Naturverbunden leben

 

Deutschlands erster Windpark: Als vor 30 Jahren die Energiewende begann

Menschen mittleren Alters können sich noch erinnern, wie die Landschaften in Deutschland vor dem Siegeszug der Windenergie aussahen. Den hätte vor 30 Jahren, als der erste Windpark ans Netz ging, kaum jemand erwartet.

Künstliches Öko-Benzin: Synthetische Kraftstoffe haben einen Haken

Führt kein Weg am E-Auto vorbei oder lässt es sich auch mit Verbrennungsmotor fast emissionsfrei fahren? E-Fuels sollen das hinbekommen und den Autobauern Zeit verschaffen. Realistische Zukunftsvision oder nur ein Hype?

Erneuerbare Energien : Konkurrenz beim Bau von Windparks wird schärfer

Der Wettbewerb beim Bau neuer Windparks verschärft sich, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Damit wird Windenergie aus Anlagen im Landesinneren nach dem Systemwechsel von Festpreisvergütung hin zu Ausschreibungen weiter günstiger.

Energiewende auf eigene Faust: Schweiz nimmt sich Zeit für Atomausstieg

Vor Kurzem hat auch die Schweiz ihren Atomausstieg beschlossen. Mit einem erneuerbaren Rohstoff ist das Nachbarland schon heute ganz besonders gesegnet – aber vielleicht nicht mehr auf lange Sicht.

Start-up vermarktet Server-Wärme: Mit dem Computer die Wohnung heizen

Großcomputer produzieren Hitze und müssen für viel Geld gekühlt werden. Dresdner Tüftler haben das Problem in einen Vorteil verwandelt. Ihre PCs können nicht nur rechnen, sondern auch Häuser beheizen.

Das Ende des Einwegbechers?: So steht es im Kampf um den Mehrwegbecher

Immer mehr Unternehmen wollen den Verbrauch von Einwegbechern senken. Auch Kommunen wollen gegen die Ressourcenverschwendung vorgehen. Doch der Kampf für die gute Sache hat ein Problem.

Afrikas Bauern setzen auf Chia: Die Risiken des Superfood-Booms

Statt traditionellem Getreide wie Mais nun Chia-Samen: Afrikanische Kleinbauern haben die Chancen des Superfoods erkannt – etwa auf dem deutschen Markt. Doch ob sich das langfristig lohnt, muss sich zeigen.

Schätze unter Eis: Grönland träumt vom Rohstoff-Reichtum

Grönlands Wirtschaft war lange vom Fischfang abhängig. Das wollen die Bewohner der Polarinsel ändern. Ihre Hoffnungen ruhen auf den Rohstoffschätzen unter dem Eis - und auf kaufkräftigen Touristen.

Biokraftstoffe: EU will weniger Raps im Tank

Mit Biodiesel aus heimischem Raps sowohl der Umwelt als auch den Bauern helfen - eigentlich ein guter Plan. Findet sogar die Autoindustrie. Aber jetzt droht der Absturz.

Wichtiger Wirtschaftsfaktor: Am Umweltschutz hängen 260 000 Jobs

Umweltschutz ist schon lange nicht mehr etwas, was nur von ein paar Öko-Aktivisten betrieben wird, sondern hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftssektor entwickelt. Der wichtigste Teilsektor ist der Klimaschutz.

Sommer in der Stadt: Klimawandel stellt Planer vor Herausforderungen

Sommerliche Hitze in der Stadt, das heißt nicht nur Freibadwetter und volle Straßencafés. Für alte und kranke Menschen, für kleine Kinder steigt das gesundheitliche Risiko. Doch es gibt auch Schutzmaßnahmen.

Abholzung in Paraguay: Wenn der Urwald auf dem Grill landet

Damit in Europa die Steaks auf dem Grill brutzeln können, wird in Paraguay Tropenwald abgeholzt. Das hat Folgen für Umwelt, Wirtschaft - und nicht zuletzt Menschen.

In Florida filmten Idioten, wie sie einen Hai hinter einem Schnellboot zogen und veröffentlichten es – Florida idiots film themselves dragging live shark behind boat

netzfrauen - 30. July 2017 - 18:16

Doro

„Schau, er ist schon fast tot“, sagte ein Mann lachend und zeigte auf den Hai. Ein brutales Video zeigt, wie vier Männer lachend einen Hai mit hoher Geschwindigkeit hinter einem Boot herziehen. Das Video wurde bereits tausend Mal geteilt und so wurde Florida Fish and Wildlife Conservation Commission auf dieses Video aufmerksam und begann, diese Männer zu suchen.

„Wir sind auf dieses Video hingewiesen worden. Wir nehmen das sehr ernst und untersuchen derzeit diesen Vorfall. Wir versuchen auch, die Personen im Video zu identifizieren und wo es stattgefunden hat. Wenn Sie irgendwelche Informationen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Wildlife Alert Hotline unter 888-404-3922 oder Tip@MyFWC.com . Einzelpersonen können anonym bleiben.“ 

Andere Beiträge aus dem Instagram-Account des Bootsfahrers, zeigten ihn, wie er einen toten Hund mit einem Seil um den Hals hielt und darauf hinwies, dass er mit diesem Hund einen Hai füttern wolle. Daraufhin folgte auf den Sozialen Medien eine regelrechte Suchaktion und die Männer wurden ausfindig gemacht.

Identifizierter Mann, der einen Hai auf einem Video hinterher zog, bittet die Polizei um mehr Polizeischutz vor seinem Haus in Florida

Einer der vier Männer, die vor kurzem in einem Video, das zeigt, wie ein Hai brutal hinter einem Schnellboot hergezogen wurde, hat die örtlichen Behörden um erhöhte Polizeipatrouillen vor seinem Haus in Palmetto, Florida, gebeten.

Laut WFOX-TV bestätigt der Palmetto-Polizeichef Scott Tyler, dass ein unbenannter 21-Jähriger, der im Video zu sehen war, die Polizei gebeten hat.  „Es gibt keine Massen, die sich draußen vor seinem Haus versammelt haben“, sagte Tyler. „Wir halten nur ein zusätzliches Auge drauf.“

Immer wieder tauchen Videos auf den Sozialen Medien auf, die Menschen zeigen, wie sie Tierquälerei begehen. Zum Beispiel:

Vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröte von Touristen für Selfies grausam gequält – Sea Turtle in Lebanon victim of selfie

Viele Hai-Bestände sind bedroht, auch weil die Nachfrage nach den Flossen der Tiere dramatisch gestiegen ist: Millionen Haie wurden bislang bei lebendigem Leib zerlegt und verstümmelt zurück ins Meer geworfen. Indien hat sogar ein Verbot des Abtrennen von Haifischflossen an Bord eines Schiffes auf dem Meer erlassen, um die unmenschliche Jagd auf Haie zu stoppen.

Florida idiots film themselves dragging live shark behind boat

by 

July 25, 2017 at 3:06 PM


The Florida Fish and Wildlife Conservation Commission is investigating a disturbing video that shows three colossal idiots dragging a live shark behind a boat at high speeds.

The video, which has been shared thousands of times, shows three men smiling and joking while a shark is violently whipped around and dragged behind the boat.

„Look it’s already almost dead,“ says one man laughing and pointing at the shark.

The FWC is not pleased.

 We have been alerted to this video. We take this very seriously and are currently investigating this incident. We are also attempting to identify the individuals in the video and where it took place. If you have any information, please contact our Wildlife Alert Hotline at 888-404-3922 or Tip@MyFWC.com. Individuals can remain anonymous.

Obviously the video has gotten the attention of the fishing community, as well as the FWC. „This is just really sick, one of the most horrific things I have seen in 50 years of professional sport fishing,“ said Mark „The Shark“ Quartiano to WESH.

At the moment, no one has been charged with any crime (which is why we haven’t mentioned any of the men’s names or social media accounts, though they’re incredibly easy to look up) it’s really only a matter of time.

Other posts from the boat driver’s Instagram account, who has been savagely outed by social media users, show him allegedly manhandling pelicans, catching illegal tarpon, and in one photo, holding a dead dog with a rope around its neck and insinuating that it will soon be fed to sharks.

Man identified in shark-dragging video asks police for more patrols at Florida home

by 

July 28, 2017 at 1:06 PM

One of the four men recently identified in a viral video that shows a shark being brutally dragged behind a speed boat has asked local authorities for increased police patrols at his home in Palmetto, Florida.

According to WFOX-TV, Palmetto Police Chief Scott Tyler confirms that an unnamed 21-year-old featured in the video has asked for an increase of police patrols in front of his home. „There aren’t any crowds gathered outside,“ said Tyler to the station. „We’re just keeping an extra eye open.“

All four men in the video are currently being investigated by the Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, but have yet to be charged with a crime.

Due to policy, the FWC has not released the men’s names, but local news outlets and social media users have named all four individuals.

Besides the shark video, one of the individuals on the boat has a well-documented history of posting disturbing photos to his social media accounts, including a post where he is posing with a protected spotted eagle ray, and another where he allegedly uses a dead dog for shark bait.

To say people aren’t pleased is an understatement.

Netzfrauen

Tierquälerei: Nach Facebook-Posting verhaftet – Florida woman arrested for ‚riding‘ on sea turtle

Britische Meeresbiologen schockieren mit neuer Studie: Die Tiefsee – Abfalleimer langlebiger Zivilisationsgifte- Banned chemicals from the ’70s found in the deepest reaches of the ocean

Die Gier macht auch nicht vor den Weltmeeren halt – das Meer wird zur Rohstoffquelle – doch niemanden interessiert es!

Wenn wir denken, schlimmer geht es nicht: Zehntausende von Dollar zahlen Chinesen für bedrohte Schildkröten weltweit, da sie die Potenz steigern sollen!

- netzfrauen -

Ein „strahlendes“ Freihandelsabkommen! Was sich in Japan an Dreistigkeit abspielt, ist kaum noch zu ertragen – Für einen Strand in Fukushima werden Oberschülerinnen zu Werbezwecken benutzt

netzfrauen - 30. July 2017 - 12:12

Doro

Immer neue Probleme ergeben sich rund um die havarierten Atommeiler im japanischen Fukushima. Und jetzt benutzen sie Schülerinnen, um Werbung zu machen für einen Strand in Fukushima – wie zuvor schon Schüler dazu missbraucht wurden, entlang der Joban-Autobahn Müll aufzusammeln! Herausgeputzt als hawaiianische Hula-Tänzerinnen spielen die Schülerinnen in den Meereswellen am Badeort Usuiso in Iwaki. Das liegt in der Präfektur Fukushima. Dort wurde am 15. Juli 2017 der Strand nach 6 Jahren erstmalig wieder geöffnet. Das Feriengebiet war 2011 stark betroffen von dem Tsunami, bei dem 115 Anwohner zu Tode kamen und nahezu 90 % aller Häuser in der Region zerstört wurden. Jetzt wurden die langläufigen weißen Sandstrände am Samstag wieder für Familien freigegeben – mit lebhaften Hula-Hula-Tänzen der Oberschülerinnen des Ortes.

Seit Beginn der Fukushima-Katastrophe strömt hochradioaktives Wasser in den Pazifik. Jetzt kommt weiteres hinzu, denn wie wir schon mehrfach berichteten, stellen weiterhin die gewaltigen Wassermassen und deren Entsorgung ein großes Problem dar. Das Gelände  ist mit Tanks übersät, in denen Millionen Liter verstrahlten Grund- und Kühlwassers lagern. Tepco, der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima, will mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen.

Hinzu kommen noch 9 Millionen Säcke radioaktiver Müll und dann ist da noch Olympia 2020. 

