroße, unflexible und wirtschaftlich tödliche, weil veraltete Technologie?

Christopher Jessop
Haverfordwest, Pembrokeshire

Warum reagieren Menschen wie Jennifer Baxter von der Institution of Mechanical Engineers auf die Bekanntgabe, dass ein Atomkraftwerk erneut verspätet ans Netz geht, wie ferngesteuert, dass andere Kraftwerke diese Lücke schließen müssten?

Als Hinkley Point C 2006 in Erwägung gezogen wurde, ging man von einer Steigerung des Stromverbrauchs von über 15 % im darauf folgenden Jahrzehnt aus. Tatsächlich aber ist die Nachfrage nach Strom innerhalb von 10 Jahren um bis zu 15,2 % gesunken. Diese revolutionäre Entwicklung wurde durch stark verbesserte Energieeffizienz hervorgerufen, sowohl in der Industrie als auch bei Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik als auch bei Beleuchtung. Hier sank in diesem Jahr der Haushaltsverbrauch von 20,7 Terrawattstunden und 14, 2 TWh. Die Frage lautet also: Sind all diese Ausgaben für Energieversorgung wirklich notwendig?

Andrew Warren
Chair, British Energy Efficiency Federation

Der Leiter von Electricité de France meinte 2007, dass der Weihnachtstruthahn desselben Jahres mit Strom aus Hinkley Point C gebraten würde. Nun, der einzige Truthahn, den man hier erkennen kann, ist HinkleyPoint C selbst.

Brian Price
Weston-super-Mare, Somerset

(Wortspiel, das man nicht ins Deutsche übersetzen kann: Turkey bedeutet „Truthahn“ und – in der Umgangssprache – „Reinfall“.)  Quelle  theguardian.com

Nicht erst seit Fukushima weiß der Mensch, wie gefährlich Atomkraftwerke sind.

[Siehe: Fukushima: Es gibt keine Rettung! Es wird hunderte Jahre dauern!]
In den USA oder in Frankreich, nein, überall auf der Welt – die „ALTEN ATOMMEILER“ sind marode.
Weil man offenbar nicht aus der Geschichte rund um Atomkraftwerke lernen will, werden neue gebaut wie z. B. in der Türkei, denn auch die Türkei hält wie England weiter an ihrem Atomkurs fest.

Für den Bau eines Atomkraftwerks in der Türkei schießt Russland 22 Milliarden Dollar vor.

Gegenwärtig betreiben 30 Länder weltweit 437 Kernreaktoren mit einer gesamten elektrischen Nettoleistung von rund 372 Gigawatt (Stand: 18. Januar 2013).

Aus Fukushima nichts gelernt: Anzahl der geplanten Atomreaktoren in Ländern weltweit

Die Statistik zeigt die Anzahl der geplanten Atomreaktoren in ausgewählten Ländern weltweit im September 2016. Im September 2016 plante China, 42 neue Atomreaktoren zu bauen, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen.


Three new Chinese nuclear companies in UK

Three new companies have been formed to help deliver Chinese nuclear power projects in the UK.

Founded by China General Nuclear Power Corporation (CGN), the new companies will be a key part of the approval and implementation process of the new nuclear technology which will power a number of British stations.

The news is being seen as a display of confidence by CGN that the projects remain feasible, despite the UK’s imminent exit from the European Union.

Alongside the three new companies, EDF from France and CGN have together formed General Nuclear Services (GNS). GNS will work on a number of new nuclear power projects in the UK, including at Hinkley Point C and Bradwell in Essex. Source: ecns.cn

Hinkley Point C: UK censured for failing to consult Ger… https://t.co/QXy8N2WkjM #budget #accountancy #cashflow | https://t.co/RyJRI6Lwz1 pic.twitter.com/GklsjaitxP

— Halbert Accountancy (@HAccountancy) 8. Juli 2017

Nuclear is to wind as Betamax is to Netflix – why Hinkley Point C is a turkey

You report (4 July) that the cost of Hinkley C power station has just bumped up £1.5bn, and its completion date slipped 15 months. Notwithstanding, pro-nuclear politicians will assure us that it still represents good value for the consumer, despite the National Audit Office judging it “risky and expensive” (Report, 23 June). Had we invested that £1.5bn in green generation, what might it have bought? At current median project prices of £1.3m per megawatt (MW), we could have had 1,150MW of extra onshore wind turbine capacity.

The Digest of UK Energy Statistics onshore wind load factor is 27.3%, therefore that extra hardware would on average generate 314MW of clean electricity, with no risk of reactor meltdowns, and without producing bomb material or the wherewithal for nuclear terrorism. Furthermore, wind turbine projects bring with them well-distributed inward UK investment, installation and maintenance jobs, wayleave revenue for landowners, rates revenue for local authorities, and local community income. They bring home-generated power – without the need for oil wars or fracking, and no damaging balance-of-payments issues.  Read more: theguardian.com

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und Doro Schreier

Netzfrau Doro Schreier

Die spinnen, die Briten! Das umstrittene britische Atomkraftwerk wird gebaut – doch auch andere Länder setzen auf neue AKWs

Jodtabletten? Belgiens ältester Reaktor Doel 1 nach Panne wieder am Netz – Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke

Herr Gabriel…Sie fahren die Energiewende an die Wand!

Störfall am „AKW Leningrad“ – radioaktiver Dampf ausgetreten?- Near St. Petersburg the accident occurred at the nuclear power plant!

Fukushima: Spuren von radioaktivem Caesium-137 in Floridas Zitrusfrüchten-Trace levels of radioactive cesium-137 from Fukushima now being detected in Florida citrus fruits

Erhöhte Radioaktivität im ältesten Atomkomplex Europas

Atomkurs statt Energiewende? EU-Kommission will 69 neue Atomkraftwerke für Europa- Nicht mit uns!

Vorbildlich – 94,5% von Uruguays Strom werden mittels erneuerbarer Energien gewonnen – Uruguay powers 95% of its electricity from renewable energy

- netzfrauen -

Gekaufte Politik! Lobbyismus… wie die Wirtschaft auf die Politik Einfluss nimmt und Milliarden Euro investiert, um ihre Interessen bestmöglich zu vertreten

18. July 2017 - 16:07

Doro

Lobbyismus bedeutet Interessenvertretung und ist eine Form der politischen Einflussnahme. Zwischen 25 000 und 30 000 professionelle Lobbyisten wandern derzeit auf den Korridoren der EU-Institutionen. Brüssel ist nach Washington der weltweit zweitgrößte Lobbyplatz. Die Volkswirtschaften der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, addieren sich zum größten Binnenmarkt der Welt. Bewacht wird dieser von der Europäischen Kommission. Diese Behörde ist die einzige Institution, die Gesetze vorschlagen darf. Die gehen dann an das EU-Parlament und an die zuständigen Fachminister in den 28 Hauptstädten – und an die Lobbyisten.