Was sich in Japan an Dreistigkeit abspielt, ist kaum noch zu ertragen. Jetzt wird doch tatsächlich das Fukushima Azuma Baseball Stadium Austragungsort der Olympischen Spiele in Tokio 2020. Und dies, obwohl die Strahlung innerhalb des Kernreaktors Fukushima solch astronomische Werte erreicht haben, dass noch nicht mal Roboter sie aushalten können. Wut und Entsetzen aus Fukushima, nachdem das Tokio-Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele laut The Telegraph bekannt gab, dass das Fukushima Azuma Baseball-Stadion als Austragungsort für die Softball- und Baseball-Spiele mit eingebunden werden soll. Damit will die japanische Regierung nur zeigen, dass das Fukushima-Desaster vorbei ist. Es ist unverantwortlich, schickt doch die Regierung bereits Menschen wieder in die Region, die immer noch kontaminiert ist. Wie soll alles in Ordnung sein, wenn die Region immer noch belastet ist?

https://tokyo2020.jp/en/

Glauben Sie, dass die Meeresfrüchte aus Fukushima unbedenklich sind, zumal die radioaktiven Strahlen an manchen Stellen im maroden Atomkraftwerk so hoch sind wie seit der Atomkatastrophe nicht mehr? 

Auch Deutschland importiert Fische und Fischerzeugnisse aus Japan, während in Taiwan Tausende gegen die Aufhebung des Importverbots von Nahrungsmitteln aus Fukushima protestieren. Siehe: Höchste Strahlung seit der Havarie – Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? Größter Convenience Store in Japan jetzt mit Gemüse und Schweinefleisch aus Fukushima – Taiwan protestiert gegen Aufhebung von Importverbot

Jetzt gibt es auch ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan

Bereits 2015 berichteten wir über die „Strahlende Freundschaft“ – Die EU und Japan verhandeln seit 2013 über ein Freihandelsabkommen, dessen Abschluss sich Merkel wünscht. Zum Abschluss ihres Besuchs in Japan 2015  hatte Kanzlerin Angela Merkel erneut auf den schnellen Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan gedrängt. Jetzt ist es soweit. Das Abkommen steht.

Importstatistik – Hier die Außenhandelszahlen von Deutschland für den Import mit Japan  – bedeutet, diese Waren führt Deutschland aus Japan ein. Warenkategorie 2016 € 2015 € Unterschied (in %) Bekleidung 9.887.000 € 10.481.000 € -594.000 (-5.67%) Chemische Erzeugnisse 2.364.756.000 € 2.244.646.000 € 120.110.000 (+5.35%) Datenverarbeitungsgeräte, elektr. u. opt. Erzeugn. 4.887.818.000 € 4.508.518.000 € 379.300.000 (+8.41%) Elektrische Ausrüstungen 2.151.913.000 € 1.984.257.000 € 167.656.000 (+8.45%) Erdöl und Erdgas 0 € 0 € 0 (-) Erze 51.000 € 298.000 € -247.000 (-82.89%) Erzeugnisse der Landwirtschaft und Jagd 9.860.000 € 8.002.000 € 1.858.000 (+23.22%) Fische und Fischereierzeugnisse 4.132.000 € 3.581.000 € 551.000 (+15.39%) Forstwirtschaftliche Erzeugnisse 103.000 € 161.000 € -58.000 (-36.02%) Getränke 6.632.000 € 6.291.000 € 341.000 (+5.42%) Glas und -waren, Keramik, Steine und Erden 318.569.000 € 283.914.000 € 34.655.000 (+12.21%) Gummi- und Kunststoffwaren 473.132.000 € 443.392.000 € 29.740.000 (+6.71%) Holz und Holz- Kork- Korb- Flechtwaren ohne Möbel 1.495.000 € 1.323.000 € 172.000 (+13.0%) Kohle 0 € 0 € 0 (-) Kokereierzeugnisse und Mineralölerzeugnisse 14.142.000 € 15.834.000 € -1.692.000 (-10.69%) Kraftwagen und Kraftwagenteile 3.550.341.000 € 2.876.402.000 € 673.939.000 (+23.43%) Leder und Lederwaren 4.923.000 € 4.262.000 € 661.000 (+15.51%) Maschinen 4.472.029.000 € 4.607.969.000 € -135.940.000 (-2.95%) Metalle 306.034.000 € 298.780.000 € 7.254.000 (+2.43%) Metallerzeugnisse 339.178.000 € 322.655.000 € 16.523.000 (+5.12%) Möbel 9.878.000 € 12.554.000 € -2.676.000 (-21.32%) Nahrungsmittel und Futtermittel 39.199.000 € 32.214.000 € 6.985.000 (+21.68%) Papier, Pappe und Waren daraus 53.667.000 € 45.491.000 € 8.176.000 (+17.97%) Pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse 502.761.000 € 309.863.000 € 192.898.000 (+62.25%) Sonstige Fahrzeuge 828.044.000 € 806.412.000 € 21.632.000 (+2.68%) Sonstige Waren 1.508.286.000 € 1.303.323.000 € 204.963.000 (+15.73%) Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse 8.405.000 € 8.521.000 € -116.000 (-1.36%) Tabakerzeugnisse 62.000 € 43.000 € 19.000 (+44.19%) Textilien 86.506.000 € 81.253.000 € 5.253.000 (+6.46%) Import gesamt 21.951.804.000 € 20.220.444.000 € 1.731.360.000 (+8.56%)

Quelle auwi-bayern.de

Bereits am 07.Januar 2016 meldete Japan:

EU lockert Bestimmungen für Fukushima-Lebensmittel: Das Besondere daran ist, das praktisch fast alle Lebensmittelprodukte der Präfektur Fukushima ebenfalls wieder für den Handel in der EU freigegeben werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln aus Japan war im Zuge der Fukushima-Krise im März 2011 von mehreren Staaten stark beschränkt worden und wird nun schrittweise wieder gelockert. Von der Lockerung der Importverbote sind Obst und Gemüse, Produkte der Fleischindustrie sowie Buchweizen und Tee aus Fukushima ausgenommen. Lediglich für Kaki besteht weiterhin ein Verbot. Auch andere Präfekturen dürfen nun weitere Waren in EU-Mitgliedsstaaten exportieren. Hierzu zählen alle Lebensmittel der Präfekturen Aomori und Saitama sowie Reis und Sojabohnen aus sechs weiteren Präfekturen in der nordöstlichen Region Japans. Das berichtete die NHK.

Am Donnerstag, dem 6. Juli 2017 unterzeichnete Japans Premierminister Shinzo Abe am Vorabend des G20 das Freihandelsabkommen mit Japan. 

Europäische Kommission – Pressemitteilung

Brüssel, 6. Juli 2017 Presseerklärung EU und Japan erzielen Grundsatzeinigung über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen

Die Europäische Union und Japan haben heute eine grundsätzliche Einigung über die wesentlichen Elemente eines Wirtschaftspartnerschaftsabkommens erzielt.

Das Abkommen wird das bedeutendste bilaterale Handelsabkommen sein, das jemals von der EU geschlossen wurde, und das erste, das ein spezielles Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzübereinkommen enthält.

Für die EU und ihre Mitgliedstaaten wird mit dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der Großteil der von EU-Unternehmen zu entrichtenden Zölle, die sich auf jährlich 1 Mrd. EUR belaufen, beseitigt; Der japanische Markt wird für wichtige Agrarausfuhren der EU geöffnet und in zahlreichen Branchen werden neue Geschäftsmöglichkeiten geschaffen. Dabei werden höchste Standards in den Bereichen Arbeit, Sicherheit, Umwelt und Verbraucherschutz gesetzt. Öffentliche Dienstleistungen werden weiterhin vollumfänglich geschützt und ein eigenes Kapitel über nachhaltige Entwicklung wird aufgenommen. In Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten wird auf den hohen Standards aufgebaut, die sowohl die EU als auch Japan erst kürzlich in ihren Datenschutzvorschriften verankert haben, wodurch diese noch bekräftigt werden.

Der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker, der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der japanische Premierminister Shinzo Abe verkündeten die grundsätzliche Einigung auf dem Gipfeltreffen EU-Japan.

Präsident Juncker erklärte hierzu: „Heute haben wir eine grundsätzliche Einigung über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen erzielt, dessen Wirkung weit über unsere Grenzen hinausreicht. Mit diesem Abkommen bekennen sich die EU und Japan zu ihren gemeinsamen Werten und zur Einhaltung höchster Standards in Bereichen wie Arbeit, Sicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz. Indem wir Beschlüsse anvisieren, mit denen die Angemessenheit des Datenschutzniveaus geprüft und bestätigt wird, unterstreichen wir, wie wichtig es uns ist, das Grundrecht auf den Schutz personenbezogener Daten zu wahren. Gemeinsam senden wir die klare Botschaft an die Welt, dass wir für offenen und fairen Handel stehen. Für uns gibt es keinen Schutz durch Protektionismus. Nur wenn wir Hand in Hand arbeiten, werden wir in der Lage sein, weltweit hohe Maßstäbe zu setzen. Das ist die Botschaft, die die EU und Japan morgen gemeinsam den Staats-und Regierungschefs der G20 übermitteln werden.

Die EU-Kommissarin für Handel, Cecilia Malmström, fügte hinzu:„Dieses Abkommen ist nicht nur von enormer wirtschaftlicher Bedeutung, sondern wird uns auch einander näher bringen. Wir zeigen damit ganz deutlich, dass die EU und Japan, zwei demokratische und offene internationale Partner, an den freien Handel glauben und daran, dass es besser ist, Brücken zu bauen statt Mauern zu errichten. Da Japan die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist und großes Interesse an europäischen Produkten zeigt, birgt dieses Abkommen für Europa ein gewaltiges Potenzial. Wir rechnen mit einem starken Anstieg der Ausfuhren in zahlreichen Wirtschaftszweigen der EU.“

Phil Hogan, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, sagte dazu: „Das ist eine Win-win-Situation für beide Partner, aber ein besonders großer Gewinn für das ländliche Europa. In puncto Landwirtschaft ist das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU-Japan das bedeutendste und weitreichendste Abkommen, das je geschlossen wurde. Heute setzen wir neue Maßstäbe für den Handel mit Agrarerzeugnissen. Die Zölle auf die Ausfuhr von Wein werden ab dem Tag des Inkrafttretens beseitigt sein. Für Weinerzeuger bedeutet dies Einsparungen in Höhe von 134 Mio. EUR pro Jahr. Gleichzeitig wird für den österreichischen Tiroler Speck, das deutsche Münchener Bier, den belgischen Jambon d‘Ardenne, den Polska Wodka sowie für mehr als 200 weitere geografische Angaben der EU von nun an in Japan dasselbe Schutzniveau gelten wie in Europa.“

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen wird zu einer Steigerung der EU-Exporte führen und großen wie kleinen europäischen Unternehmen sowie Arbeitnehmern und Verbrauchern neue Chancen eröffnen. Der Wert der Ausfuhren aus der EU könnte um einen Betrag von 20 Mrd. EUR steigen. Dadurch könnten mehr Möglichkeiten und Arbeitsplätze in zahlreichen Branchen der EU geschaffen werden, beispielsweise in der Landwirtschaft, bei Lebensmitteln, Lederwaren, Schuhen und Bekleidung, Arzneimitteln, Medizinprodukten und in anderen Bereichen.

Bei den Agrarausfuhren aus der EU wird das Abkommen Folgendes bewirken:

– Beseitigung der Zölle für viele Käsesorten wie Gouda und Cheddar (derzeitiger Zollsatz: 29,8 %), aber auch für die Ausfuhr von Wein (durchschnittlicher Satz derzeit: 15 %)

– Rindfleisch: erhebliche Steigerung der EU-Ausfuhren nach Japan; Schweinefleisch: zollfreie Ausfuhr von verarbeitetem Fleisch und nahezu zollfreie Ausfuhr von Frischfleisch

– Schutz von mehr als 200 hochwertigen europäischen Agrarerzeugnissen (sogenannte geografische Angaben) in Japan

Das Abkommen

– öffnet außerdem die Dienstleistungsmärkte, insbesondere in den Bereichen Finanzdienstleistungen, E-Commerce, Telekommunikation und Verkehr

– stellt für EU-Unternehmen den Zugang zu den großen Beschaffungsmärkten Japans in 48 Großstädten sicher und beseitigt bestehende Hemmnisse bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im wirtschaftlich bedeutenden Bereich der Eisenbahn auf nationaler Ebene

– schützt sensible Wirtschaftszweige der EU – etwa den Automobilsektor – durch Übergangsfristen bis zur Marktöffnung

Zudem wird das Abkommen die Führungsrolle Europas bei der Gestaltung der Globalisierung und der Regeln des globalen Handels stärken und die Möglichkeit bieten, hierbei unsere Grundwerte einzubringen. Die Interessen und besonderen Anliegen der EU werden ebenfalls gewahrt. Damit trägt das Abkommen dazu bei, einige der Herausforderungen anzugehen, die im von der Kommission im Rahmen des Weißbuch-Prozesses vorgelegten Reflexionspapier Die Globalisierung meistern dargelegt sind.

Nächste Schritte

Die heutige Grundsatzeinigung erstreckt sich auf die meisten Teile des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens. In manchen Kapiteln müssen noch technische Details geklärt werden und es gibt auch Kapitel, die nicht unter die Grundsatzvereinbarung fallen – beispielsweise der Investitionsschutz. Die EU hat ihr reformiertes Investitionsgerichtssystem ins Spiel gebracht und wird auf all ihre Partner – einschließlich Japans – zugehen, um auf die Einrichtung eines multilateralen Investitionsgerichtshofs hinzuarbeiten. Andere Bereiche, in denen weitere Arbeiten erforderlich sind, umfassen die Zusammenarbeit in Regulierungsfragen sowie die Kapitel mit den allgemeinen und den institutionellen Bestimmungen.

Auf der Grundlage der heutigen Grundsatzvereinbarung werden beide Seiten ihre Arbeit fortsetzen, um die verbleibenden technischen Fragen zu klären und Ende des Jahres eine endgültige Fassung des Abkommens vorliegen zu haben. Dann wird die Kommission das Abkommen rechtlich prüfen, in alle Amtssprachen der EU übersetzen und schließlich den EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament zur Genehmigung vorlegen.

Weitere Informationen

Gemeinsame Erklärung zum 24. Gipfeltreffen EU-Japan

Memo: Zentrale Elemente des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens EU-Japan

Gemeinsame Erklärung zum Datenschutz

Themenseite mit Fotos und Videomaterial vom Gipfeltreffen und den Verhandlungen (zum Download)

Infografiken und Themenblätter zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU-Japan

Erfahrungen von Exporteuren: Europäische Exporteure auf dem japanischen Markt

Ausverhandelte Kapitel und Verhandlungsunterlagen

Die Grundsatzvereinbarung – Bericht an die Mitgliedstaaten

Blog-Eintrag von Kommissarin Malmström: Abkommen mit Japan

Transparenz bei den Verhandlungen: Sitzungen und Unterlagen

Mehr zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EU-Japan

Mehr zu den Handelsbeziehungen zwischen der EU und Japan

Auf eine „strahlende“ Freundschaft.

Netzfrauen

Das Desaster von Fukushima findet kein Ende – Waldbrände im AKW-Sperrgebiet – Sparking Fears of Airborne Radiation, Wildfire Burns in Fukushima ‘No-Go Zone’

Entsetzlich – Olympische Spiele in Fukushima? Strahlung des Kernreaktors so zerstörerisch, dass noch nicht mal Roboter sie aushalten können – Anger as Fukushima to host Olympic events during Tokyo 2020 Games – ‚Unimaginable‘ Nuclear Reactor Radiation So Destructive, Not Even Robots Can Survive

Fukushima – Sechs Jahre nach der Katastrophe – Es sind noch viele Fragen offen

Höchste Strahlung seit der Havarie – Essen Sie unbewusst Produkte aus Fukushima? Größter Convenience Store in Japan jetzt mit Gemüse und Schweinefleisch aus Fukushima – Taiwan protestiert gegen Aufhebung von Importverbot

Radioaktivität von Fukushima in Lachsen von USA und Kanada festgestellt – It’s Finally Here: Radioactive Plume From Fukushima Makes Landfall on America’s West Coast

- netzfrauen -

Indisches Gericht lehnt Abtreibung eines10-jährigen Vergewaltigungsopfers ab – India’s top court rejects child rape victim’s abortion plea

netzfrauen - 28. July 2017 - 18:20

Doro

Das 10-jährige Mädchen wurde sieben Monate lang von ihrem Onkel vergewaltigt. Als das Kind über starke Bauchschmerzen klagte, brachten es die Eltern in ein Krankenhaus im indischen Bundesstaat Punjab. Dort wurde die Schwangerschaft in der 26. Woche festgestellt.
Das indische Gesetz verbietet eine Abtreibung nach der 20. Woche, außer das Leben der Mutter sei gefährdet.

Also wandten sich die Eltern an ein Gericht, damit eine Abtreibung vorgenommen werden konnte. Am 18 Juli 2017 verweigerte das Bezirksgericht die Abtreibung. Somit musste das Postgraduierten-Institut für medizinische Bildung und Forschung ( PIL) laut Hindustantimes, vom 28.Juli 2017  einen Bericht beim Obersten Gericht einreichen. 

Heute hielt das Oberste Gericht ein Plädoyer und gab bekannt, da das Mädchen bereits in der 32. Woche sei, weder eine Abtreibung für das Mädchen noch für den Fötus gut sei und lehnte die Abtreibung ab.

Das Oberste Gericht bestimmte, dass das Mädchen in einer bestmöglichen medizinischen Einrichtung versorgt wird.

5-Jährige vergewaltigt, Krankenhaus verweigerte die Behandlung

Als im April 2017 ein kleines 5-jähriges Mädchen von zwei 15-Jährigen vergewaltigt wurde, gingen die armen Eltern mit dem Kind zur Polizeistation, um den Vorfall zu meldeten. In Indien ist es notwendig, dass ein erster Informationsbericht (FIR), also ein schriftliches Dokument über eine Straftat, ausgestellt wird. Doch anstatt ein Dokument auszustellen, gaben die Polizisten dem kleinen Mädchen ein Schmerzmittel und schickten es wieder nach Hause.

Als das Kind nach zwei Tagen immer noch stark blutete und sich ihr Zustand verschlechterte, brachten die besorgten Eltern das Mädchen am 24. April 2017 in das staatliche Krankenhaus. Doch da der Vater das Dokument, also das FIR nicht vorweisen konnte, um zu belegen, dass das Kind vergewaltigt worden war, wiesen die Ärzte die Behandlung des Kindes ab. Somit begann ein Spießrutenlauf des Vaters. Weder registrierte die Polizei den Fall, noch begannen die Ärzte mit der Behandlung des Kindes. Das Mädchen durfte zwar im Krankenbett bleiben und bekam Schmerztabletten, aber das war es dann auch. Bis sich laut hindustantimes am Donnerstag, den 27. April der Leiter des lokalen Kongresses  einschaltete und die Polizei unter Druck setzte.

Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt!

Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist in Indien weit verbreitet. Insgesamt 10 854 Fälle von Vergewaltigungen von Kindern wurden im Jahr 2015 gemeldet. In den meisten Fällen ist es ein Verwandter des Opfers. Die Dunkelziffer dürfte noch weit höher liegen, so Experten. Siehe: Alle 30 Minuten wird in Indien ein Kind vergewaltigt – 5-Jährige vergewaltigt, Krankenhaus verweigerte die Behandlung – Schülerin darf nach Vergewaltigung Schule nicht mehr betreten

Indische Abgeordnete fordern eine Gesetzesänderung, da die Vergewaltigungen von Kindern in den letzten fünf Jahren um 151% gestiegen sind.

SC dismisses abortion plea for 10-year-old rape survivor who is 32 weeks pregnant | india-news | Hindustan Times https://t.co/UV5lf9Auzu

— cybersecurity (@cyberse49333188) 28. Juli 2017

Indian Court rejects abortion plea of 10-year-old rape victim

dailytrust.com.

India’s Supreme Court ruled on Friday that a 10-year-old rape survivor would not be allowed to abort her 32-week-old foetus as physicians had advised against it, her lawyer said.

Indian law prohibits medical termination of pregnancies after 20 weeks except when the mother’s life is at risk.

The girl’s pregnancy was discovered recently when her parents took her to a hospital in Punjab state after she complained of pain in her stomach, NDTV news channel reported.

She was found to be 26 weeks pregnant.

The girl has alleged that she was raped several times over seven months by her uncle, who has been arrested.

Lawyer Alakh Srivastava approached the Supreme Court on behalf of the girl’s parents after a lower court rejected their plea to allow an exception to perform an abortion.

The Supreme Court had earlier directed the state-run Legal Service Authority in the Punjabi capital Chandigarh to have a panel of experts examine the child and give its opinion.

The court said the doctors’ panel advised against an abortion as they felt the child is too far into her pregnancy, Srivastava said.

“The court also ordered that the girl is provided with the best possible medical facilities,’’ Srivastava said.

Sexual abuse of children is rampant in India, a total of 10,854 cases of child rape were reported in 2015, while activists claimed that many rape case went unreported, in most cases the assaulter is known to the victim.

A child is defined as below 18 years in the National Crime Records Bureau data.

Netzfrauen

Unglaublich : El Salvador: wegen einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt und US Anti-Abtreibungsgegner finanzieren Abtreibungsverbot! – El Salvador: Rape survivor sentenced to 30 years in jail under extreme anti-abortion law- U.S. GROUP FUNDING EL SALVADOR’S ANTI-ABORTION MOVEMENT

Grausame Kindesmissbrauch-Plattform auch in Deutschland aufgedeckt – Es sind die abscheulichsten Verbrechen des Jahrhunderts – Vater filmte Missbrauch eigener Kinder – Missbrauch Babys & Vergewaltigung im Netz

Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert! – Onlinesex global: reale Vergewaltigungen von Kindern!

Pakistan – brutales Verbrechen an einem 6-jährigen Mädchen – Nach Vergewaltigung einfach weggeworfen!

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Unglaublich : El Salvador: wegen einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt und US Anti-Abtreibungsgegner finanzieren Abtreibungsverbot! – El Salvador: Rape survivor sentenced to 30 years in jail under extreme anti-abortion law- U.S. GROUP FUNDING...

netzfrauen - 28. July 2017 - 16:47

Doro

El Salvadors Abtreibungsgesetz gilt als das brutalste auf der Welt. Auf „herbeigeführten Schwangerschaftsabbruch“ stehen Gefängnisstrafen von bis zu 40 Jahren. Human Life International (HLI) soll seit 2000 mit finanzieller Unterstützung eine Lockerung der Abtreibungsgesetze in El Salvador verhindert haben. Abtreibung ist in El Salvador seit 1998 unter allen Umständen verboten, selbst wenn die Schwangerschaft das Ergebnis einer Vergewaltigung oder von Inzest ist, oder bei Lebensgefahr der Schwangeren. 1999 wurde dieses Verbot in die Verfassung aufgenommen. Genau ein Jahr später folgte die finanzielle Unterstützung von HLI. HLI hatte dieses brutale Abtreibungsgesetz wie auch Si a la Vida als Sieg gegen die gesetzlichen Abtreibungen erklärt. 

 Human Life International ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Lebensrechtsorganisation. HLI stammt aus den USA und hat 59 Aktionszentralen in 51 Ländern.

Die Auswirkungen durch El Salvadors härtestes Abtreibungsgesetz sind verheerend:  So ist Teodora seit beinahe 10 Jahren in Haft. 2008 wurde Teodora del Carmen Vásquez wegen „besonders schweren Mordes“ zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem sie bei der Arbeit eine Totgeburt erlitten hatte. Tausende Frauen und Mädchen wurden gezwungen, ihre Schwangerschaften fortzusetzen, obwohl sie vergewaltigt worden waren. Erst am 5. Juli 2017 wurde die 19-jährige Evelyn Beatriz Hernández Cruz wegen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Sie wurde von einem Gangmitglied über mehrere Monate hinweg vergewaltigt und wurde schwanger. Als der Säugling nicht überlebte, wurde ihr vorgeworfen, sie hätte den Tod des Kindes vorsätzlich herbeigeführt.