Es ist Halbzeit für das Team von Jean-Claude‪ Juncker‬. Bereits einige Male informierten wir in unseren Berichten darüber, dass die EU-Institutionen und/oder deren Vertreter von Lobbyisten rege besucht werden. Von etwa 30 000 Lobbyisten in Brüssel ist die Rede, die die EU-Institutionen auf verschiedene Arten beeinflussen. Etwa zwei Drittel der Lobbyisten arbeiten für Konzerne oder Verbände. Die EU-Kommission und ihre Kommissare ermöglichen ihnen diesen privilegierten Zugang. EU-Kommissions-Präsident Juncker führte am 1. Dezember 2014 neue Transparenzregeln ein. Alle Kontakte von KommissarInnen und Kabinetten sollen nachvollziehbar sein. 2017 gibt es immer noch die Möglichkeit, diese Regeln zu umgehen, aber wir zeigen Ihnen anhand von einigen Beispielen, welche Macht die Konzerne haben und wie viele Millionen Euro/Dollar es den Konzernen wert ist.

Das Kollegium der Kommissarinnen und Kommissare umfasst 28 Mitglieder, davon hatten 19 Kommissare mehr als 50 Lobby-Meetings. Von diesen 19, 12 oder rund zwei Dritteln hatte 60 Prozent oder mehr Lobby-Treffen mit Geschäftsinteressen, d. h. Unternehmen, Fachverbände, Anwaltskanzleien und Lobby-Beratungsunternehmen.

Auf dem folgenden Schaubild von alter-eu.org sehen Sie die EU-Kommissare mit den meisten Treffen von Lobbyisten.

  1. Elżbieta BieńkowskaKOMMISSARIN
    Elżbieta Bieńkowska
    Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU
    Bieńkowskas Lieblings-Lobbyisten (Lobbyisten, die die meisten Treffen mit dem jeweiligen Kommissar hatten) sind Volkswagen, der einflussreiche Wirtschaftsverband BusinessEurope und Uber, der umstrittene Taxi-Sharing-Anbieter. Drei der fünf Treffen mit Volkswagen waren etwa „Emissionsbetrug“, einige auf Anfrage von Bieńkowska. Vor kurzem hat sie zwei Verfahren gegen Deutschland, als Folge des Dieselgate-Skandals, vorgenommen, um nicht gegen Volkswagen und andere verwickelte Automobilhersteller vorzugehen. Siehe: VW-Skandal – Wenn man glaubt, es kann nicht schlimmer werden…

Und an zweiter Stelle steht ein „alter Bekannter“:  Welch ein Hohn – Der neue Haushaltskommissar Günther Oettinger – eine chronologische Auflistung seiner „Lobbyarbeit“

  • Günther H.OettingerKOMMISSAR
    Günther H. Oettinger
    Haushalt und Personal
  • Günther Oettinger ist in der Rangliste der Kommissare mit dem höchsten Anteil an Sitzungen mit Unternehmensinteressen an zweiter Stelle. Und mit 529 Lobby-Begegnungen insgesamt ist er auch das Juncker-Kadermitglied, das den Lobbyisten am meisten zur Verfügung steht. Von absoluten Zahlen gesehen, hatte er etwa fünfmal so viele Treffen mit Geschäftsleuten wie Bieńkowska.

Oettingers Lieblings-Lobbyisten sind große Telefongesellschaften: Vodafone BelgienDeutsche Telekom und Telefónica. Im April 2017 hat Oettinger einen exklusiven Business-Gipfel in den österreichischen Alpen mit hochrangigen und politischen Vertretern geführt. Bemerkenswert ist auch, dass Oettinger vier Monate in seiner neuen Kommissionsrolle dreimal so viele Lobby-Meetings veranstaltet hat wie sein Vorgänger Kommissar Georgieva in den ganzen zwei Jahren.

Lobbyisten kommen aus Tabakkonzernen, Glücksspielanbietern, Telekomfirmen, Banken, Versicherungen, Energiekonzernen, Pharma- und Chemiefirmen, Lebensmittelherstellern, Automobilfabrikanten und Rüstungskonzernen. Eine Branche, die gern verschwiegen wird, sind die großen Tech-Konzerne  wie Google.

Alles Branchen, in denen es schon bei kleinen Gesetzesänderungen um viel Geld geht. Seit Jahren haben die Bürger nach mehr Transparenz und bessere Regeln um die Lobbyarbeit in Brüssel gefragt . Millionen von Bürgern haben ihre Bedenken über die mangelnde Transparenz und den verborgenen Einfluss von Lobbyisten in Brüssel kundgetan, gebeten oder anderweitig geäußert.

Google ist zweifellos einer der aktivsten Lobbyisten in Brüssel. Mit 120 Lobby-Meetings, die seit Dezember 2014 bis etwa November 2016 mit einem Kommissar, Kabinettsmitglied oder Generaldirektor stattgefunden haben. Es gab wahrscheinlich viele weitere Treffen, u. a. mit niedrigeren Beamten, ganz zu schweigen von den Abgeordneten, aber diese werden nicht systematisch veröffentlicht. Google steht an zweiter Stelle bei BusinessEurope (140 Sitzungen) in Bezug auf Lobby-Organisationen mit dem besten Zugang zu der Elite der Kommission.

Um einen permanenten Zugang für das Europäische Parlament zu erhalten, müssen die Lobbyisten Mitglied im EU-Transparenzregister sein. Der Pass ist beliebt, da es Lobbyisten erlaubt, über das Parlament ohne Einladung zu gehen, die Abgeordneten und ihre Assistenten in Korridoren oder Bars abzupassen und an ihre Bürotüren zu klopfen.

Eingetragene Firmen und Wirtschaftsverbände mit EP-Pässen (1118 Organisationen) erklären insgesamt 3042 EP-Passagiere. Wie die folgende Tabelle zeigt, gehören zu den Top-Passhaltern: der Europäische Chemie-Industrie-Rat , der der größte deklarierte Corporate Spender für EU-Lobbying ist (sobald Sie die Über-Deklaratoren entfernt haben) mit 25 Pässen; BUSINESSEUROPE, die mehr als hochrangige Lobby-Treffen der Kommandeure hatte als alle anderen, mit 21 Pässen; European Banking Federation mit 19; Und Insurance Europe , EURELECTRIC (Verband der Elektrizitätswirtschaft) und der Verband Deutscher Industrie- und Handelskammertag, DIHK, alle mit 17.