Dokumente, die dem Guardian vorliegen, belegen, dass Human Life International von 2000 bis 2007 einen Betrag in Höhe von $ 47 360 an die Fundación Sí a la Vida gab. Von 2008 bis 2014 gab die Gruppe weitere $ 615 432. In vielen seiner öffentlichen Materialien bezieht sich Human Life International auf die salvadorianische Gruppe als Niederlassung El Salvadors.

Sí a la Vida berät Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften, besucht Schulen und macht  Anzeigen, die an Frauen gerichtet sind, die eine illegale Abtreibung in Betracht ziehen – was lautet: „Mit einer Abtreibung stirbst du innerlich“.

2013 wurde das salvadorianische Oberlandesgericht international kritisiert, als es Beatriz eine Abtreibung verbot, um ihr Leben zu retten Sie hatte Lupus und ihr Fötus hatte einen tödlichen  Mangel im Gehirn. Erst als sie schwer erkrankte, durfte sie einen Not-Kaiserschnitt vornehmen lassen. Ihr Baby lebte nur wenige Stunden.

María Teresa Rivera, die 2012 zu 40 Jahren Haft verurteilt worden war, nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hatte und die am 20. Mai 2016 freigelassen wurde, ist nach ihrer Freilassung mit ihrem Sohn nach Schweden geflohen und hat Asyl beantragt, weil die Staatsanwaltschaft in El Salvador Berufung gegen ihrer Freilassung einlegen wollte. Am 20. März 2017 wurde ihr Asylantrag in Schweden angenommen. Es ist der erste Fall, dass einer Frau wegen eines Abtreibungsgesetzes politisches Asyl zugesprochen wurde.

In El Salvador werden Frauen, die eine Fehl- oder Totgeburt während der Schwangerschaft erleiden, rountinemäßig verdächtigt, eine „Abtreibung“ vorgenommen zu haben. Abtreibung ist dort unter allen Umständen eine Straftat, selbst in Fällen von Vergewaltigung und Inzest, oder wenn das Leben der Mutter gefährdet ist. Dies führt dazu, dass sich Frauen bei Schwangerschaftskomplikationen keine Hilfe holen, was unausweichlich zu vermeidbaren Todesfällen führt.

El Salvador ist eines der sieben Länder in Lateinamerika und in der Karibik, in denen Abtreibung streng verboten ist. Ein Totalverbot gib es auch in Chile. Über eine Lockerung des Abtreibungsverbotes sollte in Chile diese Woche abgestimmt werden, doch auf Grund der negativen Abstimmung im Abgeordnetenhaus wurde dies vorerst auf Eis gelegt und hängt nun von der Entscheidung sowohl der Gemischten Kommission, vor allem aber der des Verfassungsgerichtes ab.

Willkommen im Mittelalter, denn die ersten Länder ändern wieder das Abtreibungsgesetz, das Frauen nur in Ausnahmefällen erlaubt, eine Schwangerschaft abzubrechen. Während in Polen die Proteste der Frauen verhindern konnten, dass das umstrittene Abtreibungsgesetz verabschiedet wurde, sieht es in den USA ganz anders aus. Hier begann gleich in seiner ersten Woche als neuer Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump seinen Kampf gegen die Abtreibung und strich Gelder. 

Tausende Menschen haben in Chile für das Recht auf Abtreibung demonstriert. „Die Frauen unterstützen die freie, sichere und kostenlose Abtreibung in Chile“, sagte eine Organisatorin am Dienstag. Mit dem Protest sollte verhindert werden, dass die Entscheidung zur Lockerung des Abtreibungsgesetzes verschoben wird.

Der Gesetzentwurf, welcher von der amtierenden chilenischen Präsidentin, Michelle Bachelet, bereits Anfang 2015 unterzeichnet worden war, sieht eine Legalisierung der Abtreibung in drei Fällen vor:

  • Vergewaltigung
  • Gefahr für das Leben der Mutter
  • Nichtlebensfähigkeit des Fötus.

Zudem sollen Abbrüche bis zur zwölften Schwangerschaftswoche erlaubt werden, bei unter Vierzehnjährigen bis zur achtzehnten Schwangerschaftswoche. Doch der Gesetzesvorschlag zur teilweisen Legalisierung der Abtreibung hat in dritter Lesung einen deutlichen Rückschlag erlitten.

Auch in El Salvador gibt es eine Debatte zur Legalisierung der Abtreibung im Parlament.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) meldete angesichts der Debatte: „Das absolute Abtreibungsverbot ist – ganz einfach – eine Form der Folter, die das Leben von Millionen von Frauen und Mädchen täglich aufs Spiel setzt“. Abtreibung ist in El Salvador seit 1998 unter allen Umständen verboten, selbst wenn die Schwangerschaft das Ergebnis einer Vergewaltigung oder von Inzest ist, oder bei Lebensgefahr der Schwangeren. Viele Frauen und Mädchen sind bereits ums Leben gekommen oder wurden auf Grund des Abtreibungsverbotes inhaftiert. Die jetzigen rechtlichen Rahmenbedingungen zwingen sie zu unsicheren Abtreibungen und begünstigen Misstrauen gegenüber Frauen, die Fehlgeburten oder andere gynäkologische Probleme erleiden. Auf „herbeigeführten Schwangerschaftsabbruch“ stehen Gefängnisstrafen von bis zu 40 Jahren.

Über 50 000 Menschen aus vielen Ländern, darunter aus Deutschland, Kanada, Spanien, USA, Norwegen und Schweden, folgten einem Aufruf von AI und schrieben Appellbriefe an die salvadorianischen Behörden, damit sie die Kriminalisierung von Abtreibung beenden und ihre internationalen Menschenrechtsverpflichtungen erfüllen. Zudem gilt als unbestritten, dass das absolute Abtreibungsverbot die Zahl von Abtreibungen nicht reduziert. ai

In El Salvador fordern die Menschen die Legalisierung der Abtreibung, wenn das Leben der schwangeren Mädchen oder Frauen gefährdet ist oder die Gesundheit des Kindes.

In Berichten über die Situation von Frauen und Mädchen in El Salvador schildert Amnesty International seit September 2014 die Auswirkungen des absoluten Abtreibungsverbotes auf das Leben von Schwangeren: Gesundheitliche Risiken durch unsichere und heimliche Abtreibungen führen zu einer hohen Müttersterblichkeit; Selbst wenn die Schwangerschaft durch Gewalt entstanden ist oder auf Grund von Krankheiten das Leben der werdenden Mutter gefährdet, ist eine Abtreibung verboten; Fehlgeburten werden als Abtreibung gewertet und mit bis zu 40 Jahren Haft bestraft.

EL SALVADOR: 30 JAHRE HAFT NACH TOTGEBURT

24/07/2017 AMNESTY NETZWERK FRAUENRECHTE Evelyn im Juli 2017, die wegen einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft verurteilt wurde. © Agrupación Ciudadana por la Despenalización del Aborto El Salvador

Seit Monaten vertagen die Abgeordneten El Salvadors eine Debatte über eine Reform des Strafgesetzbuches, die zu einer Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen führen könnte. Unterdessen wurde jetzt eine weitere nach einer Vergewaltigung schwanger gewordene Frau auf Grund von Komplikationen während der Schwangerschaft zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Fordern Sie ein Ende des absoluten Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen in El Salvador!

Am 5. Juli 2017 wurde die 19-jährige Evelyn Beatriz Hernández Cruz wegen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt. Berichten lokaler Organisationen zufolge hatte Evelyn Hernández ihre Vergewaltigung aus Angst vor möglichen Konsequenzen nicht zur Anzeige gebracht. Nachdem sie zuhause ohnmächtig geworden war, kam sie am 6. April 2016 ins Krankenhaus von Cojutepeque im Norden El Salvadors. Die Wehen hatten eingesetzt, ohne dass sie sich überhaupt bewusst gewesen wäre, dass sie schwanger war. Das Kind kam tot zur Welt. In der Folge zeigte die Klinik Evelyn Hernández an. Dies ist nur der jüngste Fall, der nach dem ungerechten Abtreibungsgesetz El Salvadors verhandelt wird, und unterstreicht, wie dringend notwendig eine Änderung der betreffenden Paragraphen wäre, die derzeit die Menschenrechte von Frauen und Mädchen im Land aufs Gröbste verletzen.

Seit 1998 sind Schwangerschaftsabbrüche in El Salvador grundsätzlich verboten. Wie im Fall von Evelyn Hernández hat das Verbot dazu geführt, dass zahlreiche Frauen und Mädchen entweder gestorben oder inhaftiert worden sind. Der gesetzliche Rahmen kriminalisiert jede Frau, die sich einem Schwangerschaftsabbruch unterzieht. Zudem schafft er ein Klima des Misstrauens gegenüber Frauen, die generell wenig medizinische Versorgung erhalten, bzw. die bei Notfällen während der Geburt nicht ausreichend medizinische Hilfe erhalten. Der Fall von Evelyn Hernández ist hierfür beispielhaft, denn sie wurde vom Personal des Krankenhauses angezeigt, in das sie aufgenommen worden war. Frauen wie sie, die bei der Geburt Komplikationen erleiden, werden des Mordes in einem besonders schweren Fall angeklagt und zu bis zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt – ein fürchterlicher Schlag für diese Frauen und ihre Familien. Fordern Sie ein Ende des absoluten Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen in El Salvador!

Im Oktober 2016 legte die regierende Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) einen Entwurf für eine Reform des Strafgesetzbuchs vor. Der Vorschlag sieht eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Fällen vor, in denen das Leben der Schwangeren bedroht ist, die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung ist oder wenn der Fötus außerhalb des Mutterleibes nicht überlebensfähig wäre. Verhandelt wird die Reform in zwei Phasen: Zunächst muss sie durch den parlamentarischen Ausschuss (Comisión de Legislación y Puntos Constitucionales) und würde dann von der gesetzgebenden Versammlung debattiert werden. Die Verurteilung von Evelyn Hernández zeigt erneut, wie dringend notwendig eine Debatte der vorgeschlagenen Reform wäre, die im Ausschuss bisher noch nicht einmal begonnen hat. Dies ist ein entscheidender Moment, um die Gesetzgeber_innen zur Unterstützung eines Reformvorschlages aufzufordern, der die Rechte von Frauen und Mädchen anerkennt, schützt und umsetzen hilft.

US anti-abortion group sends cash to support El Salvador’s repressive ban https://t.co/QFGkzAOTUy

— The Guardian (@guardian) 27. Juli 2017

US anti-abortion group quietly fights bid to end El Salvador’s draconian ban

El Salvador’s absolute ban on abortion has long been considered one of the world’s most ruthless.

  • Human Life International has been directing funds to El Salvador since 2000
  • Thousands of women have been denied abortions even in cases of rape

El Salvador’s absolute ban on abortion – long considered one of the world’s most ruthless – is facing its greatest challenge in years. Buoyed by shifting public attitudes, reproductive rights activists are making headway on a bill to loosen the law for victims of rape and human trafficking, women carrying nonviable pregnancies, and women who risk death or illness.

But support for keeping the ban is formidable – and may have an outside source of help: a US-based anti-abortion group that has quietly funneled funds to El Salvador’s main advocates for the ban.

The source of those funds is Human Life International, a not-for-profit group based in the rural town of Front Royal, Virginia. According to documents seen by the Guardian, Human Life International has for years directed a steady flow of dollars to Sí a la Vida, the Salvadoran organization principally responsible for the country’s abortion ban.

The funding began in 2000, just as Sí a la Vida had declared victory against legal abortion. Three years earlier, the Salvadoran legislative assembly had banned abortion without exception. In 1999, the assembly added the ban to the country’s constitution.

The impact, human rights groups say, has been devastating.