Top 20 spending lobby firms

Quelle: https://lobbyfacts.eu

Lobby organisation Lobby costs EP passes FTE lobbyists High-level Commission meetings since 1/12/2014 – 8 November 2016 Fleishman-Hillard 6250000 – 6499999 48 26.5 15 Burson-Marsteller 5000000 – 5249999 29 35 4 Interel European Affairs 4750000 – 4999999 19 25.5 5 Hill & Knowlton International Belgium 3750000 – 3999999 11 15.75 3 Kreab 3750000 – 3999999 28 30 23 cabinet DN consulting sprl 3750000 – 3999999 21 30 16 G Plus Ltd 2750000 – 2999999 23 19 21 APCO Worldwide 2500000 – 2749000 26 6.75 6 Avisa Partners 2500000 – 2749000 5 10.5 19 Grayling 2500000 – 2749000 13 21.5 4 Weber Shandwick 2250000 – 2499999 16 15 8 Brunswick Group LLP 1750000 – 1999999 21 12.25 4 Edelman Public Relations Worldwide 1750000 – 1999999 10 10.75 9 FTI Consulting Belgium 1750000 – 1999999 34 35 18 Hume Brophy 1750000 – 1999999 15 18 10 ARCTURUS GROUP 1250000 – 1499999 15 15 9 FIPRA International Limited 1250000 – 1499999 29 27.25 15 Rohde Public Policy 1250000 – 1499999 12 9.5 1 Cambre Associates 1000000 – 1249999 17 15.5 6 Community Public Affairs 1000000 – 1249999 11 8.75 7 TOTALS 52,750,000 as a minimum 203 Vorgabe von Richtlinien: Die Macht der Pharma-Lobby

Rund 40 Millionen Euro investiert die Pharma-Lobby für extensive Meetings mit den Machern der Gesetze sowie ihrer Präsenz in den Beratungsgremien.

Vor einer unkritischen Medikamenteneinnahme sollte man sich die Macht der Pharmakonzerne immer vor Augen halten. Es macht den bevorzugten Zugang zu Brüssels Entscheidern deutlich, den die Branche auf Grund der Investition von rund 40 Millionen Euro, extensiven Meetings mit den Machern der Gesetze sowie ihrer Präsenz in den Beratungsgremien genießt. Siehe: Studie – Macht der Pharma-Lobby – dramatische Auswirkungen auf IHRE Gesundheit – Big money and close ties behind Big Pharma’s Brussels lobby efforts – new study

Die in Brüssel ansässige EFPIA repräsentiert die Pharmaunternehmen in der EU. Die EFPIA ist die Interessenvertretung der europäischen Pharmaindustrie. Durch die direkte Mitgliedschaft von 33 nationalen Verbänden und 39 führenden Pharmaunternehmen vertritt die EFPIA 1900 Unternehmen, die sich der Forschung und Entwicklung von neuen Arzneimitteln verschrieben haben.

Gemeinsam mit drei weiteren Organisationen hat die EFPIA die European Stakeholder Model (ESM) Partners Group gegründet, die insgesamt 2800 europäische Pharmaunternehmen vertritt.  – Das bedeutet – alle unter einem Dach – eine riesige Lobbykrake. Von Vertrauen kann hier nicht mehr die Rede sein. Siehe:  Studie – Macht der Pharma-Lobby – dramatische Auswirkungen auf IHRE Gesundheit – Big money and close ties behind Big Pharma’s Brussels lobby efforts – new study

Top Industries – Lobbying

In den USA steht die Pharma auf Platz eins, die Millionen Euro für Lobbying ausgibt. Die Top-Spender 2014 waren in der Branche:

Das Biotechnologieunternehmen Amgen  ist das weltweit größte Biotechnologieunternehmen mit einem Jahresumsatz 2016 von 23 Milliarden US-Dollar. (Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Fusionswelle Big Pharma – Nestlé will größte Pharma werden und spezialisiert sich auf Krankheiten – hervorgerufen durch Ernährung!)

  • Amgen und Novartis gaben im April 2017 bekannt, dass sie gemeinsam die Produkteinführung („Launch) des ersten („first-in-class“) Monoklonalen Antikörper Erenumab zur Behandlung von Migräne in den USA und Kanada anstreben. 

Daran sehen Sie, dass auch die Pharmafirmen längst zusammen arbeiten.

Pfizer ist seit 2008 im EU Transparency Register eingetragen

Nr.4263301811-33 (First registered: 18 Dec 2008)

Im Jahr 2016 war Pfizer Mitglied bei:  EFPIA, EBE, Vaccines Europe (Impfstoffe Europa), EuropaBio, AESGP, Amcham EU, BusinessEurope, TPN, TABC, AECA

https://lobbyfacts.eu/representative/e3e0d84bb7a04c7abeb52143d8273b0c/pfizer-inc

Zu den politischen Zielen der Pharma-Branche gehört u. a. ein  rascheres Genehmigungsverfahren für Medikamente und Produkte.

All years (1998-2017)20172016201520142013201220112010200920082007200620052004200320022001200019991998

Or pick an industry from an alphabetical list
or organized by sector & industry of all 121 profiled.

Industry Total Pharmaceuticals/Health Products $3,591,651,507 Insurance $2,466,283,140 Electric Utilities $2,215,143,140 Business Associations $2,046,757,727 Electronics Mfg & Equip $2,041,224,344 Oil & Gas $1,939,997,877 Misc Manufacturing & Distributing $1,575,859,568 Education $1,534,652,750 Hospitals/Nursing Homes $1,477,806,500 Securities & Investment $1,431,255,478 Telecom Services $1,430,309,985 Real Estate $1,386,071,793 Civil Servants/Public Officials $1,343,518,344 Health Professionals $1,337,305,034 Air Transport $1,275,589,296 Defense Aerospace $1,012,215,957 Misc Issues $1,010,422,038 Health Services/HMOs $1,007,462,524 Automotive $1,001,799,573 TV/Movies/Music $958,643,911

Data for the most recent year was downloaded on May 16, 2017.

 Agrarlobby Year: 2017„)2016„)2015„)2014„)2013„)2012„)2011„)2010„)2009„)2008„)2007„)2006„)2005„)2004„)2003„)2002„)2001„)2000„)1999„)1998„)

Total for Agribusiness: $33,434,594
Total Number of Clients Reported: 381
Total Number of Lobbyists Reported: 842
Total Number of Revolvers: 470 (55.8%) 
 Campaign Contributions from this sector

Industry Total spending Agricultural Services/Products $10,189,834 Food Processing & Sales $5,819,074 Crop Production & Basic Processing $5,753,044 Tobacco $4,926,768 Forestry & Forest Products $3,916,500 Dairy $1,456,670 Livestock $876,304 Poultry & Eggs $350,000 Misc Agriculture $146,400

NOTE: All lobbying expenditures on this page come from the Senate Office of Public Records. Data for the most recent year was downloaded on May 16, 2017.

Monsanto  Anmeldung zum EU-Transparenzregister

678841411135-35 ( Erstzulassung : 14 Mai 2013)

Affiliation – Zugehörigkeit

European Seed Assoc
European Crop Protection Assoc
EuropaBio
European Bio-stimulants Industry Council

LOBBYING KOSTEN: 300.000 € – 399.999 € – Geschäftsjahr: 1 Sep 2015 – 1 Aug 2016

lobbyfacts.eu

Bayer

LOBBYKOSTEN: 1.948.000 €  Geschäftsjahr: 1. Januar 2016 – 1. Dez 2016

Zugehörigkeit

Bayer gehört unter anderem als direktes  Mitglied der folgenden europäischen Verbände zu:

BusinessEurope,
European Chemical Industry Council (CEFIC),
European Association of Pharmaceutical Industries Association (EFPIA),
European Association for Bioindustries (EuropaBio),
European Crop Protection Association (ECPA).

Das Unternehmen verfügt über ein breites Netzwerk, das wichtige Akteure im Bereich der Gesundheits-, Agrar- und Chemiepolitik umfasst.

lobbyfacts.eu

Bundestag

2017 ist ein Wahljahr und da steigen die Spenden an großen Beträgen. So spendete Daimler April je 100 000 Euro an SPD und CDU. Auch andere Autokonzerne spenden gern. Der Deutsche Konzernchef Dr. Arend Oetker spendete im Februar 110 000 Euro an die CDU.
Lutz Mario Helmig, der Gründer der Helios-Kliniken sowie der Beteiligungsgesellschaft Aton GmbH, spendete 300 000 Euro an die FDP.
Wir zeigen Ihnen alle großzügigen Spender der einzelnen Parteien 2017 – bis einschließlich 5. Juli 2017.

Heute arbeiten rund 5000 Lobbyisten in der deutschen Hauptstadt. Mit einem Hausausweis für den Bundestag ausgestattet, haben sie uneingeschränkten Zugang zu den politischen Entscheidungsträgern. Auf der offiziellen Lobbyliste des Bundestages sind mehr als 2000 Vereine und Verbände registriert. Sie alle versorgen die Abgeordneten mit Informationen und Wünschen.

Beispiel: Das Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) behauptet: Ohne Glyphosat geht’s nicht. Dies ist um so empörender, als das JKI eine im Geschäftsbereich des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geschaffene Forschungseinrichtung ist.

Beispiel: Die Internet Economy Foundation –  Eine unabhängige Stimme für fairen Wettbewerb im Internet und Europas digitale Zukunft – hier brauchen Sie sich nur den Stiftungsrat und die folgenden Personen anschauen.

https://www.ie.foundation/foundation

Europe’s place in the digital world of 2030

Woher beziehen wir unsere Informationen?  Genau – aus dem Internet und aus den Medien. Und unsere Informationsquellen haben eine Stiftung. Die European Internet Foundation ist eine sogenannte Intergroup, die EU-Abgeordnete mit Industrievertretern zusammenbringt. Laut EIF-Webseite wurde sie von drei Europaabgeordneten gegründet, u. a. Erika Mann. Tatsächlich war der eigentliche Gründungsvater der Lobbyist Peter Linton, damals tätig für Robinson Linton Associates, inzwischen ein Teil der Lobbyagentur Burson-Marsteller.

EU-Abgeordnete gründeten eine Stiftung mit US-Konzernen im Internet-Bereich, die ihnen den Zugang zu Abgeordneten sicherstellt. Die European Internet Foundation (EIF) ist ein 1999 gegründeter Verein nach belgischem Recht für EU-Parlamentarier, der Einfluss auf die IT-Politik in Europa ausüben will. Vorsitzende des Vereines ist Elly Plooij-van Gorsel. Themen, die von der EIF maßgeblich gestaltet und beeinflusst wurden, sind beispielsweise Internet Governance und Harmonisierungen im Bereich des Rechtes auf geistiges Eigentum. Die Mitgliedschaft für Parlamentarier ist frei, Business-Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag zwischen 2000 und 10 000 Euro. Nicht verwunderlich sind die Industriemitglieder in der Stiftung derzeit: Amazon, Apple, AT&T, Dell, Deutsche Telekom, Ebay, Facebook, Google, IBM, Intel, Microsoft, Nokia, SAP, Sony, vodafone, Disney u. a. Siehe auch: Right To Know Day – Tag der Informationsfreiheit

www.eifonline.org

www.eifonline.org

Brüssel ist mit 8000 gemeldeten Organisationen nach Washington der weltweit zweitgrößte Lobbyplatz. Die Volkswirtschaften der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union addieren sich zum größten Binnenmarkt der Welt. Bewacht wird dieser von der Europäischen Kommission. Diese Behörde ist die einzige Institution, die Gesetze vorschlagen darf. Die gehen dann an das EU-Parlament und an die zuständigen Fachminister in den 28 Hauptstädten – und an die Lobbyisten.

Wirtschaft und Lobbyismus

Wir Netzfrauen bedanken uns bei Jan Künzl und seinem Team, die die Videos produzieren und uns zur Verfügung stellen. Es handelt sich um eine Jugendgruppe, die die Videoreihe „poliWHAT?!” erstellt und Jugendlichen erklärt, wie in Deutschland Politik gemacht wird. Wirtschaft und Lobbyismus ist ein Beispiel. Weitere werden wir nach und nach zeigen. Gestartet wurde das Projekt von e-politik.de.

>>In einer Welt der universellen Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.<<  George Orwell

Netzfrau Doro Schreier

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Diese Heuchelei muss ein Ende haben: Deutsche Politiker beraten Erdogan – Türkei erhielt von EU Milliarden Euro und wird immer noch finanziert!

Kopfschüttelsyndrom! Diese Politiker wechselten von der harten Regierungsbank „DIREKT“ auf die weiche Lobby-Couch!

Das darf doch nicht wahr sein: Die Agrarlobby freut sich und sägt am Ast, auf dem wir alle sitzen – BfR: Keine neuen Erkenntnisse bei der Risikobewertung von Glyphosat – GMOs, Glyphosate and Soil Biology

„Der marktgerechte Mensch“ – Privatisierung – Der große Ausverkauf

Pressefreiheit? Die Macht der Medienmogule Bertelsmann und Springer – alle in einem Boot mit den Konzernen – Es ist gut zu wissen, wem welche Medien gehören

- netzfrauen -

Skandalöse Haltung! Ein Medikamentenskandal erschütterte Frankreich auf Grund medikamentenbedingter Missbildungen und während Frankreich einen Fonds mit zehn Millionen Euro einrichtete – wird erst ca. ein Jahr später in Deutschland reagiert!

16. July 2017 - 19:46

Doro

Es erinnert an den Contergan-Skandal von 1961. Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich! Valproat verursacht Missbildungen beim Fetus. Frankreich entschädigt die Valproat-Geschädigten und hat einen Fonds mit zehn Millionen Euro eingerichtet. Die deutsche Regierung winkte ab. Jetzt gibt es eine Auflage für Apotheken und Ärzte in Deutschland,  wenn sie Valproat an Patientinnen im gebärfähigen Alter abgeben, eine Patientenkarte auszuhändigen. Es gibt nämlich Zweifel, ob sich Ärzte und Patientinnen der potenziellen Risiken von Valproat in der Schwangerschaft ausreichend bewusst sind. Alle Apotheken erhielten am Donnerstag, dem 13. 07. 2017 ein Infoschreiben mit 20 Karten. Bis alle Packungen ausgestattet sind, sollen sie diese verwenden. 