Thousands of women and girls have been forced to continue pregnancies that are the result of rape. Last month, a 19-year-old who became pregnant after she was raped was sentenced to 30 years in jail after suffering a stillbirth.

The laws have also led directly to the prosecution, imprisonment, and even deaths of scores of women. Under the law, a woman who obtains an abortion or a doctor who performs one – whatever the reason – can be sentenced to several years in prison.

And over the years, Sí a la Vida has remained the abortion ban’s loudest supporter.

Human Life International, the US group, describes its own mission as training and supporting local anti-abortion activists and counselors in foreign countries.

Documents seen by the Guardian show that Human Life International gave $47,360 to Fundación Sí a la Vida from 2000 to 2007.

From 2008 to 2014, the group gave another $615,432 to what it called Central American causes, which may have included Sí a la Vida. In many of its public materials, Human Life International refers to the Salvadoran group as its El Salvador branch.

read the rest on theguardian

[El Salvador] El Salvador lawyers fight to free raped teenager jailed for ‚abortion‘ (stillbirth) – Thomson Reuter… https://t.co/0oYYKrfohL pic.twitter.com/rsgjxJDoNq

— protestworld (@protest_global) 20. Juli 2017

El Salvador: Rape survivor sentenced to 30 years in jail under extreme anti-abortion law

Amnesty International 

The sentence against a 19-year-old rape survivor to 30 years in prison on charges of “aggravated homicide” after she suffered pregnancy related complications, is a terrifying example of the need for El Salvador to urgently repeal its retrograde anti-abortion law, Amnesty International said.

“El Salvador’s anti-abortion law is causing nothing but pain and suffering to countless women and girls and their families. It goes against human rights and it has no place in the country or anywhere,” said Erika Guevara-Rosas, Americas Director at Amnesty International.

„El Salvador’s anti-abortion law is causing nothing but pain and suffering to countless women and girls and their families. It goes against human rights and it has no place in the country or anywhere“ Erika Guevara-Rosas, Americas Director at Amnesty International

“The total ban on abortion in El Salvador violates women’s rights to life, health, privacy, due process and freedom from discrimination, violence and torture and other ill-treatment. All women and girls imprisoned for having had an abortion or experiencing obstetric emergencies should be immediately and unconditionally released, and the law must be repealed without delay.”

Evelyn Beatriz Hernández Cruz was admitted to a health centre in Cojutepeque, north of San Salvador, on 6 April 2016 after she fainted at home. She was in labour but unaware she was pregnant. Local organizations say Evelyn had been raped months earlier but that she had not reported it to the authorities due to fear. Staff at the hospital reported Evelyn to the authorities.

She was taken to court and on 5 July 2017, she was sentenced to 30 years in jail for an “aggravated homicide”. Her lawyers are appealing the sentence.

Background Information

Abortion has been criminalized in all circumstances in El Salvador since 1998, even when the pregnancy is the result of rape, incest, or when the life or health of the pregnant woman or girl is at risk. Many women and girls have lost their lives or been imprisoned due to the total abortion ban.

The current legal framework forces women and girls to resort to unsafe abortions to save their lives, and creates an atmosphere of suspicion around women who miscarry or experience other obstetric emergencies. As a result, women who experience complications during pregnancy have been prosecuted and convicted on charges of “aggravated murder” with sentences of up to 40 years’ imprisonment.

Photo: Amnesty

Netzfrauen

Geschlechtsbezogene Abtreibung in Europa und die Folgen – nicht nur in China und Indien Abtreibung von Mädchen!

Afrikas Städte – neue Handlungsräume für Frauen – Innovative Forschungen afrikanischer Wissenschaftlerinnen

Philippinischer Präsident gibt seinen Soldaten einen Freibrief zur Vergewaltigung – Porno ist passé. Man berauscht sich jetzt an realen Vergewaltigungen- sogar von Kindern!

Indiens erste Gebärmuttertransplantationen – „eine gefährliche Eskapade der chirurgischen Cowboys“ – India’s 1st womb transplant ‘dangerous escapade of surgical cowboys’, warns doc

Wo bleibt die Meinungs- und Entscheidungsfreiheit? Impfen ja oder nein? Wer will das bestimmen?

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Erneuerbare Energien: Zahl der Windenergieanlagen an Land weiter gestiegen

Windkraft ist in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch. Allein im ersten Halbjahr 2017 wurden an Land Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2281 Megawatt neu gebaut. Besonders ein Bundesland baut kräftig neu.

Anhaltende „Spermienkrise“ Wissenschaftler warnen – Menschen könnten aussterben – Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

netzfrauen - 27. July 2017 - 18:12

Doro

Menschen könnten aussterben. Laut BBC ist in den knapp 40 Jahren seit Beginn einer aktuellen Studie die Spermienmenge von Männern in der westlichen Welt drastisch gesunken. Forscher, die die Ergebnisse von fast 200 Studien auswerteten, kommen zu dem Ergebnis, dass Spermien bei Männern aus Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland sich in weniger als 40 Jahren halbiert haben. 

Der Leiter der Forschungsgruppe, Dr. Hagai Levine sagte der BBC, dass er „sehr besorgt“ sei, was in der Zukunft passieren kann. Wenn der Trend weiter anhält, würden Menschen aussterben. Es handelt sich um eine Bewertung der größten jemals durchgeführten fast 200 Studien zwischen 1973 und 2011. Dr. Hagai Levine und die an der Bewertung beteiligten Wissenschaftler appellieren an alle Gesundheitsbehörden, sich auf die Suche nach den Ursachen dieser steilen Spermienabnahme zu machen.

Folgende Studien über die Reduzierung von Spermien haben wir Netzfrauen für Sie bereits veröffentlicht: Mögliche Ursachen der Forscher für die Reduzierung:

Der Studie von Dr. Levine und seinen Kollegen zufolge sind Männer erhöhter Belastung durch Pestizide, aber auch hormonähnlich wirkenden Chemikalien ausgesetzt, was die Anzahl ihrer Spermien beeinflusst. Zudem können Umweltgifte und Übergewicht auch die Zahl der Spermien verringern, wie Studien zeigen.

© Levine et al./ Hebrew University – Seit 1973 fallen die Spermienzahlen stark und kontinuierlich ab

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend sich abschwächt oder umkehrt. Der Schwund der Spermienzahl ist seit Beginn der Studienzeit nahezu gleich hoch geblieben, wie die Forscher berichten. „Dies zeigt damit erstmals, dass diese Abnahme stark und anhaltend ist“, sagt Koautorin Shanna Swan vom Mount Sinai Medical Center in New York.

„Die Debatte ist noch nicht beendet und es gibt noch viel zu tun“, so die Wissenschaftler.

Studie: Human Reproduction Update, 2017; doi: 10.1093/humupd/dmx022)

Sperm count drop ‚could make humans extinct‘

By Pallab GhoshScience correspondent, BBC News

  • 25 July 2017

Humans could become extinct if sperm counts in men continue to fall at current rates, a doctor has warned.

Researchers assessing the results of nearly 200 studies say sperm counts among men from North America, Europe, Australia, and New Zealand, seem to have halved in less than 40 years.

Some experts are sceptical of the Human Reproduction Update findings.

But lead researcher Dr Hagai Levine said he was „very worried“ about what might happen in the future.

The assessment, one of the largest ever undertaken, brings together the results of 185 studies between 1973 and 2011.

Dr Levine, an epidemiologist, told the BBC that if the trend continued humans would become extinct.

Decline rate ‚increasing‘

„If we will not change the ways that we are living and the environment and the chemicals that we are exposed to, I am very worried about what will happen in the future,“ he said.

„Eventually we may have a problem, and with reproduction in general, and it may be the extinction of the human species.“

Scientists not involved in the study have praised the quality of the research but say that it may be premature to come to such a conclusion.

Dr Levine, from the Hebrew University of Jerusalem, found a 52.4% decline in sperm concentration, and a 59.3% decline in total sperm count in men from North America, Europe, Australia and New Zealand.

The study also indicates the rate of decline among men living in these countries is continuing and possibly even increasing.

Previous research ‚flawed‘

In contrast, no significant decline was seen in South America, Asia and Africa, but the researchers point out that far fewer studies have been conducted on these continents. However, Dr Levine is concerned that eventually sperm counts could fall in these places too.

Many previous studies have indicated similar sharp declines in sperm count in developed economies, but sceptics say that a large proportion of them have been flawed.

Some have investigated a relatively small number of men, or included only men who attend fertility clinics and are, in any case, more likely to have low sperm counts.

There is also concern that studies that claim to show a decline in sperm counts are more likely to get published in scientific journals than those that do not.

Another difficulty is that early methods of counting sperm may have overestimated the true count.

Taken together these factors may have created a false view of falling sperm counts.

But the researchers claim to have accounted for some of these deficiencies, leaving some doubters, such as Prof Allan Pacey of Sheffield University, less sceptical.

He said: „I’ve never been particularly convinced by the many studies published so far claiming that human sperm counts have declined in the recent past.“

„However, the study today by Dr Levine and his colleagues deals head-on with many of the deficiencies of previous studies.“

Smoking and obesity

But Prof Pacey believes that although the new study has reduced the possibility of errors it does not entirely remove them. So, he says, the results should be treated with caution.

„The debate has not yet been resolved and there is clearly much work still to be done.

„However, the paper does represent a step forward in the clarity of the data which might ultimately allow us to define better studies to examine this issue.“

There is no clear evidence for the reason for this apparent decrease. But it has been linked with exposure to chemicals used in pesticides and plastics, obesity, smoking, stress, diet, and even watching too much TV.

Dr Levine says that there is an urgent need to find out why sperm counts are decreasing and to find ways of reversing the trend.

„We must take action – for example, better regulation of man-made chemicals – and we must continue our efforts on tackling smoking and obesity.“

Netzfrauen

Mehr Informationen zu dem Thema:

Warum Sex- Roboter? Erste Bordelle gibt es bereits – NEW REPORT EXPLORES THE GOOD, THE BAD, AND THE UGLY ABOUT SEX ROBOTS

CRISPR – DNA-Entdeckungen lassen Science Fiction zur Tatsache werden – The terrifying DNA discoveries that are making science-fiction fact

Frankenstein 5.0 – Frische Embryozellen für Frauen ab 50 aus der Petrischale und erste britische Lizenz zur Erstellung von Designerbabys

Gentechnik 2.0 – Das gentechnisch veränderte Designerbaby – Großbritannien: nach Mensch-Tier-Embryonen jetzt auch Drei-Eltern-Babys

Ein weiterer Schritt zum „perfekten“ Menschen – Gehirnmanipulation! – Scientists can now manipulate behavior by targeting specific neurons

Vorsicht: Bisphenol A und Phthalate in Plastikverpackungen – Entwicklungsstörungen, schlechte Spermienqualität …

Vorsicht: Chemie in Plastikverpackungen – Plastik kann impotent machen und ist schon in unserem Blut

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Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien: Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi Arabien mitzuverantworten hat und in Saudi Arabien tobt ein innerer Krieg wie in Syrien

netzfrauen - 27. July 2017 - 15:23

Doro

Die Saudi-geführte Koalition, die im Jemen kämpft, verhinderte, dass ein UN-Flugzeug mit Hilfsgütern für die Hauptstadt Sanaa landete, weil drei internationale Journalisten ebenfalls an Bord waren. Und auch aus Saudi Arabien erreichen uns grausame Bilder, die denen in Syrien gleichen, denn in Saudi Arabien werden im Osten des Landes Städte bombardiert. 

Seit Saudi Arabien seine Luftangriffe im Jemen begonnen hat, sind Millionen Menschen auf der Flucht. Auf Zivilisten nehmen die ausschließlich aus der Luft operierenden saudischen Streitkräfte nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) kaum Rücksicht. Im Jemen sterben täglich Zivilisten in einem Krieg, den keine Seite gewinnen kann. Die Zivilisten zahlen den Preis für den saudisch-iranischen Machtkampf. Doch nicht nur im Jemen bekämpfen sich Sunniten und Schiiten, sondern auch in Saudi Arabien tobt ein Bürgerkrieg.