Es ist das erste Mal in Frankreich: Die Vereinigung der Familien der Opfer des Medikamentenskandals Depakine haben am 13. Dezember 2016 eine Sammelklage eingereicht. Ziel ist es, den Pharmakonzern Sanofi, der mit dem Antiepileptikum für Fehlbildungen in der Schwangerschaft verantwortlich sein soll, auf Schadenersatz zu verklagen. Die 14 Familien wollen eine Entschädigung von Sanofi. Gewinnen sie diesen Prozess, können auch alle anderen Opfern auf Entschädigung hoffen.

Am 28.September 2016 informierten wir Sie in unserem Beitrag: Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich. Missbildungen durch Depakine – 50.000 Kinder könnten betroffen sein – Hat die Französische Regierung absichtlich eine Studie über medikamentbedingte Missbildungen verheimlicht?. Die Nachricht kam aus Frankreich und man wunderte sich, dass in Deutschland darüber nicht berichtet wurde.

Die Macht der Pharmaindustrie, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet. Und auch hier geht es wieder um einen großen Pharma-Konzern. Patientenvertreter werfen dem Staat und dem Hersteller „Sanofi“ vor, die Risiken des Medikaments bewusst verschwiegen zu haben. Sie fordern Entschädigungszahlungen für die Opfer. Mittlerweile wurde vom französischen Staat ein Fonds mit zehn Millionen Euro eingerichtet. Mütter, deren Kindern durch die Wirkung der Valproinsäure während der Schwangerschaft nachhaltig geschädigt wurden, sollen demnach Ausgleichszahlungen erhalten. Der unzureichende Hinweis der Hersteller auf die Gefahren von Valproat soll bestraft und betroffene Familien sollen zumindest finanziell entschädigt werden. Bereits im September 2016 hatten wir Netzfrauen festgestellt, dass das Mittel auch in anderen Ländern erhältlich ist. so auch in Österreich und Deutschland.

Nach einer ersten Beurteilung der Arzneimittelagentur und NHI, die Mitte April 2017 veröffentlicht wurde, sind Tausende in utero exponierten Kinder durch Depakine oder seine Derivate lebend mit mindestens einer schweren Fehlbildung während des Vermarktungszeitraumes für diese Medikamente (1967-2016), geboren worden.

In einer groß angelegten französischen Studie konnten die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachgewiesen werden.

Obwohl die Studie in Frankreich die teratogenen Auswirkungen von Valproinsäure auf Embryonen und Föten eindeutig nachweisen konnte, hieß es noch in Mai 2017, dass in Deutschland bislang keine Veranlassung bestand, dass deutsche Ärzte schwangere Frauen ausreichend über die Gefahren von Valproat aufklären. Dies ist eine skandalöse Haltung, wenn man sich vor Augen führt, dass es in Deutschland jährlich immer noch über 200 000 Valproat-Verschreibungen an Frauen im gebärfähigen Alter gibt.

Das Anti-Epilepsie-Medikament „Depakine“ führt, wenn es in der Schwangerschaft eingenommen wird, bei jedem zehnten Kind zu Fehlbildungen. 40 Prozent erleiden körperliche und geistige Entwicklungsstörungen und trotzdem wurden diese Tabletten zwischen 2007 und 2014 rund 10 000 Schwangeren verschrieben, wie eine neue Studie der Krankenkasse und der Agentur für Medikamentensicherheit enthüllte. Die Tabletten wurden, obwohl diese Nebenwirkungen seit den 1990er-Jahren bekannt sind, verschrieben. Im Beipack-Zettel standen die Nebenwirkungen nicht.

Laut Le Canard Enchaine weekly hat der Gesundheitsminister in Frankreich eine Studie zurückgehalten, in der aufgedeckt wurde, dass ein Präparat im Zeitraum 2007 bis 2014 verschrieben wurde, obwohl die potenziellen Risiken für die ungeborenen Kinder bekannt waren. Depakine ist ein Medikament, das häufig zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt wird. Es kam in den 1960er-Jahren auf den Markt. Das Mittel ist aber umstritten. Studie: Chalstel et al: Enquête relative aux spécialités pharmaceutiques contenant du valproate de sodium. IGAS, RAPPORT N°2015-094R (Link zur Pdf) 

Hier noch einmal unsere Übersetzung aus dem Französischen:

Dépakine: Der Verband der Opfer erhebt Zivilklage

Le Monde.fr und AFP 21. 09. 2016

Marine Martin, Präsidentin des Opferverbands Apesac und Joseph-Oudin, Anwalt des Verbands, 24. August 2016 BERTRAD GUAY / AFP

Der Verband der Opfer des Anit-Epilepsiemittels Dépakine teilte am 21. September mit, dass er als Zivilpartei Klage zur Eröffnung eines Gerichtsverfahrens und der Bestimmung eines Richters erhoben hat, um die Verantwortlichen in diesem «Gesundheitsskandal» zur Rechenschaft zu ziehen.

«Trotz individueller Klagen mehrerer Familien, die bereits vor 16 Monaten erhoben wurden, hat es bis zum heutigen Tag keinerlei Informationen über irgendwelche Gerichtsverfahren bis heute gegeben», beklagt der Verband (Apesac), der Eltern von Kindern unterstützt, die unter den Symptomen des Krampflösungsmittels leiten, in einer Mitteilung. Diese Klage gegen X hat zum Ziel, «nun endlich ein Gerichtsverfahren und die Ernennung eines Richters bewirken. »

«Eine unabhängige Untersuchung muss dringend eingerichtet werden, um zu verstehen, wie (…) es sein kann, dass Dépakine und ähnliche Mittel fortwährend und mehrheitlich schwangeren Frauen verordnet wurden », obwohl die Gefahren für den Fötus bekannt waren, unterstreicht Apesac.

Erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen

Der betreffende Wirkstoff, Valproat, wird als Referenzmedikament betrachtet, als unverzichtbar für bestimmte Epilepsiepatienten. Seit 1967 wird er von Sanofi unter dem Namen Dépakine vermarktet wie auch als zahlreiche Generikamarken. Es wird ebenso für Menschen mit bipolaren Störungen verschrieben, hier unter den Namen Dépamine und Dépakote.

Wenn eine Schwangere dieses Mediakament einnimmt, ist ihr Kind einem erhöhten Risiko von 10 % und mehr ausgesetzt, mit angeborenen Fehlbildungen auf die Welt zu kommen, ebenso unter Autismus zu leiden oder verzögerter Lernentwicklung und Bewegungsstörungen. Dies kann bis zu 40 % der Kinder betreffen.

Zwischen 12 000 und 50 000 Kinder sind betroffen

Mehr als 12 000 Kinder in Frankreich könnten unter diesen Folgen leiden, so die Epidemiologin Catherine Hill, die eine «vorsichtige » Schätzung für die Zeit seit Verkaufsbeginn für das Medikament und für die Schwangeren vorgenommen hat, die damit behandelt wurden. Laut Apesac, der seit 2011 vor den Gefahren von Valproat warnt, könnte diese Zahl auf «circa 50 000 betroffene Kinder» steigen, die sterben oder behindert sind.

Im Februar veröffentlichte die Allgemeine Untersuchung sozialer Angelegenheiten (Igas) einen Bericht, der die schwache Reaktionsfähigkeit des Herstellers Sanofi und der Zulassungsbehörde für Medikamente ANSM kritisiert, die beide unzureichend über die bekannten Risiken für Schwangere informiert haben. Ende August gab der Gesundheitsminister zu, dass mehr als 14 000 Schwangere dieses Medikament zwischen 2007 und 2014 einnahmen, und kündigte die Umsetzung eines Entschädigungsprogramms für die Opfer an.

13.Juli 2017 AUFLAGE FÜR APOTHEKEN UND ÄRZTE – Valproat ab sofort nur noch mit Patientenkarte

STUTTGART – 13. 07. 2017, 13:30 UHR aus deutsche-apotheker-zeitung.de 

Apotheker müssen ab sofort jedes Mal, wenn sie Valproat an Patientinnen im gebärfähigen Alter abgeben, eine Patientenkarte aushändigen. Es gibt nämlich Zweifel, ob sich Ärzte und Patientinnen der potenziellen Risiken von Valproat in der Schwangerschaft ausreichend bewusst sind. Alle Apotheken erhalten am heutigen Donnerstag ein Infoschreiben mit 20 Karten. Bis alle Packungen ausgestattet sind, sollen sie diese verwenden.

Bereits im Jahr 2014 wurden die Anwendungsgebiete von Valproat erheblich eingeschränkt. Grund ist das erhöhte Fehlbildungsrisiko, wenn Valproat-haltige Mittel während der Schwangerschaft eingenommen werden. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei Epilepsie, bei bipolaren Störungen sowie in manchen Ländern auch zur Migräneprophylaxe. So soll der Wirkstoff bei weiblichen Jugendlichen und Frauen im gebärfähigen Alter nur noch eingesetzt werden, wenn andere Arzneimittel gegen Epilepsie und manischen Episoden bei bipolaren Störungen nicht wirksam sind oder nicht vertragen werden. Dazu wurde eine Reihe von Auflagen gemacht, um das Risiko für Fehlbildungen zu minimieren. Es wurden beispielsweise Schulungsmaterialen und eine Patienteninformationsbroschüre entwickelt, die über die mit Valproat verbundenen Risiken in der Schwangerschaft informieren sollen. Außerdem müssen behandelnde Ärzte und Patientinnen beziehungsweise gesetzliche Vertreter mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass eine entsprechende Aufklärung erfolgt ist.

Valproat: Neue Patientenkarte zum Risiko schwerwiegender Entwicklungsstörungen und Missbildungen b. ungeborenen Kind https://t.co/b2o0sQPWXK pic.twitter.com/TDqruX1vpl

— BfArM (@bfarm_de) 13. Juli 2017

Zweifel an der Wirksamkeit der Auflagen

2016 wurden die Auflagen dann evaluiert. Es bleiben aber offenbar erhebliche Zweifel, ob alle Ärzte und Patienten davon ausreichend Kenntnis genommen haben. Daher hat das BfArM angeregt, die Materialien noch einmal zu verschicken. Außerdem muss in Zukunft bei jeder Verordnung oder Abgabe an Frauen im gebärfähigen Alter eine Patientenkarte ausgehändigt werden – und zwar ab dem heutigen Donnerstag. Bis alle Packungen so eine Karte enthalten, sollen vorübergehend die Karten verwendet werden, die mit den Infomaterialien verschickt werden. Laut Informationen der Arzneimittelkommisson der Apotheker erhalten alle Apotheken am heutigen Donnerstag, dem 13. Juli 2017, das entsprechende Informationsschreiben sowie 20 Patientenkarten zur sofortigen Verfügung. Alternativ können Karten auf der Internetseite des BfArM oder bei den jeweiligen pharmazeutischen Unternehmen heruntergeladen werden. Auch Schulungsmaterialien finden sich dort. Ende der Erläuterung !

Frankreich

Am 26. September 2016 berichtete lest-eclair.fr  über einige Fälle. So ist Matteo, der Sohn von Axelle, eines der kleinen Opfer von Depakine. Im Alter von 9 kann Axelles Sohn immer noch nicht lesen und schreiben. Axelle war 20, als sie schwanger wurde. Am Anfang hatte der Sohn keinerlei Anzeichen einer Erkrankung gehabt, doch mit zunehmendem Alter des Kindes traten diese Erscheinungen auf. Erst 2014 entdeckte Axelle, dass die Krankheit ihres Sohnes durch die Einnahme des Medikaments Depakine herrührte. Tatsächlich, denn seit vielen Jahren gibt es mehrere alarmierende Studien der medizinischen Gemeinschaft, die auf die Gefahr von Valproat (das aktive Molekül Depakine) für die Entwicklung des Fötus hinweisen.

Mehr als 12 000 Kinder in Frankreich könnten unter den Folgen durch Depakine leiden, so die Epidemiologe Catherine Hill. Ihre Schätzungen ergaben sich aus den  Umsätzen des Arzneimittels und der Anzahl der behandelten Schwangeren. Nach Apesac, die seit 2011 vor den Gefahren von Valproinsäure warnen, könnte diese Zahl  auf „50 000 Kinder“  steigen, die tot oder behindert sind. Im Februar gab die Generalinspektion für soziale Angelegenheiten (IGAS) einen Bericht, heraus, in dem Sanofi und die Drogenagentur ANSM kritisiert wurden, keine ausreichende Informationen zu den bekannten Risiken für Patienten zur Verfügung gestellt zu haben. Ende August 2016 bestätigte das Ministerium für Gesundheit, dass mehr als 14 000 schwangere Frauen zwischen 2007 und 2014 betroffen sind, und kündigte für die Opfer eine Entschädigungsregelung an.

Die Mutter von Matteo kämpft zusammen mit anderen Familien darum, als Opfer anerkannt zu werden.