Saudi-Arabien ist ein Land, das Menschenrechte mit Füßen tritt. Trotzdem führt ein saudi-arabischer Vertreter eine Diplomatengruppe des UN-Menschenrechtsrates an.

Was nicht über Frankreich oder die USA in den arabischen Raum an Rüstungsgütern verkauft wird, kommt aus Deutschland. Als Bundeswirtschaftsminister, jetzt Außenminister, hielt Gabriel an einem Verkauf von 15 deutschen Patrouillenbooten in Sommer 2016 an Saudi-Arabien fest. Saudi-Arabien stand zu der Zeit vor allem wegen der Hinrichtung von 47 Menschen in der Kritik. Dazu auch Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

Auch jetzt, nur ein Jahr später, ist der Anstieg der Todesurteile in Saudi Arabien erschreckend. Und der neue allerbeste Freund der Saudis ist US-Präsident Donald Trump, der erst im Mai 2017 Saudi Arabien besuchte und die ohnehin schon angespannte Situation im arabischen Raum noch anheizte. Bomben made in USA werden bei den gesetzeswidrigen Luftangriffen im Jemen eingesetzt.

Die saudische Luftwaffe fliegt Tornados und Eurofighter aus europäischer Produktion – auch bei den Angriffen im Jemen. Und was Saudi Arabien nicht aus Europa bekommt, das kommt dann per Bomben made in USA, und das im Einsatz im Jemen. Das ist der Kreislauf: Die USA und Europa kaufen Öl von Saudi Arabien. Dann bekommen sie einen Teil ihres Geldes wieder, indem sie den Saudis Waffen verkaufen, die dann in einem der ohnehin ärmsten Länder der Welt zum Einsatz kommen. 

Doch auch in Saudi Arabien selber herrscht ein Bürgerkrieg, der von den Medien nur wenig Aufmerksamkeit bekommt. Saudi Arabien ist um eine sunnitische „Allianz“ bemüht. Die Versuche laufen unter dem Stichwort „Terrorismusbekämpfung“. Das saudische Ziel ist es,  die Führung in der islamischen Welt zu übernehmen.

Bereits 2015 berichtete Human Rights, dass Saudi-Arabien eine Reihe neuer Gesetze eingeführt hat, die u. A. Atheisten als Terroristen definieren. Infolge königlicher Dekrete und einer umfassenden neuen Gesetzgebung für Terrorismus allgemein griff der mittlerweile verstorbene Saudische König Abdullah hart durch und zwar gegenüber allen Formen von politischen Meinungsverschiedenheiten und Protesten, die „die öffentliche Ordnung“ verletzen könnten.

Seit dem 23. Januar 2015 ist der 81-jährige Salman ibn Abd al-Aziz absolutistischer König und Premierminister Saudi-Arabiens. Kurz danach:  öffnete er die Börse für ausländische Investoren und suchte 8 Henker.  Im April war Horst Seehofer zu Gast und im März Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Politiker geben sich, wenn es um die Handelsbeziehungen geht, die Türklinke in die Hand. 

Laut Wikipedia: „Während der 1980er und 1990er-Jahre erwies sich die Allianz zwischen der wohlhabenden Monarchie Saudi-Arabiens und den mächtigen Geistlichen des Landes als wichtigster Geldgeber des internationalen Terrorismus, die Millionen von Dollar zu Kämpfern in Afghanistan, Bosnien und anderswo leitete. Unter den großen Förderern des Projekts war der damalige Prinz Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud.“

Anfang Januar 2016 ließ Salman 47 angebliche Terroristen hinrichten, darunter den oppositionellen schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr, den Onkel von  Ali Mohammed al-Nimr, der jetzt hingerichtet werden soll. 

Die Folge waren weltweite Kritik und enorme Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran. Beide Golfstaaten kämpfen um die regionale Vorherrschaft und führen Stellvertreterkriege im Jemen, in Syrien und im Irak. Salman brach sämtliche Beziehungen, inklusive Flugverbindungen, zum Iran ab.

Auch der neue Thronfolger steht seit einem Monat fest, es ist Mohammed bin Salman. Der 31-Jährige führt im wahhabitischen Königreich für seinen abwesenden Vater erstmals die Geschäfte. Aus dem Provisorium könnte bald ein Dauerzustand werden, so derstandard.at vom 26.Juli 2017. König Salman bin Abdulaziz Al Saud fuhr am Montag in den Urlaub nach Marokko.

Mohammed bin Salman al-Saud ist der Kronprinz, Verteidigungsminister und stellvertretende Premierminister Saudi-Arabiens. Während seiner Amtszeit als Verteidigungsminister führten die Streitkräfte Saudi-Arabiens die Militärintervention im Jemen seit 2015 durch. 

Laut Standard sind das Rechnen mit einer früheren Ablösung Salmans und die Schwäche des US-Präsidenten Gründe dafür. Mohammed bin Salmans Aufstieg wurde im Weißen Haus mit Sympathie begleitet – und vielleicht will der Kronprinz nicht so lange warten, bis sein amerikanischer Mentor irreparabel beschädigt ist. MbS besuchte Trump bereits im März im Oval Office, wurde dort wie EIN Staatsoberhaupt behandelt und fädelte Trumps Bling-Bling-Besuch in Saudi-Arabien im Mai ein. Unter Barack Obama hatte noch MbN – als Innenminister ein verlässlicher Partner der Amerikaner in ihrem „war on terror“ – als Favorit der USA gegolten.

Zudem geht er hart gegen den Iran vor, aber auch gegen Reformer im eigenen Land. Mit ihm gilt das saudische Königreich als zunehmend unberechenbar.

Was auch die Situation belegt, die sich gerade in Saudi Arabien Provinz al-Qatif abspielt:

Qatif gilt zusammen mit al-Hasa als Siedlungsschwerpunkt der saudischen Imamiten und spielte in Zusammenhang mit den Protesten in Saudi-Arabien ab 2011 eine zentrale Rolle. Der Bürgerrechtler Nimr al-Nimr wurde wegen Anstiftung zum Aufruhr in Qatif zum Tode verurteilt und im Januar 2016 hingerichtet.

Ali Al-Nimr, sein Neffe, soll enthauptet werden, dann soll sein kopfloser Körper aufgehängt und öffentlich ausgestellt werden. Der neuste grausame Akt der IS-Dschihadisten? Nein: Es ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofes in Saudi Arabien und doch wird dieser Staat mit Waffen nur so überschüttet.


14 Männer sollen hingerichtet werden, darunter auch Mujtaba’a al-Sweikat und Ali Mohammed al-Nimr. Beide waren gerade erst 17 Jahre alt, als sie wegen Disloyalität zum Herrscher zum Tode verurteilt wurden. Vor fünf Jahren nahmen sie an dem Pro-Demokratie-Protest teil. Mehrere Hinrichtungen wurden bereits vollzogen. Siehe: Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters

Nachdem wir weiter recherchierten, mussten wir feststellen, dass in Saudi Arabien ein Bürgerkrieg herrscht und weiterhin wird Saudi Arabien mit Rüstungsgütern versorgt. Trotz steigender Menschenrechtsverletzungen in Saudi Arabien soll die Bundeswehr künftig saudische Militärangehörige in Deutschland ausbilden, denn Saudi-Arabien hat bereits indirekt deutsche Waffenexpertise ins Land gebracht. Eine $ 240 Millionen neue Munitionsfabrik wurde in Saudi Arabien vor einem Jahr eröffnet. Auch die Türkei hat die Kooperation mit Saudi Arabien erweitert. Siehe: Trotz steigender Menschenrechtsverletzungen und erweiterte Kooperation mit Türkei – Rüstungsfabrik und Freihandelsabkommen EU mit Saudi Arabien

#armored vehicles #Qatif a preceding move before expected executions of young men who will then b buried in a hidden mass grave by #Saudi pic.twitter.com/WKuJ4JdPy9

— Awaited Hope (@lauryou1907) 26. Juli 2017

Twitter  Saudiarabiens Osten

Unterdrückung der Schiiten – Saudi Arabiens innerer Krieg

Sunniten und Schiiten bekämpfen sich nicht nur in Syrien, im Irak und im Jemen bis aufs Blut. Im Kleinen tobt dieser Krieg auch in Saudi Arabiens Osten. Wegen der Zensur gibt es kaum unabhängige Berichte und Bilder, so ein Bericht der Neuen Züricher Zeitung vom 13. 7. 2017

Gepanzerte Fahrzeuge in den Straßen, zerschossene Häuser und Gewehrsalven in der Luft – solche Szenen sind wir aus Syrien gewohnt. Doch Ähnliches spielt sich derzeit auch in der schiitischen Stadt al-Awamiya im Osten Saudiarabiens ab, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Die Aufständischen sind Schiiten, das Regime ist sunnitisch.

Zerstörung der Altstadt

Seit Mai gehen die saudischen Sicherheitskräfte in der 30 000-Einwohner-Stadt mit äußerster Härte gegen «Terroristen» vor. Die Stadt soll sich im Belagerungszustand befinden, umzingelt von Checkpoints. Am 10. Mai begannen Bulldozer damit, rund 500 historische Häuser im Bezirk al-Mosawara abzureißen. Mit der Zerstörung der engen Gassen soll den Aufständischen das Rückzugsgebiet genommen werden. Es gehe aber auch darum, das historische und kulturelle Erbe auszulöschen, erklärte ein nach Großbritannien geflüchteter Aktivist aus Awamiya gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Folgende Videos werden auf Twitter veröffentlicht. Auch wurden die 14 junge Regimekritiker,  die jetzt hingerichtet werden sollen, bereits nach Riad verlegt  Nach Riad sollen auch Panzer gebracht worden sein, sollte es zu einem Protest bei der Hinrichtung kommen.

Der saudische Angriff auf die östliche Provinz hat sich unvermindert fortgesetzt.

An diesem Morgen, 26. Juli 2017,  wurde die Stadt Awwamiya mit schweren Geschützen bombardiert. Viele Häuser brennen und zivile Einrichtungen wurden beschädigt. Zahlreiche Bürger werden ohne ihre Kleider festgehalten. Die Angriffe werden als Rache für die Niederlage der Saudis in ihrer Krise mit Katar gesehen. Am Freitag Abend, dem 21. Juli, soll der katarische Emir Sheikh Tamim Al Thani seinem  Volk mitgeteilt haben, dass Katar trotz der Sanktionen von den Saudis, Emiratis und Ägypten standhaft bleiben werde. Er lehnte die Bedingungen der Saudi-geführten Koalition ab und schwor, eine „unabhängige“ Politik zu bewahren.

Auch Amnesty International hat am 26. Juli 2017 Saudi Arabien öffentlich erneut kritisiert: „Mindestens 66 Menschen sind seit Anfang 2017 in Saudi-Arabien hingerichtet worden, davon 26 in den letzten drei Wochen allein – mehr als eine Hinrichtung pro Tag. Hussein al-Turif, Hussein al-Tallif, Hussein al-Mosallem, Mohamed al-Naser, Mustafa al-Darwish, Fadel Labbad, Sa’id al-Sakafi, Salman al-Qureish, Mujtaba al-Suweyket, Munir al-Adam , Abdullah al-Asreeh, Ahmad al-Darwish, Abdulaziz al-Sahwi, Ahmad al-Rab’i wurden von Dammam in Saudi-Arabiens östlicher Provinz in die Hauptstadt Riyadh am 15. Juli 2017 ohne vorherige Ankündigung verlegt.

Bereits Anfang Juni 2017 haben Amnesty International und Human Rights Watch Saudi Arabien wegen des Anstiegs der Todesstrafen und der unfairen Prozesse kritisiert. Die Todesstrafe wird vor allem unter dem Deckmantel des Terrorismus gegen saudische Schiiten verhängt. Zuletzt bestätigte im Mai 2017 der berüchtigte Strafgerichtshof in einem Berufungsverfahren gegen 24 saudische Schiiten die im Juni 2016 verhängte Todesstrafe.