Dieses Leid haben bereits die Opfer aus dem Contergan-Skandal hinter sich. Es war und ist einer der aufsehenerregendsten Arzneimittelskandale, der uns seit über 50 Jahren immer noch betroffen macht. Doch obwohl die überlebenden Contergan-Geschädigten inzwischen den fünfzigsten Geburtstag hinter sich haben, ist bis heute nicht abschließend geklärt, wie genau der Contergan-Wirkstoff Thalidomid die Embryonalentwicklung gestört hat. Eines ist aber Fakt: Die Mütter haben während der Schwangerschaft das Beruhigungsmittel Contergan eingenommen. Mit schrecklichen Folgen für ihre Kinder. Fazit nach 50 Jahren: Die Pharma kämpft noch immer um jeden Cent, den sie nicht bezahlen muss, egal wie fatal ihre Fehlleistungen waren und sind.

Nun fragen Sie sich sicher, warum die Medien schweigen. Das stimmt nicht ganz, weltweit wurde darüber berichtet, dass die französische Regierung eine Studie verschwiegen haben soll, die diesen Medikamentenskandal belegt – wo waren da die deutschen Medien?

Infos und Verflechtungen: Ein Medikamentenskandal erschüttert Frankreich. Missbildungen durch Depakine – 50.000 Kinder könnten betroffen sein – Hat die Französische Regierung absichtlich eine Studie über medikamentbedingte Missbildungen verheimlicht?

Netzfrauen Ursula Rissmann-Telle und  Doro Schreier

Das Pharma-Geschäft füllt Bayer die Kassen auf Kosten der Gesundheit von Frauen – nicht nur Antibabypille in der Kritik – Brasilien stoppt Verhütungsmittel Essure – Brazil suspends and recalls Essure

Skandal – Brustkrebsforschung im Zeichen von Pfizer – FIRMENFINANZIERTE FORSCHUNG – ERHEBLICHES MANIPULATIONSPOTENZIAL!

Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Fusionswelle Big Pharma – Nestlé will größte Pharma werden und spezialisiert sich auf Krankheiten – hervorgerufen durch Ernährung!

Wo bleibt die Meinungs- und Entscheidungsfreiheit? Impfen ja oder nein? Wer will das bestimmen?

Die Geschichte der IG Farben, Bayer, BASF und Hoechst ist eine Pflichtlektüre und hochaktuell – Die Macht der Pharmaindustrie – Wieso die Pharma-Lobby so viel Einfluss hat!

- netzfrauen -

Vorbildlich! Australiens erster Supermarkt für gerettete Lebensmittel in Sydney eröffnet – TAKE what you need and give if you can is the motto behind The OzHarvest Market – Australia’s first rescued food supermarket.

16. July 2017 - 12:06

Doro

  Das Problem Lebensmittelverschwendung ist ein globales, ein weltweites System – an dem sich alle beteiligen, so auch in Australien. Essenret­ten macht Spaß, weil es viele krea­tive Lösun­gen gibt. In Australien hat die Organisation OzHarvest seit ihrer Gründung im Jahr 2004 über 65 Millionen Mahlzeiten an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet und Tausende von Tonnen Lebensmittel, die sonst auf Deponien gelandet wären, gesammelt. Jetzt wurde Australiens erster Supermarkt für gerettete Lebensmittel in Sydney eröffnet.

Der OzHarvest-Markt bietet nicht nur Lebensmittel von Obst und Gemüse bis zu gefrorenen Wurstbrötchen an, sondern auch andere Produkte wie Seife, Zahnpasta u. s. w., die sonst aussortiert worden und auf dem Müll gelandet wären. Alles, was in dem Supermarkt angeboten wird, kommt von Supermarktketten, Restaurants oder Caterern.

Unter dem Motto Pay-What-You-Can oder „wie du dich gerade fühlst“, will die Organisation die geschätzten 10 Milliarden Dollar an weggeworfenen Lebensmittel reduzieren.

Australische Fakten zur Lebensmittelverschwendung:

  • Australier werfen jährlich $ 8-10 Milliarden Nahrungsmittel weg. Vier Millionen Tonnen landen pro Jahr auf  Deponien.
  • Australien produziert genügend Nahrungsmittel, um ca. 60 Millionen Menschen zu ernähren. Doch noch immer sind zwei Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe jedes Jahr angewiesen.
  • Die Hilfsorganisationen sind nicht in der Lage, der Nachfrage Herr zu werden. Fast 90% der Agenturen berichteten, dass sie nicht genug Nahrung haben, um die Gesamtnachfrage zu erfüllen. 6 von 10 Agenturen benötigen mindestens 25% mehr Essen.
Globale Fakten
  • Etwa ein Drittel der in der Welt produzierten Lebensmittel – rund 1,3 Milliarden Tonnen – werden weggeworfen oder verschwendet
  • Jedes Jahr verschwenden die Konsumenten in den reichen Ländern fast so viel Nahrung (222 Millionen Tonnen) wie die gesamte Netto-Nahrungsmittelproduktion von Afrika südlich der Sahara (230 Millionen Tonnen).
  • Nahrungsmittelverlust und Abfall bedeuten auch eine erhebliche Verschwendung von Ressourcen, einschließlich Wasser, Land, Energie, Arbeit und Kapital und unnötig produzierter Treibhausgasemissionen, die zur globalen Erwärmung und Klimawandel beitragen.
  • Während der Planet kämpft, um uns genügend Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um seine 7 Milliarden Menschen zu ernähren ( ca. 9 Milliarden bis 2050), schätzt die FAO, dass ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion entweder verschwendet oder verloren geht. Nahrungsmittelabfall ist ein enormer Abfluss von natürlichen Ressourcen und ein Beitrag zu negativen Umweltauswirkungen.
  • Wenn Nahrung verschwendet wird, bedeutet dies, dass alle Ressourcen und Inputs, die bei der Herstellung aller Lebensmittel verwendet werden, ebenfalls verloren gehen. Zum Beispiel braucht man etwa 1000 Liter Wasser, um 1 Liter Milch zu produzieren und etwa 16 000 Liter für Kuhfutter, um einen Hamburger herzustellen. Die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen von den Kühen selbst und in der gesamten Nahrungsmittelversorgungskette sind alle überflüssig,  wenn wir die Nahrungsmittel nicht verzehren.

ozharvest.org

Gegründet wurde die Lebensmittelrettungs-Organisation OzHarvest von Ronni Kahn. Sie wurde in Südafrika geboren und wanderte 1998 nach Australien aus. Dort gründete sie ein Event-Management. Während eines Urlaubes wurde sie von einem Freund in Südafrika inspiriert, als sie Soweto besuchte. Ihr wurde bewusst, dass sie etwas Sinnvolles machen wollte. Zurück in Australien war sie so schockiert über die vielen Lebensmittelabfälle, dass sie 2004 OzHarvest  gründete.

Mit ihrem Engagement schaffte sie es, dass in vier australischem Staaten die Gesetze gegen Lebensmittelverschwendung im Jahr 2005 geändert wurden. 2010 bekam sie den Australian Local Hero Award , weitere Auszeichnungen folgten. Ihre Organisation wurde sogar als führendes Unternehmen in den Bereichen Unternehmertum, soziale Auswirkungen und Innovationen anerkannt.