#Saudi NG troops shoot a house in #Awamia, #Qatif putting on fire then watch it burning. #Awamiasiege pic.twitter.com/Og0imz9CG9

— Angry Qatifi (@AngryQatifi) 26. Juli 2017

Quick footage from #Mosawarah of #Awamia, #Qatif. It’s under attack by #Saudi National Guards. pic.twitter.com/ogmpDgwJqP

— Angry Qatifi (@AngryQatifi) 26. Juli 2017

Die schiitische Minderheit – rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung – wird in Saudi Arabien seit Jahrzehnten diskriminiert und gegängelt, sei es bei der Beschäftigung in staatlichen Institutionen, unter anderem im Justizwesen oder im Militär, oder bei der Ausübung der eigenen Religionsfreiheit.

Die saudi-arabische Regierung scheint sich an zivilen Opfern ihrer Kampagne nicht zu stören. Immer wieder landen ihre Bomben in belebten Vierteln, auf Märkten oder neben Schulen auch im Jemen

Noch bevor der Konflikt die Nation Jemen in die Krise stürzte, war die Unterernährungsrate im Jemen eine der schlimmsten der Welt. Über die Hälfte der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Zugang zur Wasserversorgung. Diese Zahlen verschlimmerten sich durch den Krieg noch. 80 % der Bevölkerung benötigen jetzt Nothilfe, eine Millionen Menschen wurden aktuell bisher vertrieben (Die zahlreichen Krisenherde in der Welt – viele Länder versinken im Krieg).

Krieg ist furchtbar, aber das allerletzte ist es, wenn darin auch noch Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen bombardiert werden, obwohl deren Koordinaten allen Kriegsparteien bekannt sind. Genau das passierte im Jemen, auch durch die saudische Luftwaffe.

In Jemen sterben täglich Zivilisten in einem Krieg, den keine Seite gewinnen kann. Die Zivilisten zahlen den Preis für den saudisch-iranischen Machtkampf. Bei einem Angriff auf eine Klinik im Januar 2016 von Ärzte ohne Grenzen im nördlichen Jemen wurden Menschen verletzt und getötet. Es war der dritte Angriff auf eine Einrichtung der Ärzte-Organisation in dem Land binnen drei Monaten. Viele weitere Luftangriffe folgten und die Lage sei dramatisch, weil das Gesundheitssystem am Rande des Zusammenbruchs stehe. Laut dw.com vom 25. Juli 2017 sind wichtige Teile der Infrastruktur des Landes, darunter medizinische Einrichtungen, Wasserversorgung und Sanitäranlagen, beschädigt und zum Teil zerstört, so die UN-Vertreter. Inmitten der chaotischen Zustände seien rund 16 000 Freiwillige im Einsatz. Der Jemen steht am Rand einer doppelten humanitären Katastrophe. Dem Land drohen laut mehreren UN-Organisationen eine Cholera-Epidemie und zugleich eine Hungersnot. Das gaben die Vorsitzenden des Kinderhilfswerks UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation und des Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Twitter

„Das ist die schlimmste Cholera-Epidemie der Welt inmitten der größten humanitären Krise der Welt“, erklären die drei Direktoren. Seit April 2017 gebe es 400 000 Fälle mit Verdacht auf Cholera. Vermutlich 1900 Menschen seien an der Krankheit bereits gestorben. Zudem seien rund zwei Millionen Kinder akut unterernährt. 60 Prozent der Bevölkerung wüssten nicht, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen sollten. Siehe auch: Jemen: Bomben made in USA bei gesetzeswidrigen Luftangriffen eingesetzt – Yemen: US-Made Bombs Used in Unlawful Airstrikes

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

Die Militärintervention im Jemen seit 2015 ist eine militärische und politische Intervention einer von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz im Jemen, der neben Saudi-Arabien Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal angehören und die von den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützt wird. Die Militärintervention begann am 26. März 2015 mit der als Operation Decisive Storm (deutsch „Sturm der Entschlossenheit“ oder „Operation Entscheidungssturm“, arabisch ‏عملية عاصفة الحزم‎, DMG ʿamaliyyat ʿāṣifat al-ḥazm) bezeichneten Militäroffensive. Einige teilnehmende Staaten wie Pakistan lehnten während der Operation Decisive Storm nachträglich eine Beteiligung an den Luftangriffen ab oder beteiligten sich eher symbolisch wie Marokko.

Auf Wikipedia ist die Militärintervention im Jemen 2015 gut beschrieben.

„70 000 Flüchtlinge aus dem Jemen sind in Dschibuti, Äthiopien, Somalia und dem Sudan angekommen“, gaben das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) 2015 in einer Erklärung bekannt. „Bis zu 44 080 Menschen sind Berichten zufolge in Saudi-Arabien und Oman angekommen „, sagte die IOM

Hier ist die Karte in voller Größe. Download PDF (1.33 MB)
Länder wie Sudan, Eritrea, Somalia und Dschibuti wurden genannt, wohin die Menschen aus dem Jemen fliehen – doch genau in diesen Ländern machen sich auch  Menschen auf den Weg nach Europa, weil es Konflikte in ihrem Land durch Diktatoren gibt, wie wir Ihnen in diesem Beitrag : Nordafrika versinkt im Krieg –  erläutert haben. 

Juli 2017 – Inside Yemen

Kinder beschreiben die Geräusche der Bomben, wenn sie fallen. Straßen sind mit verrottetem Müll bedeckt. Ärzte und Krankenschwestern, die seit Monaten ohne Bezahlung in Krankenhäusern sich um die Cholera-Patienten und unterernährten Säuglinge kümmern.

Das sind die Szenen, die der FRONTLINE-Filmemacher Martin Smith und sein Team im Mai 2017 erlebten, als sie als einzige ausländische Journalisten die Erlaubnis erhielten, im Jemen zu drehen. Das Land, welches die Vereinten Nationen vor kurzem zu der „größten humanitäre Krise“ der Welt erklärt haben.

„Die Leute sehen nicht, was los ist. Wir reden von Tausenden von zivilen Toten“, sagt Smith im Insider Jemen, einem Dokumentarfilm, der am 19. JULI 2017 von FRONTLINE gesendet wurde.

Erzählt von Smith, produziert von Michelle Mizner und Sara Obeidat und gefilmt von Scott Anger. Inside Yemen zeigt einen Film über die Folgen der Luftangriffe von der Saudi Arabisch geführten Koalition, die Waffen und taktische Unterstützung von den Vereinigten Staaten bekommt.

„Sie haben als das reichste Land der Region das ärmste Land der Region bombardiert“, sagt Smith, dessen Reise in den Jemen ein Teil seiner Berichterstattung für ein bevorstehendes FRONTLINE-Special über die Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran ist.

Mittlerweile, nachdem sich die Situation im Jemen weiter verschlechtert hat (letzten Monat hat die Weltgesundheitsorganisation den Cholera-Ausbruch des Landes „das Schlimmste“ in der Welt genannt), sind Szenen wie diejenigen, die sich im Inneren Jemen zeigen, für Journalisten nicht mehr möglich. 

Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien – und  die UN wählt Saudi Arabien in die Kommission für Frauenrechte 

Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien wurde im September 2015 der neue „Experte“ der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Die UN nimmt die Sache mit den Menschenrechten nicht ernst, denn das zeigt die Ernennung von Faisal Bin Hassan Trad aus Saudi-Arabien. Besonders bizarr, da die Todesstrafe nämlich Artikel 3 der UN-Generalversammlungs-Resolution von 1948 widerspricht. In der Resolution heißt es: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Eine weitere UN-Resolution besagt, dass Straftaten, die von Minderjährigen begangen werden, nicht mit der Todesstrafe sanktioniert werden dürfen. Beide Resolutionen wurden von Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Ernennung des saudischen UN-Botschafter zum Vorsitz eines Gremiums, welches den UN-Menschenrechtsrat berät, erfolgte, kurz nachdem bekannt wurde, dass Ali Al-Nimr enthauptet werden soll.

Das verarmte arabische Land Jemen ist durch den Krieg verwüstet worden, der mehr als 10 000 Menschen getötet und mehr als 3 Millionen vertrieben hat. Und auch in Saudi Arabien geht die Verwüstung von Städten weiter. Informationen ebenfalls von Frontline:  Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

Saudi-Arabien gilt als einer der autoritärsten Staaten der Welt. Dementsprechend ist die Menschenrechtslage dort äußerst schlecht. In Saudi Arabien gilt die Scharia . Und trotzdem hat die Bundesregierung in ihrer letzten Sitzung des Bundessicherheitsrats (BSR) weitere millionenschwere Rüstungsdeals mit Saudi-Arabien genehmigt. Dies geht aus einer Liste hervor, die das Wirtschaftsministerium am Donnerstag, dem 13.Juli 2017 dem Bundestag überreichte. Saudi-Arabien gehört zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Und trotz steigender Menschenrechtsverletzungen ein Freihandelsabkommen EU mit Saudi Arabien?

Netzfrau Doro Schreier

Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters

Das ist kein Witz! Die UN wählt Saudi Arabien in die Kommission für Frauenrechte – No Joke: U.N. Elects Saudi Arabia to Women’s Rights Commission

Unglaublich! Von der Leyen zu Besuch in Saudi Arabien -Kooperation soll ausgebaut werden – trotz der vielen Menschenrechtsverstöße! Saudi Arabien kann seine Arbeiter und seine Rechnungen nicht bezahlen – dennoch finanziert es weiterhin einen Krieg im Jemen – Saudi Arabia cannot pay its workers or bills – yet continues to fund a war in Yemen

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

300 indonesische Arbeiterinnen wurden in Saudi-Arabien eingesperrt, missbraucht – einige getötet und einfach weggeworfen – 300 Indonesian Workers Locked Up And Abused In Saudi Arabia

Empörend: Saudi Arabien übt Druck auf UN aus und verschwindet von „Liste der Schande „!

Wer bezahlt die Waffenexporte für Saudi Arabien? Die Saudis sind pleite!

Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street

Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi-Arabien mitzuverantworten hat

- netzfrauen -

Hochbrisante Mischung: Benutzen Sie noch scharfe Putzmittel? Der reinste Chemie-Cocktail. – ‘Cocktail’ of everyday chemicals contributes to cancer risk

netzfrauen - 26. July 2017 - 20:47

Doro

Für alles gibt es Reiniger, ob für das Bad, für die Küche oder auch Fenster. Es gibt Kraftreiniger, Scheuerpulver und Scheuermilch und sogar für den Kühlschrank gibt es einen Hygienereiniger. Haben Sie sich schon einmal die Warnhinweise solcher Reiniger angeschaut? Wenn verschiedene Putzmittel gleichzeitig verwendet oder miteinander gemischt werden, können giftige Dämpfe entstehen. Je nach Inhaltsstoffen sind Verätzungen an Händen, Augen oder Atemwegen möglich. Die unterschiedlichsten chemischen Helfer als Cocktail machen aus vermeintlich „sicheren“ Inhaltsstoffen von Putzmitteln Krebsauslöser, wie eine globale Taskforce von 174 Wissenschaftlern aus führenden Forschungszentren in 28 Ländern feststellte.

Ein sauberes Zuhause lässt sich mit weit weniger Mitteln schaffen: „Mit einem Allzweckreiniger, einem Handspülmittel, einer Scheuermilch und einem sauren Reiniger auf Basis von Zitronensäure kann man den gesamten Haushalt reinigen“, rät etwa das Umweltbundesamt auf seiner Homepage. Manch kluge Hausfrau schafft es gar mit einem Eimerchen Schmierseife.

Wichtig ist, dass verschiedene Reiniger nicht miteinander kombiniert werden. Außerdem sollten Verbraucher unbedingt auf die Symbole achten, mit denen die Reiniger gekennzeichnet sind. Hersteller sind verpflichtet, Gefahrenstoffe mit entsprechenden Warnhinweisen zu versehen.

Hexyl Cinnamal (Alpha-Hexyl-Zimtaldehyd)- verbessert den Geruch eines Produktes und/oder dient der Parfümierung der Haut. Es handelt sich hierbei um einen deklarationspflichtigen Duftstoff gemäß Art. 19 Abs. 1 g) der EG-Kosmetik-Verordnung. Duftstoffe werden im Kosmetikbereich auch als „Parfümierungsmittel“ oder „Parfumöle“ bezeichnet. Auf Grund ihrer allergologischen Relevanz müssen seit dem Jahr 2004 bestimmte Duftstoffe innerhalb der EU auf der Verpackung von kosmetischen Produkten separat deklariert werden.

Erst kürzlich haben wir Sie über Lenor Unstoppables Wäscheparfüm informiert. Ein dauerhaftes Duft-Erlebnis, das über herkömmliche Frische hinausgeht, ist ohne Chemie nicht möglich. Die schrecklichen Folgen für die Umwelt und auch für die Gesundheit sind dauerhaft. Und aufpassen: Es darf nicht in den „normalen“ Müll geworfen werden, denn der Inhalt sowohl als auch der Kunststoffbehälter müssen entsprechend den örtlichen Vorschriften der Entsorgung nach Gebrauch der Problemabfallentsorgung zugeführt werden. Siehe: Benutzen Sie noch Weichspüler oder sogar Lenor Unstoppables, einem PARFUM für die Wäsche? Dann aufgepasst!

Viele Kraftreiniger mögen ja vielleicht gründlich reinigen, belasten aber Gewässer und Schleimhäute.

Putz- und Reinigungsmittel lösen nicht nur Fettreste auf Oberflächen, sondern greifen auch den natürlichen schützenden Fettfilm der Haut an. Bei hautsensiblen Menschen ist die häufig trockene Haut durch eine gestörte Barrierefunktion und einen geschwächten Säureschutz gekennzeichnet. Diese vorgeschädigte Haut ist für giftige oder allergieauslösende Stoffe leichter durchlässig. Kurz danach treten meist die ersten Reizungen auf, die weiter zu Ekzemen führen können. Reizend oder allergen können Duftstoffe, Enzyme, Farbstoffe, Konservierungsmittel, Tenside, Lösungsmittel und optische Aufheller wirken.
– Duftstoffe: Auch natürliche Duftstoffe lösen allergische Reaktionen aus, z. B. Perubalsam wird aus dem geschwefelten Holz einer Baumart gewonnen. Er gilt als häufiger Auslöser von Allergien.
– Enzyme werden Waschmitteln zugesetzt. Sie können die Haut angreifen und den Säureschutzmantel schädigen
– Farbstoffe wirken stark allergen. Farbstoffe befinden sich in nahezu allen Haushaltschemikalien.
– Formaldehyd wird als Konservierungsmittel eingesetzt. Es ist ein hochpotentes Allergen und reizt Atemwege und Augen. Quelle 

Cool, sexy, schnell – so putzt es sich im Werbeclip von Cillit Bang. Klappt das auch in Wirklichkeit? Reporter Daniel Aßmann nimmt unglaubliche Werbespots unter die Lupe und überprüft die Werbeversprechen. Allein schon, wenn man sich das SICHERHEITSDATENBLATT anschaut. 

: Cillit Bang Kraftreiniger Kalk & Schmutz
SICHERHEITSDATENBLATT

http://www.cca-angehrn.ch/files/MSDS_Cillit-Bang_Kalk_und_Schmutz_de.pdf

Bereits 2010 erhielten die Markenprodukte Cillit Bang Kraftreiniger Boden und Multi-Fett von Öko-Test nur „ausreichend“.

Mehr Informationen erhalten Sie in diesem Video:

Die sanfteren klassischen Reiniger sind für das regelmäßige Badputzen völlig ausreichend. Wer nach dem Baden und Duschen Fliesen oder Duschabtrennung mit einem Abzieher mit Gummilippe trocknet, braucht keine aggressiven Reiniger. Kalkränder lassen sich auch mit ein paar Tropfen verdünntem Essig aufweichen und abwischen oder vorsichtig mit einem Kochfeldschaber entfernen.

Eine globale Taskforce von 174 Wissenschaftlern aus führenden Forschungszentren in 28 Ländern untersuchten den Zusammenhang zwischen Mischungen von häufig auftretenden Chemikalien und der Entstehung von Krebs. Bei den alltäglichen Mengen, die uns heute in bestimmten Mischungen begegnen, stießen sie auf immerhin 50 krebsauslösende Prozesse. Sie fordern die Erforschung, wie alltägliche Chemikalien in unserer Umwelt Krebs erzeugen kann.

‚Chemische Suppe‘: Studie sieht einen Cocktail der „sicheren“ Inhaltsstoffe von Putzmitteln als Krebsauslöser

Eine Taskforce von 174 führenden Wissenschaftlern aus 28 Ländern erarbeitete diese Studie, die im Journal Carcinogenesis veröffentlicht wurde. Sie fanden heraus, dass Chemikalien, die angeblich für Menschen sicher sind, sich in Kombination zu einer tödlichen und krebserregenden Mischung entwickeln können.

Die Wissenschaftler untersuchten 85 prototypische Chemikalien, die als nicht kanzerogen für Menschen gelten. Sie analysierten deren Wirkung im Zusammenhang mit einer Liste von Mechanismen, die mit der Krebsentwicklung in Verbindung stehen. Fünfzig der Stoffe erwiesen sich dabei als potentiell krebsauslösend, da sie in der Lage waren, diese Mechanismen anzustoßen – selbst wenn es nur sehr geringe Werte waren, die im Falle des Auftretens der individuellen Chemikalien keinerlei Schäden verursachen. Diese Chemikalien sind „gängig und unvermeidbar“, da man sie in allen normalen Produkten im Haushalt findet: Kosmetika, Textilien, Nahrung und Farben.

Zu den aufgeführten Substanzen gehören

– Nanopartikel von Titan-Dioxid, die z. B. in Sonnenschutzmitteln und Farbstoffen zu finden sind,
– Acrylamide, die in Bratkartoffeln enthalten sein können,
– Triclosan, oft in antibakteriellen Handwaschmitteln zu finden sowie
– Phthalate, die in Plastik auftauchen
– Kupfer, Quecksilber und Blei wurden ebenfalls genannt.

Die Studie zum Download: Assessing the carcinogenic potential of low-dose exposures to chemical mixtures in the environment: the challenge ahead

„Diese Studie bestätigt die Vorstellung, dass einzelne, eigentlich harmlose Chemikalien durch Kombination und Akkumulation in unserem Körper Krebs auslösen“, sagt Krebsbiologe Dr. Hemad Yasaeivon der Universität Brunel in London. In bisherigen Krebsstudien wurden nur einzelne Substanzen untersucht, eine Methodik, von der der führende Studien-Autor und namhafte Wissenschaftler des California Pacific Medical Center in San Francisco William Goodson III sagt, dass sie „ziemlich veraltet sei.”

So führt Goodson aus: „Da zahlreiche – in der Umgebung unausweichliche – Chemikalien niedrig-dosierende Effekte nach sich ziehen können, die sich zu krebsauslösenden Prozessen in Bezug setzen lassen, ist die Testmethodik, eine Chemikalie nach der anderen auszuwerten, wirklich äußerst veraltet.“ Dann fügt er hinzu: „Wir sind in unserer Umwelt tagtäglich einer ‚chemischen Suppe‘ ausgesetzt. Es ist daher unumgänglich, dass wir Tests durchführen, die die Effekte unserer dauerhaften Belastung mit diesen chemischen Mixturen berücksichtigen.“

Die Taskforce fordert, dass man mehr Wert auf die Untersuchung niedrig-dosierter Belastungen mit Umwelt-Chemikalien legen sollte und derartige Projekte fördern müsse.

Die International Agency for Research on Cancer (IARC), ein Teil der World Health Organization (WHO), hat in den vergangenen 30 Jahren das krebsauslösende Potential von über 900 Stoffen analysiert. Diese wurden in fünf verschiedene Kategorien eingeordnet: „krebsauslösend für Menschen”, „möglicherweise krebsauslösend für Menschen”, „wahrscheinlich krebsauslösend für Menschen” „unklassifizierbar“ und „wahrscheinlich nicht krebsauslösend für Menschen”. Etwas über 100 Substanzen wurden als „krebsauslösend für Menschen” klassifiziert.

Die Wissenschaftler richten sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit: Die Standards, mit denen diese chemischen Stoffe bewertet werden, bevor sie auf den Markt kommen, müssen in jeden Fall überdacht werden, fordert Hemad Yasaei: „Wir hoffen, dass unsere Studie ein Anstoß für Krebsforscher weltweit ist, sich über dieses Thema auszutauschen. Und wir hoffen, dass diese Forschungsergebnisse Anlass sind, Zulassungsverfahren für solche chemischen Stoffe zu überdenken.“

Cocktail of chemicals may trigger cancer

‚Chemical soup‘: Cocktail of ’safe‘ household substances could cause cancer, study says

From artificial sweeteners to deodorant, there’s a lot of speculation on what causes cancer. But a new study says it’s actually the combination of seemingly harmless products that you need to be worried about, rather than individual items.

The research – conducted by a task force of 174 leading scientists in 28 countries and published in the journal Carcinogenesis – found that chemicals deemed safe to humans could be blending together to create a lethal combination in the body, leading to cancer.

The scientists investigated 85 prototypic chemicals that are not considered to be carcinogenic to humans. They examined their effects against a list of mechanisms linked to the development of cancer.
Fifty of those chemicals turned out to be able to cause cancer, impacting key cancer-related mechanisms – even when low-level exposure to individual chemicals may not cause any harm.
Those chemicals are “common and unavoidable,” as they are found in everyday items around the house – including cosmetics, textiles, food, and paints

The named substances include

– titanium dioxide nanoparticles, found in sunscreen and food coloring;
– acrylamide, found in fried potatoes, triclosan, found in anti-bacterial handwash; and
– phthalates, found in plastics.
– Copper, mercury, and lead were also named.

“This research backs up the idea that chemicals not considered harmful by themselves are combining and accumulating in our bodies to trigger cancer,” said contributing scientist Dr. Hemad Yasaei, a cancer biologist at Brunel University in London.
Previous cancer research has only tested individual substances on their own – a method that lead author William Goodson III, a senior scientist at the California Pacific Medical Center in San Francisco, says is “quite out of date.”

„Since so many chemicals that are unavoidable in the environment can produce low-dose effects that are directly related to carcinogenesis, the way we’ve been testing chemicals, one at a time, is really quite out of date,“ Goodson said in a statement.
“Every day we are exposed to an environmental ‘chemical soup’, so we need testing that evaluates the effects of our ongoing exposure to these chemical mixtures,” he added.

The task force has called for increased emphasis and support for research on low-dose exposures to environmental chemicals.

The International Agency for Research on Cancer (IARC), part of the World Health Organization (WHO), has evaluated the cancer-causing potential of more than 900 potential carcinogens over the past 30 years. It has classified them into five different categories – “carcinogenic to humans,” “possibly carcinogenic to humans,” “probably carcinogenic to humans,” “unclassifiable,” and “probably not carcinogenic.” A little over 100 have been deemed “carcinogenic to humans.”

Source

Netzfrauen

Krebserregende Kosmetika? – Nein, danke! – No Cancer With Our Cosmetics!

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Krebserregende Chemikalien in Shampoos – Illegal Cancer-Causing Chemicals Found in Nearly 100 Shampoo Brands

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Erschreckende Studie! Leiden Sie an Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn? Laut Studie wird sogar Darmkrebs durch bekannte Lebensmittelzusätze ausgelöst – Colon cancer triggered by common food additives, study says

Studie: Eine fortschreitende Verdummung und stetige Zunahme von Verhaltens- und Entwicklungsstörungen bei Kindern durch Umweltgifte – Report: A host of common chemicals endanger child brain development

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