Im Jahr 2014 war ihre Organisation OzHarvest das zweite Mal am Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP)  Think.Eat.Save beteiligt. Im Dezember 2014 reiste Ronni zum Sustainable Innovation Forum nach Lima, Peru als Teil der Think-Eat-Save-Kampagne, die am Rande der UNFCCC-Klimakonferenz statt fand. Die Veranstaltung diente dazu, Delegierte daran zu erinnern, dass Nahrungsmittelabfälle zu gefährlichen Treibhausgasen beitragen, die den Klimawandel beeinflussen und die Menge an Ressourcen, die auf dem Feld der Kulturen, die niemals verbraucht werden können, verschwendet werden. Mittlerweile ist das Know-How von Ronni weltweit gefragt.

2016 startete ihre Organisation OzHarvest mit dem ungenutzten Essen von Fluggesellschaften, um den lokalen Wohltätigkeitsorganisationen auf dem Boden zu helfen.

Facebook: OzHarvest Brisbane

Das Essen von Passagieren, die in der ersten Klasse fliegen, bleibt meist unberührt. Es wird gesammelt und dann nach Brisbane transportiert und dort an Wohltätigkeitsorganisationen verteilt, um die Nahrungsmittelabfälle zu reduzieren.

OzHarvest Brisbane hofft, dass auch andere Küchen für Fluggesellschaften mehr Mahlzeiten zur Verfügung stellen. Auch wollen sie ihre Zusammenarbeit mit Lebensmitterverkäufern auf dem Flughafen erweitern.

„Es gibt Arbeiten, die wir innerhalb des Flughafens machen können, also planen wir, eine zentralisierte Sammelstelle zu organisieren, um noch mehr Wohltätigkeitsorganisationen helfen zu können“, so OzHarvest Brisbane. 

OzHarvest ist die erste Lebensmittelrettungsorganisation in Australien, die qualitativ hochwertige Nahrung von mehr als 2000 Verkaufsstellen sammelt und sie direkt und kostenlos an mehr als 800 Wohltätigkeitsorganisationen liefert. OzHarvest sammelt Lebensmittel aller Art von Lebensmittellieferanten einschließlich Obst- und Gemüsemärkten, Supermärkten, Hotels, Großhändlern, Landwirten, Stadien, Firmenveranstaltungen, Cateringfirmen, Einkaufszentren, Cafés, Restaurants, Film- und TV-Studios.

Ronni Kahn hat der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt und hält viele Vorträge, um Menschen davon zu überzeugen, dass es so nicht weitergehen kann. Jetzt wurde auch der erste Lebensmittel-Supermarkt mit geretteten Lebensmitteln eröffnet. Weitere sollen noch folgen. 

Kick off w @OzHarvest, @catmatson @brismarketing #DigitalBNE #Waronwaste discussing food waste. Did you know 1/3 global food goes to waste? pic.twitter.com/uiEgaGArMg

— Rachael Hedges (@Rachael_09) 4. Juli 2017

OzHarvest market aims to minimise waste and feed the hungry

Kimberley Caines, Southern Courier dailytelegraph.com.au

TAKE what you need and give if you can is the motto behind The OzHarvest Market – Australia’s first rescued food supermarket.

OzHarvest opened the supermarket at Kensington in April to do something by making rescued and donated food and other goods available for all, especially those less fortunate, with no price tags.

The market, which is located on the ground floor of the TOGA Addison Project, receives surplus food daily that would otherwise go to waste from restaurants, caterers and other supermarkets.

It also receives non-perishable items within used-by date from food drives run by local schools and businesses.

OzHarvest tackles food waste and aims to eliminate hunger.

“It’s food for good, that’s good for you,” The OzHarvest Market video states.

Customers are encouraged to take shopping bags to be kind to the environment.

Chief executive Ronni Kahn said the supermarket provided rescued food to those who were possibly not reached through its ordinary service, which has provided more than 60 million meals to people in need at close to 1000 charitable agencies.

“The OzHarvest Market is our latest innovation to tackle food waste and eliminate hunger,” he said.

Oz Harvest Market food display.

“It supports OzHarvest’s purpose to nourish our country by making sure good food does not go to waste and is available to everyone.

“If times are tough and you’re in need of food or other goods, you can take what you need, if you can give something, then please do, it could even be your time or skills.”

The organisation is supporting DoSomething Day on July 19 and is encouraging people to also lend a hand by volunteering time in that market, stacking shelves and cleaning even organising a food drive of non-perishable items.

Do Something Day is Australia’s biggest celebration of volunteering in our communities, recognising the extraordinary contributions made by everyday locals.

It seeks to inspire people to make a difference and give back by volunteering, making a donation or carrying out a simple random act of kindness.

OzHarvest fills bellies not bins.

“There are lots of opportunities for people to get involved and give back to the local community, from volunteer hours in the market, to organising local food drives or donating produce” Ms Kahn said.

“We would love to see more OzHarvest markets pop up.”

The ground-breaking project has been made possible thanks to the current donated retail space from TOGA, which also offers pop-up accommodation for vulnerable youth at Addison Hotel on Anzac Pde.

OzHarvest addresses food security through education programs NEST (nutrition education sustenance training) and Nourish, a hospitality training program for disadvantaged youth.

The OzHarvest Market is run by volunteers and is open weekdays from 10am-2pm.

Warum Afrika sich um die Lebensmittelverschwendung kümmern muss – Ghana macht es vor! Why Africa Needs To Deal With Food Waste – Noble idea cutting food waste, feeding the hungry in Ghana

THE GOOD FOOD – Zahle, was es Dir wert ist – Deutschlands erster ‚Reste‘-Supermarkt

Tolle Idee – Essen,Trinken und Gutes tun – Schottisches Café Social Bite sammelte Spenden für ein ganzes Dorf für Obdachlose

Füttert nicht die Mülltonnen! Nach Frankreich folgt Italien mit einem neuen Gesetz – New Italian law encourages supermarkets to give unsold food to the needy

Unser täglich Brot – ein Blick auf die Massenproduktion von Lebensmitteln

Paradox! Discounter füttern die Mülltonnen und Lebensmittelrettern aus Aachen vor Gericht! – bitte helfen!

Don’t feed the bin! France followed by UK – feed the table – not the bin

Füttert nicht die Mülltonnen! Nach Frankreich folgt nun UK – Tisch statt Tonne

Warum Afrika sich um die Lebensmittelverschwendung kümmern muss – Ghana macht es vor! Why Africa Needs To Deal With Food Waste – Noble idea cutting food waste, feeding the hungry in Ghana

Belgien will Lebensmittelverschwendung verbieten

Fleisch für die Tonne

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